Buchhaltungslexikon

Terminologie der internationalen Rechnungslegung — englische Begriffe mit deutscher Entsprechung, Definition und Anwendungsbeispiel. Sofortige Suche in Begriff, Definition oder Beispiel.

Begriffe
1691
Abschnitte
18

A

[Amount] recoverableerzielbarer Betrag

Der höhere Betrag aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert.

Beispiel: Der Buchwert des Vermögenswerts überstieg seinen erzielbaren Betrag.

Amounts recognised (in the balance sheet and income statement)erfasste Beträge (in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung)

Beträge, die im Jahresabschluss erfasst werden.

Beispiel: Die in der Bilanz erfassten Beträge umfassen die aktiven latenten Steuern.

Accelerated depreciation allowancesSonderabschreibungen / beschleunigte Abschreibung

Steuervorschriften, die eine schnellere Abschreibung von Vermögenswerten ermöglichen.

Beispiel: Beschleunigte Abschreibungen mindern den zu versteuernden Gewinn in den ersten Jahren.

Acceptable under IFRSsnach IFRS zulässig

Bezeichnet eine Bilanzierungs- oder Darstellungsweise, die den Anforderungen der International Financial Reporting Standards entspricht.

Beispiel: Die vorgeschlagene Bilanzierungspolitik zur Umsatzerfassung ist nach IFRS zulässig und erfordert keinerlei Änderung.

Accountability of managementRechenschaftspflicht der Geschäftsführung

Die Pflicht der Geschäftsführung, Rechenschaft über ihre Führung des Unternehmens abzulegen.

Beispiel: Die Rechenschaftspflicht der Geschäftsführung erfordert transparente Berichterstattung gegenüber den Eigentümern.

AccountingBuchhaltung / Rechnungswesen

Der Prozess der Erfassung, Ordnung und Zusammenfassung von Geschäftsvorfällen.

Beispiel: Die Buchhaltung liefert die im Geschäftsbericht verwendeten Zahlen.

Accounting acquireemateriell erworbenes Unternehmen

Das Unternehmen, dessen Bilanzierung in einer umgekehrten Übernahme als das erworbene Unternehmen behandelt wird.

Beispiel: Bei einer umgekehrten Übernahme ist das rechtliche Mutterunternehmen das materiell erworbene Unternehmen.

Accounting and Reporting by Retirement Benefit PlansRechnungslegung und Berichterstattung über Altersversorgungspläne

Der Standard, der vorschreibt, wie Altersversorgungspläne über ihre Verpflichtungen und Planvermögen gegenüber den Begünstigten berichten.

Beispiel: Der Abschluss des Plans wurde nach dem Standard über die Rechnungslegung und Berichterstattung über Altersversorgungspläne aufgestellt.

Accounting arbitrageRechnungslegungsarbitrage / Bilanzarbitrage

Die Ausnutzung von Unterschieden zwischen Rechnungslegungsvorschriften zur Erlangung von Vorteilen.

Beispiel: Die Gruppe nutzte die Rechnungslegungsarbitrage zwischen zwei Rechtsräumen aus.

Accounting estimateRechnungslegungsschätzung / Bilanzierungsschätzung

Eine Annäherung an einen Geldbetrag, wenn keine exakte Bewertung möglich ist.

Beispiel: Die Nutzungsdauer der Maschine ist eine Rechnungslegungsschätzung.

Accounting for Government Grants and Disclosure of Government AssistanceAnsatz von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln und Angabe staatlicher Beihilfen

Standard über den Ansatz von Zuschüssen aus öffentlichen Mitteln und die damit zusammenhängenden Angaben.

Beispiel: Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln werden erst angesetzt, wenn eine hinreichende Gewissheit über die Einhaltung der Bedingungen besteht.

Accounting for inventoriesBilanzierung von Vorräten

Die Bewertung und Berichterstattung über Vorräte zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert.

Beispiel: Die Bilanzierung von Vorräten erfordert deren Bewertung zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Nettoveräußerungswert.

Accounting for Investments in AssociatesBilanzierung von Investitionen in assoziierte Unternehmen

Der Standard, der regelt, wie ein Investor seine Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, auf die er maßgeblichen Einfluss ausübt, bilanziert, in der Regel nach der Equity-Methode.

Beispiel: Nach der Equity-Methode der Bilanzierung von Investitionen in assoziierte Unternehmen erfasst der Investor seinen Anteil am Gewinn des assoziierten Unternehmens.

Accounting for revenue and associated expensesErfassung von Umsatzerlösen und zugehörigen Aufwendungen

Der gleichzeitige Ansatz von Umsatzerlösen und den damit zusammenhängenden Aufwendungen.

Beispiel: Die Erfassung von Umsatzerlösen und zugehörigen Aufwendungen folgt dem Verursachungsprinzip.

Accounting incomebilanzieller Gewinn / Bilanzgewinn

Ein nach bilanziellen Regeln und nicht nach Steuervorschriften ermittelter Gewinn.

Beispiel: Der bilanzielle Gewinn kann vom zu versteuernden Einkommen abweichen.

Accounting mismatchbilanzielle Fehlanpassung / bilanzielle Inkonsistenz

Eine Inkonsistenz, die entsteht, wenn zusammengehörige Vermögenswerte und Schulden nach unterschiedlichen Bewertungsmaßstäben bewertet werden.

Beispiel: Die Bewertung eines Postens zum beizulegenden Zeitwert kann eine bilanzielle Fehlanpassung verursachen.

Accounting modelBilanzierungsmodell / Rechnungslegungsmodell

Der Rahmen aus Ansatz- und Bewertungsgrundlagen, den ein Unternehmen bei der Aufstellung seines Abschlusses anwendet.

Beispiel: Das Unternehmen stellte sein Bilanzierungsmodell für als Investment gehaltene Immobilien von den Anschaffungskosten auf den beizulegenden Zeitwert um.

Accounting periodGeschäftsjahr / Rechnungsperiode

Der im Abschluss abgedeckte Zeitraum, in der Regel ein Jahr.

Beispiel: Die Rechnungsperiode endet jedes Jahr am 31. Dezember.

Accounting policiesBilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die spezifischen Grundsätze und Grundlagen, die ein Unternehmen bei der Aufstellung seines Abschlusses anwendet.

Beispiel: Das Unternehmen hat seine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Vorräte offengelegt.

Accrual accounting assumptionAnnahme der Periodenabgrenzung (Verursachungsprinzip)

Geschäftsvorfälle werden erfasst, wenn sie eintreten, nicht wenn Zahlungen erfolgen.

Beispiel: Nach dem Verursachungsprinzip werden Umsatzerlöse erfasst, wenn sie verdient werden.

Accumulated depreciationkumulierte Abschreibungen

Die bis zum Berichtszeitpunkt insgesamt auf einen Vermögenswert vorgenommenen Abschreibungen.

Beispiel: Die kumulierten Abschreibungen werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswerts abgesetzt.

Accumulated profit or lossGewinn- oder Verlustvortrag

Die kumulierten Nettoergebnisse eines Unternehmens, die nicht als Dividenden ausgeschüttet oder in eine andere Rücklage eingestellt wurden.

Beispiel: Der Vorstand beschloss, den Gewinn- oder Verlustvortrag zur Finanzierung künftiger Investitionen im Unternehmen zu belassen.

Accumulating compensated absencesansammelbare bezahlte Abwesenheiten

Bezahlte Abwesenheiten, die sich ansammeln und für die künftige Inanspruchnahme übertragen werden.

Beispiel: Ansammelbare bezahlte Abwesenheiten werden erfasst, wenn die Arbeitnehmer sie erdienen.

Achieve comparabilityVergleichbarkeit herstellen

Die Herstellung der Vergleichbarkeit von Abschlüssen über Unternehmen und Perioden hinweg.

Beispiel: Einheitliche Methoden helfen, Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen herzustellen.

Acquired entityerworbenes Unternehmen

Das Unternehmen, dessen Kontrolle der Erwerber übernimmt.

Beispiel: Der Erwerber erfasst die Vermögenswerte des erworbenen Unternehmens zum beizulegenden Zeitwert.

Acquired goodwillerworbener Firmenwert / originärer Geschäftswert

Der Betrag, um den die übertragene Gegenleistung den beizulegenden Zeitwert der in einem Unternehmenszusammenschluss erworbenen identifizierbaren Nettovermögenswerte übersteigt.

Beispiel: Ein erworbener Firmenwert von 4 Millionen wurde angesetzt und jährlich auf Wertminderung geprüft.

Acquired in a business combinationim Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben

Ein Vermögenswert oder eine Schuld, der bzw. die im Wege eines Unternehmenszusammenschlusses erlangt wurde.

Beispiel: Das Patent wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben.

Acquireeerworbenes Unternehmen / übernommenes Unternehmen

Das Unternehmen, über das der Erwerber die Kontrolle erlangt.

Beispiel: Die Vermögenswerte des erworbenen Unternehmens wurden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

AcquirerErwerber

Das Unternehmen, das die Kontrolle über ein anderes Unternehmen erwirbt.

Beispiel: Der Erwerber erfasst die identifizierbaren Nettovermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert.

AcquisitionUnternehmenserwerb / Akquisition

Ein Unternehmenszusammenschluss, bei dem ein Unternehmen die Kontrolle über ein anderes erhält.

Beispiel: Der Erwerb wurde nach der Erwerbsmethode bilanziert.

Acquisition dateErwerbszeitpunkt

Der Zeitpunkt, zu dem der Erwerber in einem Unternehmenszusammenschluss faktisch die Kontrolle über das erworbene Unternehmen erlangt.

Beispiel: Die übertragene Gegenleistung wird mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet.

Acquisition methodErwerbsmethode

Die Methode, nach der Unternehmenszusammenschlüsse bilanziert werden.

Beispiel: Nach der Erwerbsmethode werden die identifizierbaren Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Active marketaktiver Markt

Ein Markt, auf dem Transaktionen häufig genug stattfinden, um Preisinformationen zu liefern.

Beispiel: Die Aktien werden an einem aktiven Markt gehandelt.

Active useaktive Nutzung

Die Nutzung eines Vermögenswerts bei der Produktion oder Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen.

Beispiel: Die Anlage wird im Fertigungsprozess aktiv genutzt.

Actively marketedaktiv vermarktet

Bezeichnet einen Vermögenswert, der aktiv und in seinem gegenwärtigen Zustand zu einem angemessenen Preis zum Verkauf angeboten wird.

Beispiel: Das Gebäude wurde während des gesamten Berichtszeitraums aktiv vermarktet.

Actuarial assumptionsversicherungsmathematische Annahmen

Demografische und finanzielle Schätzgrößen, die zur Bewertung von Leistungsverpflichtungen herangezogen werden.

Beispiel: Zu den versicherungsmathematischen Annahmen gehören Abzinsungssätze und Sterblichkeitsraten.

Actuarial gains and lossesversicherungsmathematische Gewinne und Verluste

Änderungen des Barwerts einer Leistungsverpflichtung, die aus Erfahrungsanpassungen resultieren.

Beispiel: Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen durch Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen.

Actuarial present value of promised retirement benefitsversicherungsmathematischer Barwert der zugesagten Altersversorgungsleistungen

Der Barwert der zugesagten Altersversorgungsleistungen unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen.

Beispiel: Der versicherungsmathematische Barwert der zugesagten Altersversorgungsleistungen wird jährlich angegeben.

Actuarial valuationversicherungsmathematische Bewertung

Die Bewertung von Leistungsverpflichtungen unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen.

Beispiel: Für den Pensionsplan wird jährlich eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt.

Actuarial valuation methodversicherungsmathematische Bewertungsmethode

Eine auf Hochrechnungen beruhende Technik zur Bewertung von Leistungsverpflichtungen, bei der künftige Zahlungen geschätzt und auf den Barwert abgezinst werden.

Beispiel: Das Unternehmen verwendete zur Bewertung seiner Pensionsverpflichtung die versicherungsmathematische Bewertungsmethode des Projected Unit Credit.

Additional comparative informationergänzende Vergleichsinformationen

Über das Mindestmaß hinausgehende Informationen aus der Vorperiode.

Beispiel: Ergänzende Vergleichsinformationen wurden freiwillig dargestellt.

Additional considerationzusätzliche Gegenleistung

Eine über die ursprüngliche Gegenleistung hinaus übertragene Zahlung.

Beispiel: Der Erwerber zahlte für den Earn-out eine zusätzliche Gegenleistung.

Additional disclosureergänzende Angaben

Über die vorgeschriebenen Mindestangaben hinausgehende ergänzende Informationen.

Beispiel: Das Unternehmen hat ergänzende Angaben zu seinen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemacht.

Additional Exemptions for First-Time Adopterszusätzliche Befreiungen für Erstanwender

Optionale Erleichterungen, die Unternehmen den erstmaligen Übergang auf die IFRS erleichtern.

Beispiel: Das Unternehmen nutzte bei der Bewertung seiner Pensionsverpflichtung zum Übergangszeitpunkt die zusätzlichen Befreiungen für Erstanwender.

Adjust for consolidation proceduresAnpassung für Konsolidierungsmaßnahmen

Die Bereinigung von Zahlen, um konzerninterne Effekte vor der Konsolidierung zu eliminieren.

Beispiel: Wir müssen vor der Berichterstattung die Konsolidierungsmaßnahmen berücksichtigen.

Adjusted fair valueangepasster beizulegender Zeitwert

Ein beizulegender Zeitwert, der um besondere Rechte, Beschränkungen oder Bedingungen bereinigt wurde.

Beispiel: Der angepasste beizulegende Zeitwert spiegelte die Übertragungsbeschränkungen wider.

Adjusted weighted-average sharesangepasste gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl

Die gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl, bereinigt um verwässernde potenzielle Aktien.

Beispiel: Das verwässerte Ergebnis je Aktie verwendet die angepasste gewichtete durchschnittliche Aktienanzahl.

Adjusting event (after the balance sheet date)ansatzwirksames Ereignis nach dem Bilanzstichtag

Ein Ereignis nach dem Berichtsstichtag, das eine Anpassung erfordert.

Beispiel: Die Entscheidung in einem Gerichtsverfahren war ein ansatzwirksames Ereignis.

Adjusting event after the reporting periodansatzwirksames Ereignis nach dem Berichtszeitraum

Ein Ereignis nach dem Berichtsstichtag, das auf am Ende des Berichtszeitraums bestehende Verhältnisse hinweist und eine Anpassung erfordert.

Beispiel: Der Konkurs eines Kunden nach Jahresende war ein ansatzwirksames Ereignis nach dem Berichtszeitraum, da er eine bereits bestehende Wertminderung einer Forderung bestätigte.

AdjustmentAnpassung / Berichtigung

Eine Änderung eines zuvor erfassten Betrags.

Beispiel: Die Berichtigung korrigierte die Vorjahreszahlen.

Administrative expensesVerwaltungsaufwendungen / allgemeine Verwaltungskosten

Kosten des Unternehmensbetriebs, die weder der Produktion noch dem Vertrieb zuzurechnen sind.

Beispiel: Zu den Verwaltungsaufwendungen gehören Bürogehälter und Mieten.

Admission feesAufnahmegebühren

Beträge, die für die erstmalige Aufnahme in eine Mitgliedschaft oder ein Dienstleistungsverhältnis berechnet werden.

Beispiel: Aufnahmegebühren werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn die Leistung erbracht wird.

AdvanceAnzahlung / Vorschuss

Eine Zahlung eines Kunden vor Lieferung der Waren oder Erbringung der Dienstleistungen, die für den Verkäufer eine Verpflichtung begründet.

Beispiel: Der Kunde leistete vor Lieferung der Anlage eine Anzahlung von 10.000.

Adverse economic consequencesnachteilige wirtschaftliche Folgen

Negative finanzielle Auswirkungen, die aus einem Ereignis oder einer Entscheidung resultieren.

Beispiel: Die Entscheidung hatte für das Unternehmen nachteilige wirtschaftliche Folgen.

Adverse eventnachteiliges Ereignis

Ein ungünstiges Ereignis, das zu einem Verlust oder einer Verbindlichkeit führen kann.

Beispiel: Der Versicherer leistete nach dem nachteiligen Ereignis Schadenzahlungen.

After-tax amountBetrag nach Steuern

Ein Betrag abzüglich Ertragsteuern.

Beispiel: Der Gewinn wird als Betrag nach Steuern ausgewiesen.

AgencyAgenturverhältnis / Vertretungsverhältnis

Ein Verhältnis, bei dem eine Partei im Namen einer anderen Partei handelt.

Beispiel: Die Agenturvereinbarung gibt dem Agenten die Befugnis, den Geschäftsherrn rechtlich zu binden.

AggregateGesamtbetrag / Summe

Ein Gesamtbetrag aus der Addition einzelner Komponenten oder Posten.

Beispiel: Der Anhang weist die Summe aller Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen für die Periode aus.

AggregationZusammenfassung / Aggregation

Die Zusammenfassung von Posten zu Klassen.

Beispiel: Die Zusammenfassung gleichartiger Posten erleichtert das Verständnis.

Aggregation criteriaAggregierungskriterien / Zusammenfassungskriterien

Regeln für die Gruppierung von Posten mit ähnlichen Merkmalen für die Berichterstattung.

Beispiel: Die Aggregierungskriterien bestimmen, wie Posten gemeinsam dargestellt werden.

Agreement dateVertragsdatum / Datum der Vereinbarung

Das Datum, an dem die Parteien eine verbindliche Vereinbarung erzielen.

Beispiel: Die beizulegenden Zeitwerte wurden zum Vertragsdatum bemessen.

Agreements for the construction of real estateVerträge über die Errichtung von Immobilien

Verträge über die Errichtung von Immobilien, bei denen die Umsatzerfassung davon abhängt, ob der Vertrag als Warenverkauf oder als Bauleistung zu behandeln ist.

Beispiel: Bei Verträgen über die Errichtung von Immobilien müssen Umsatzerlöse möglicherweise über die Zeit erfasst werden.

Agreements in progresslaufende Verträge / in Durchführung befindliche Verträge

Verträge, die sich noch in Verhandlung befinden oder noch nicht abgeschlossen sind.

Beispiel: Umsatzerlöse aus laufenden Verträgen werden über die Zeit erfasst.

Agricultural activitylandwirtschaftliche Betätigung

Das Management der biologischen Umwandlung lebender Tiere oder Pflanzen zum Zweck des Verkaufs.

Beispiel: Die landwirtschaftliche Betätigung des Betriebs umfasst die Viehzucht.

Agricultural producelandwirtschaftliche Erzeugnisse

Das Ernteprodukt eines biologischen Vermögenswerts.

Beispiel: Landwirtschaftliche Erzeugnisse werden bei der Ernte zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten bewertet.

AgricultureLandwirtschaft (IAS 41)

Der Standard über biologische Vermögenswerte und landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Beispiel: Der Landwirtschaftsstandard befasst sich mit der Bilanzierung biologischer Vermögenswerte.

AllocationZuordnung / Verteilung

Der Prozess der Zuordnung von Kosten, Umsatzerlösen oder Beträgen zu verschiedenen Perioden, Vermögenswerten oder Aktivitäten.

Beispiel: Die Verteilung des Kaufpreises auf die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte wurde innerhalb der Bewertungsfrist abgeschlossen.

Allocation methodVerteilungsmethode

Die Methode, nach der ein Betrag verteilt wird.

Beispiel: Die Verteilungsmethode verteilt die Kosten auf die Berichtsperioden.

AllowanceWertberichtigung / Rückstellung

Ein Verrechnungskonto, das den Buchwert eines Vermögenswerts mindert.

Beispiel: Das Unternehmen bildete eine Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen.

Allowance accountWertberichtigungskonto

Ein Verrechnungskonto, das geschätzte Wertminderungen einer Forderung ausweist.

Beispiel: Das Wertberichtigungskonto wird von den Bruttoforderungen abgezogen.

Allowed alternative treatmentzugelassene alternative Behandlung

Eine alternative Bilanzierungsmethode, die frühere Standards neben der Benchmark-Behandlung zuließen.

Beispiel: Das Unternehmen wandte die zugelassene alternative Behandlung an und nahm eine Neubewertung seiner Sachanlagen vor.

American share optionamerikanische Aktienoption

Eine Option, die jederzeit vor Ablauf ausgeübt werden kann.

Beispiel: Die amerikanische Aktienoption kann jederzeit ausgeübt werden.

Amortisationplanmäßige Abschreibung / Abschreibung

Die planmäßige Verteilung der Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswerts auf seine Nutzungsdauer.

Beispiel: Die planmäßige Abschreibung des Patents wird monatlich als Aufwand erfasst.

Amortisation methodAbschreibungsmethode

Die Methode, nach der der abschreibbare Betrag auf die Nutzungsdauer verteilt wird.

Beispiel: Auf den immateriellen Vermögenswert wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Amortisation periodAbschreibungszeitraum / Nutzungsdauer

Der Zeitraum, über den ein immaterieller Vermögenswert abgeschrieben wird.

Beispiel: Der Abschreibungszeitraum entspricht der erwarteten Nutzungsdauer des Vermögenswerts.

Amortised costfortgeführte Anschaffungskosten

Der Betrag, zu dem ein Finanzinstrument nach Berücksichtigung von Tilgungen, kumulierter Abschreibung und Wertminderungen bewertet wird.

Beispiel: Die Anleihe wird nach der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Amortised cost of a financial asset or financial liabilityfortgeführte Anschaffungskosten eines Finanzvermögenswerts oder einer Finanzverbindlichkeit

Der nach der Effektivzinsmethode ermittelte Betrag.

Beispiel: Das Darlehen wird zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen.

Amortising interest rate swapZinsswap mit fallendem Nominalbetrag

Ein Swap, dessen Nominalbetrag über die Laufzeit abnimmt.

Beispiel: Der Zinsswap mit fallendem Nominalbetrag sicherte die Darlehenstilgungen ab.

Amount of inventoriesBuchwert der Vorräte

Der im Abschluss erfasste Buchwert der Vorräte.

Beispiel: Der zum Nettoveräußerungswert fortgeführte Betrag der Vorräte wurde angegeben.

Amount payablezahlbarer Betrag / fälliger Betrag

Der Geldbetrag, den ein Unternehmen zu zahlen hat, in der Regel aufgrund eines Vertrags oder einer Verbindlichkeit.

Beispiel: Der am Jahresende an Lieferanten zahlbare Betrag wurde im Anhang angegeben.

Amount per shareBetrag je Aktie

Der Geldbetrag, der auf eine einzelne Aktie entfällt.

Beispiel: Der Dividendenbetrag je Aktie betrug zwei Lira.

Amounts recognised [in the statement of financial position or in the statement of comprehensive income]erfasste Beträge (in der Bilanz oder in der Gesamtergebnisrechnung)

Geldbeträge, die nach den anwendbaren Standards im Abschluss erfasst werden.

Beispiel: Der Anhang zeigt die in der Bilanz erfassten Beträge.

AnalysisAnalyse

Die eingehende Untersuchung von Informationen zur Unterstützung von Entscheidungen.

Beispiel: Die Geschäftsleitung führte eine Sensitivitätsanalyse der Cashflows durch.

Annual leaveJahresurlaub

Bezahlter Urlaub, der sich bei den Arbeitnehmern ansammelt.

Beispiel: Der Jahresurlaub ist eine kurzfristige Leistung an Arbeitnehmer.

Annual periodsJahresperioden / Geschäftsjahre

Einjährige Berichtsperioden, für die ein Unternehmen seinen Abschluss aufstellt.

Beispiel: Das Unternehmen erstellt den Abschluss für Jahresperioden, die am 31. Dezember enden.

AnnuitantRentenempfänger / Leibrentenberechtigter

Eine Person, die eine Rente erhält.

Beispiel: Der Rentenempfänger erhält lebenslang jährliche Zahlungen.

AnnuitisationVerrentung

Die Umwandlung eines Kapitalbetrags in eine Reihe regelmäßiger Zahlungen.

Beispiel: Die Verrentung wandelt das angesparte Vorsorgekapital in ein monatliches Einkommen um.

AnnuityRente / Annuität

Eine Reihe gleich hoher Zahlungen in regelmäßigen Abständen über einen Zeitraum.

Beispiel: Der Rentner erhält aus dem Pensionsplan eine monatliche Rente.

AntidilutionAntiverwässerung

Der Effekt, dass die Umwandlung potenzieller Stammaktien das Ergebnis je Aktie erhöhen oder den Verlust je Aktie mindern würde.

Beispiel: Diese Optionen waren antiverwässernd und wurden daher aus dem verwässerten Ergebnis je Aktie ausgeschlossen.

Antidilutiveantiverwässernd

Eine Erhöhung des Ergebnisses je Aktie oder eine Verringerung des Verlusts je Aktie bewirkend.

Beispiel: Diese potenziellen Aktien sind antiverwässernd und wurden ausgeschlossen.

AppendixAnlage / Anhang

Ein ergänzender Abschnitt, der einem Standard oder Dokument beigefügt ist.

Beispiel: Die erläuternden Beispiele werden in der Anlage dargestellt.

ApplicabilityAnwendbarkeit

Ob ein Standard oder eine Behandlungsweise auf einen Sachverhalt anwendbar ist.

Beispiel: Die Anwendbarkeit des Standards hängt von der Art des Unternehmens ab.

Application guidanceAnwendungsleitfaden / Anwendungsleitlinie

Leitlinien, die erläutern, wie ein Standard anzuwenden ist.

Beispiel: Der Anwendungsleitfaden erläutert, wie der Standard anzuwenden ist.

Application of requirementsAnwendung der Anforderungen

Die Art und Weise, wie ein Unternehmen die konkreten Anforderungen eines Standards auf seine Geschäftsvorfälle und Salden anwendet.

Beispiel: Die Anlage enthält Leitlinien zur Anwendung der Anforderungen an Leasingvertragsänderungen.

Application supplementAnwendungsergänzung / ergänzende Anwendungshinweise

Zusätzliche Leitlinien, die einen Standard ergänzen.

Beispiel: Die ergänzenden Anwendungshinweise verdeutlichen die Anwendung des Standards.

Applying the Restatement Approach Under IAS 29 Financial Reporting in Hyperinflationary EconomiesAnwendung des Neubewertungsansatzes nach IAS 29 Finanzberichterstattung in Volkswirtschaften mit Hochinflation

Leitlinien zur Neubewertung des Abschlusses in Volkswirtschaften mit Hochinflation nach IAS 29.

Beispiel: Das Unternehmen wandte den Neubewertungsansatz nach IAS 29 an.

AppraisalBewertung / Gutachten

Die sachverständige Einschätzung des Werts eines Vermögenswerts oder einer Schuld.

Beispiel: Für die Immobilie wurde ein unabhängiges Bewertungsgutachten eingeholt.

Arm’s length transactionFremdgeschäft / Geschäft zu Marktkonditionen

Ein Geschäft zwischen voneinander unabhängigen, vertragswilligen Parteien, die jeweils in eigenem Interesse handeln.

Beispiel: Die Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen bestätigen, ob die Geschäfte zu Fremdkonditionen abgeschlossen wurden.

Artistic-related intangible assetskünstlerisch geprägte immaterielle Vermögenswerte

Nichtmonetäre Vermögenswerte aus künstlerischen Werken wie Filmen.

Beispiel: Filmrechte sind künstlerisch geprägte immaterielle Vermögenswerte.

Asking priceAngebotspreis / Verkäuferpreis

Der Preis, den ein Verkäufer für einen Vermögenswert zu akzeptieren bereit ist.

Beispiel: Der ausgewiesene Angebotspreis lag über dem Gebotspreis.

Assessbeurteilen / bewerten

Etwas einschätzen oder bewerten.

Beispiel: Das Unternehmen muss beurteilen, ob ein Hinweis auf eine Wertminderung vorliegt.

Assessing controlBeurteilung der Kontrolle

Die Beurteilung, ob ein Investor die Kontrolle über ein Unternehmen ausübt.

Beispiel: Die Beurteilung der Kontrolle erfordert die Bewertung von Macht, Exposition und Renditen.

AssetVermögenswert

Eine Ressource, die aus vergangenen Ereignissen resultiert, von einem Unternehmen kontrolliert wird und von der der Zufluss künftigen wirtschaftlichen Nutzens erwartet wird.

Beispiel: Die Maschine wird als Vermögenswert angesetzt, weil sie künftigen wirtschaftlichen Nutzen bringen wird.

Asset exchange transactionsTauschgeschäfte mit Vermögenswerten

Geschäftsvorfälle, bei denen ein Vermögenswert gegen einen anderen getauscht wird.

Beispiel: Tauschgeschäfte mit Vermögenswerten werden auf der Grundlage ihres wirtschaftlichen Gehalts bewertet.

Asset-specific performance riskassetspezifisches Leistungsrisiko

Das Risiko, dass ein bestimmter Vermögenswert nicht die erwartete Leistung erbringt.

Beispiel: Das assetspezifische Leistungsrisiko beeinflusst den beizulegenden Zeitwert des Vermögenswerts.

Assets acquirederworbene Vermögenswerte

Die identifizierbaren Vermögenswerte, die der Erwerber in einem Unternehmenszusammenschluss erwirbt.

Beispiel: Die erworbenen Vermögenswerte wurden mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt bewertet.

Assets held by a long-term employee benefit fundVermögenswerte eines langfristigen Arbeitnehmerleistungsfonds

Mittel, die in einem gesonderten langfristigen Fonds zur Erfüllung von Arbeitnehmerleistungsverpflichtungen gehalten werden.

Beispiel: Die Vermögenswerte eines langfristigen Arbeitnehmerleistungsfonds werden an jedem Berichtsstichtag zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Assets retired from active useaus der aktiven Nutzung genommene Vermögenswerte

Vermögenswerte, die nicht mehr im Betrieb genutzt, aber weiterhin gehalten werden.

Beispiel: Das Werk weist die aus der aktiven Nutzung genommenen Vermögenswerte gesondert aus.

Associateassoziiertes Unternehmen

Ein Unternehmen, auf das der Investor maßgeblichen Einfluss ausübt.

Beispiel: Die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen wird nach der Equity-Methode bilanziert.

Audit reportBestätigungsvermerk / Prüfungsbericht

Die formelle Feststellung des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss.

Beispiel: Der Bestätigungsvermerk lautete uneingeschränkt.

Authorise [financial statements for issue]freigeben (Abschluss zur Veröffentlichung)

Die formelle Freigabe des Abschlusses zur Veröffentlichung.

Beispiel: Der Vorstand gab den Jahresabschluss zur Veröffentlichung frei.

Available-for-sale financial assetszur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Eine frühere Kategorie nichtderivativer finanzieller Vermögenswerte, die als zur Veräußerung verfügbar eingestuft und zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Gesamtergebnis bewertet wurden.

Beispiel: Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wurden früher bis zur Veräußerung im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Award creditsBonuspunkte / Prämienpunkte

An Kunden vergebene Punkte, die zu künftigen Preisnachlässen berechtigen.

Beispiel: Bonuspunkte sind eine gesonderte Leistungsverpflichtung.

CorridorKorridor (für versicherungsmathematische Gewinne und Verluste)

Ein zulässiger Bereich versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste, die bislang nicht erfasst wurden.

Beispiel: Versicherungsmathematische Gewinne innerhalb des Korridors wurden abgegrenzt.

‘Cost of sales’ methodCost-of-Sales-Methode (Umsatzkostenverfahren)

Eine Methode zur Darstellung der Aufwendungen nach Funktionen, bei der die Kosten der verkauften Leistungen ausgewiesen werden.

Beispiel: Nach der Cost-of-Sales-Methode werden die Aufwendungen nach Funktionen gegliedert.

B

Back-outrückgängig machen / ausbuchen

Eine Buchung oder einen zuvor erfassten Betrag rückgängig zu machen oder zu eliminieren.

Beispiel: Der Buchhalter musste die fehlerhafte Abgrenzung vor dem Periodenabschluss rückgängig machen.

Balance sheetBilanz

Aufstellung über Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital zu einem Stichtag.

Beispiel: Die Bilanz weist Vermögenswerte in Höhe von einer Million aus.

Balance sheet dateBilanzstichtag

Der Stichtag am Ende des Berichtszeitraums für die Bilanz.

Beispiel: Ereignisse nach dem Bilanzstichtag wurden angegeben.

Balance sheet liability methodBilanzschuldnermethode / bilanzielle Schuldendotationsmethode

Methode, bei der latente Steuern aus bilanziellen Unterschieden angesetzt werden.

Beispiel: Latente Steuern werden nach der Bilanzschuldnermethode berechnet.

BankBank

Ein Finanzinstitut, das Einlagen entgegennimmt und Kredite vergibt.

Beispiel: Die Angaben für Banken behandeln das Kredit- und Liquiditätsrisiko.

Bank overdraftBanküberziehung / Kontokorrentkredit

Eine kurzfristige Kreditlinie, die es einem Unternehmen erlaubt, mehr Geld abzuheben, als sein Kontoguthaben beträgt.

Beispiel: Die Banküberziehung ist jederzeit fällig und wird als kurzfristige Verbindlichkeit ausgewiesen.

BankruptcyInsolvenz / Konkurs

Ein gerichtliches Verfahren für zahlungsunfähige Unternehmen.

Beispiel: Die Insolvenzverfahren wurden als Ereignis nach dem Berichtszeitpunkt offengelegt.

Bargain purchaseBegünstigter Erwerb / Schnäppchenkauf

Eine Unternehmenszusammenschließung, bei der die Gegenleistung unter dem beizulegenden Zeitwert des Nettovermögens liegt.

Beispiel: Der begünstigte Erwerb führte zu einem Ertrag für den Erwerber.

Basic earnings per shareErgebnis je Aktie (unverwässert) / Basisgewinn je Aktie

Das den Inhabern von Stammaktien zurechenbare Ergebnis, geteilt durch die gewichtete durchschnittliche Zahl der ausstehenden Aktien.

Beispiel: Das Unternehmen wies ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von zwei Lira aus.

Basic loan featuresGrundlegende Kreditmerkmale

Vertragliche Bedingungen eines Schuldtitels wie Zinszahlung und Rückzahlung, die für ein einfaches Kreditgeschäft typisch sind.

Beispiel: Das Finanzinstrument wurde als mit grundlegenden Kreditmerkmalen ausgestattet beurteilt und erfüllte damit den Test auf ausschließliche Zins- und Tilgungszahlungen.

Basis adjustmentBasisanpassung / Anpassung der steuerlichen Bemessungsgrundlage

Anpassung der steuerlichen Bemessungsgrundlage eines Vermögenswerts oder einer Schuld.

Beispiel: Nach der Neubewertung des Vermögenswerts wurde eine Basisanpassung vorgenommen.

Basis for ConclusionsBasis für Schlussfolgerungen

Ein Dokument, das die Begründung für die Schlussfolgerungen eines Standards erläutert.

Beispiel: Die Basis für Schlussfolgerungen erläutert, warum das Board die Alternative abgelehnt hat.

Basis pointBasispunkt

Ein Hundertstel eines Prozentpunkts.

Beispiel: Der Zinssatz stieg um 25 Basispunkte.

Bearer biological assetTragende biologische Vermögenswerte (Trägervermögen)

Lebende Vermögenswerte, die zur Erzeugung von Erzeugnissen gehalten werden.

Beispiel: Tragende Pflanzen (Dauerkulturen) werden als Sachanlagen bilanziert.

Benchmark treatmentBasisbehandlung / maßgebliche Methode

Die von einem Standard bevorzugte oder als Referenz zugelassene Bilanzierungsmethode, die als Standardvorgehen dient, sofern keine Alternative angewendet wird.

Beispiel: Unternehmen sollten die Basisbehandlung anwenden, sofern nationale Vorschriften keine zugelassene Alternative verlangen.

Beneficial contractsVorteilhafte Arbeitsverträge

Verträge, die zum Nutzen des Unternehmens eingegangen werden.

Beispiel: Vorteilhafte Arbeitsverträge können bei einer Unternehmenszusammenschließung angesetzt werden.

BeneficiaryBegünstigter / Empfänger

Eine Person oder ein Unternehmen, die berechtigt ist, Leistungen aus einer Vereinbarung zu erhalten.

Beispiel: Der Begünstigte erhält die Ausschüttungen aus dem Treuhandvermögen.

BenefitLeistung / Vergünstigung

Ein Vorteil oder Anspruch, der aus einem Plan oder Vertrag zusteht.

Beispiel: Die Arbeitnehmer erhalten nach dem Ruhestandseintritt eine Versorgungsleistung.

Benefit improvementsLeistungsverbesserungen

Erhöhungen der Leistungen eines Plans mit Leistungszusage, die zu Aufwand für frühere Dienstperioden führen.

Beispiel: Die in diesem Jahr gewährten Leistungsverbesserungen erhöhten die Verpflichtung aus Leistungszusagen.

Benefit obligationVerpflichtung aus zugesagten Leistungen

Barwert der zugesagten und zu zahlenden Arbeitnehmerleistungen.

Beispiel: Die Verpflichtung aus zugesagten Leistungen wurde zum Jahresende bewertet.

Benefit to usersNutzen für die Nutzer

Die Nützlichkeit von Finanzinformationen für die primären Nutzer des Jahresabschlusses.

Beispiel: Verbesserte Angaben erhöhen den Nutzen für die Nutzer.

Best estimateBeste Schätzung / wahrscheinlichster Wert

Der wahrscheinlichste Betrag, mit dem eine Rückstellung bewertet wird.

Beispiel: Die Rückstellung wird mit der besten Schätzung der Geschäftsleitung bemessen.

BiasVerzerrung / systematische Abweichung

Eine Tendenz, die das Urteil oder Informationen verzerrt.

Beispiel: Verzerrungen in Schätzungen können die Neutralität der Informationen beeinträchtigen.

Bid bondsBietungsgarantien / Angebotsbürgschaften

Garantien oder Bürgschaften, die eine Partei stellt, um ihre Leistung bei der Angebotsabgabe für einen Vertrag abzusichern.

Beispiel: Der Auftragnehmer stellte Bietungsgarantien, um sein Angebot für das Bauprojekt zu untermauern.

Bid priceGeldkurs / Ankaufspreis

Der Preis, zu dem ein Käufer zu kaufen bereit ist.

Beispiel: Der Geldkurs wird für Short-Positionen verwendet.

Bid-ask spreadGeld-Brief-Spanne / Spread

Die Differenz zwischen dem besten Geldkurs und dem besten Briefkurs.

Beispiel: Eine enge Geld-Brief-Spanne deutet auf einen liquiden Markt hin.

Bifurcation methodologyBifurkationsmethode / Aufspaltungsmethode

Ein Verfahren zur Abtrennung eines eingebetteten Derivats vom Basiskontrakt.

Beispiel: Die Bifurkationsmethode wurde auf die Wandelanleihe angewendet.

Binding sale agreementVerbindliche Verkaufsvereinbarung

Eine rechtlich durchsetzbare Vereinbarung über den Verkauf eines Vermögenswerts, die die Parteien an das Geschäft bindet.

Beispiel: Da eine verbindliche Verkaufsvereinbarung vorlag, wurde das Grundstück als zur Veräußerung gehalten klassifiziert.

BinomialBinomialmodell

Ein Bewertungsmodell mit zwei möglichen Ausgängen, das zur Optionspreisbewertung verwendet wird.

Beispiel: Das Binomialmodell bewertete die Aktienoptionen für Arbeitnehmer.

Biological assetBiologischer Vermögenswert / lebender Vermögenswert

Ein lebendes Tier oder eine lebende Pflanze im Anwendungsbereich der landwirtschaftlichen Tätigkeit.

Beispiel: Der biologische Vermögenswert wurde mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet.

Biological transformationBiologische Transformation

Wachstum, Degeneration, Erzeugung oder Fortpflanzung bei lebenden Vermögenswerten.

Beispiel: Die biologische Transformation führt zu Änderungen des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts.

Black-Scholes-Merton formulaBlack-Scholes-Merton-Formel

Ein Optionspreismodell.

Beispiel: Die Black-Scholes-Merton-Formel bewertet die Aktienoption.

Board of directorsVerwaltungsrat / Vorstand

Das von den Aktionären gewählte Leitungsorgan, das die strategische Ausrichtung und die Führung eines Unternehmens überwacht.

Beispiel: Der Verwaltungsrat genehmigte den Jahresabschluss zur Veröffentlichung.

BondAnleihe / Schuldverschreibung

Ein verzinsliches Schuldinstrument in Wertpapierform.

Beispiel: Die Anleihe wird zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Bonus issueUnentgeltliche Aktienausgabe / Berichtigungsaktien

Kostenlose Aktien, die den bestehenden Aktionären aus Rücklagen ausgegeben werden.

Beispiel: Das Unternehmen kündigte eine unentgeltliche Aktienausgabe im Verhältnis von einer Aktie auf zehn an.

Bonus planBonusplan / Prämienplan

Eine Vereinbarung, die Arbeitnehmern zusätzliche Vergütungen auf Grundlage ihrer Leistung gewährt.

Beispiel: Der Bonusplan prämiert die Mitarbeiter, wenn die Jahresziele erreicht werden.

Book of contractsVertragsbestand / Versicherungsbestand

Die Gesamtheit der Versicherungsverträge, die ein Versicherer gemeinsam als Portfolio verwaltet.

Beispiel: Die Geschäftsleitung prüft den Vertragsbestand regelmäßig, um das Versicherungsrisiko zu beurteilen.

Book valueBuchwert

Der Betrag, mit dem ein Vermögenswert in den Büchern erfasst ist.

Beispiel: Der Buchwert der Maschine ist niedriger als ihr Marktwert.

BorrowerKreditnehmer / Darlehensnehmer

Die Partei, die Mittel empfängt und zu deren Rückzahlung verpflichtet ist.

Beispiel: Der Kreditnehmer muss das Darlehen zuzüglich Zinsen zurückzahlen.

Borrowing CostsFremdkapitalkosten / Kreditkosten

Zinsen und sonstige Kosten der Fremdkapitalaufnahme.

Beispiel: Fremdkapitalkosten, die direkt einem Vermögenswert zurechenbar sind, werden aktiviert.

Bottom-up testBottom-up-Test

Ein Wertminderungstest, der auf der untersten Ebene der Mittelgenerierung beginnt.

Beispiel: Der Bottom-up-Test prüfte die einzelnen Vermögenswerte auf Wertminderung.

BrandMarke / Markenzeichen

Ein marketingbezogener immaterieller Vermögenswert wie ein Name oder ein Symbol, der ein Produkt kennzeichnet und dem Unternehmen Wert verleiht.

Beispiel: Eine im Unternehmen selbst geschaffene Marke kann nicht als immaterieller Vermögenswert angesetzt werden.

Build-operate-transferBuild-Operate-Transfer (Bau-Betrieb-Übergabe)

Ein Konzessionsmodell zur Bereitstellung von Infrastruktur.

Beispiel: Beim Build-Operate-Transfer errichtet und betreibt der Betreiber den Vermögenswert.

BusinessUnternehmen / Geschäftsbetrieb

Ein integriertes Bündel von Tätigkeiten und Vermögenswerten, das zur Erzielung von Ertrag betrieben wird.

Beispiel: Der Erwerber erwarb das Unternehmen auf Going-Concern-Basis als fortgeführten Geschäftsbetrieb.

Business combination involving entities or businesses under common controlZusammenschließung unter gemeinsamer Kontrolle

Eine Zusammenführung von Unternehmen, die letztlich sämtlich von derselben Partei kontrolliert werden.

Beispiel: Die Verschmelzung zweier Tochterunternehmen ist eine Zusammenschließung unter gemeinsamer Kontrolle.

Business CombinationsUnternehmenszusammenschließungen

Der Standard, der regelt, wie der Erwerber die Vermögenswerte, die Schulden und den Firmenwert einer Zusammenschließung ansetzt und bewertet.

Beispiel: Die Akquisition wurde in Übereinstimmung mit dem Standard über Unternehmenszusammenschließungen bilanziert.

Business Combinations – Subsequent Adjustment of Fair Values and Goodwill Initially ReportedUnternehmenszusammenschließungen – Nachträgliche Anpassung der ursprünglich berichteten beizulegenden Zeitwerte und des Firmenwerts

Die nachträgliche Korrektur vorläufiger beizulegender Zeitwerte und des Firmenwerts bei Zusammenschließungen.

Beispiel: Der Standard behandelt die nachträgliche Anpassung der ursprünglich erfassten beizulegenden Zeitwerte und des Firmenwerts.

Business Combinations- “Date of Exchange” and Fair Value of Equity InstrumentsUnternehmenszusammenschließungen – Umtauschdatum und beizulegender Zeitwert von Eigenkapitalinstrumenten

Leitlinien zum Umtauschdatum und zum beizulegenden Zeitwert von Eigenkapitalinstrumenten bei Unternehmenszusammenschließungen.

Beispiel: Die Auslegung behandelte das Umtauschdatum in einer Unternehmenszusammenschließung.

Business Combinations-Classification either as Acquisitions or Unitings of InterestsUnternehmenszusammenschließungen – Klassifizierung als Kauf oder als Zusammengehen von Interessen

Die Klassifizierung von Unternehmenszusammenschließungen als Käufe oder als Verschmelzungen.

Beispiel: Die Zusammenschließung wurde als Kauf klassifiziert.

Business modelGeschäftsmodell

Die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine finanziellen Vermögenswerte verwaltet.

Beispiel: Das Geschäftsmodell bestimmt, wie finanzielle Vermögenswerte klassifiziert werden.

Business segmentGeschäftsbereich / operatives Segment

Ein abgrenzbarer Bestandteil eines Unternehmens, der Geschäftstätigkeiten mit Umsatzerlösen und Aufwendungen ausübt.

Beispiel: Die Ergebnisse jedes Geschäftsbereichs werden im Segmentanhang gesondert berichtet.

Business unitGeschäftseinheit

Ein Bestandteil der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens.

Beispiel: Die Geschäftseinheit wurde als gesonderter Bestandteil berichtet.

Buying segmentBeschaffungsbereich / Einkaufsbereich

Ein Bestandteil eines Unternehmens, der als Einheit für Beschaffungsentscheidungen dient.

Beispiel: Der Beschaffungsbereich verhandelte seine eigenen Bezugsverträge.

By class of financial assetNach Klassen finanzieller Vermögenswerte

Die Aufgliederung von Informationen nach Kategorien finanzieller Vermögenswerte.

Beispiel: Das Kreditrisiko wird nach Klassen finanzieller Vermögenswerte offengelegt.

By-productNebenprodukt / Kuppelprodukt

Ein untergeordnetes Produkt, das bei einem gemeinsamen Produktionsprozess nebenbei anfällt und im Wert gegenüber dem Hauptprodukt unerheblich ist.

Beispiel: Das Nebenprodukt wird mit dem netto realisierbaren Wert bewertet und von den Kosten des Hauptprodukts abgezogen.

C

Call optionsKaufoptionen

Kontrakte, die das Recht zum Kauf eines Vermögenswerts einräumen.

Beispiel: Geschriebene (verkaufte) Kaufoptionen werden als Schulden behandelt.

CallableKündbar / vorzeitig rückzahlbar

Ein Finanzinstrument, das der Emittent vor Fälligkeit zurückzahlen kann.

Beispiel: Die Anleihe ist nach Wahl des Emittenten kündbar.

CapZinsobergrenze (Cap)

Eine Obergrenze für einen Zinssatz.

Beispiel: Das Darlehen enthält eine Obergrenze (Cap) für den variablen Zinssatz.

CapitalKapital

Die in ein Unternehmen eingebrachten Mittel.

Beispiel: Das Kapital wird innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Capital appreciationWertsteigerung / Kapitalzuwachs

Eine Zunahme des Werts einer Investition oder eines Vermögenswerts über die ursprünglichen Kosten hinaus.

Beispiel: Die Investition wurde überwiegend zur Wertsteigerung und nicht zur Erzielung von Dividendenerträgen gehalten.

Capital approachKapitalansatz / Kapitalerhaltungskonzeption

Die Erhaltung des Kapitals in finanzieller oder sachlicher Hinsicht.

Beispiel: Der Kapitalansatz unterscheidet finanzielles und sachliches Kapital.

Capital asset pricing modelCapital Asset Pricing Model (CAPM)

Ein Modell, das die erwartete Rendite mit dem systematischen Risiko verknüpft.

Beispiel: Das Capital Asset Pricing Model schätzt die Eigenkapitalkosten.

Capital contributionKapitaleinlage / Einlage der Gesellschafter

Von den Eigentümern gegen Einräumung von Eigenkapitalanteilen erbrachte Mittel.

Beispiel: Das Mutterunternehmen leistete an sein Tochterunternehmen eine Kapitaleinlage.

Capital expenditureInvestitionsausgaben / Investitionsaufwand

Ausgaben für die Anschaffung oder Verbesserung langlebiger Vermögenswerte, die aktiviert und nicht als Aufwand erfasst werden.

Beispiel: Die Investitionsausgaben für das neue Werk wurden als Sachanlagen erfasst.

Capital gainKapitalgewinn / Veräußerungsgewinn

Gewinn aus dem Verkauf eines Vermögenswerts über dessen Anschaffungskosten.

Beispiel: Das Unternehmen wies einen Kapitalgewinn aus dem Grundstücksverkauf aus.

Capital maintenanceKapitalerhaltung

Das Konzept, dass ein Gewinn erst nach Erhaltung des Kapitals erwirtschaftet ist.

Beispiel: Kapitalerhaltung kann in finanzieller oder sachlicher Hinsicht gemessen werden.

Capital maintenance adjustmentKapitalerhaltungsanpassung

Eine Anpassung zur Erhaltung des Kapitals in der Inflationsbilanzierung.

Beispiel: Eine Kapitalerhaltungsanpassung wurde im Eigenkapital erfasst.

CapitalisationAktivierung / Kapitalisierung

Die Erfassung einer Kostenposition als Vermögenswert.

Beispiel: Die Aktivierung von Fremdkapitalkosten gilt für qualifizierte Vermögenswerte.

Capitalisation of interestZinsaktivierung / Aktivierung von Zinsen

Die Hinzurechnung der direkt der Anschaffung oder Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zurechenbaren Fremdkapitalkosten zu dessen Kosten.

Beispiel: Die Aktivierung der Zinsen für das Darlehen zum Bau des Werks begann mit dem Baubeginn.

Capped interest rateGedeckelter Zinssatz / Zinsobergrenze

Ein Zinssatz mit einer Obergrenze.

Beispiel: Der gedeckelte Zinssatz schützt den Kreditnehmer.

Capping mechanismDeckelungsmechanismus / Obergrenzenmechanismus

Eine Ausgestaltung, die begrenzt, wie hoch ein Satz oder eine Zahlung steigen kann.

Beispiel: Der Deckelungsmechanismus begrenzt den Zinssatz des Darlehens.

Carried at costMit Anschaffungskosten bilanziert

Die Bewertung eines Vermögenswerts oder einer Schuld zu den ursprünglichen Kosten abzüglich Anpassungen.

Beispiel: Anteile an Tochterunternehmen werden in den Einzelabschlüssen zu Anschaffungskosten bilanziert.

Carry forwardVortrag / Verlustvortrag

Die Übertragung eines Betrags, etwa eines Verlusts oder Saldos, in eine künftige Periode.

Beispiel: Der nicht genutzte steuerliche Verlust kann zur Verrechnung mit künftigen steuerpflichtigen Gewinnen vorgetragen werden.

Carrying amountBuchwert

Der in der Bilanz angesetzte Betrag.

Beispiel: Der Buchwert des Gebäudes wurde neu bewertet.

CashZahlungsmittel / Kasse

Bargeldbestand und Sichteinlagen eines Unternehmens.

Beispiel: Zahlungsmittel umfassen Banknoten, Münzen und Bankguthaben.

Cash alternativeBaralternative

Die Option, eine Zuteilung statt in Aktien in Geld zu erfüllen.

Beispiel: Den Arbeitnehmern wurde eine Baralternative zur Aktienzuteilung angeboten.

Cash basisCash-Basis / Einzahlungsbasis

Die Erfassung von Geschäftsvorfällen, wenn Zahlungsmittel fließen.

Beispiel: Auf Cash-Basis werden Umsatzerlöse erst mit Zahlungseingang erfasst.

Cash equivalentsZahlungsmitteläquivalente

Kurzfristige, äußerst liquide Geldanlagen, die ohne erhebliches Risiko einer Wertänderung in bekannte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können.

Beispiel: Zahlungsmitteläquivalente umfassen Schatzwechsel mit einer Restlaufzeit von drei Monaten oder weniger.

Cash flowCashflow / Zahlungsmittelfluss

Ein Zufluss oder Abfluss von Zahlungsmitteln bei einem Unternehmen.

Beispiel: Die Cashflow-Prognose deckt die nächsten zwölf Monate ab.

Cash flow hedgeCashflow-Absicherung / Absicherung eines Cashflow-Risikos

Eine Absicherung des Risikos von Schwankungen der künftigen Cashflows.

Beispiel: Das Termingeschäft wurde als Absicherung eines Cashflow-Risikos bezeichnet.

Cash flow projectionsCashflow-Prognosen

Geschätzte künftige Zahlungsmittelzu- und -abflüsse, die für Bewertungszwecke verwendet werden.

Beispiel: Der Wertminderungstest verwendete fünfjährige Cashflow-Prognosen.

Cash flow riskCashflow-Risiko

Das Risiko, dass die Höhe der mit einem Finanzinstrument verbundenen künftigen Cashflows schwankt.

Beispiel: Ein Darlehen mit variablem Zinssatz setzt das Unternehmen einem Cashflow-Risiko aus.

Cash flow statement = Statement of cash flowsKapitalflussrechnung

Eine Rechnung, die die Zu- und Abflüsse von Zahlungsmitteln einer Periode berichtet.

Beispiel: Die Kapitalflussrechnung weist starke Zuflüsse aus der Geschäftstätigkeit aus.

Cash Flow StatementsKapitalflussrechnungen

Eine Rechnung, die die Zahlungsmittelzu- und -abflüsse während einer Periode darstellt.

Beispiel: Die Kapitalflussrechnung gliedert die Zahlungsströme nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit.

Cash flowsCashflows / Zahlungsströme

Zu- und Abflüsse von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Beispiel: Die Kapitalflussrechnung berichtet über die Cashflows aus der Geschäftstätigkeit.

Cash generating unitZahlungsmittel generierende Einheit / Cash Generating Unit

Die kleinste Gruppe von Vermögenswerten, die Zahlungsmittelzuflüsse erzeugt.

Beispiel: Die Wertminderung wird auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit getestet.

Cash inflowZahlungsmittelzufluss

Eine Erhöhung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus der Geschäfts-, Investitions- oder Finanzierungstätigkeit.

Beispiel: Der größte Zahlungsmittelzufluss des Jahres resultierte aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens.

Cash instrument hedgingAbsicherung mit Kassainstrumenten

Die Absicherung unter Einsatz von Kassainstrumenten.

Beispiel: Die Absicherung mit Kassainstrumenten verringert das Währungsrisiko.

Cash on handKassenbestand

Das vom Unternehmen tatsächlich gehaltene Bargeld in Banknoten und Münzen.

Beispiel: Der Kassenbestand wird am Ende jedes Tages gezählt.

Cash outflowZahlungsmittelabfluss

Eine Zahlung, die den Zahlungsmittelbestand eines Unternehmens verringert.

Beispiel: Die Anschaffung der Ausstattung führte zu einem erheblichen Zahlungsmittelabfluss.

Cash paymentsZahlungsmittelauszahlungen / Barausgaben

Die von einem Unternehmen während der Periode berichteten Abflüsse von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Beispiel: Zahlungen an Lieferanten werden als Cashflows aus der Geschäftstätigkeit klassifiziert.

Cash price equivalentBarpreisäquivalent

Der Betrag, der bei sofortiger Zahlung zu entrichten wäre.

Beispiel: Der Vermögenswert wurde mit seinem Barpreisäquivalent erfasst.

Cash proceedsBarerlöse / Verkaufserlöse

Aus einem Geschäftsvorfall oder einer Veräußerung vereinnahmte Zahlungsmittel.

Beispiel: Die aus dem Verkauf vereinnahmten Zahlungsmittel wurden sofort erfasst.

Cash surrender valueRückkaufswert

Der Betrag, der bei vorzeitiger Beendigung einer Versicherungspolice ausgezahlt wird.

Beispiel: Der Rückkaufswert der Police wurde als Vermögenswert angesetzt.

Cash-settled share optionBar abgerechnete Aktienoption

Eine auf Aktien basierende Vergütung, die in Geld erfüllt wird.

Beispiel: Eine bar abgerechnete Aktienoption begründet eine Verbindlichkeit.

Cash-settled share-based payment transactionBar abgerechnetes, auf Aktien basierendes Vergütungsgeschäft

Ein auf Aktien basierendes Vergütungsgeschäft, bei dem das Unternehmen die Verpflichtung auf Grundlage des Werts von Eigenkapitalinstrumenten in Geld erfüllt.

Beispiel: Die Verpflichtung aus dem bar abgerechneten Vergütungsgeschäft wird zu jedem Berichtsstichtag bewertet.

Catastrophe bondKatastrophenanleihe (Cat Bond)

Eine Anleihe, die das Katastrophenrisiko auf Investoren überträgt.

Beispiel: Die Katastrophenanleihe übertrug das Risiko auf die Investoren.

Catastrophe provisionsKatastrophenrückstellungen

Rückstellungen für Verluste aus gravierenden Katastrophenereignissen.

Beispiel: Der Versicherer erhöhte nach dem Sturm seine Katastrophenrückstellungen.

CedantZedent

Die Partei, die ein Risiko oder einen Vermögenswert auf eine andere Partei überträgt.

Beispiel: Der Zedent übertrug einen Teil des Risikos auf den Rückversicherer.

Certificates of depositEinlagezertifikate (Certificates of Deposit)

Begebene Bankinstrumente, die eine Termineinlage verbriefen und vor Fälligkeit handelbar sind.

Beispiel: Die Treasury-Abteilung investierte überschüssige Zahlungsmittel in Einlagezertifikate mit dreimonatiger Laufzeit.

Cessation (of capitalisation)Beendigung (der Aktivierung)

Der Zeitpunkt, zu dem die Hinzurechnung von Kosten zum Wert eines Vermögenswerts eingestellt wird.

Beispiel: Die Beendigung der Aktivierung trat ein, als der Vermögenswert fertiggestellt war.

Change in accounting estimateÄnderung einer Rechnungslegungsschätzung

Eine Anpassung einer früher erfassten Schätzung, die prospektiv anzuwenden ist.

Beispiel: Eine Änderung einer Rechnungslegungsschätzung wird prospektiv angewendet.

Changes in Existing Decommissioning, Restoration and Similar LiabilitiesÄnderungen bestehender Rückbau-, Sanierungs- und ähnlicher Verpflichtungen

Änderungen von Rückstellungen für Rückbau und Sanierung.

Beispiel: Änderungen bestehender Rückbauverpflichtungen werden den Kosten des Vermögenswerts hinzugerechnet.

Chief executive officerChief Executive Officer (CEO) / Vorstandsvorsitzender

Der ranghöchste leitende Angestellte eines Unternehmens.

Beispiel: Der Chief Executive Officer gehört zu den Schlüsselführungskräften.

Chief operating decision makerChief Operating Decision Maker (CODM) / geschäftsführender Hauptentscheidungsträger

Die Person oder Gruppe, die für die Zuteilung der Ressourcen und die Beurteilung der Leistung operativer Segmente verantwortlich ist.

Beispiel: Operative Segmente werden auf der Grundlage der Berichte ermittelt, die der Chief Operating Decision Maker prüft.

ClaimAnspruch / Forderung

Eine Zahlungsaufforderung oder ein Recht.

Beispiel: Der Anspruch wurde als Rückstellung erfasst.

Claims developmentSchadenentwicklung

Das zeitliche Muster, in dem Versicherungsschäden gemeldet und reguliert werden.

Beispiel: Tabellen zur Schadenentwicklung weisen die eingetretenen Schäden nach Jahren aus.

Class A preference shareVorzugsaktie der Klasse A

Eine Aktienklasse mit vorrangigen Rechten gegenüber Stammaktien.

Beispiel: Vorzugsaktien der Klasse A werden bei Dividendenzahlungen vorrangig bedient.

Class of assetsKlasse von Vermögenswerten / Vermögensklasse

Eine Gruppierung von Vermögenswerten ähnlicher Art und Verwendung zum Zwecke der Angaben und der Neubewertung.

Beispiel: Neubewertungen müssen auf eine gesamte Klasse von Vermögenswerten angewendet werden, um eine selektive Bewertung zu vermeiden.

Class of financial assetsKlasse finanzieller Vermögenswerte

Eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte mit ähnlichen Merkmalen.

Beispiel: Die Angabe ist nach Klassen finanzieller Vermögenswerte erforderlich.

Class of financial instrumentsKlasse von Finanzinstrumenten

Eine Gruppierung von Finanzinstrumenten mit ähnlichen Merkmalen.

Beispiel: Die Angaben werden je Klasse von Finanzinstrumenten gemacht.

Class of property, plant and equipmentKlasse von Sachanlagen

Eine Gruppierung von Sachanlagen ähnlicher Art und Verwendung.

Beispiel: Die Neubewertung wird auf eine gesamte Klasse von Sachanlagen angewendet.

ClassificationKlassifizierung / Einordnung

Die Zuordnung von Posten zu Kategorien.

Beispiel: Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte hängt vom Geschäftsmodell ab.

Classification of Financial Instruments – Contingent Settlement ProvisionsKlassifizierung von Finanzinstrumenten – Bedingte Erfüllungsvereinbarungen

Leitlinien dazu, wie bedingte Erfüllungsvereinbarungen die Klassifizierung eines Finanzinstruments als Schuld oder Eigenkapital beeinflussen.

Beispiel: Die Auslegung behandelt die Klassifizierung von Finanzinstrumenten, bei denen bedingte Erfüllungsvereinbarungen bestehen.

Classification of inventoryKlassifizierung der Vorräte

Die Zuordnung der Vorratsposten zu Kategorien.

Beispiel: Die Klassifizierung der Vorräte unterscheidet Rohstoffe und fertige Erzeugnisse.

Classification of rights issuesKlassifizierung von Bezugsrechtsausgaben

Die Bestimmung, ob eine Bezugsrechtsausgabe eine Schuld oder Eigenkapital ist.

Beispiel: Die Klassifizierung von Bezugsrechtsausgaben hängt von der Währung ab.

Clean-up callBereinigungskaufoption (Clean-up Call)

Eine Option zur Rückzahlung eines Restbetrags, sobald dieser unbedeutend wird.

Beispiel: Der Emittent übte die Bereinigungskaufoption für die verbleibenden Schuldverschreibungen aus.

Close members of the family of the individualNahe Familienangehörige einer Person

Familienangehörige, von denen erwartet werden kann, dass sie die Person in deren Geschäftsbeziehungen zum Unternehmen beeinflussen oder von ihr beeinflusst werden.

Beispiel: Verkäufe an nahe Familienangehörige der Person wurden als Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen offengelegt.

Closely relatedEng verwandt / eng verbunden

Mit einer engen wirtschaftlichen Verbindung zu einem Geschäft oder einer Partei.

Beispiel: Die beiden Verträge sind eng verwandt und werden zusammen behandelt.

Closing market pricesSchlusskurse / Börsenschlusskurse

Notierte Kurse zum Handelsschluss an einem Markt.

Beispiel: Die Aktien wurden unter Verwendung der Börsenschlusskurse bewertet.

Closing rateStichtagskurs / Schlusskurs

Der Kassakurs zum Berichtsstichtag.

Beispiel: Monetäre Posten werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Co-operativeGenossenschaft

Ein Unternehmen, das seinen Mitgliedern gehört und von diesen kontrolliert wird.

Beispiel: Eine Genossenschaft wird von ihren Mitgliedern und nicht von Investoren kontrolliert.

CollarZinscollar / Zinsband (Collar)

Die Kombination aus einer Obergrenze (Cap) und einer Untergrenze (Floor), die den Schwankungsbereich eines Zinssatzes oder Preises begrenzt.

Beispiel: Das Unternehmen schloss einen Zinscollar ab, um sein Risiko aus Änderungen der Marktzinsen zu begrenzen.

CollateralSicherheiten / Kreditsicherheit

Zur Sicherung eines Darlehens verpfändete Vermögenswerte.

Beispiel: Die Sicherheit besichert das Bankdarlehen.

Collateralised (asset, borrowing)Besichert / durch Sicherheiten gedeckt

Durch Vermögenswerte gedeckt, die als Sicherheit für eine Verpflichtung verpfändet sind.

Beispiel: Die besicherte Darlehensaufnahme ist durch Forderungen besichert.

CollectabilityEinbringlichkeit / Eintreibbarkeit

Die Wahrscheinlichkeit, dass fällige Beträge tatsächlich eingezogen werden.

Beispiel: Umsatzerlöse werden erst angesetzt, wenn die Einbringlichkeit hinreichend gesichert ist.

CollectionEinzug / Inkasso

Der Zahlungseingang von Kunden zur Begleichung von Forderungen.

Beispiel: Der Einzug überfälliger Handelsforderungen verbesserte die Liquiditätsposition des Unternehmens.

Collection dateEinzugstermin / Zahlungseingang einer Forderung

Das Datum, an dem eine Forderung voraussichtlich eingezogen wird.

Beispiel: Der Einzugstermin wurde auf März verschoben.

Collective marksKollektivmarken / Gemeinschaftsmarken

Marken, die die Waren der Mitglieder eines Verbandes kennzeichnen.

Beispiel: Kollektivmarken gehören dem Verband, nicht einem einzelnen Mitglied.

Collective powerKollektive Beherrschungsmacht / gemeinschaftliche Herrschaft

Eine Macht, die von mehr als einer Partei gemeinsam ausgeübt wird.

Beispiel: Die beiden Investoren haben kollektive Beherrschungsmacht über das Unternehmen.

Combined instrumentKombiniertes (hybrides) Finanzinstrument

Ein Instrument mit sowohl Fremdkapital- als auch Eigenkapitalkomponenten.

Beispiel: Eine Wandelanleihe ist ein kombiniertes Finanzinstrument.

CommencementBeginn / Wirksamwerden

Das Datum, an dem ein Leasingvertrag oder eine sonstige Vereinbarung wirksam wird und die damit verbundenen Rechte und Pflichten entstehen.

Beispiel: Zum Beginn des Leasingverhältnisses setzt der Leasingnehmer einen Nutzungsrechtsvermögenswert an.

Commencement of the lease termBeginn des Leasingzeitraums / der Leasinglaufzeit

Das Datum, ab dem der Leasingnehmer das geleaste Wirtschaftsgut nutzen darf.

Beispiel: Die Leasingverbindlichkeit wird zum Beginn des Leasingzeitraums bewertet.

Commercial loansKommerzielle Kredite / Unternehmenskredite

Kredite, die an Unternehmen statt an Privatpersonen vergeben werden.

Beispiel: Kommerzielle Kredite weisen Konditionen auf, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind.

Commercial paper facilitiesCommercial-Paper-Fazilitäten / Fazilitäten für die Emission von Commercial Papers

Vereinbarungen, die die Ausgabe kurzfristiger, unbesicherter Schuldtitel ermöglichen.

Beispiel: Das Unternehmen nahm für sein Working Capital seine Commercial-Paper-Fazilitäten in Anspruch.

Commercial substanceGeschäftlicher Gehalt / wirtschaftlicher Gehalt

Die Anforderung, dass eine Transaktion die künftigen Zahlungsströme des Unternehmens verändert, um ansetzungsfähig zu sein.

Beispiel: Der Austausch von Vermögenswerten wies keinen geschäftlichen Gehalt auf, da sich die Zahlungsströme nicht änderten.

Commercially viable quantities of mineral resourcesKommerziell abbaubare Mengen an mineralischen Rohstoffen

Minerallagerstätten, die auf kommerzieller Basis gewinnbringend abgebaut werden können.

Beispiel: Die Exploration wurde eingestellt, sobald kommerziell abbaubare Mengen bestätigt waren.

CommissionProvision / Kommission

Ein Entgelt, das an einen Vermittler für die Vermittlung eines Geschäftsvorfalls gezahlt wird.

Beispiel: Der Makler verdiente an dem Verkauf eine Provision.

CommitmentZusage / Verpflichtung

Eine bindende Vereinbarung, eine künftige Handlung vorzunehmen.

Beispiel: Das Unternehmen offenlegte eine feste Zusage für eine Investitionsanschaffung.

Commitment dateZusagedatum / Datum der Zusage

Das Datum, an dem eine Zusage abgegeben wird.

Beispiel: Das Zusagedatum beeinflusst die Bewertung der Vereinbarung.

Commitment feeBereitstellungsprovision / Commitment-Gebühr

Ein Entgelt, das ein Kreditgeber für die Zusage erhebt, Mittel im Rahmen einer Kreditfazilität bereitzustellen.

Beispiel: Die Bereitstellungsprovision wird über die Laufzeit der Kreditfazilität abgeschrieben.

CommodityRohstoff / Handelsgut (Commodity)

Ein am Markt gehandeltes Grundgut.

Beispiel: Der Rohstoff wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

ComparabilityVergleichbarkeit

Die Qualität, die es den Nutzern ermöglicht, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu erkennen.

Beispiel: Vergleichbarkeit erfordert einheitliche Rechnungslegungsmethoden.

Comparability over timeVergleichbarkeit im Zeitverlauf

Die Qualität, die es den Nutzern ermöglicht, die Abschlüsse eines Unternehmens über mehrere Perioden hinweg zu vergleichen.

Beispiel: Einheitliche Methoden verbessern die Vergleichbarkeit im Zeitverlauf.

Comparable interim periodVergleichbare Interimsperiode

Die entsprechende Zwischenperiode des Vorjahres, die in den Zwischenabschlüssen zum Vergleich dargestellt wird.

Beispiel: Die Halbjahresergebnisse wurden zusammen mit der vergleichbaren Interimsperiode des Vorjahres dargestellt.

Comparative balance sheetVergleichende Bilanz

Eine Bilanz, die zusammen mit den Zahlen der Vorperiode dargestellt wird.

Beispiel: Die vergleichende Bilanz umfasst das Vorjahr.

Comparative informationVergleichsinformationen / Vergleichszahlen

Vorperiodenbeträge, die neben den Zahlen der laufenden Periode dargestellt werden.

Beispiel: Die Vergleichsinformationen wurden zur Wahrung der Konsistenz angepasst.

Comparative statement of financial positionVergleichende Übersicht über die Vermögens- und Finanzlage

Eine Bilanz, die zum Vergleich zusammen mit der Vorperiode dargestellt wird.

Beispiel: Für das Vorjahr wird eine vergleichende Übersicht über die Vermögens- und Finanzlage aufgestellt.

Compensated absencesVergütete Freistellungen (bezahlte Freizeit)

Bezahlte Freistellungen wie Erholungsurlaub oder Krankheitstage.

Beispiel: Vergütete Freistellungen werden angesetzt, wenn die Arbeitnehmer ihre Arbeitsleistung erbringen.

CompensationEntschädigung / Vergütung

Beträge, die an Arbeitnehmer oder Dritte zu zahlen sind oder als Ausgleich für einen Verlust oder Schaden erhalten werden.

Beispiel: Das Unternehmen erhielt von seinem Versicherer eine Entschädigung für den Brandschaden im Lager.

Competitive harm exemptionWettbewerbsvorbehalt / Ausnahme bei Wettbewerbsbeeinträchtigung

Eine Ausnahme von der Offenlegung von Informationen, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen würden.

Beispiel: Das Unternehmen wandte den Wettbewerbsvorbehalt auf die Segmentdaten an.

Complementary assetsKomplementäre Vermögenswerte

Vermögenswerte, die zusammen einen größeren Nutzen stiften als einzeln.

Beispiel: Software und Hardware sind komplementäre Vermögenswerte.

Complete set of financial statementsVollständiger Satz von Finanzberichten

Die vollständigen, geforderten Abschlüsse, einschließlich Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang.

Beispiel: Das Unternehmen legte einen vollständigen Satz von Finanzberichten vor.

CompletenessVollständigkeit

Die Eigenschaft, dass Finanzinformationen alle für das Verständnis der Nutzer erforderlichen Geschäftsvorfälle und Ereignisse enthalten.

Beispiel: Der Prüfer beurteilte die Vollständigkeit der erfassten Verbindlichkeiten.

Compliance with International Accounting StandardsEinhaltung der International Accounting Standards (IAS)

Die Ausrichtung der Finanzberichte an den internationalen Rechnungslegungsstandards.

Beispiel: Der Anhang bestätigt die Einhaltung der International Accounting Standards.

ComponentBestandteil / Komponente

Ein Teil eines Gegenstands, der gesondert abgebildet wird.

Beispiel: Ein wesentlicher Bestandteil des Vermögenswerts wurde ersetzt.

Component of an entityUnternehmensteil / Geschäftsbereich

Betriebstätigkeiten, deren Aktivitäten sich operativ unterscheiden lassen.

Beispiel: Ein nicht fortgeführter Unternehmensteil wurde gesondert berichtet.

Components of equityEigenkapitalkomponenten / Bestandteile des Eigenkapitals

Die einzelnen Teile, aus denen sich das Eigenkapital zusammensetzt.

Beispiel: Gezeichnetes Kapital und Rücklagen sind Bestandteile des Eigenkapitals.

Compound financial instrumentHybrides (gemischtes) Finanzinstrument

Ein Finanzinstrument, das kein Derivat ist und sowohl eine Fremdkapital- als auch eine Eigenkapitalkomponente enthält, wie eine Wandelanleihe.

Beispiel: Die Wandelanleihe ist ein hybrides Finanzinstrument, das in eine Fremdkapital- und eine Eigenkapitalkomponente aufgespalten wird.

Compound financial instrumentsHybride Finanzinstrumente

Instrumente mit sowohl Eigenkapital- als auch Fremdkapitalkomponenten.

Beispiel: Hybride Finanzinstrumente werden in ihre Komponenten aufgespalten.

Compound instrumentHybrides Instrument

Ein Finanzinstrument, das sowohl Fremdkapital- als auch Eigenkapitalkomponenten enthält.

Beispiel: Eine Wandelanleihe ist ein hybrides Instrument.

Concentration of (credit etc) riskKonzentration von Risiken (Kreditrisiko usw.)

Eine Exposition gegenüber einem einzelnen Kontrahenten oder gegenüber zusammengefassten gleichartigen Risiken.

Beispiel: Das Unternehmen legte die Konzentration seines Kreditrisikos nach Kunden offen.

Confidence levelKonfidenzniveau / Vertrauensniveau

Die Wahrscheinlichkeit, dass das tatsächliche Ergebnis bei versicherungsmathematischen oder risikobezogenen Bewertungen innerhalb eines angegebenen Bereichs liegt.

Beispiel: Der Aktuar verwendete bei der Schätzung der Rückstellung ein Konfidenzniveau von 95 %.

Configuration of the cash flowsAusgestaltung der Zahlungsströme

Der Charakter der Zahlungsströme, die an einen übertragenen Vermögenswert gebunden sind.

Beispiel: Die Ausgestaltung der Zahlungsströme beeinflusste die bilanzielle Behandlung.

ConsensusKonsens

Die allgemeine Übereinstimmung der Beteiligten in einer bestimmten Frage.

Beispiel: Der Ausschuss erzielte einen Konsens über die Interpretation.

Consequential amendmentFolgeänderung

Eine Änderung, die sich als Ergebnis einer anderen Änderung ergibt.

Beispiel: In dem betreffenden Standard wurde eine Folgeänderung vorgenommen.

ConsiderationGegenleistung / Vergütung

Was im Austausch gegen etwas gegeben wird.

Beispiel: Die übertragene Gegenleistung wurde zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Consistency – Alternative MethodsStetigkeit – Alternative Methoden

Das Rechnungslegungsprinzip, das vom Unternehmen verlangt, eine Methode von Periode zu Periode einheitlich anzuwenden, auch bei der Verwendung alternativer Methoden.

Beispiel: Die Stetigkeit verlangt, dass eine einmal gewählte alternative Methode in den Folgeperioden einheitlich angewendet wird.

Consistency – Capitalisation of Borrowing CostsStetigkeit – Aktivierung von Fremdkapitalkosten

Die einheitliche Anwendung derselben Rechnungslegungsmethode.

Beispiel: Bei der Aktivierung von Fremdkapitalkosten wird Stetigkeit erwartet.

Consistency – Different Cost Formulas for InventoriesStetigkeit – Unterschiedliche Kostenformeln für Vorräte

Erfordernis der einheitlichen Verwendung von Vorratskostenformeln über die Perioden hinweg.

Beispiel: Die Regelung behandelt die Stetigkeit bei unterschiedlichen Kostenformeln für Vorräte.

Consolidated and Separate Financial StatementsKonzern- und Einzelabschluss

Standards, die die Darstellung des Konzernabschlusses und des Einzelabschlusses regeln.

Beispiel: Konzern- und Einzelabschluss unterliegen unterschiedlichen Bewertungsregeln.

Consolidated balance sheetKonzernbilanz

Eine Übersicht, die die Vermögenswerte, Schulden und das Eigenkapital eines Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen als ein einziges Unternehmen darstellt.

Beispiel: Die Konzernbilanz fasst das Mutterunternehmen und alle seine Tochterunternehmen zusammen.

Consolidated financial statementsKonzernabschluss / konsolidierte Finanzberichte

Konzernberichte, die Mutterunternehmen und Tochterunternehmen als ein einziges Unternehmen zusammenfassen.

Beispiel: Der Konzern erstellt jährlich einen Konzernabschluss.

Consolidated Financial Statements and Accounting for Investments in SubsidiariesKonsolidierte Finanzberichte und Bilanzierung von Beteiligungen an Tochterunternehmen

Standards, die die Konzernfinanzberichte und Beteiligungen an Tochterunternehmen regeln.

Beispiel: Der Konzernabschluss stellt den Konzern als ein einziges Unternehmen dar.

Consolidated groupKonsolidierter Konzern / Konsolidierungskreis

Ein Mutterunternehmen mit seinen Tochterunternehmen, dargestellt als ein einziges Unternehmen.

Beispiel: Der konsolidierte Konzern umfasst alle beherrschten Tochterunternehmen.

Consolidated statement of financial positionKonsolidierte Übersicht über die Vermögens- und Finanzlage (Konzernbilanz)

Eine Konzernbilanz, die Mutterunternehmen und Tochterunternehmen zusammenfasst.

Beispiel: Die konsolidierte Übersicht über die Vermögens- und Finanzlage eliminiert konzerninterne Salden.

ConsolidationKonsolidierung

Der Prozess, bei dem die Abschlüsse eines Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen zu einem einzigen Abschluss zusammengefasst werden.

Beispiel: Für alle vom Mutterunternehmen beherrschten Tochterunternehmen ist eine Konsolidierung erforderlich.

Consolidation adjustmentsKonsolidierungsberichtigungen

Berichtigungen, die bei der Konsolidierung der Abschlüsse vorgenommen werden.

Beispiel: Konsolidierungsberichtigungen eliminieren konzerninterne Gewinne (Zwischenerfolge).

Consolidation and Equity Method – Potential Voting Rights and Allocation of Ownership InterestsKonsolidierung und Equity-Methode – Potenzielle Stimmrechte und Verteilung der Eigentumsanteile

Leitlinien zu potenziellen Stimmrechten und zur Zuordnung von Eigentumsanteilen.

Beispiel: Potenzielle Stimmrechte beeinflussen die Konsolidierung und die Equity-Methode.

Consolidation purposesKonsolidierungszwecke

Die Ziele, die mit der Zusammenfassung eines Mutterunternehmens und seiner Tochterunternehmen verfolgt werden.

Beispiel: Für Konsolidierungszwecke werden einheitliche Rechnungslegungsmethoden angewendet.

Consolidation—special purpose entitiesKonsolidierung – Zweckgesellschaften (Special Purpose Entities)

Leitlinien dazu, wann ein Unternehmen eine von ihm beherrschte Zweckgesellschaft konsolidieren muss.

Beispiel: Nach den Regeln zur Konsolidierung von Zweckgesellschaften wurde der Fonds in den Konzernabschluss einbezogen.

Construction contractBauvertrag / Bauleistungsvertrag

Ein Vertrag über die Errichtung von Vermögenswerten über einen vereinbarten Zeitraum.

Beispiel: Die Umsatzerlöse aus dem Bauvertrag werden im Zeitverlauf angesetzt.

Construction ContractsBauverträge (Bauleistungsverträge)

Verträge, die speziell für die Errichtung eines Vermögenswerts ausgehandelt werden.

Beispiel: Umsatzerlöse aus Bauverträgen werden nach dem Fertigstellungsgrad angesetzt.

Construction or upgrade servicesBau- oder Ausbauleistungen

Leistungen, die Infrastrukturvermögenswerte errichten oder verbessern.

Beispiel: Umsatzerlöse aus Bau- oder Ausbauleistungen werden im Zeitverlauf angesetzt.

Constructive obligationFaktische (schlüssige) Verpflichtung

Eine Verpflichtung, die aus einer etablierten Praxis oder einer erklärten Politik entsteht.

Beispiel: Eine faktische Verpflichtung kann aus einer veröffentlichten Politik entstehen.

Consumer price indexVerbraucherpreisindex (VPI)

Ein Maß für die durchschnittliche Veränderung der Preise, die Verbraucher für einen Warenkorb aus Gütern und Dienstleistungen zahlen, im Zeitablauf.

Beispiel: Die Wirtschaft wurde als hochinflationär eingestuft, weil der kumulierte Verbraucherpreisindex über drei Jahre 100 Prozent überstieg.

ContingencyBedingter (ungewisser) Sachverhalt

Eine Gegebenheit, deren Ausgang ungewiss ist.

Beispiel: Der bedingte Sachverhalt wurde offengelegt, aber nicht angesetzt.

Contingent assetEventualvermögenswert / bedingter Vermögenswert

Ein möglicher Vermögenswert, der aus vergangenen Ereignissen entsteht und erst durch künftige Ereignisse bestätigt wird.

Beispiel: Der Eventualvermögenswert wird offengelegt, aber nicht angesetzt.

Contingent considerationBedingte Gegenleistung (Earn-out)

Eine zusätzliche Gegenleistung, deren Zahlung von künftigen Ereignissen oder Ergebnissen abhängt.

Beispiel: Die bedingte Gegenleistung wird zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Contingent consideration arrangementBedingte Gegenleistungsvereinbarung (Earn-out-Vereinbarung)

Eine Vereinbarung, bei der in einem Unternehmenszusammenschluss eine zusätzliche Gegenleistung zu zahlen ist, wenn bestimmte künftige Ereignisse eintreten.

Beispiel: Die bedingte Gegenleistungsvereinbarung verpflichtete den Erwerber zu einer höheren Zahlung, wenn die Gewinnziele erreicht wurden.

Contingent liabilityEventualverbindlichkeit / bedingte Verpflichtung

Eine mögliche Verpflichtung, die von ungewissen künftigen Ereignissen abhängt.

Beispiel: Eine Eventualverbindlichkeit wurde offengelegt, aber nicht angesetzt.

Contingent rentBedingte (variable) Miete

Mietzahlungen, die je nach künftigen Gegebenheiten variieren.

Beispiel: Die bedingte Miete hängt vom Umsatzvolumen des Mieters ab.

Contingent settlement provisionBestimmung über die bedingte Ausgleichszahlung (Klausel zur bedingten Erfüllung)

Eine Bestimmung, deren Erfüllung von künftigen Ereignissen abhängt.

Beispiel: Für die Garantie wurde eine Bestimmung über die bedingte Ausgleichszahlung angesetzt.

Contingent share agreementVereinbarung über die bedingte Ausgabe von Aktien

Eine Vereinbarung, deren Aktienausgabe von bestimmten Bedingungen abhängig ist.

Beispiel: Die Vereinbarung über die bedingte Aktienausgabe hängt von künftigen Gewinnen ab.

Contingently issuable ordinary sharesBedingt auszugebende gewöhnliche Aktien (Stammaktien)

Gewöhnliche Aktien, die das Unternehmen bei Eintritt bestimmter Bedingungen ausgeben muss; sie werden in die Berechnung des verwässerten Gewinns je Aktie einbezogen.

Beispiel: Bedingt auszugebende Stammaktien werden bei Erfüllung der Bedingungen in die Berechnung des verwässerten Gewinns je Aktie einbezogen.

Contingently issuable sharesBedingt auszugebende Aktien

Aktien, die nur ausgegeben werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Beispiel: Bedingt auszugebende Aktien werden bei Erfüllung der Bedingungen in den verwässerten Gewinn je Aktie einbezogen.

Continuing involvementFortgesetzte Beteiligung / weiterbestehendes Engagement

Die fortlaufende Exposition des Übertragenden gegenüber den von ihm behaltenen übertragenen Vermögenswerten.

Beispiel: Der Übertragende behielt seine fortgesetzte Beteiligung an den Forderungen.

Continuing involvement approachMethode der fortgesetzten Beteiligung

Eine Methode zur Bewertung der nach Übertragung eines Finanzvermögenswerts behaltenen Beteiligungen.

Beispiel: Auf die übertragenen Forderungen wurde die Methode der fortgesetzten Beteiligung angewendet.

Continuing operationsFortgeführte Geschäftstätigkeiten

Die Geschäftstätigkeiten eines Unternehmens, die nicht eingestellt wurden und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert dargestellt werden.

Beispiel: Der Gewinn aus fortgeführten Geschäftstätigkeiten stieg trotz der Veräußerung der Handelssparte.

ContractVertrag

Eine Vereinbarung, die zwischen den Parteien durchsetzbare Rechte und Pflichten begründet.

Beispiel: Der Vertrag wurde im Juni von beiden Parteien unterzeichnet.

Contract-based intangible assetsVertragsbasierte immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte, die aus vertraglichen oder gesetzlichen Rechten entstehen.

Beispiel: Lizenzen sind vertragsbasierte immaterielle Vermögenswerte.

Contracts that may be settled in (ordinary) shares or cashVerträge, deren Erfüllung in (gewöhnlichen) Aktien oder bar erfolgen kann

Verträge, die dem Unternehmen oder dem Inhaber die Wahl zwischen Aktien oder bar lassen.

Beispiel: In Aktien oder bar erfüllbare Verträge werden als hybride Instrumente behandelt.

Contractual arrangementVertragliche Vereinbarung

Eine Vereinbarung, die durch einen Vertrag geregelt ist.

Beispiel: Die Leistung wird auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung erbracht.

Contractual cash flowsVertragliche Zahlungsströme

Die von den Vertragsbedingungen vorgegebenen Zahlungsströme, die herangezogen werden, um zu beurteilen, ob ein Finanzvermögenswert dem Test auf ausschließlich Zahlungen von Kapital und Zinsen (SPPI) entspricht.

Beispiel: Das Geschäftsmodell wird danach beurteilt, wie die vertraglichen Zahlungsströme eingezogen werden.

Contractual completionVertragliche Fertigstellung (Erfüllung der Vertragspflichten)

Das Datum, an dem die vertraglichen Verpflichtungen erfüllt sind.

Beispiel: Umsatzerlöse können bei vertraglicher Fertigstellung angesetzt werden.

Contractual maturity analysisVertragliche Fälligkeitsanalyse

Analyse des Zeitpunkts, zu dem Finanzverbindlichkeiten vertraglich fällig werden.

Beispiel: Die vertragliche Fälligkeitsanalyse weist die Zahlungsströme nach Perioden aus.

Contractual obligationVertragliche Verpflichtung

Eine kraft Gesetzes durchsetzbare Pflicht aus einem Vertrag.

Beispiel: Das Unternehmen war vertraglich verpflichtet, die Waren zu liefern.

Contractual right to receive the cash flowsVertragliches Recht auf den Empfang der Zahlungsströme

Ein aus einem Vertrag entstehender Rechtsanspruch auf die Zahlungsströme eines Finanzvermögenswerts.

Beispiel: Das Unternehmen übertrug sein vertragliches Recht auf den Empfang der Zahlungsströme an die Factoringgesellschaft.

Contractual rightsVertragliche Rechte

Durchsetzbare Rechte aus einem Vertrag.

Beispiel: Der Firmenwert umfasst bestimmte vertragliche Rechte.

Contractual terms and conditionsVertragliche Konditionen und Bedingungen

Die vereinbarten Bestimmungen, die die Rechte und Pflichten eines Vertrags regeln.

Beispiel: Die Klassifizierung des Instruments hängt von seinen vertraglichen Konditionen und Bedingungen ab.

Contractual-legal criterionVertraglich-rechtliches Kriterium

Kriterium zur Identifizierung eines immateriellen Vermögenswerts anhand gesetzlicher oder vertraglicher Rechte.

Beispiel: Das vertraglich-rechtliche Kriterium unterstützte den Ansatz des immateriellen Vermögenswerts.

Contractually linked instrumentsVertraglich verknüpfte Instrumente

Instrumente, deren Zahlungsströme vertraglich miteinander verknüpft sind.

Beispiel: Vertraglich verknüpfte Instrumente werden als Gruppe beurteilt.

Contributed equityEingezahltes Kapital

Der von den Aktionären im Austausch gegen Aktien des Unternehmens eingebrachte Kapitalbetrag.

Beispiel: Das eingezahlte Kapital stieg nach der Ausgabe neuer Aktien an die bestehenden Aktionäre.

ContributionBeitrag / Einlage

Eine Zahlung in einen Plan oder durch die Eigentümer.

Beispiel: Der Beitrag zum Pensionsplan wurde jährlich gezahlt.

ContributorBeitragszahler

Eine Partei, die einem Arrangement Vermögenswerte oder Mittel zur Verfügung stellt.

Beispiel: Jeder Beitragszahler erhält Leistungen im Verhältnis zu seinem Anteil.

ControlBeherrschung / Kontrolle

Die Macht, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu steuern, um Nutzen zu ziehen.

Beispiel: Das Mutterunternehmen hat die Beherrschung über sein Tochterunternehmen.

Control (of an asset)Beherrschung (Kontrolle) eines Vermögenswerts

Die Macht, die wirtschaftlichen Vorteile aus einem Vermögenswert zu ziehen und anderen den Zugang zu diesen Vorteilen zu verwehren.

Beispiel: Der Leasingnehmer erlangte die Kontrolle über den Vermögenswert und setzte einen Nutzungsrechtsvermögenswert an.

Control (of an enterprise)Beherrschung eines Unternehmens

Die Macht, die Finanz- und Geschäftspolitik eines Unternehmens zu steuern.

Beispiel: Die Beherrschung des Unternehmens wurde im Oktober erlangt.

Control (of an entity)Beherrschung (eines Unternehmens)

Die Macht, die Finanz- und Geschäftspolitik zu steuern, um Nutzen zu ziehen.

Beispiel: Das Mutterunternehmen erlangte im März die Beherrschung über das Tochterunternehmen.

Control numberKontrollzahl

Eine Zahl, die den verbleibenden Effekt potenzieller gewöhnlicher Aktien belegt.

Beispiel: Die Kontrollzahl bestätigt die Ausgangslage beim verwässerten Verlust je Aktie.

Controlled entityBeherrschtes Unternehmen

Ein Unternehmen, das von einem anderen Unternehmen beherrscht wird.

Beispiel: Ein beherrschtes Unternehmen wird von seinem Mutterunternehmen konsolidiert.

Convenience translationLeseübersetzung (Übersetzung zu Lesezwecken)

Die Übersetzung von Finanzberichten in eine andere Währung ausschließlich zu Lesezwecken, ohne eine Neubewertung nach den Standards.

Beispiel: Die Leseübersetzung der Finanzberichte wurde mit dem Periodenschlusskurs erstellt.

ConvergenceKonvergenz

Die Angleichung nationaler und internationaler Standards.

Beispiel: Die Konvergenz zielt darauf ab, Rechnungslegungsstandards weltweit zu harmonisieren.

Conversion factorUmrechnungsfaktor / Umtauschverhältnis

Das Verhältnis, mit dem ein wandelbares Instrument in Aktien umgerechnet wird.

Beispiel: Der Umrechnungsfaktor bestimmt die Anzahl der Aktien je Anleihe.

Conversion optionWandlungsoption / Umtauschoption

Ein Recht, ein Finanzinstrument in ein anderes umzutauschen.

Beispiel: Die Wandlungsoption ist ein eingebettetes Derivat in der Anleihe.

Convertible bondsWandelanleihen

Anleihen, die der Inhaber in eine feste Anzahl von gewöhnlichen Aktien des Emittenten umtauschen kann.

Beispiel: Die Wandelanleihen wurden in eine Fremdkapital- und eine Eigenkapitalkomponente aufgespalten.

Convertible debtWandelbare Verbindlichkeit / Wandelschuldverschreibung

Schulden, die in Eigenkapitalanteile des Emittenten umgetauscht werden können.

Beispiel: Die wandelbare Verbindlichkeit wurde in Fremdkapital und Eigenkapital aufgespalten.

Convertible instrumentsWandelbare Instrumente

Finanzinstrumente, die in Eigenkapitalanteile umgewandelt werden können.

Beispiel: Wandelbare Instrumente werden in Fremdkapital- und Eigenkapitalkomponenten aufgespalten.

Convertible preference shareWandelbare Vorzugsaktie

Eine Vorzugsaktie, die in Stammaktien umgewandelt werden kann.

Beispiel: Wandelbare Vorzugsaktien werden in den verwässerten Gewinn je Aktie einbezogen.

CopyrightUrheberrecht

Ein gesetzliches Recht an kreativen Werken.

Beispiel: Das Urheberrecht wurde als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

Core goodwillKernfirmenwert

Der Teil des Firmenwerts, der die erwarteten Synergien und das Going-Concern-Element des erworbenen Unternehmens darstellt.

Beispiel: Der Kernfirmenwert repräsentiert die erwarteten Synergien aus der Zusammenführung der beiden Unternehmen.

Corporate assetsZentrale (unternehmensweite) Vermögenswerte

Vermögenswerte, die dem Unternehmen als Ganzem dienen.

Beispiel: Zentrale Vermögenswerte werden bei der Prüfung von Gruppen zahlungsmittelerzeugender Einheiten zugeordnet.

CostKosten / Anschaffungskosten

Der Betrag an Ressourcen, der für den Erwerb eines Vermögenswerts geopfert wurde.

Beispiel: Der Vermögenswert wird bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet.

Cost formulaKostenformel

Eine Technik wie FIFO oder gewichteter Durchschnitt, die den Vorräten Kosten zuordnet.

Beispiel: Das Unternehmen wendet auf die Vorräte die gewichtete Durchschnittskostenformel an.

Cost methodKostenmethode (Anschaffungswertmethode)

Eine Bewertungsmethode, bei der Vermögenswerte zu ihren Anschaffungskosten erfasst werden; sie wird für bestimmte Beteiligungen und unter besonderen Regeln für Vorräte angewendet.

Beispiel: Nach der Kostenmethode wurde die Beteiligung am Tochterunternehmen zu den ursprünglichen Anschaffungskosten fortgeführt.

Cost modelKostenmodell (Bewertung zu Anschaffungskosten)

Eine Rechnungslegungsmethode, bei der Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen fortgeführt werden.

Beispiel: Das Unternehmen wendet auf seine Gebäude das Kostenmodell an.

Cost of an acquisitionErwerbskosten (Kosten der Akquisition)

Die gezahlte Gegenleistung, um die Beherrschung eines anderen Unternehmens zu erlangen.

Beispiel: Die Erwerbskosten umfassen Zahlungsmittel und ausgegebenes Eigenkapital.

Cost of an asset acquired in exchange or part exchange for dissimilar assetAnschaffungskosten eines im (Teil-)Tausch gegen einen ungleichartigen Vermögenswert erworbenen Vermögenswerts

Beim Tausch von Vermögenswerten unterschiedlicher Art werden die Kosten zum beizulegenden Zeitwert bemessen.

Beispiel: Die Kosten eines gegen einen ungleichartigen Vermögenswert getauschten Vermögenswerts entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert.

Cost of an asset acquired in exchange or part exchange for similar assetAnschaffungskosten eines im (Teil-)Tausch gegen einen gleichartigen Vermögenswert erworbenen Vermögenswerts

Kosten beim Tausch von Vermögenswerten gleichartiger Natur.

Beispiel: Bei gleichartigen Vermögenswerten entsprechen die Kosten dem Buchwert des hingegebenen Vermögenswerts.

Cost of an investmentKosten einer Beteiligung (Investition)

Der gezahlte Betrag oder der beizulegende Zeitwert der gegebenen Gegenleistung zum Erwerb einer Beteiligung, in bestimmten Fällen einschließlich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten.

Beispiel: Die Kosten einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen umfassen den beizulegenden Zeitwert der übertragenen Gegenleistung.

Cost of an investment in a subsidiary, jointly controlled entity or associateKosten einer Beteiligung an einem Tochterunternehmen, einem gemeinsam beherrschten Unternehmen oder einem assoziierten Unternehmen

Die Kosten einer Beteiligung an einem anderen Unternehmen.

Beispiel: Die Kosten der Beteiligung werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bemessen.

Cost of conversionHerstellungskosten (Fertigungskosten)

Kosten, die bei der Umwandlung von Material in Fertigerzeugnisse anfallen.

Beispiel: Die Herstellungskosten umfassen Einzelarbeitslöhne und Gemeinkosten der Fertigung.

Cost of inventoriesKosten der Vorräte

Die Gesamtkosten aus Beschaffung, Fertigung und sonstigen Kosten der Vorräte.

Beispiel: Die Kosten der Vorräte umfassen die Fertigungskosten.

Cost of inventories of a service providerKosten der Vorräte eines Dienstleistungsunternehmens

Die Kosten, die ein Dienstleister für Vorräte ansetzt, im Wesentlichen Arbeitsleistungen und andere Kosten, die unmittelbar mit der Erbringung der Dienstleistung zusammenhängen.

Beispiel: Für die Beratungsgesellschaft bestanden die Kosten der Vorräte eines Dienstleistungsunternehmens überwiegend aus der direkt eingesetzten Personalzeit.

Cost of purchaseAnschaffungskosten / Beschaffungskosten

Der gezahlte Preis zuzüglich der direkt zurechenbaren Erwerbsaufwendungen.

Beispiel: Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Cost plus contractKostenzuschlagsvertrag (Cost-plus-Vertrag)

Ein Vertrag, bei dem dem Auftragnehmer die Kosten zuzüglich einer Vergütung erstattet werden.

Beispiel: Nach einem Kostenzuschlagsvertrag werden die anrechenbaren Kosten erstattet.

Cost plus methodKostenaufschlagmethode (Cost-plus-Methode)

Eine Verrechnungspreismethode, bei der den Kosten ein Gewinnaufschlag hinzugerechnet wird.

Beispiel: Bei der Kostenaufschlagmethode wird auf die Kosten des Lieferanten ein Gewinnaufschlag addiert.

Cost recovery approachKostendeckungsansatz

Der Ansatz von Umsatzerlösen nur bis zur Höhe der wiedereinbringbaren Kosten.

Beispiel: Der Kostendeckungsansatz setzt Umsatzerlöse nur in Höhe der Kosten an.

Cost-based measurementBewertung auf Basis historischer Kosten (Anschaffungskostenbewertung)

Ein Bewertungsansatz, bei dem ein Posten zu seinen historischen Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, angepasst um Abschreibungen oder Wertminderungen, erfasst wird.

Beispiel: Zu eigenen Nutzungszwecken gehaltene Investitionsimmobilien unterliegen nach dem gewählten Modell der Bewertung auf Basis historischer Kosten.

Costs of conversionHerstellungskosten / Kosten der Fertigung

Kosten, die bei der Umwandlung von Materialien in Fertigerzeugnisse anfallen.

Beispiel: Zu den Kosten der Fertigung gehören Arbeitslöhne und Gemeinkosten.

Costs of disposalVeräußerungskosten / Kosten der Veräußerung

Direkt zurechenbare zusätzliche Kosten, die unmittelbar mit der Veräußerung eines Vermögenswerts verbunden sind.

Beispiel: Die Veräußerungskosten werden vom beizulegenden Zeitwert abgezogen.

Costs of Modifying Existing SoftwareKosten für Änderungen bestehender Software

Aufwendungen, die für die Änderung oder Aufrüstung bereits erworbener Software anfallen.

Beispiel: Die Kosten für Änderungen bestehender Software wurden aktiviert.

Costs to sellVeräußerungskosten / Verkaufskosten

Die direkt zurechenbaren zusätzlichen Kosten der Veräußerung eines Vermögenswerts, ausgenommen Finanzierungsaufwendungen und Einkommensteuern.

Beispiel: Der Vermögenswert wurde auf den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten abgeschrieben.

CounterpartyKontrahent / Vertragsgegner

Die andere Partei eines Finanzinstruments oder einer Transaktion.

Beispiel: Der Kontrahent kam der Abwicklung des Derivats nicht nach.

Country of domicileSitzstaat / Land der Hauptverwaltung

Das Land, in dem ein Unternehmen seinen eingetragenen Sitz oder seine Hauptverwaltung hat.

Beispiel: Das Unternehmen hat seinen Sitzstaat im Anhang offengelegt.

Country of incorporation or residenceLand der Gründung oder des Sitzes

Das Land, in dem ein Unternehmen gegründet wurde oder ansässig ist.

Beispiel: Das Gründungsland bestimmt die anwendbaren Steuervorschriften.

CouponKupon / Nominalzins

Die Zinszahlung einer Anleihe.

Beispiel: Die Anleihe zahlt einen festen jährlichen Kupon.

Create or enlarge an accounting mismatchEine bilanzielle Inkongruenz (Bilanzierungsinkongruenz) begründen oder vergrößern

Eine Situation herbeiführen oder verschärfen, in der Ansatz und Bewertung zusammengehöriger Posten uneinheitlich sind, sodass eine Bewertungs- oder Ansatzinkongruenz entsteht.

Beispiel: Ein Unternehmen darf die Fair-Value-Option nur anwenden, wenn sie eine bilanzielle Inkongruenz beseitigt oder erheblich verringert.

Credit derivative default productKreditderivat zur Absicherung gegen Ausfall

Ein Derivat, das Schutz gegen den Ausfall eines Schuldners bietet.

Beispiel: Das Kreditderivat überträgt das Ausfallrisiko.

Credit enhancementsBonitätsverbessernde Maßnahmen / Bonitätsverstärkungen

Vereinbarungen, die die Kreditqualität einer Verpflichtung verbessern.

Beispiel: Bonitätsverstärkungen verringern das von den Investoren getragene Risiko.

Credit exposuresKreditrisiken / Kreditengagements

Die Beträge, die durch den Ausfall eines Kontrahenten verlustgefährdet sind.

Beispiel: Die Kreditrisiken werden anhand genehmigter Limits überwacht.

Credit facilitiesKreditlinien

Vereinbarungen, nach denen ein Unternehmen von einem Kreditgeber bis zu einer vereinbarten Höhe Mittel aufnehmen kann.

Beispiel: Das Unternehmen hat zur Finanzierung seiner Expansion zusätzliche Kreditlinien gesichert.

Credit insurance contractKreditversicherungsvertrag / Kreditversicherungspolice

Eine Versicherung, die gegen den Ausfall von Kunden bei Forderungen schützt.

Beispiel: Das Unternehmen unterhält für seine Exporte einen Kreditversicherungsvertrag.

Credit qualityKreditqualität / Bonität

Eine Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Finanzvermögenswerts oder eines Kontrahenten.

Beispiel: Das Unternehmen hat die Kreditqualität seiner Forderungen offengelegt.

Credit riskKreditrisiko / Ausfallrisiko

Das Risiko, dass ein Kontrahent seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Beispiel: Das Unternehmen hat seine maximale Kreditrisikoexposition offengelegt.

Credit spreadKreditrisikomarge / Bonitätsrisikoprämie

Die Renditedifferenz, die das Kreditrisiko widerspiegelt.

Beispiel: Eine weitere Kreditrisikomarge erhöht den Abzinsungssatz.

CreditorsGläubiger

Parteien, die einem Unternehmen Kredit eingeräumt haben und denen das Unternehmen Geld schuldet.

Beispiel: Der Jahresabschluss liefert bestehenden und potenziellen Gläubigern nützliche Informationen.

CreditworthinessKreditwürdigkeit / Bonität

Die Fähigkeit, Schulden zurückzuzahlen.

Beispiel: Der Kreditgeber hat die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers beurteilt.

Criteria for recognisingAnsatzkriterien

Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor ein Posten erfasst wird.

Beispiel: Zu den Ansatzkriterien einer Rückstellung gehört eine gegenwärtige Verpflichtung.

Cross-referenceQuerverweis / Verweis

Ein Hinweis, der Informationen verknüpft, die in verschiedenen Teilen des Abschlusses dargestellt werden.

Beispiel: Der Anhang enthält einen Querverweis zur Bilanz.

CTDsKumulierte Umrechnungsdifferenzen (CTD)

Die kumulierten Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung des Abschlusses eines ausländischen Geschäftsbetriebs.

Beispiel: Bei der Veräußerung des ausländischen Tochterunternehmens wurden die kumulierten Umrechnungsdifferenzen in den Gewinn oder Verlust umgegliedert.

Cumulative additional depreciationKumulierte Zusatzabschreibungen

Die seit der Neubewertung eines Vermögenswerts insgesamt erfassten zusätzlichen Abschreibungen.

Beispiel: Die kumulierten Zusatzabschreibungen wurden auf die Gewinnrücklagen übertragen.

Cumulative interest accretedKumulierte aufgelaufene Zinsen

Die bis zum Stichtag insgesamt angesammelten Zinsen eines Finanzinstruments.

Beispiel: Die kumulierten aufgelaufenen Zinsen erhöhten den Buchwert.

Cumulative preference dividendsKumulierte Vorzugsdividenden

Unbezahlte Vorzugsdividenden, die sich ansammeln.

Beispiel: Kumulierte Vorzugsdividenden werden zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie vom Gewinn abgezogen.

Cumulative translation differencesKumulierte Umrechnungsdifferenzen

Im Eigenkapital angesammelte Wechselkursdifferenzen.

Beispiel: Kumulierte Umrechnungsdifferenzen werden bei der Veräußerung umgegliedert.

Currency riskWährungsrisiko

Das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Cashflows eines Finanzinstruments infolge von Änderungen der Wechselkurse schwanken.

Beispiel: Das Unternehmen legt sein Währungsrisiko nach Währung und Fälligkeit offen.

Currency translationWährungsumrechnung

Die Umrechnung von Beträgen in eine andere Währung.

Beispiel: Bei der Währungsumrechnung wird für Vermögenswerte der Stichtagskurs verwendet.

Currency unitsWährungseinheiten

Die Geldeinheiten, in denen Beträge bemessen und dargestellt werden.

Beispiel: Beträge werden in den Währungseinheiten des berichtenden Unternehmens ausgedrückt.

Current assetUmlaufvermögen / kurzfristige Vermögenswerte

Ein Vermögenswert, der voraussichtlich innerhalb des gewöhnlichen Geschäftszyklus realisiert wird.

Beispiel: Vorräte werden als Umlaufvermögen klassifiziert.

Current costWiederbeschaffungskosten / Tagesneuwert

Der Betrag an Zahlungsmitteln oder Zahlungsmitteläquivalenten, der gegenwärtig für den Erwerb eines Vermögenswerts zu zahlen wäre.

Beispiel: Die Wiederbeschaffungskosten für den Ersatz der Maschine waren deutlich höher als ihre historischen Anschaffungskosten.

Current cost approachWiederbeschaffungskostenansatz

Bewertung auf Basis der Wiederbeschaffungskosten eines Vermögenswerts.

Beispiel: Der Wiederbeschaffungskostenansatz spiegelt die heutigen Wiederbeschaffungspreise wider.

Current investmentKurzfristige Kapitalanlage / Investition

Eine Investition, deren Realisierung innerhalb eines Jahres erwartet wird.

Beispiel: Die kurzfristige Kapitalanlage wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Current liabilitiesKurzfristige Verbindlichkeiten / kurzfristige Schulden

Verpflichtungen, die voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten erfüllt werden.

Beispiel: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Current offer priceAktueller Briefkurs / Angebotspreis

Der aktuell notierte Kurs eines Instruments.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis des aktuellen Briefkurses ermittelt.

Current service costAktueller Dienstzeitaufwand (Dienstzeitaufwand der Periode)

Die Erhöhung des Barwerts der Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen, die auf die Arbeitsleistung der Arbeitnehmer in der laufenden Periode zurückgeht.

Beispiel: Der aktuelle Dienstzeitaufwand wird unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Current taxLaufende Steuern

Steuern, die für die laufende Periode zu zahlen sind.

Beispiel: Laufende Steuern werden auf Basis der verabschiedeten Steuersätze bemessen.

CurtailmentHerabsetzung / Einschränkung eines Plans (Curtailment)

Eine wesentliche Verringerung des Umfangs eines leistungsorientierten Plans.

Beispiel: Die Herabsetzung des Plans verringerte die künftigen Leistungszusagen.

CushionsPuffer / Verlustpuffer

Überschüssige Beträge, die Schutz bieten, etwa nachrangige Tranchen, die Verluste absorbieren.

Beispiel: Nachrangige Tranchen wirken als Puffer gegen Verluste.

Customer listKundenliste / Kundenstamm

Ein immaterieller Vermögenswert, der Informationen über Kunden repräsentiert und häufig im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses angesetzt wird.

Beispiel: Die im Zusammenschluss erworbene Kundenliste wurde als immaterieller Vermögenswert erfasst.

Customer Loyalty ProgrammesKundenbindungsprogramme / Kundentreueprogramme

Programme, die Kunden Gutschriften auf künftige Waren oder Dienstleistungen einräumen.

Beispiel: Die Kundenbindungsprogramme der Fluggesellschaft verleihen einlösbare Meilen.

Customer relationship intangible assetsImmaterielle Vermögenswerte aus Kundenbeziehungen

Immaterielle Vermögenswerte, die aus Beziehungen zu bestehenden Kunden entstehen.

Beispiel: Immaterielle Vermögenswerte aus Kundenbeziehungen wurden im Rahmen des Erwerbs erfasst.

D

DatabaseDatenbank

Eine strukturierte Datensammlung, die als immaterieller Vermögenswert behandelt wird.

Beispiel: Die erworbene Datenbank wurde als immaterieller Vermögenswert erfasst.

Date of acquisitionErwerbsdatum / Zeitpunkt des Erwerbs

Das Datum, an dem die Kontrolle über das erworbene Unternehmen erlangt wird.

Beispiel: Der Firmenwert wird zum Erwerbszeitpunkt bemessen.

Date of exchangeAustauschdatum / Datum des Austauschgeschäfts

Das Datum, zu dem ein Austausch von Vermögenswerten oder ein Erwerbsgeschäft erfasst und bewertet wird.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert des Vermögenswerts wurde zum Austauschdatum bestimmt.

Date of transition to IFRSÜbergangsdatum zum IFRS

Der Beginn der ersten IFRS-Berichtsperiode.

Beispiel: Das Übergangsdatum zum IFRS bestimmt die Eröffnungsbilanz.

Dealing securitiesZu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere / Handelsbestände

Wertpapiere, die das Unternehmen zu Handelszwecken hält.

Beispiel: Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Death benefitTodesfallleistung / Hinterbliebenenleistung

Ein Betrag, der den Bezugsberechtigten beim Tod eines Mitglieds gezahlt wird.

Beispiel: Der Plan sieht für die Familie des Teilnehmers eine Todesfallleistung vor.

DebtSchulden / Verschuldung

Eine Verpflichtung, aufgrund vergangener Ereignisse wirtschaftliche Ressourcen an eine andere Partei zu übertragen.

Beispiel: Die Gesamtschulden stiegen, nachdem das Unternehmen neue Anleihen ausgegeben hatte.

Debt for equity swapsUmtausch von Schulden gegen Eigenkapital / Debt-Equity-Swap

Transaktionen, bei denen Schulden gegen Eigenkapitalanteile eingetauscht werden.

Beispiel: Die Restrukturierung umfasste mehrere Umtauschgeschäfte von Schulden in Eigenkapital.

Debt instrumentSchuldinstrument / Schuldtitel

Ein Finanzinstrument, das eine Zahlungsverpflichtung darstellt.

Beispiel: Ein Schuldinstrument kann zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden.

Debt securitiesSchuldtitel / Schuldverschreibungen

Finanzinstrumente, die eine Gläubigerbeziehung darstellen.

Beispiel: Schuldtitel werden auf Grundlage des Geschäftsmodells klassifiziert.

Debt-to-adjusted capital ratioVerhältnis von Schulden zu bereinigtem Kapital

Eine Kennzahl, die die Schulden ins Verhältnis zum bereinigten Kapital setzt.

Beispiel: Das Verhältnis von Schulden zu bereinigtem Kapital misst die finanzielle Verschuldung (Leverage).

Debt-to-equity ratioVerschuldungsgrad / Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital

Eine Finanzkennzahl, die die Gesamtverbindlichkeiten dem Eigenkapital gegenüberstellt und damit den finanziellen Leverage und das Risiko anzeigt.

Beispiel: Der Verschuldungsgrad des Unternehmens blieb innerhalb der mit dem Kreditgeber vereinbarten Obergrenzen.

Decision treeEntscheidungsbaum

Ein strukturiertes Hilfsmittel zur Unterstützung von Entscheidungen.

Beispiel: Ein Entscheidungsbaum hilft bei der Klassifizierung von Finanzinstrumenten.

Decision-useful informationEntscheidungsnützliche Informationen

Informationen, die den Adressaten bei wirtschaftlichen Entscheidungen helfen.

Beispiel: Der Jahresabschluss sollte entscheidungsnützige Informationen bereitstellen.

DecommissioningStilllegung / Rückbau

Der Prozess der Außerbetriebnahme eines Vermögenswerts und der Wiederherstellung des Standorts.

Beispiel: Für die Stilllegung des Werks wurde eine Rückstellung gebildet.

Decommissioning costsStilllegungs- und Rückbaukosten

Kosten, die voraussichtlich am Ende der Nutzungsdauer eines Vermögenswerts für dessen Abbau oder die Wiederherstellung des Standorts anfallen.

Beispiel: Beim Bau des Werks wurde eine Rückstellung für Stilllegungskosten gebildet.

Decommissioning fundsStilllegungsfonds / Rückbaufonds

Zweckgebundene Vermögenswerte, die für künftige Rückbaukosten zurückgestellt werden.

Beispiel: Die Stilllegungsfonds werden auf einem gesonderten Konto gehalten.

Decommissioning obligationsStilllegungs- und Rückbauverpflichtungen

Verpflichtungen zum Rückbau und zur Wiederherstellung eines Standorts nach der Nutzung.

Beispiel: Stilllegungsverpflichtungen werden als Rückstellung erfasst.

Decommissioning, Restoration and Environmental Rehabilitation FundsMittel aus Fonds für Stilllegung, Wiederherstellung und ökologische Rekultivierung

Für Stilllegung und Umweltsanierung gebildete Mittel.

Beispiel: Einzahlungen in Stilllegungsfonds werden als Vermögenswert erfasst.

Deductible temporary differenceAbzugsfähige temporäre Differenz

Eine Differenz, die künftige steuerpflichtige Beträge mindert.

Beispiel: Eine abzugsfähige temporäre Differenz führt zu einer aktiven latenten Steuer.

Deemed costAngenommene (fiktive) Anschaffungskosten

Ein Betrag, der bei der erstmaligen Anwendung der IFRS anstelle der historischen Kosten verwendet wird, etwa der beizulegende Zeitwert zum Übergangszeitpunkt.

Beispiel: Bei der erstmaligen Anwendung wählte das Unternehmen den beizulegenden Zeitwert zum Übergangsdatum als angenommene Anschaffungskosten für sein Grundstück.

DeferAufschieben / Vertagen (Aufschub des Ansatzes)

Den Ansatz eines Postens verschieben oder hinauszögern.

Beispiel: Das Unternehmen darf den Ansatz nur in begrenzten Fällen aufschieben.

Deferral methodAufschubsmethode / Abgrenzungsmethode

Ein Ansatz, bei dem ein Posten auf künftige Perioden verteilt wird.

Beispiel: Nach der Aufschubsmethode wird der Zuschuss zeitlich verteilt erfasst.

Deferred acquisition costsAbgegrenzte Abschlusskosten

Abschlusskosten im Versicherungsbereich, die als Vermögenswert erfasst und über die Zeit abgeschrieben werden.

Beispiel: Abgegrenzte Abschlusskosten werden über die Laufzeit der Police abgeschrieben.

Deferred incomeAbgegrenzte Erträge / erhaltene Anzahlungen

Eine Verbindlichkeit, die aus Zahlungen entsteht, die vor dem Erzielen der zugehörigen Umsatzerlöse eingegangen sind.

Beispiel: Die im Voraus erhaltenen Abonnementgebühren wurden als abgegrenzte Erträge erfasst.

Deferred policy acquisition costsAbgegrenzte Policenabschlusskosten

Abschlusskosten des Versicherers, die abgegrenzt und über die Laufzeit der Police abgeschrieben werden.

Beispiel: Abgegrenzte Policenabschlusskosten werden über die Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Deferred taxLatente Steuern

Steuern, die in künftigen Perioden aus temporären Differenzen zu zahlen oder erstattungsfähig sind.

Beispiel: Latente Steuern entstehen aus temporären Differenzen.

Deferred tax assetsAktive latente Steuern / latente Steuerforderungen

Steuern, die in künftigen Perioden aus abzugsfähigen Differenzen verrechenbar sind.

Beispiel: Eine aktive latente Steuer wird insoweit angesetzt, als ihre Einbringlichkeit wahrscheinlich ist.

Deferred tax incomeLatente Steuererträge

Aus latenten Steuern erfasste Steuereinnahmen.

Beispiel: Latente Steuererträge entstanden aus der Umkehrung einer temporären Differenz.

Deferred tax liabilitiesLatente Steuerverbindlichkeiten

Beträge an Einkommensteuern, die in künftigen Perioden in Bezug auf steuerpflichtige temporäre Differenzen zu zahlen sind.

Beispiel: Latente Steuerverbindlichkeiten entstehen aus den temporären Differenzen zwischen dem Buchwert und dem Steuerbilanzwert der Vermögenswerte.

Deficit balanceNegativer Saldo / Fehlbetrag

Ein negativer Saldo.

Beispiel: Der Plan wies zum Jahresende einen negativen Saldo auf.

Defined benefit liabilityVerbindlichkeit aus leistungsorientierten Plänen

Der Barwert der zugesagten Versorgungsleistungen abzüglich des Planvermögens.

Beispiel: Die Verbindlichkeit aus leistungsorientierten Plänen stieg infolge sinkender Abzinsungssätze.

Defined benefit obligationVerpflichtung aus leistungsorientierten Plänen / leistungsorientierte Verpflichtung

Der Barwert der den Arbeitnehmern zugesagten Versorgungsleistungen.

Beispiel: Die Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen wurde mit einem Marktzins abgezinst.

Defined benefit obligation (present value of)Barwert der Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen

Der Barwert der erwarteten künftigen Leistungszahlungen, die zur Begleichung der bis zum Stichtag erdienten Arbeitsleistungen der Arbeitnehmer erforderlich sind.

Beispiel: Der Aktuar berechnete zum Jahresende den Barwert der Verpflichtung aus leistungsorientierten Plänen.

Defined benefit planLeistungsorientierter Plan (Plan mit zugesagten Leistungen)

Ein Plan für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, der bei Eintritt in den Ruhestand bestimmte Leistungen zusagt.

Beispiel: Der leistungsorientierte Plan wies ein hohes Defizit aus.

Defined benefit plansLeistungsorientierte Pläne

Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, bei denen die Leistungen durch eine Formel festgelegt sind.

Beispiel: Die Verpflichtung aus dem leistungsorientierten Plan wird versicherungsmathematisch bemessen.

Defined contribution plansBeitragsorientierte Pläne (Pläne mit festen Beiträgen)

Versorgungspläne, bei denen der Arbeitgeber feste Beiträge leistet.

Beispiel: Bei beitragsorientierten Plänen ist die Verpflichtung des Arbeitgebers auf die geleisteten Beiträge beschränkt.

Demand amountAuf Verlangen fälliger Betrag / Abrufbetrag

Ein Betrag, der auf Verlangen zahlbar ist.

Beispiel: Der auf Verlangen zahlbare Betrag des Darlehens ist sofort zurückzuzahlen.

Demand depositsSichteinlagen / täglich fällige Einlagen

Einlagen, die der Einleger jederzeit ohne vorherige Kündigung abheben kann.

Beispiel: Sichteinlagen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, da sie auf Abruf zurückzahlbar sind.

Demand featureAbrufklausel / Rückzahlungsrecht auf Verlangen

Eine Ausgestaltung, die dem Inhaber das Recht einräumt, die Rückzahlung zu verlangen.

Beispiel: Eine Abrufklausel kann zur Ausweisung als Verbindlichkeit führen.

DemergerAbspaltung / Ausgliederung

Die Ausgliederung einer Sparte in ein eigenständiges Unternehmen.

Beispiel: Die Abspaltung schuf zwei getrennt börsennotierte Gesellschaften.

Demonstrably committedNachweislich (rechtsverbindlich) gebunden

Durch einen formellen Plan gebunden sein, von dem ein Rückzug nicht realistisch möglich ist.

Beispiel: Das Unternehmen hatte sich an den Restrukturierungsplan nachweislich rechtsverbindlich gebunden.

Deposit accountFestgeldkonto / Termineinlagenkonto

Ein Bankkonto, auf dem Gelder für eine feste Laufzeit verzinst werden.

Beispiel: Überschüssige Liquidität wurde auf einem einjährigen Festgeldkonto angelegt.

Deposit accountingEinlagenorientierte Bilanzierung (Deposit Accounting)

Eine Methode, die Versicherungsverträge wie finanzielle Einlagen behandelt.

Beispiel: Die einlagenorientierte Bilanzierung ist auf diese kurzlaufenden Verträge anzuwenden.

Deposit componentEinlagenkomponente / Sparanteil

Das in einen Versicherungsvertrag eingebettete Sparelement.

Beispiel: Die Einlagenkomponente wird vom Versicherungsanteil getrennt.

Depreciable amountAbschreibungsbetrag

Die Kosten eines Vermögenswerts abzüglich seines Restwerts.

Beispiel: Der Abschreibungsbetrag wird über die Nutzungsdauer verteilt.

Depreciable assetsAbschreibungsfähige Vermögenswerte

Vermögenswerte, die der Abschreibung unterliegen.

Beispiel: Abschreibungsfähige Vermögenswerte werden über ihre Nutzungsdauern abgeschrieben.

Depreciable replacement cost approachAnsatz der um Abschreibungen geminderten Wiederbeschaffungskosten

Ein Bewertungsansatz, bei dem die aktuellen Wiederbeschaffungskosten eines Vermögenswerts geschätzt und um kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen gemindert werden.

Beispiel: Der Sachverständige wandte den Ansatz der um Abschreibungen geminderten Wiederbeschaffungskosten an, um den beizulegenden Zeitwert des Werks zu schätzen.

DepreciationAbschreibung

Die Verteilung der Kosten eines materiellen Vermögenswerts auf dessen Nutzungsdauer.

Beispiel: Die Abschreibung wird linear vorgenommen.

Depreciation methodsAbschreibungsmethoden

Verfahren zur Verteilung des Abschreibungsbetrags eines Vermögenswerts über die Zeit.

Beispiel: Zu den Abschreibungsmethoden zählen die lineare Abschreibung und die degressive Abschreibung.

Derecognise (a financial instrument)Ausbuchen / aus der Bilanz entfernen

Das Herausnehmen eines Finanzinstruments aus der Bilanz.

Beispiel: Das Unternehmen buchte den finanziellen Vermögenswert bei der Übertragung aus.

DerecognitionAusbuchung / Bilanzabgang

Das Entfernen eines zuvor erfassten Vermögenswerts oder einer zuvor erfassten Verbindlichkeit aus der Bilanz.

Beispiel: Die Ausbuchung der Forderung aus Lieferungen und Leistungen folgte auf die Übertragung nahezu aller Risiken und Chancen.

DerivativeDerivat

Ein Finanzinstrument, dessen Wert von einem Basiswert abgeleitet ist.

Beispiel: Das Derivat wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Derivative assetsDerivative finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte, deren Wert von einem Basiswert abgeleitet ist.

Beispiel: Derivative finanzielle Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Erfassung der Wertänderungen bewertet.

Derivative featuresDerivatelemente / derivative Merkmale

Merkmale, die dazu führen, dass sich ein Instrument wie ein Derivat verhält.

Beispiel: Die Derivatelemente des Grundvertrags erforderten eine gesonderte Bilanzierung.

Derivative financial instrumentsDerivative Finanzinstrumente

Instrumente, deren Wert von einem Basiswert abgeleitet ist.

Beispiel: Derivative Finanzinstrumente werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Derivative liabilitiesDerivative finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten, deren Wert auf eine Basisgröße reagiert und die in der Regel zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Beispiel: Die aus dem Zinsswap resultierenden derivativen finanziellen Verbindlichkeiten werden zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Erfassung bewertet.

Designated and effective hedging instrumentBezeichnetes und wirksames (effektives) Absicherungsinstrument

Ein Instrument, das formal als Absicherungsinstrument bezeichnet wurde und für die Absicherung wirksam ist.

Beispiel: Das bezeichnete und wirksame Absicherungsinstrument gleicht das Risiko aus.

Designation as at fair value through profit or lossBezeichnung als zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam zu bewertendes Instrument (Fair-Value-Option)

Die Entscheidung, ein Finanzinstrument zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Erfassung von Wertänderungen zu bewerten.

Beispiel: Das Unternehmen nutzte die Bezeichnung als zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam zu bewertendes Instrument.

Determination of costKostenermittlung / Bestimmung der Kosten

Der Prozess der Festlegung des Kostenbetrags eines Postens.

Beispiel: Die Kostenermittlung folgt der jeweils anzuwendenden Kostenformel.

Determining Whether an Arrangement Contains a LeaseBeurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält

Die Leitlinie, mit der beurteilt wird, ob ein Vertrag das Recht zur Nutzung eines Vermögenswerts gegen Entgelt einräumt.

Beispiel: Nach der Leitlinie zur Beurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, wurde der Vertrag als Leasingvertrag behandelt.

DevelopmentEntwicklung

Die Anwendung von Forschungsergebnissen auf die Herstellung neuer oder verbesserter Produkte.

Beispiel: Entwicklungskosten wurden in diesem Jahr aktiviert.

Development costsEntwicklungskosten

Kosten, die zur Entwicklung von Produkten oder Verfahren anfallen und aktiviert werden können.

Beispiel: Die Entwicklungskosten wurden als immaterieller Vermögenswert aktiviert.

Diluted earnings per shareVerwässertes Ergebnis je Aktie

Das um die Auswirkung aller verwässernden potenziellen Stammaktien angepasste Ergebnis je Aktie.

Beispiel: Das verwässerte Ergebnis je Aktie spiegelt die Wandelanleihe wider.

DilutionVerwässerung

Eine Verringerung des Ergebnisses je Aktie durch potenzielle Aktien.

Beispiel: Die Wandelanleihen verursachten eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie.

Dilutive effectVerwässernder Effekt / Verwässerungswirkung

Die Verringerung des Ergebnisses je Aktie, die eintreten würde, wenn potenzielle Stammaktien in Stammaktien umgewandelt würden.

Beispiel: Die Aktienoptionen haben einen verwässernden Effekt auf das unverwässerte Basisergebnis je Aktie.

Dilutive potential ordinary sharesVerwässernd wirkende potenzielle Stammaktien

Potenzielle Aktien, die das Ergebnis je Aktie mindern.

Beispiel: Verwässernd wirkende potenzielle Stammaktien mindern das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Diminishing balance methodGeometrisch-degressive Abschreibung (Methode der fallenden Buchwerte)

Eine Abschreibungsmethode, bei der ein fester Satz auf den abnehmenden Buchwert angewandt wird.

Beispiel: Die geometrisch-degressive Abschreibung führt anfangs zu höheren Abschreibungsbeträgen.

Direct insurance contractDirektversicherungsvertrag (ohne Rückversicherung)

Ein Versicherungsvertrag, der kein Rückversicherungsvertrag ist.

Beispiel: Ein Direktversicherungsvertrag deckt das eigene Risiko des Versicherungsnehmers ab.

Direct labourDirekte Arbeitskosten / Fertigungslöhne (Einzelarbeitslohn)

Die Kosten der Arbeitskräfte, die unmittelbar an der Herstellung von Gütern oder der Erbringung von Dienstleistungen beteiligt sind.

Beispiel: Direkte Arbeitskosten und Materialien sind in den Kosten der Fertigerzeugnisse enthalten.

Direct method of reporting cash flows from operating activitiesDirekte Methode zur Darstellung der Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Darstellung der operativen Cashflows anhand großer Bruttoklassen von Zu- und Abflüssen.

Beispiel: Das Unternehmen verwendet die direkte Methode zur Darstellung der Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Direct operating expensesDirekte betriebliche Aufwendungen

Aufwendungen, die dem Betrieb einer als Investition gehaltenen Immobilie unmittelbar zurechenbar sind.

Beispiel: Direkte betriebliche Aufwendungen werden gesondert offengelegt.

Directly attributableUnmittelbar zurechenbar

Kosten, die einem bestimmten Vermögenswert oder einer bestimmten Transaktion direkt zugeordnet werden können.

Beispiel: Nur unmittelbar zurechenbare Kosten werden aktiviert.

DirectorsDirektoren / Mitglieder des Leitungsorgans

Mitglieder des Leitungsorgans eines Unternehmens.

Beispiel: Direktoren gelten als Schlüsselpersonen des Managements.

Disaggregated informationAufgeschlüsselte / disaggregierte Informationen

Informationen, die in Bestandteile oder Kategorien aufgeteilt werden, um den Abschlussadressaten mehr Details zu liefern.

Beispiel: Aufgeschlüsselte Informationen zu Klassen von Vermögenswerten helfen den Adressaten, die Risikoexposition des Unternehmens zu beurteilen.

DiscloseOffenlegen / angeben

Informationen im Jahresabschluss darstellen.

Beispiel: Unternehmen müssen Transaktionen mit nahestehenden Parteien offenlegen.

DisclosureAngabe / Offenlegung

Die Darstellung von Informationen im Anhang zum Jahresabschluss.

Beispiel: Der Standard verlangt umfangreiche Angaben zu nahestehenden Parteien.

Disclosure and presentationAngaben und Darstellung

Anforderungen hinsichtlich der Art und Weise, wie Informationen im Abschluss ausgewiesen und erläutert werden.

Beispiel: Der Standard legt die Anforderungen an Angaben und Darstellung fest.

Disclosure approachOffenlegungsansatz

Eine Methode der Darstellung von Informationen im Anhang statt in den primären Abschlüssen.

Beispiel: Der Vorstand wählte einen Offenlegungsansatz, anstatt den Posten in den Abschlüssen anzusetzen.

Disclosure of government assistanceOffenlegung staatlicher Beihilfen

Die Offenlegung von Art und Höhe erhaltener staatlicher Zuschüsse.

Beispiel: Die Offenlegung staatlicher Beihilfen ist im Anhang vorgeschrieben.

Disclosure requirementAngabepflicht / Offenlegungsanforderung

Eine Vorschrift, die verlangt, dass Informationen im Jahresabschluss anzugeben sind.

Beispiel: Die Angabepflicht gilt für alle wesentlichen Posten.

Disclosure – Service Concession ArrangementsOffenlegungen zu Dienstleistungskonzessionen

Angabepflichten für Vereinbarungen über Dienstleistungskonzessionen.

Beispiel: Die Angaben zu Dienstleistungskonzessionen umfassen die Laufzeit der Konzession.

Disclosures in the Financial Statements of Banks and Similar Financial InstitutionsAngaben in den Jahresabschlüssen von Banken und ähnlichen Finanzinstituten

Angabepflichten für Banken und ähnliche Institute.

Beispiel: Der Standard verlangt von Banken spezifische Angaben.

Discontinued (operations)Aufgegebene Geschäftstätigkeiten

Ein Teilbereich eines Unternehmens, der veräußert wurde oder als zum Verkauf gehalten eingestuft ist und eine eigenständige wichtige Geschäftssparte darstellt.

Beispiel: Die Ergebnisse der aufgegebenen Geschäftstätigkeit werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

Discontinued operationAufgegebene Geschäftstätigkeit

Ein veräußerter oder als zum Verkauf gehaltener Teilbereich.

Beispiel: Die aufgegebene Geschäftstätigkeit wird gesondert ausgewiesen.

Discontinuing operationAufgegebene Geschäftstätigkeit / nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit

Ein veräußerter oder als zum Verkauf gehalten eingestufter Teilbereich.

Beispiel: Die nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit wird gesondert ausgewiesen.

Discount rateAbzinsungssatz / Diskontierungssatz

Der Zinssatz, mit dem zukünftige Zahlungsströme auf ihren Barwert umgerechnet werden.

Beispiel: Auf die Planrechnungen wurde ein Abzinsungssatz vor Steuern angewendet.

Discounted basisAbgezinste Basis (bei der Bewertung von Versicherungsverbindlichkeiten)

Eine Bewertung, bei der zukünftige Zahlungsströme mittels eines Abzinsungssatzes auf den Barwert gebracht werden.

Beispiel: Der Versicherer bewertete seine Verbindlichkeiten auf abgezinster Basis, um den Zeitwert des Geldes widerzuspiegeln.

Discounted basis (on a)abgezinst (auf abgezinster Basis)

Bewertet durch Abzinsung zukünftiger Zahlungsströme auf ihren Barwert.

Beispiel: Die Rückstellung wurde auf abgezinster Basis angesetzt.

Discounted cash flow projectionsAbgezinste Zahlungsstromprognosen (Discounted-Cash-Flow-Prognosen)

Geschätzte zukünftige Zahlungsströme, die auf den Barwert abgezinst werden.

Beispiel: Der erzielbare Betrag basierte auf abgezinsten Zahlungsstromprognosen.

DiscountingAbzinsung / Diskontierung

Die Umrechnung eines zukünftigen Betrags auf seinen Barwert.

Beispiel: Die Rückstellung wurde durch Abzinsung der künftigen Mittelabflüsse bemessen.

Discretionary participation featureDiskretionäres Beteiligungsmerkmal

Ein vertragliches Recht auf Beteiligung an Gewinnen.

Beispiel: Das diskretionäre Beteiligungsmerkmal berechtigt die Versicherungsnehmer zu Bonuszahlungen.

Disposal considerationVeräußerungserlös

Der für die Veräußerung eines Vermögenswerts oder eines Unternehmens erhaltene oder zu erhaltende Betrag.

Beispiel: Der Veräußerungsgewinn wurde als Veräußerungserlös abzüglich des Buchwerts ermittelt.

Disposal groupVeräußerungsgruppe

Vermögenswerte und Schulden, die gemeinsam veräußert werden sollen.

Beispiel: Die Veräußerungsgruppe wird mit dem niedrigeren Betrag aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten bewertet.

Disposal planVeräußerungsplan

Ein förmlicher Plan zum Verkauf oder zur sonstigen Veräußerung eines Vermögenswerts.

Beispiel: Ein Veräußerungsplan wurde vom Vorstand genehmigt.

Disposal transactionVeräußerungstransaktion / Veräußerungsgeschäft

Ein Geschäftsvorfall, bei dem ein Vermögenswert oder ein Unternehmen verkauft oder anderweitig veräußert wird.

Beispiel: Die Veräußerungstransaktion führte zu einem Veräußerungsgewinn.

Dissenting opinionAbweichende Meinung / Minderheitsvotum

Eine förmliche Erklärung eines Vorstandsmitglieds, das mit einem Standard oder einer Entscheidung nicht übereinstimmt.

Beispiel: Zwei Vorstandsmitglieder haben dem neuen Standard ein Minderheitsvotum beigefügt.

Distributions of Non-Cash Assets to OwnersAusschüttung nicht monetärer Vermögenswerte an die Eigentümer

Die Übertragung von anderen Vermögenswerten als Geld an die Eigentümer als Dividenden.

Beispiel: Die Interpretation regelt die Ausschüttung nicht monetärer Vermögenswerte an die Eigentümer.

Dividend yieldDividendenrendite

Die Jahresdividende je Aktie dividiert durch den Aktienkurs.

Beispiel: Die Dividendenrendite wurde als Inputgröße in der Bewertung verwendet.

DividendsDividenden

Gewinnausschüttungen an die Aktionäre.

Beispiel: Nach dem Berichtsstichtag beschlossene Dividenden werden nicht als Schuld angesetzt.

Domain nameDomainname

Eine registrierte Internetadresse.

Beispiel: Der Domainname wird als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

Doubtful debtsZweifelhafte Forderungen

Forderungen, deren vollständiger Einzug unsicher ist und die daher auf Wertminderung zu prüfen sind.

Beispiel: Auf Grundlage der Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Wertberichtigung auf zweifelhafte Forderungen gebildet.

Downstream transactionsDownstream-Geschäfte (vom Mutterunternehmen zum Tochterunternehmen)

Transaktionen vom Mutterunternehmen an dessen Tochterunternehmen.

Beispiel: Downstream-Geschäfte werden bei der Konsolidierung eliminiert.

Dual listed corporationDoppelt börsennotierte Gesellschaft (Notierung an mehreren Börsen)

Eine Gesellschaft, deren Aktien an mehr als einer Börse notiert sind.

Beispiel: Das doppelt notierte Unternehmen berichtet gegenüber zwei Aufsichtsbehörden.

Dual trigger contractVertrag mit doppelter Auslösebedingung (Dual-Trigger-Vertrag)

Ein Versicherungsvertrag, der nur bei Eintritt eines bestimmten ungewissen künftigen Ereignisses zu zahlen ist.

Beispiel: Der Dual-Trigger-Vertrag kann als Derivat bilanziert werden.

E

Earlier application is encouragedFrühere Anwendung wird empfohlen

Eine Aussage in einem Standard, die es Unternehmen gestattet und sie ermutigt, diesen bereits vor dem verbindlichen Erstannotwendungsdatum anzuwenden.

Beispiel: Der Standard gibt an, dass eine frühere Anwendung empfohlen, jedoch nicht verpflichtend ist.

EarningsErgebnis / Gewinne

Der Nettogewinn eines Unternehmens für eine Berichtsperiode.

Beispiel: Das Ergebnis stieg im vierten Quartal deutlich an.

Earnings contingencyErgebnisabhängige Gegenleistung / bedingte Zahlung auf Basis des Ergebnisses

Eine zusätzliche Gegenleistung, die zu zahlen ist, wenn bestimmte Ergebnisziele erreicht werden.

Beispiel: Die ergebnisabhängige Gegenleistung ist über zwei Jahre zu zahlen.

Earnings per shareGewinn je Aktie

Der auf jede Stammaktie entfallende Gewinn.

Beispiel: Der unverwässerte Gewinn je Aktie wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Earnings Per Share – Financial Instruments and Other Contracts That May Be Settled in SharesErgebnis je Aktie – Finanzinstrumente und andere Verträge, die in Aktien erfüllt werden können

Interpretation zum Ergebnis je Aktie und zu in Aktien erfüllbaren Instrumenten.

Beispiel: Die Interpretation behandelt Instrumente, die in Aktien erfüllt werden können.

Earnings – dilutedVerwässertes Ergebnis

Die Ergebnisgröße, die beim verwässerten Ergebnis je Aktie verwendet wird und um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Stammaktien angepasst ist.

Beispiel: Das verwässerte Ergebnis je Aktie wurde unter Verwendung des verwässerten Ergebnisses und der verwässerten gewichteten durchschnittlichen Aktienanzahl berechnet.

Economic benefitsWirtschaftliche Vorteile / Nutzen

Vorteile, die aus einem Vermögenswert fließen.

Beispiel: Zu den wirtschaftlichen Vorteilen zählen Umsatzerlöse aus der Nutzung des Vermögenswerts.

Economic characteristics and risksWirtschaftliche Merkmale und Risiken

Merkmale und Risiken eines Vertrags, die zur Beurteilung eingebetteter Derivate herangezogen werden.

Beispiel: Die wirtschaftlichen Merkmale und Risiken des Hauptvertrags wurden beurteilt.

Economic decision-making needs of usersInformationsbedürfnisse der Nutzer für wirtschaftliche Entscheidungsfindung

Die Informationsanforderungen derjenigen, die Entscheidungen über die Zuweisung von Ressourcen treffen.

Beispiel: Jahresabschlüsse sollten die Informationsbedürfnisse der Nutzer für wirtschaftliche Entscheidungen erfüllen.

Economic lifeWirtschaftliche Nutzungsdauer

Der Zeitraum, über den ein Vermögenswert voraussichtlich wirtschaftlich nutzbar ist, oder die Anzahl der aus ihm voraussichtlich herzustellenden Einheiten.

Beispiel: Die Nutzungsdauer des Leasingguts überstieg dessen wirtschaftliche Nutzungsdauer nicht.

Effect of assumed conversionsAuswirkung unterstellter Wandlungen

Die Auswirkung hypothetisch umgewandelter Instrumente auf das Ergebnis je Aktie.

Beispiel: Die Auswirkung unterstellter Wandlungen erhöhte die verwässerte Aktienanzahl.

Effective dateInkrafttretensdatum

Das Datum, ab dem ein Standard oder eine Änderung anzuwenden ist.

Beispiel: Das Inkrafttretensdatum der Änderung ist der 1. Januar 2025.

Effective interest methodEffektivzinsmethode

Eine Methode, die Zinserträge und Zinsaufwendungen über die Laufzeit eines Finanzinstruments verteilt.

Beispiel: Die Anleihe wird nach der Effektivzinsmethode bewertet.

Effective interest rateEffektivzinssatz

Der Zinssatz, der die zukünftigen Zahlungsströme exakt auf den Barwert abzinst.

Beispiel: Der Effektivzinssatz schließt Transaktionsgebühren ein.

Effects of Changes in Foreign Exchange RatesAuswirkungen von Wechselkursänderungen

Der Standard, der vorschreibt, wie Fremdwährungsgeschäfte und ausländische Geschäftsbetriebe in die Berührungswährung umgerechnet werden.

Beispiel: Der Standard zu den Auswirkungen von Wechselkursänderungen regelt, wie Kursdifferenzen zu erfassen sind.

Elements of cost of exploration and evaluation assetsKostenbestandteile der Aufsuchungs- und Bewertungsaktiva

Die Komponenten, aus denen sich die Kosten der Aufsuchungs- und Bewertungsaktiva zusammensetzen.

Beispiel: Zu den Kostenbestandteilen zählen Erwerbs- und Aufsuchungskosten.

Eligibility conditionsQualifikationsvoraussetzungen / Anwendungsvoraussetzungen

Anforderungen, die erfüllt sein müssen, um eine bestimmte Bilanzierung anzuwenden.

Beispiel: Das Sicherungsgeschäft erfüllte alle Qualifikationsvoraussetzungen.

Eligible for capitalisationaktivierungsfähig / kapitalisierungsfähig

Für den Ansatz als Vermögenswert statt als Aufwand qualifiziert.

Beispiel: Die Fremdkapitalkosten waren aktivierungsfähig.

Eligible hedged itemsFür das Hedge Accounting (Sicherungsmanagement) geeignete Grundgeschäfte

Vermögenswerte, Schulden oder erwartete Transaktionen, die für ein Hedge Accounting qualifiziert sind.

Beispiel: Die feste Zusage zum Kauf von Stahl war ein für das Hedge Accounting geeignetes Grundgeschäft.

Elimination of Unrealised Profits and Losses on Transactions with AssociatesEliminierung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Geschäften mit assoziierten Unternehmen

Die Eliminierung unrealisierter Gewinne aus Geschäften mit assoziierten Unternehmen.

Beispiel: Der Standard verlangt die Eliminierung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Geschäften mit assoziierten Unternehmen.

Embedded derivativeEingebettetes Derivat

Eine Derivatskomponente, die in einem Hauptvertrag enthalten ist.

Beispiel: Das eingebettete Derivat wurde vom Hauptvertrag getrennt.

Embedded prepayment penaltiesEingebettete Vorfälligkeitsstrafen

Vertragsstrafenregelungen, die in einem Hauptvertrag enthalten sind.

Beispiel: Eingebettete Vorfälligkeitsstrafen wurden vom Hauptvertrag abgespalten.

Employee benefitsLeistungen an Arbeitnehmer

Alle Formen von Gegenleistungen, die Arbeitnehmern gewährt werden.

Beispiel: Zu den Leistungen an Arbeitnehmer zählen Löhne und Gehälter, Altersversorgung und Aktienoptionen.

Employee share ownership planMitarbeiterbeteiligungsprogramm

Eine Vereinbarung, bei der Mitarbeiter Aktien des Unternehmens erwerben, häufig als Form der Vergütung.

Beispiel: Das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm gibt den Mitarbeitern das Recht, Aktien mit einem Abschlag zu erwerben.

Employee share purchase planAktienkaufprogramm für Mitarbeiter

Ein Programm, das Mitarbeitern den Erwerb von Aktien ermöglicht.

Beispiel: Das Aktienkaufprogramm für Mitarbeiter fördert den Erwerb von Aktien.

Employee turnover ratesPersonalfluktuationsraten

Die Rate, mit der Mitarbeiter ausscheiden und ersetzt werden.

Beispiel: Die Personalfluktuationsraten beeinflussen die geschätzten aktienbasierten Vergütungen.

Employees and others providing similar servicesArbeitnehmer und andere Personen, die gleichartige Leistungen erbringen

Personen, die einem Unternehmen persönliche Dienste unter dessen Leitung erbringen.

Beispiel: Aktienbasierte Vergütungen gelten für Arbeitnehmer und andere Personen, die gleichartige Leistungen erbringen.

Employer payroll taxes and insurance contributionsArbeitgeberbeiträge zur Lohnsteuer und Sozialversicherung

Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, die ein Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer entrichtet.

Beispiel: Die Arbeitgeberbeiträge zur Lohnsteuer und zur Sozialversicherung werden als Teil des Aufwands für Arbeitnehmerleistungen angesetzt.

EnactmentVerabschiedung (eines Steuergesetzes)

Die förmliche Verabschiedung eines Steuergesetzes, durch die dieses materiell wirksam wird.

Beispiel: Die latenten Steuern wurden nach der Verabschiedung des neuen Gesetzes bemessen.

End of reporting periodEnde der Berichtsperiode

Der letzte Tag der Periode, die von den Jahresabschlüssen erfasst wird.

Beispiel: Die Vermögenswerte wurden am Ende der Berichtsperiode bewertet.

End of the reporting periodEnde der Berichtsperiode

Der letzte Tag der Periode, die vom Jahresabschluss erfasst wird.

Beispiel: Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode werden daraufhin beurteilt, ob Anpassungen erforderlich sind.

Enforcement of covenantsDurchsetzung von Vertragsauflagen (Covenants)

Die Geltendmachung vertraglicher Bedingungen gegenüber einem Kreditnehmer.

Beispiel: Die Durchsetzung von Covenants berechtigt den Kreditgeber, die Rückzahlung zu verlangen.

Enhanced disclosureErweiterte Angaben

Zusätzliche oder detailliertere Angaben, die verlangt werden, um den Nutzern ein besseres Verständnis der Geschäftsvorfälle und Risiken eines Unternehmens zu vermitteln.

Beispiel: Erweiterte Angabepflichten gelten für Unternehmen, die Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert vornehmen.

EnterpriseUnternehmen

Ein Unternehmen, das geschäftlich tätig ist.

Beispiel: Das Unternehmen erstellt Jahresabschlüsse für allgemeine Informationszwecke.

Enterprises whose shares are (not) publicly tradedUnternehmen, deren Aktien (nicht) öffentlich gehandelt werden

Unternehmen, die danach unterschieden werden, ob ihre Aktien öffentlich gehandelt werden.

Beispiel: Der Standard gilt für Unternehmen, deren Aktien nicht öffentlich gehandelt werden.

Entities whose debt or equity securities are publicly tradedUnternehmen, deren Schuldtitel oder Aktien öffentlich gehandelt werden

Unternehmen, deren Wertpapiere an einem öffentlichen Markt notiert oder gehandelt werden.

Beispiel: Diese Standards gelten für Unternehmen, deren Schuldtitel oder Aktien öffentlich gehandelt werden.

EntityUnternehmen

Jede abgrenzbare wirtschaftliche Einheit, die Jahresabschlüsse erstellt.

Beispiel: Das berichtspflichtige Unternehmen erstellt den Konzernabschluss für die Gruppe.

Entity-specific valueUnternehmensspezifischer Wert

Der Wert eines Vermögenswerts für das jeweilige Unternehmen, das ihn hält.

Beispiel: Der unternehmensspezifische Wert kann vom beizulegenden Zeitwert abweichen.

Environmental obligationsUmweltbezogene Verpflichtungen

Pflichten zur Verhütung, Verringerung oder Sanierung von Umweltschäden.

Beispiel: Umweltbezogene Verpflichtungen wurden als Rückstellung angesetzt.

Equal prominenceGleichrangige Darstellung

Die Darstellung aller Abschlüsse mit gleichem Gewicht.

Beispiel: Alle Abschlüsse werden gleichrangig dargestellt.

Equalisation provisionsSchwankungsrückstellungen

Rückstellungen, die Versicherungsschäden über die Zeit ausgleichen.

Beispiel: Schwankungsrückstellungen sind in einigen Rechtsordnungen nicht zulässig.

EquityEigenkapital

Der verbleibende Anteil an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller seiner Schulden.

Beispiel: Das gesamte Eigenkapital stieg infolge des Jahresüberschusses und der Aktienemission.

Equity accounting method – recognition of lossesEquity-Methode – Ansatz von Verlusten

Die Erfassung von Verlusten nach der Equity-Methode.

Beispiel: Die Erfassung von Verlusten nach der Equity-Methode ist auf die Beteiligung begrenzt.

Equity balancesEigenkapitalbestände

Die Komponenten und Beträge, aus denen sich das Eigenkapital der Aktionäre zusammensetzt.

Beispiel: Zu den Eigenkapitalbeständen zählen gezeichnetes Kapital und Gewinnrücklagen.

Equity capitalVon den Gesellschaftern eingebrachtes Kapital

Von den Eigentümern eingebrachte Mittel im Gegensatz zu Fremdkapital.

Beispiel: Das Eigenkapital bildet einen Puffer gegen Verluste.

Equity compensation benefits(=stock (=share) compensation benefits)Aktienbasierte Vergütungsleistungen

Den Arbeitnehmern in Form eigener Eigenkapitalinstrumente des Unternehmens gewährte Leistungen.

Beispiel: Die aktienbasierten Vergütungsleistungen wurden mit dem beizulegenden Zeitwert der gewährten Aktien bewertet.

Equity compensation plans (=share (=stock) compensation plans)Aktienbasierte Vergütungspläne

Vereinbarungen, die Arbeitnehmer mit Aktien oder Aktienoptionen vergüten.

Beispiel: Die aktienbasierten Vergütungspläne wurden von den Aktionären genehmigt.

Equity componentEigenkapitalkomponente

Der Teil eines zusammengesetzten Finanzinstruments, der als Eigenkapital eingestuft wird.

Beispiel: Die Eigenkapitalkomponente wird als Restbetrag bemessen.

Equity holdersEigenkapitalgeber / Aktionäre

Die Inhaber der Eigenkapitalinstrumente eines Unternehmens.

Beispiel: Der den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zurechenbare Gewinn wird ausgewiesen.

Equity indexAktienindex

Ein Index, der Aktienkurse abbildet.

Beispiel: Die Rendite ist an einen Aktienindex gekoppelt.

Equity instrumentEigenkapitalinstrument

Jeder Vertrag, der einen verbleibenden Anteil an den Vermögenswerten eines Unternehmens nach Abzug aller seiner Schulden verbrieft.

Beispiel: Stammaktien sind ein Beispiel für ein vom Unternehmen begebenes Eigenkapitalinstrument.

Equity instrument grantedGewährte Eigenkapitalinstrumente

Ein im Rahmen einer aktienbasierten Vergütung begebenes Eigenkapitalinstrument.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert des gewährten Eigenkapitalinstruments wird am Gewährungsdatum bemessen.

Equity interestsEigenkapitalanteile / Beteiligungen

Eigentumsanteile an einem Unternehmen, die durch Aktien verbrieft sind.

Beispiel: Die Gruppe hält Beteiligungen an mehreren assoziierten Unternehmen.

Equity issueAktienemission

Die Ausgabe von Aktien zur Kapitalbeschaffung.

Beispiel: Die Aktienemission verschaffte zusätzliche Mittel für die Expansion.

Equity methodEquity-Methode

Eine Methode zur Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen, bei der die Beteiligung um den Anteil des Investors am Ergebnis angepasst wird.

Beispiel: Die 30%ige Beteiligung am assoziierten Unternehmen wurde nach der Equity-Methode bilanziert.

Equity securitiesEigenkapitalwertpapiere / Aktien

Finanzinstrumente, die das Eigentum an einem Unternehmen darstellen.

Beispiel: Eigenkapitalwertpapiere werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Equity – costs of an equity transactionEigenkapital – Kosten einer Eigenkapitaltransaktion

Zusätzliche Kosten, die unmittelbar der Begebung oder dem Erwerb von Eigenkapitalinstrumenten zurechenbar sind.

Beispiel: Die Transaktionskosten der Begebung neuer Aktien werden vom Eigenkapital abgezogen.

Equity-settled share-based payment transactionEigenkapitalbasierte (aus Eigenkapital erfüllte) aktienbasierte Vergütungstransaktion

Eine Transaktion, die durch Begebung von Eigenkapitalinstrumenten erfüllt wird.

Beispiel: Bei einer eigenkapitalbasierten aktienbasierten Vergütung wird der Aufwand gegen das Eigenkapital erfasst.

Estimated costsGeschätzte Kosten

Für die Zukunft veranschlagte Kosten.

Beispiel: Die geschätzten Kosten zur Fertigstellung werden in jeder Periode überprüft.

Estimated future cash flowsGeschätzte künftige Zahlungsströme

Prognostizierte Zahlungsströme, die bei der Bewertung und beim Wertminderungstest zur Bestimmung der erzielbaren Beträge herangezogen werden.

Beispiel: Der erzielbare Betrag basierte auf den geschätzten künftigen Zahlungsströmen, die auf ihren Barwert abgezinst wurden.

European share optionEuropäische Aktienoption

Eine Option, die nur bei Fälligkeit ausgeübt werden kann.

Beispiel: Eine europäische Aktienoption kann nur am Laufzeitende ausgeübt werden.

Evaluating the Substance of Transactions Involving the Legal Form of a LeaseBeurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form eines Leasingvertrags

Die Prüfung, ob eine Transaktion ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach ein Leasinggeschäft ist.

Beispiel: Wir beurteilten den wirtschaftlichen Gehalt der Transaktion ungeachtet ihrer rechtlichen Form.

Event-driven fair value measurementsEreignisgesteuerte Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert

Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert, die durch bestimmte Ereignisse und nicht durch die periodische Berichterstattung ausgelöst werden.

Beispiel: Nach der Restrukturierung waren ereignisgesteuerte Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert erforderlich.

Events After the Balance Sheet DateEreignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse, die zwischen dem Berichtsstichtag und dem Datum eintreten, zu dem die Jahresabschlüsse zur Veröffentlichung freigegeben werden.

Beispiel: Nach dem Standard zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag wurde der Brand als anpassungsbedürftiges Ereignis behandelt.

Events after the reporting periodEreignisse nach dem Berichtsstichtag

Ereignisse, die zwischen dem Berichtsstichtag und der Freigabe der Jahresabschlüsse eintreten.

Beispiel: Ereignisse nach dem Berichtsstichtag erforderten eine Anpassung der Jahresendzahlen.

Events occurring after the balance sheet dateNach dem Bilanzstichtag eintretende Ereignisse

Günstige oder ungünstige Ereignisse, die zwischen dem Berichtsstichtag und der Freigabe der Abschlüsse eintreten.

Beispiel: Die Geschäftsleitung beurteilte die Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, bevor sie die Abschlüsse fertigstellte.

Eventual recipientsEndempfänger

Die Parteien, die die Waren oder Dienstleistungen letztlich erhalten.

Beispiel: Die Endempfänger aktienbasierter Vergütungen werden bei der Gewährung identifiziert.

Evidence of impairmentNachweis einer Wertminderung

Objektiver Nachweis, dass ein Vermögenswert wertgemindert ist.

Beispiel: Der Nachweis einer Wertminderung löst eine Abschreibung aus.

Exchange differenceKursdifferenz

Die Differenz, die daraus resultiert, dass eine bestimmte Anzahl von Einheiten einer Währung zu unterschiedlichen Wechselkursen in eine andere Währung umgerechnet wird.

Beispiel: Die Kursdifferenz aus der Umrechnung des ausländischen Tochterunternehmens wurde im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Exchange of assetsTausch von Vermögenswerten

Der Austausch eines Vermögenswerts gegen einen anderen.

Beispiel: Ein Tausch von Vermögenswerten wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, wenn er wirtschaftlichen Gehalt besitzt.

Exchange rateWechselkurs / Devisenkurs

Der Kurs, zu dem eine Währung gegen eine andere getauscht wird.

Beispiel: Der Wechselkurs hat sich im letzten Quartal deutlich zu unseren Ungunsten entwickelt.

Exchange transactionTauschgeschäft

Ein Geschäftsvorfall, bei dem zwei Parteien Vermögenswerte oder Dienstleistungen austauschen.

Beispiel: Im Tauschgeschäft wurde ein Grundstück gegen ein anderes getauscht.

Executory contractSchwebender Vertrag (schwebendes Geschäft)

Ein Vertrag, bei dem keine der Parteien bislang ihre vertraglichen Pflichten erfüllt hat.

Beispiel: Der schwebende Vertrag wurde erst bilanziert, als eine der Parteien ihre Leistung erbrachte.

ExemptionsAusnahmen / Befreiungen

Erleichterungen von der Anwendung bestimmter Vorschriften eines Standards oder Rahmens.

Beispiel: Der Standard räumt Erstanwendern mehrere Ausnahmen ein.

Exercise dateAusübungsdatum

Das Datum, an dem eine Option oder ein Optionsschein ausgeübt werden kann.

Beispiel: Das Ausübungsdatum der Aktienoptionen fällt in den März.

Exercise of rightsAusübung von Rechten

Die Ausübung eines Rechts, zum Beispiel einer Aktienoption.

Beispiel: Die Ausübung der Rechte führte zur Ausgabe neuer Aktien.

Exercise priceAusübungspreis

Der Preis, zu dem eine Option ausgeübt werden kann.

Beispiel: Der Ausübungspreis wurde unter dem Marktpreis festgelegt.

Existing liabilityBestehende Verpflichtung

Eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis, von der erwartet wird, dass sie zu einem Abfluss von Ressourcen führt.

Beispiel: Eine Rückstellung wird nur angesetzt, wenn am Berichtsstichtag eine bestehende Verpflichtung wahrscheinlich ist.

Expected valueErwartungswert

Ein wahrscheinlichkeitsgewichteter Durchschnitt möglicher Ergebnisse.

Beispiel: Der Erwartungswert der Rückstellung wurde aus den möglichen Ergebnissen berechnet.

ExpenditureAusgaben / Aufwendungen

Mittelabfluss oder Eingehen von Verbindlichkeiten.

Beispiel: Die Investitionsausgaben sind in diesem Jahr deutlich gestiegen.

ExpensesAufwendungen

Minderungen des wirtschaftlichen Nutzens während der Periode, in der Regel in Form von Mittelabflüssen.

Beispiel: Die betrieblichen Aufwendungen sind im vierten Quartal stark gestiegen.

Experience accountErfahrungskonto (auf aktuarischen Annahmen basierendes Konto)

Ein fiktives Konto in der Versicherungsrechnungslegung, das die Abweichung zwischen der tatsächlichen Entwicklung und den Annahmen verfolgt.

Beispiel: Die im Erfahrungskonto erfassten versicherungsmathematischen Gewinne spiegelten eine bessere als die erwartete Sterblichkeit wider.

Experience adjustmentsErfahrungsanpassungen (Abweichungen zwischen aktuarischen Annahmen und tatsächlicher Entwicklung)

Unterschiede zwischen versicherungsmathematischen Annahmen und der tatsächlich eingetretenen Entwicklung.

Beispiel: Die Erfahrungsanpassungen verringerten in diesem Jahr die Verpflichtung aus der leistungsorientierten Zusage.

Expiry dateVerfallstag / Ablaufdatum

Das Datum, an dem ein Vertrag oder eine Option ungültig wird.

Beispiel: Die Option verfiel, ohne dass sie bis zum Verfallstag ausgeübt worden war.

Explicit and unreserved statement of complianceAusdrückliche und vorbehaltlose Erklärung der Übereinstimmung

Eine Erklärung, dass die Jahresabschlüsse vollständig mit den IFRS übereinstimmen.

Beispiel: Eine ausdrückliche und vorbehaltlose Erklärung der Übereinstimmung mit den IFRS ist erforderlich.

Exploration and evaluation assetsAufsuchungs- und Bewertungsaktiva

Vermögenswerte aus der Aufsuchung von mineralischen Vorkommen.

Beispiel: Aufsuchungs- und Bewertungsaktiva werden auf Wertminderung geprüft.

Exploration and evaluation expendituresAufsuchungs- und Bewertungsaufwendungen

Kosten für die Suche nach mineralischen Rohstoffen und für die Bestimmung der technischen Machbarkeit und wirtschaftlichen Tragfähigkeit.

Beispiel: Aufsuchungs- und Bewertungsaufwendungen werden bis zur Bestimmung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit als Vermögenswerte angesetzt.

Exploration for and Evaluation of Mineral ResourcesAufsuchung und Bewertung von mineralischen Vorkommen

Der Standard zu den Aufsuchungs- und Bewertungsaktiva.

Beispiel: Der Standard regelt die Aufsuchungs- und Bewertungsaufwendungen.

Exposure draftEntwurf eines Standards (Exposure Draft)

Ein zur öffentlichen Stellungnahme veröffentlichter Standardentwurf.

Beispiel: Das Board gab einen Entwurf zur Erlöserfassung heraus.

Expropriation of major assetsEnteignung wesentlicher Vermögenswerte

Die Beschlagnahme wesentlicher Vermögenswerte eines Unternehmens durch den Staat.

Beispiel: Die Enteignung wesentlicher Vermögenswerte verursachte einen erheblichen Wertminderungsaufwand.

Extinguishing Financial Liabilities with Equity InstrumentsTilgung von Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten

Die Leitlinie zur Bilanzierung der Erfüllung einer Verbindlichkeit durch Begebung eigener Eigenkapitalinstrumente des Schuldners.

Beispiel: Nach der Interpretation zur Tilgung von Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten wurde der Gewinn in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Extraordinary itemsAußerordentliche Posten

Gewinne oder Verluste, die sich deutlich von der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit unterscheiden.

Beispiel: Die IFRS gestatten die gesonderte Darstellung außerordentlicher Posten nicht mehr.

Face (of financial statements or notes)Hauptteil (Face) der Abschlüsse bzw. des Anhangs

Der Hauptteil, in dem die Jahresabschlüsse oder der Anhang dargestellt werden.

Beispiel: Die Angaben werden im Hauptteil der Jahresabschlüsse dargestellt.

Fair presentationDen wahren Verhältnissen entsprechende Darstellung

Die getreue Darstellung der Geschäftsvorfälle in den Jahresabschlüssen.

Beispiel: Eine den wahren Verhältnissen entsprechende Darstellung erfordert die getreue Abbildung der Lage des Unternehmens.

Fair valuebeizulegender Zeitwert

Der Preis für den Verkauf eines Vermögenswerts in einer geordneten Transaktion.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert wird unter Verwendung von Annahmen der Marktteilnehmer gemessen.

Fair value gains and lossesGewinne und Verluste aus dem beizulegenden Zeitwert / Zeitwertgewinne und -verluste

Gewinne oder Verluste, die aus der Neubewertung eines Vermögenswerts oder einer Schuld auf den beizulegenden Zeitwert zum Berichtsstichtag entstehen.

Beispiel: Gewinne und Verluste aus dem beizulegenden Zeitwert des Handelsportfolios werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Fair value hedgeFair-Value-Hedge / Absicherung einer Wertänderung zum beizulegenden Zeitwert

Eine Absicherung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts.

Beispiel: Ein Fair-Value-Hedge gleicht Änderungen des Werts des abgesicherten Postens aus.

Fair value less costs to sellbeizulegender Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung

Beizulegender Zeitwert eines Vermögenswerts abzüglich der Veräußerungskosten.

Beispiel: Die Maschine wurde mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten bewertet.

Fair value measurementBewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der Preis, der für den Verkauf eines Vermögenswerts in einer geordneten Transaktion erzielt wird.

Beispiel: Die Bewertung des Gebäudes zum beizulegenden Zeitwert verwendete aktuelle Marktdaten.

Fair value modelFair-Value-Modell / Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Eine Bewertungsmethode, bei der Investitionsimmobilien mit ihrem beizulegenden Zeitwert fortgeführt werden und Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Beispiel: Das Unternehmen wendet das Fair-Value-Modell auf alle seine Investitionsimmobilien an.

Faithful representationzutreffende Darstellung / getreue Abbildung

Informationen, die das, was sie darstellen sollen, zutreffend wiedergeben.

Beispiel: Die zutreffende Darstellung erfordert vollständige, neutrale und fehlerfreie Informationen.

FeesGebühren / Beiträge

Entgelte, die für Leistungen oder eine Mitgliedschaft gezahlt werden.

Beispiel: Das Unternehmen zahlte jährliche Gebühren an die Börse.

Fellow subsidiarySchwestergesellschaft

Ein Tochterunternehmen desselben Mutterunternehmens wie ein anderes Unternehmen.

Beispiel: Die Schwestergesellschaft wird innerhalb desselben Konzerns konsolidiert.

Fidelity bondsTreueversicherung / Untreueversicherung

Versicherung gegen Untreue von Arbeitnehmern.

Beispiel: Treueversicherungen decken Verluste aus Betrug von Arbeitnehmern ab.

Fiduciary activitiesTreuhandaktivitäten / Treuhandgeschäfte

Aktivitäten, bei denen ein Unternehmen Vermögenswerte für Rechnung anderer hält oder verwaltet, ohne diese als eigene Vermögenswerte anzusetzen.

Beispiel: Vermögenswerte aus Treuhandaktivitäten werden nicht in der Bilanz des Unternehmens angesetzt.

Fiduciary capacitytreuhänderische Eigenschaft / Treuhandstellung

Handeln für andere bzw. in fremdem Namen.

Beispiel: Die Bank handelt für ihre Kunden in treuhänderischer Eigenschaft.

FIFOFIFO (First in, first out)

Verfahren der Vorratsbewertung, bei dem die zuerst eingegangenen Bestände zuerst verbraucht oder verkauft werden.

Beispiel: Nach dem FIFO-Verfahren werden die ältesten Vorräte zuerst verkauft.

FIFO formulaFIFO-Methode / FIFO-Verfahren

Bewertungsannahme für Vorräte, nach der die zuerst beschafften Bestände zuerst verkauft werden.

Beispiel: Die FIFO-Methode wurde zur Bewertung des Endbestands der Vorräte angewendet.

Finance leaseFinanzierungsleasing

Ein Leasingvertrag, bei dem im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Eigentums auf den Leasingnehmer übertragen werden.

Beispiel: Die Ausrüstung wurde als Finanzierungsleasing angesetzt, da das Eigentum am Ende der Laufzeit übertragen wurde.

Finance lease obligationsVerbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing

Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, bei denen im Wesentlichen alle Eigentumsrisiken übertragen werden.

Beispiel: Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil gegliedert.

Financial assetfinanzieller Vermögenswert / Finanzwert

Jeder Vermögenswert, der Barmittel, ein Eigenkapitalinstrument oder ein vertragliches Recht auf Zahlung von Barmitteln ist.

Beispiel: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden als finanzieller Vermögenswert angesetzt.

Financial asset or financial liability at fair value through profit or lossfinanzieller Vermögenswert oder finanzielle Verbindlichkeit zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Wertänderung

Ein Finanzinstrument, das zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird, wobei Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Beispiel: Das Derivat wird als finanzieller Vermögenswert zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Wertänderung klassifiziert.

Financial asset or liability held for tradingzu Handelszwecken gehaltener finanzieller Vermögenswert oder finanzielle Verbindlichkeit

Finanzinstrumente, die gehalten werden, um von kurzfristigen Kursbewegungen zu profitieren.

Beispiel: Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Wertänderung bewertet.

Financial assets acquired at a discount that reflects incurred credit lossesfinanzielle Vermögenswerte, die mit einem Abschlag erworben wurden, der eingetretene Kreditverluste widerspiegelt

Finanzielle Vermögenswerte, die zu einem Preis erworben werden, der bereits eingetretene Kreditverluste widerspiegelt; für sie werden Zinserträge auf der Grundlage des um Kreditausfälle angepassten effektiven Zinssatzes berechnet.

Beispiel: Bei finanziellen Vermögenswerten, die mit einem Abschlag erworben wurden, der eingetretene Kreditverluste widerspiegelt, werden Zinserträge unter Verwendung des um Kreditausfälle angepassten effektiven Zinssatzes erfasst.

Financial capitalfinanzielles Kapital / Finanzkapital

In Geldeinheiten gemessenes Kapital.

Beispiel: Das finanzielle Kapital wird in nominalen Geldeinheiten aufrechterhalten.

Financial conglomerateFinanzkonglomerat

Eine Konzerngruppe, die sektorübergreifend von Finanzaktivitäten geprägt ist.

Beispiel: Das Finanzkonglomerat umfasst Banken und Versicherungen.

Financial guaranteeFinanzgarantie

Ein Vertrag, der den Aussteller zur Zahlung verpflichtet, wenn ein Schuldner ausfällt.

Beispiel: Das Mutterunternehmen stellte eine Finanzgarantie für den Kredit des Tochterunternehmens.

Financial guarantee contractFinanzgarantievertrag

Ein Vertrag, der den Aussteller zu Zahlungen verpflichtet, wenn ein bestimmter Schuldner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Beispiel: Der Finanzgarantievertrag des Mutterunternehmens für den Kredit des Tochterunternehmens wurde als Eventualverbindlichkeit angegeben.

Financial institutionFinanzinstitut

Ein Unternehmen, das Finanzdienstleistungen wie Bank- oder Versicherungsleistungen erbringt.

Beispiel: Das Finanzinstitut legte sein Kreditrisiko offen.

Financial instrumentsFinanzinstrumente

Verträge, die für einen Vertragspartner einen finanziellen Vermögenswert und für den anderen eine finanzielle Verbindlichkeit oder Eigenkapital begründen.

Beispiel: Derivate sind Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Financial instruments puttable at fair valuezum beizulegenden Zeitwert zurückgebbare Finanzinstrumente

Finanzinstrumente, die dem Inhaber das Recht einräumen, sie zum beizulegenden Zeitwert zurückzugeben.

Beispiel: Zurückgebbare Instrumente können in begrenzten Fällen als Eigenkapital klassifiziert werden.

Financial Instruments: Disclosure and PresentationFinanzinstrumente: Angaben und Darstellungsweise

Standard über die Angaben und die Darstellung von Finanzinstrumenten.

Beispiel: Dieser Standard behandelt, wie Finanzinstrumente dargestellt werden.

Financial Instruments: DisclosuresFinanzinstrumente: Angaben

Der Standard, der verlangt, dass Unternehmen Angaben über die Bedeutung von Finanzinstrumenten sowie über Art und Umfang der damit verbundenen Risiken machen.

Beispiel: Das Unternehmen kam den Angabepflichten des Standards Finanzinstrumente: Angaben nach.

Financial Instruments: PresentationFinanzinstrumente: Darstellungsweise

Der Standard über die Darstellung von Finanzinstrumenten.

Beispiel: Dieser Standard regelt die Darstellung von Finanzinstrumenten.

Financial Instruments: Recognition and MeasurementFinanzinstrumente: Ansatz und Bewertung

Der Standard IAS 39 zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten.

Beispiel: IAS 39 umfasst Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten.

Financial liabilityfinanzielle Verbindlichkeit / Finanzverbindlichkeit

Eine vertragliche Verpflichtung zur Zahlung von Barmitteln oder zur Hingabe eines anderen finanziellen Vermögenswerts.

Beispiel: Die Anleihe wird als finanzielle Verbindlichkeit klassifiziert.

Financial liability at fair value through profit or lossfinanzielle Verbindlichkeit zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Wertänderung

Eine finanzielle Verbindlichkeit, die beim Ansatz und in der Folgebewertung mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet wird, wobei Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Beispiel: Die Handelsanleihen wurden als finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert mit erfolgswirksamer Wertänderung eingestuft.

Financial performancefinanzielle Ertragslage / finanzielle Performance

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens, gemessen an Erträgen und Aufwendungen.

Beispiel: Die Gesamtergebnisrechnung stellt die finanzielle Ertragslage dar.

Financial positionfinanzielle Lage / Vermögens- und Finanzlage

Die wirtschaftlichen Ressourcen, Verpflichtungen und das Eigenkapital eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Beispiel: Die Bilanz weist Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital aus.

Financial reportingFinanzberichterstattung

Die Berichterstattung über die finanzielle Lage und die Ertragslage eines Unternehmens.

Beispiel: Ziel der Finanzberichterstattung ist die Bereitstellung nützlicher Informationen.

Financial Reporting in Hyperinflationary EconomiesFinanzberichterstattung in Hochinflationsökonomien

Standard, der bei Hochinflation die Neubewertung (Anpassung) der Zahlen verlangt.

Beispiel: Unternehmen wenden in Hochinflationsökonomien die Neubewertung der Zahlen an.

Financial Reporting of Interests in Joint VenturesBerichterstattung über Beteiligungen an Joint Ventures

Der Standard, der regelt, wie ein Beteiligungsunternehmen seine Beteiligungen an gemeinsam geführten Unternehmen und anderen Gemeinschaftsvereinbarungen berichtet.

Beispiel: Der Standard über die Berichterstattung über Beteiligungen an Joint Ventures lässt die anteilige (proportionale) Konsolidierung oder die Equity-Methode zu.

Financial reviewfinanzielle Überprüfung / Finanzbericht

Eine Überprüfung der finanziellen Lage eines Unternehmens.

Beispiel: Der Finanzbericht erörtert die Ertragslage des Unternehmens.

Financial riskFinanzrisiko

Risiko eines Verlusts durch Kursbewegungen auf Finanzmärkten.

Beispiel: Das Finanzrisiko umfasst Währungs- und Zinsänderungsrisiken.

Financial service feesFinanzdienstleistungsgebühren

Gebühren für die Verwaltung oder Vermittlung finanzieller Vermögenswerte.

Beispiel: Finanzdienstleistungsgebühren wurden über die Zeit als Umsatzerlöse erfasst.

Financial statementsJahresabschluss (bzw. Konzernabschluss)

Strukturierte Darstellungen der finanziellen Lage und der Ertragslage eines Unternehmens einschließlich Anhang.

Beispiel: Der Jahresabschluss wurde am 20. März zur Veröffentlichung genehmigt.

Financial year-to-date basisKumulierung seit Beginn des Geschäftsjahres

Berichterstattung über die seit Beginn des Geschäftsjahres kumulierten Ergebnisse.

Beispiel: Zwischenberichte werden auf Basis der Kumulierung seit Beginn des Geschäftsjahres erstellt.

Financing activitiesFinanzierungstätigkeiten

Aktivitäten, die die Größenordnung und Zusammensetzung des eingebrachten Eigenkapitals und der Kreditaufnahme verändern.

Beispiel: Erlöse aus Bankdarlehen werden den Finanzierungstätigkeiten zugeordnet.

Financing deviceFinanzierungskonstruktion / Finanzierungsinstrument

Eine Vereinbarung, deren wirtschaftlicher Gehalt ein Finanzierungsgeschäft ist.

Beispiel: Die Vereinbarung wurde ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach als Finanzierungskonstruktion beurteilt.

Finder’s feesVermittlungsgebühr / Maklergebühr

Gebühren, die an einen Vermittler gezahlt werden.

Beispiel: Die Vermittlungsgebühren wurden mit ihrer Entstehung als Aufwand erfasst.

Finished goodFertigerzeugnis / Fertigprodukt

Ein fertiges Erzeugnis, das den Produktionsprozess durchlaufen hat und verkaufsbereit ist.

Beispiel: Fertigerzeugnisse werden mit dem niedrigeren Wert aus Kosten und Nettoveräußerungswert bewertet.

Firm commitmentFestzusage / verbindliche Zusage

Eine verbindliche Vereinbarung über ein künftiges Geschäft.

Beispiel: Eine Festzusage über den Kauf von Vorräten wird offengelegt.

Firm purchase commitmentverbindliche Kaufzusage

Verbindliche Vereinbarung zum Kauf von Waren zu festen Konditionen.

Beispiel: Die verbindliche Kaufzusage wurde gegen Preisänderungen abgesichert.

Firm sales contractsverbindliche Verkaufsverträge / Festverkaufsverträge

Verbindliche Vereinbarungen zum Verkauf von Waren zu festen Konditionen.

Beispiel: Die verbindlichen Verkaufsverträge legten die Preise für das kommende Jahr fest.

First IFRS financial statementserstmals nach IFRS erstellte Finanzberichte / erster IFRS-Abschluss

Der erste Jahresabschluss, in dem ein Unternehmen die IFRS mit ausdrücklicher Erklärung der Übereinstimmung anwendet.

Beispiel: Das Unternehmen legte seine erstmals nach IFRS erstellten Finanzberichte für das am 31. Dezember endende Geschäftsjahr vor.

First IFRS reporting perioderste IFRS-Berichtsperiode

Die früheste Periode, für die ein Unternehmen vollständige IFRS-Finanzberichte vorlegt.

Beispiel: Die erste IFRS-Berichtsperiode erforderte eine Neudarstellung der Vergleichszahlen.

First-in, first-outFirst in, first out (FIFO)

Verfahren der Vorratsbewertung, bei dem angenommen wird, dass die zuerst beschafften Artikel zuerst verkauft werden.

Beispiel: Das Unternehmen bewertet seine Vorräte nach der First-in-first-out-Methode.

First-time adoptererstmaliger IFRS-Anwender

Ein Unternehmen, das erstmals Finanzberichte nach IFRS erstellt.

Beispiel: Ein erstmaliger IFRS-Anwender wendet bei der Umstellung IFRS 1 an.

First-time adoptionerstmalige IFRS-Anwendung / Übergang auf IFRS

Die erstmalige Anwendung der IFRS.

Beispiel: Die erstmalige Anwendung erfordert eine rückwirkende Anwendung.

First-time Adoption of International Financial Reporting StandardsErstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS)

Der Standard, der die Verfahren festlegt, die ein Unternehmen bei der erstmaligen Anwendung der IFRS einzuhalten hat.

Beispiel: Bei der erstmaligen Anwendung der International Financial Reporting Standards erstellte das Unternehmen eine IFRS-Eröffnungsbilanz.

First-time applicationerstmalige Anwendung (der IFRS)

Die erstmalige Anwendung der IFRS.

Beispiel: Die erstmalige Anwendung erfordert einen IFRS-Eröffnungsabschluss.

First-time Application of IASs as the Primary Basis of AccountingErstmalige Anwendung der IAS als primäre Rechnungslegungsgrundlage

Leitlinien für Unternehmen, die die IAS als ihre primäre Rechnungslegungsgrundlage übernehmen.

Beispiel: Die erstmalige Anwendung erfordert eine Neudarstellung der Vergleichszahlen.

Fixed assetSachanlagevermögen / Anlagevermögen

Ein langfristiger materieller Vermögenswert, der in der Geschäftstätigkeit genutzt wird.

Beispiel: Die neue Maschine wird als Sachanlage erfasst.

Fixed coupon ratefester Kuponzinssatz

Ein vertraglicher Zinssatz einer Anleihe, der über deren Laufzeit konstant bleibt.

Beispiel: Die Anleihe zahlt einen festen Kuponzinssatz von 5 % pro Jahr.

Fixed price contractFestpreisvertrag

Ein Vertrag, dessen Preis festgelegt ist und nicht variiert.

Beispiel: Der Festpreisvertrag setzte den Auftragnehmer Kostenüberschreitungen aus.

Fixed production overheadsfixe Produktionsgemeinkosten

Indirekte Produktionskosten, die unabhängig vom Produktionsvolumen weitgehend konstant bleiben.

Beispiel: Fixe Produktionsgemeinkosten werden auf der Grundlage der normalen Kapazität verteilt.

Flat yield curveflache Zinsstrukturkurve

Eine Zinsstrukturkurve, bei der die Zinssätze über alle Laufzeiten ähnlich sind.

Beispiel: Bei einer flachen Zinsstrukturkurve sind kurzfristige und langfristige Zinssätze ähnlich.

Floating ratevariabler Zinssatz / flexibler Wechselkurs

Ein Zinssatz oder Wechselkurs, der sich verändert.

Beispiel: Das Darlehen trägt einen an Marktzinsen gekoppelten variablen Zinssatz.

FloorZinsuntergrenze (Floor)

Eine Untergrenze für einen Zinssatz oder Preis, unter die dieser nicht fallen kann; häufig in Absicherungsgeschäften verwendet.

Beispiel: Die Zinsuntergrenze schützte das Unternehmen davor, dass die Marktzinsen unter das vereinbarte Niveau fallen.

For consolidation purposeszu Konsolidierungszwecken

Zum Zweck der Erstellung des Konzernabschlusses.

Beispiel: Zu Konsolidierungszwecken werden einheitliche Rechnungslegungsmethoden verwendet.

ForecastPrognose / Schätzung

Vorhersage künftiger finanzieller Ergebnisse oder Verhältnisse.

Beispiel: Die Geschäftsführung erstellte eine Prognose der Umsätze des kommenden Jahres.

Forecast transactionerwartete (noch nicht verbindliche) Transaktion

Ein erwartetes, aber noch nicht fest zugesagtes künftiges Geschäft.

Beispiel: Die erwartete Transaktion wurde mit einem Forward-Kontrakt abgesichert.

Foreign currencyFremdwährung

Eine Währung, die nicht die funktionale Währung des berichtenden Unternehmens ist.

Beispiel: Geschäfte in Fremdwährung werden mit dem Kassakurs am Transaktionstag umgerechnet.

Foreign currency borrowingVerschuldung in Fremdwährung / Fremdwährungskredite

Verbindlichkeiten, die auf eine andere als die funktionale Währung des Unternehmens lauten.

Beispiel: Die Verschuldung in Fremdwährung führte bei der Umrechnung zu Kursdifferenzen.

Foreign currency derivativeDevisenderivat / Derivat in Fremdwährung

Ein Derivat, dessen Zahlungsmittelströme von Devisenkursen bestimmt werden.

Beispiel: Der Konzern schloss ein Devisenderivat ab, um seine Exporte abzusichern.

Foreign currency derivativesDevisenderivate / Fremdwährungderivate

Derivate, deren Wert von Devisenkursen abhängt.

Beispiel: Devisenderivate wurden zur Absicherung der Risikoposition eingesetzt.

Foreign currency exchange pricesDevisenkurse / Preise in Fremdwährung

Preise, die in einer Fremdwährung ausgedrückt sind.

Beispiel: Für die Umrechnung wurden Devisenkurse verwendet.

Foreign currency transactionFremdwährungsgeschäft / Geschäft in Fremdwährung

Ein Geschäft, das auf eine andere als die funktionale Währung des Unternehmens lautet.

Beispiel: Ein Fremdwährungsgeschäft wird beim erstmaligen Ansatz mit dem Devisenkassakurs am Transaktionstag erfasst.

Foreign currency translation reserve (FCTR)Rücklage für Umrechnungsdifferenzen aus Fremdwährung

Eine Rücklage, in der Umrechnungsdifferenzen erfasst werden.

Beispiel: Die Rücklage für Umrechnungsdifferenzen aus Fremdwährung kumuliert die Kursdifferenzen.

Foreign entityausländischer Geschäftsbetrieb / ausländisches Unternehmen

Ein Tochterunternehmen oder Geschäftsbetrieb, der sich in einem anderen Land befindet.

Beispiel: Die Vermögenswerte des ausländischen Geschäftsbetriebs werden mit den Stichtagskursen umgerechnet.

Foreign exchange contractDevisenkontrakt / Devisengeschäft

Eine Vereinbarung zum Umtausch von Währungen zu einem festgelegten Kurs.

Beispiel: Das Unternehmen schloss einen Devisenkontrakt ab, um den Kurs festzuschreiben.

Foreign exchange differencesKursdifferenzen / Umrechnungsdifferenzen

Gewinne oder Verluste, die aus der Umrechnung von auf eine Währung lautenden Beträgen in eine andere Währung entstehen.

Beispiel: Die Kursdifferenzen aus dem Euro-Darlehen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Foreign exchange ratesDevisenkurse

Kurse, zu denen eine Währung gegen eine andere getauscht werden kann.

Beispiel: Für die Umrechnung werden die Devisenkurse am Berichtsstichtag verwendet.

Foreign Exchange – Capitalisation of Losses Resulting from Severe Currency DevaluationsFremdwährung – Aktivierung von Verlusten aus schweren Währungsabwertungen

Rechnungslegungsbehandlung, die die Aktivierung bestimmter Kursverluste aus schweren Abwertungen erlaubt.

Beispiel: Das Unternehmen wendete die Vorschriften zur Aktivierung von Verlusten aus schweren Währungsabwertungen an.

Foreign operationausländischer Geschäftsbetrieb

Ein Tochterunternehmen oder eine Niederlassung, die in einem anderen Land tätig ist.

Beispiel: Die Vermögenswerte eines ausländischen Geschäftsbetriebs werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet.

Forgivable loanserlassbare Darlehen

Darlehen, die der Darlehensgeber erlassen kann.

Beispiel: Ein erlassbares Darlehen wird bei seinem Erlass als Zuwendung behandelt.

Former subsidiaryehemaliges Tochterunternehmen

Ein Unternehmen, das zuvor vom Mutterunternehmen beherrscht wurde, aber kein Tochterunternehmen mehr ist.

Beispiel: Die verbleibende Beteiligung am ehemaligen Tochterunternehmen wird mit dem beizulegenden Zeitwert am Tag des Wegfalls der Beherrschung bewertet.

Forward contractForward-Kontrakt / unbedingtes Termingeschäft

Ein Vertrag über den Kauf oder Verkauf zu einem künftigen Termin.

Beispiel: Der Forward-Kontrakt legt den Devisenkurs fest.

Forward coupon rateForward-Kuponsatz / Terminkuponsatz

Ein Zinssatz, der sich aus den Forward-Sätzen für eine künftige Periode ergibt.

Beispiel: Der Forward-Kuponsatz wurde zur Bewertung des Swaps verwendet.

Forward purchase contractForward-Kaufvertrag / Terminkaufvertrag

Ein Vertrag über den Kauf eines Vermögenswerts zu einem künftigen Termin und Preis.

Beispiel: Der Terminkaufvertrag sicherte die Rohstoffversorgung ab.

Forward repurchase agreementForward-Repurchase-Abkommen / Termin-Rückkaufvereinbarung

Eine Vereinbarung, ein Wertpapier jetzt zu verkaufen und es zu einem festgelegten künftigen Termin und Preis zurückzukaufen.

Beispiel: Die unter einem Forward-Repurchase-Abkommen verkauften Wertpapiere blieben in der Bilanz.

FrameworkKonzeptrahmen / Rahmenkonzept

Die konzeptionelle Grundlage, die die Entwicklung und Anwendung der Standards leitet.

Beispiel: Der Konzeptrahmen bildet die Grundlage für die Erstellung der Finanzberichte.

Framework for the Preparation and Presentation of Financial StatementsKonzeptrahmen für die Erstellung und Darstellung von Jahresabschlüssen

Der Konzeptrahmen, der die der Abschlusserstellung zugrunde liegenden Konzepte festlegt.

Beispiel: Der Konzeptrahmen gibt Leitlinien für die Auswahl der Rechnungslegungsmethoden.

Franchise feeFranchisegebühr / Konzessionsgebühr

Eine Gebühr für das Recht, das System eines Franchisegebers zu nutzen.

Beispiel: Die anfängliche Franchisegebühr wird bei ihrer Realisierung als Umsatzerlös erfasst.

Frozen credit spread methodMethode des eingefrorenen Kreditspreads (konstante Kreditmarge)

Ein Verfahren, bei dem der Kreditspread konstant gehalten wird.

Beispiel: Die Methode des eingefrorenen Kreditspreads hält den Spread bei der erstmaligen Erfassung konstant.

Full fair valuevollständiger beizulegender Zeitwert

Der beizulegende Zeitwert der gesamten Beteiligung am erworbenen Unternehmen, der zur Bewertung des Firmenwerts einschließlich der nicht beherrschenden Anteile verwendet wird.

Beispiel: Der Firmenwert wurde unter Verwendung des vollständigen beizulegenden Zeitwerts des erworbenen Unternehmens einschließlich der nicht beherrschenden Anteile bewertet.

Fully proportionate (pro rata) share of the cash flowsvoll anteiliger (pro-rata-)Anteil an den Cashflows

Ein im Verhältnis der Beteiligung stehender Anteil an den Cashflows.

Beispiel: Der Investor erhält einen voll anteiligen (pro-rata-)Anteil an den Cashflows.

Function of expenseFunktionsgliederung der Aufwendungen / Aufwandsfunktion

Darstellung der Aufwendungen, gegliedert nach Funktionen wie etwa Herstellungskosten der erzielten Umsatzerlöse.

Beispiel: Die Gewinn- und Verlustrechnung weist die Aufwendungen nach Funktionen aus.

Functional currencyfunktionale Währung

Die Währung des vorwiegenden wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen tätig ist.

Beispiel: Die funktionale Währung des türkischen Tochterunternehmens ist die Lira.

Fundamental errorsgrundlegende Fehler

Fehler von solcher Bedeutung, dass die Abschlüsse vorheriger Perioden nicht mehr als zuverlässig angesehen werden können.

Beispiel: Die grundlegenden Fehler der Vorperiode wurden durch eine Neudarstellung der Vergleichszahlen berichtigt.

Fundamental Errors and Changes in Accounting PoliciesGrundlegende Fehler und Änderungen der Rechnungslegungsmethoden

Themenkomplex, der die Berichtigung wesentlicher Fehler und Änderungen der Rechnungslegungsmethoden behandelt.

Beispiel: Grundlegende Fehler werden nach diesem Standard rückwirkend berichtigt.

Funded amountgedeckter Betrag / finanzierter Betrag

Der Betrag der Vermögenswerte, die zur Deckung einer Verpflichtung gebildet wurden.

Beispiel: Der gedeckte Betrag überstieg den Barwert der Verpflichtung.

FundingFondsbildung / Mittelbereitstellung

Bereitstellung von Mitteln zur Finanzierung einer Tätigkeit oder Verpflichtung.

Beispiel: Der Deckungsstatus des Plans wird jährlich offengelegt.

Funding (of post-employment benefits)Fondsbildung (für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses)

Geleistete Beiträge zur Finanzierung von Vorsorgeplänen.

Beispiel: Die Fondsbildung für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verringert das Defizit des Plans.

Funding (of retirement benefits)Fondsbildung (für Altersleistungen)

Die Bildung von Vermögenswerten in einem Fonds zur Deckung künftiger Altersleistungsverpflichtungen.

Beispiel: Die Finanzierung der Altersleistungen erfolgt über einen separat verwalteten Pensionsfonds.

Future cash flowkünftiger Cashflow

In künftigen Perioden erwartete Zahlungsmittel.

Beispiel: Der Nutzungswert des Vermögenswerts basiert auf künftigen Cashflows.

Future economic benefitkünftiger wirtschaftlicher Nutzen

Potenzial zur Erwirtschaftung von Cashflows oder anderen Vorteilen.

Beispiel: Ein Vermögenswert verkörpert einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen.

Futures contractFutures-Kontrakt (börsengehandelter Terminkontrakt)

Ein standardisierter Vertrag über den Kauf oder Verkauf zu einem künftigen Termin.

Beispiel: Der Futures-Kontrakt wurde an einer organisierten Börse gehandelt.

G

GAAPallgemein anerkannte Rechnungslegungsgrundsätze (GAAP)

Die Gesamtheit der Rechnungslegungsvorschriften und Grundsätze, denen ein Unternehmen in einer bestimmten Rechtsordnung folgt.

Beispiel: Die Überleitung vom bisherigen GAAP zu IFRS wurde im Anhang dargestellt.

Gain on disposalVeräußerungsgewinn

Gewinn, der erfasst wird, wenn ein Vermögenswert über seinem Buchwert veräußert wird.

Beispiel: Für den Verkauf des Tochterunternehmens wurde ein Veräußerungsgewinn erfasst.

GainsGewinne / Erträge

Zunahmen des wirtschaftlichen Nutzens, die nicht auf Einlagen der Eigentümer zurückgehen.

Beispiel: Die Neubewertung führte zu Gewinnen, die im sonstigen Gesamtergebnis erfasst wurden.

General purchasing power approachVerfahren der allgemeinen Kaufkraft

Anpassung von Beträgen unter Verwendung eines allgemeinen Preisindex.

Beispiel: Nach dem Verfahren der allgemeinen Kaufkraft werden die Abschlüsse an die Inflation angepasst.

General purpose financial statementsFinanzberichte für allgemeine Informationszwecke

Abschlüsse, die für einen breiten Nutzerkreis erstellt werden.

Beispiel: Finanzberichte für allgemeine Informationszwecke decken die Bedürfnisse der meisten Nutzer ab.

General recognition principleallgemeiner Ansatzgrundsatz

Der Grundsatz, dass Sachverhalte anzusetzen sind, wenn sie die Definition eines Abschlusspostens und die zugehörigen Ansatzkriterien erfüllen.

Beispiel: Nach dem allgemeinen Ansatzgrundsatz wird ein Vermögenswert angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen künftige wirtschaftliche Nutzen zufließen.

Geographical segmentsgeografische Segmente

Segmente auf der Grundlage der geografischen Zugehörigkeit.

Beispiel: Die Umsatzerlöse werden nach geografischen Segmenten angegeben.

Going concernUnternehmensfortführung (Going-Concern-Grundlage)

Annahme, dass das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit fortführen wird.

Beispiel: Die Finanzberichte wurden auf der Grundlage der Unternehmensfortführung (Going Concern) erstellt.

GoodwillFirmenwert / Geschäftswert

Ein Vermögenswert, der die künftigen Vorteile aus einem Unternehmenszusammenschluss verkörpert.

Beispiel: Der Firmenwert entstand aus der Übernahme des kleineren Wettbewerbers.

Governing boardVorstand / Verwaltungsrat (leitendes Organ)

Das Gremium, das für die Überwachung und die strategische Ausrichtung einer Organisation verantwortlich ist.

Beispiel: Der Vorstand genehmigte den Jahresabschluss.

Governing bodyleitendes Organ / Leitungsorgan

Das Gremium, das für die Überwachung eines Unternehmens oder einer Organisation verantwortlich ist.

Beispiel: Das leitende Organ genehmigte den Jahresabschluss.

Governing charterSatzung / Gesellschaftsvertrag

Das Rechtsdokument, das die Verfassung und die Regeln eines Unternehmens festlegt.

Beispiel: Die Satzung des Unternehmens beschränkt die Übertragung von Geschäftsanteilen.

GovernmentStaat / öffentliche Hand

Der Staat, staatliche Stellen und ähnliche Körperschaften.

Beispiel: Staatliche Zuschüsse werden angesetzt, wenn sie eingegangen sind oder der Anspruch darauf entstanden ist.

Government assistancestaatliche Beihilfe / staatliche Unterstützung

Eine Maßnahme des Staates, die einen wirtschaftlichen Vorteil gewährt.

Beispiel: Staatliche Beihilfen sind offenzulegen, auch wenn es sich nicht um Zuschüsse handelt.

Government Assistance – No Specific Relation to Operating ActivitiesStaatliche Beihilfe – ohne besondere Beziehung zur Geschäftstätigkeit

Staatliche Beihilfe, die ohne an die Geschäftstätigkeit des Unternehmens gebundene Bedingungen gewährt wird und deren Angabe geboten sein kann.

Beispiel: Der Standard behandelt staatliche Beihilfen ohne besondere Beziehung zur Geschäftstätigkeit.

Government Grantsstaatliche Zuschüsse

Beihilfe des Staates in Form von Transferleistungen.

Beispiel: Staatliche Zuschüsse werden angesetzt, wenn die Bedingungen erfüllt sind.

Government guaranteeStaatsgarantie

Das Versprechen des Staates, für die Verpflichtungen eines Unternehmens einzustehen.

Beispiel: Das Darlehen war durch eine Staatsgarantie besichert.

Government-related entityMit dem Staat verbundenes Unternehmen

Ein Unternehmen, das vom Staat kontrolliert oder maßgeblich von ihm beeinflusst wird.

Beispiel: Das Versorgungsunternehmen ist ein mit dem Staat verbundenes Unternehmen.

Grant dateBewilligungsdatum / Gewährungsdatum

Das Datum, an dem ein Unternehmen und seine Arbeitnehmer eine gegenseitige Einigung über die Bedingungen einer anteilsbasierten Vergütung erzielen.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert der Optionen wurde zum Bewilligungsdatum bemessen.

GrantorKonzessionsgeber / öffentlicher Auftraggeber

Die Partei, die einem Betreiber das Recht an einer Dienstleistungskonzession einräumt.

Beispiel: Der Konzessionsgeber behält die Kontrolle über den Infrastrukturvermögenswert.

Grants related to assetsZuschüsse für Vermögenswerte

Staatliche Zuschüsse, deren Hauptbedingung der Erwerb von langfristigen Vermögenswerten ist.

Beispiel: Zuschüsse für Vermögenswerte werden als abgegrenzter Ertrag angesetzt.

Grants related to incomeZuschüsse für Erträge

Staatliche Zuschüsse, die andere als solche für Vermögenswerte sind.

Beispiel: Zuschüsse für Erträge werden über die jeweiligen Perioden erfolgswirksam erfasst.

Gross investment in the leaseBruttoinvestition in den Leasingvertrag

Die Summe der Leasingzahlungen zuzüglich des nicht garantierten Restwerts.

Beispiel: Die Bruttoinvestition in den Leasingvertrag entspricht den gesamten Leasingzahlungen.

Gross marginBruttomarge / Rohergebnis / Bruttogewinn

Die Differenz zwischen Umsatzerlösen und den Kosten des Umsatzes, die den Gewinn vor den Betriebsaufwendungen darstellt.

Beispiel: Die Bruttomarge verbesserte sich aufgrund niedrigerer Rohstoffkosten und höherer Verkaufspreise.

Gross profitBruttogewinn / Rohergebnis

Umsatzerlöse abzüglich der Kosten des Umsatzes.

Beispiel: Der Bruttogewinn wird vor den Betriebsaufwendungen ausgewiesen.

GroupGruppe / Konzern

Ein Mutterunternehmen zusammen mit allen seinen Tochterunternehmen.

Beispiel: Die Gruppe wies konsolidierte Umsatzerlöse von zehn Millionen aus.

Group administration (employee benefit) plansGruppenverwaltete Pläne für Arbeitnehmerleistungen

Leistungspläne, die gemeinsam für eine Gruppe von Unternehmen verwaltet werden.

Beispiel: Die gruppenverwalteten Pläne umfassten das Personal aller Tochterunternehmen.

Group and Treasury Share TransactionsTransaktionen innerhalb der Gruppe und mit eigenen Aktien (Treasury Shares)

Leitlinien zu anteilsbasierten Vergütungsvereinbarungen, die Konzernunternehmen und eigene Aktien betreffen.

Beispiel: Nach der Auslegung zu Transaktionen innerhalb der Gruppe und mit eigenen Aktien rechnete die Gruppe die Kosten der anteilsbasierten Vergütung weiter.

Group Cash-Settled Share-Based Payment TransactionsIn bar abgerechnete anteilsbasierte Vergütungstransaktionen innerhalb der Gruppe

Anteilsbasierte Vergütungen, die innerhalb einer Unternehmensgruppe in bar abgerechnet werden.

Beispiel: In bar abgerechnete anteilsbasierte Vergütungstransaktionen innerhalb der Gruppe erfordern eine sorgfältige Zurechnung.

Group insurance contractGruppenversicherungsvertrag / Sammelversicherungsvertrag

Eine Versicherungspolice, die eine Gruppe von Personen unter einem einzigen Vertrag absichert.

Beispiel: Der Arbeitgeber stellte seinen Mitarbeitern einen Gruppenversicherungsvertrag zur Verfügung.

Group of assetsGruppe von Vermögenswerten / Vermögenswertgruppe

Eine Zusammenfassung von Vermögenswerten, die gemeinsam auf Wertminderung überprüft wird.

Beispiel: Die Vermögenswertgruppe wurde als Einheit einem Wertminderungstest unterzogen.

Group of biological assetsGruppe biologischer Vermögenswerte

Ähnliche biologische Vermögenswerte, die zu einer Gruppe zusammengefasst werden.

Beispiel: Eine Gruppe biologischer Vermögenswerte wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Group of similar financial assetsGruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte

Ein Portfolio finanzieller Vermögenswerte mit ähnlichen Merkmalen des Kreditrisikos, das gemeinsam auf Wertminderung überprüft wird.

Beispiel: Die Wertminderung einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte wurde auf kollektiver Basis beurteilt.

Grouping of assetsGruppierung von Vermögenswerten

Die Zusammenfassung von Vermögenswerten zu Beurteilungszwecken.

Beispiel: Die Gruppierung von Vermögenswerten wird für Wertminderungstests verwendet.

GuaranteeGarantie / Bürgschaft

Das Versprechen, für die Verbindlichkeit einer anderen Partei einzustehen.

Beispiel: Das Mutterunternehmen übernahm eine Bürgschaft für die Schulden der Tochtergesellschaft.

Guarantee amountGarantiebetrag / Bürgschaftsbetrag

Der höchste Betrag, den ein Unternehmen im Rahmen einer Garantie zu zahlen hat.

Beispiel: Der Garantiebetrag wurde im Anhang offengelegt.

Guarantee fundGarantiefonds / Entschädigungsfonds

Ein Fonds, der Versicherungsnehmer oder Einleger schützen soll, wenn ein Institut zahlungsunfähig wird.

Beispiel: Die Beiträge zum Garantiefonds wurden als Aufwand der Periode erfasst.

Guaranteed benefitsGarantierte Leistungen

Leistungen, die den Arbeitnehmern unabhängig von der Entwicklung der Planvermögen zugesagt werden.

Beispiel: Garantierte Leistungen müssen auf ihren Barwert abgezinst werden.

Guaranteed elementGarantierte Komponente / Garantiebestandteil

Ein Vertragsbestandteil, der eine Mindestverzinsung oder Mindestleistung garantiert.

Beispiel: Die garantierte Komponente wird abgespalten und gesondert bewertet.

Guaranteed residual valueGarantierter Restwert

Ein Restwert, der vom Leasingnehmer oder einem Dritten garantiert wird.

Beispiel: Der garantierte Restwert beeinflusst die Einordnung als Finanzierungsleasing.

GuarantorGarant / Bürge

Eine Partei, die eine Verbindlichkeit garantiert.

Beispiel: Der Bürge haftet, wenn der Kreditnehmer in Verzug gerät.

H

HarmoniseHarmonisieren / Harmonisierung

Der Prozess der Angleichung nationaler Rechnungslegungsstandards an internationale Standards zur Verringerung der Unterschiede.

Beispiel: Die Aufsichtsbehörde startete ein Projekt zur Harmonisierung der lokalen Rechnungslegungsvorschriften mit den IFRS.

HarvestErnte / Ernten

Die Trennung der Erzeugnisse vom biologischen Vermögenswert.

Beispiel: Die Ernte markiert den Zeitpunkt, zu dem landwirtschaftliche Erzeugnisse bewertet werden.

Hedge accountingHedge Accounting / Absicherungsrechnung

Die Gegenüberstellung von Gewinnen und Verlusten aus grundgesicherten Posten und Sicherungsinstrumenten.

Beispiel: Hedge Accounting verringert die Volatilität des ausgewiesenen Ergebnisses.

Hedge effectivenessSicherungseffektivität / Effektivität der Sicherung

Das Ausmaß, in dem ein Sicherungsinstrument das abgesicherte Risiko ausgleicht.

Beispiel: Die Sicherungseffektivität wurde an jedem Berichtsstichtag getestet.

Hedged itemGrundgesicherter Posten / abgesichertes Geschäft

Ein Vermögenswert, eine Schuld, ein festes Engagement, eine erwartete Transaktion oder eine Nettoinvestition, die einem abgesicherten Risiko ausgesetzt ist.

Beispiel: Der geplante Kupferkauf wurde als grundgesicherter Posten designiert.

Hedges of a Net Investment in a Foreign OperationAbsicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb

Die Absicherung von Umrechnungsrisiken aus einer Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbetriebe.

Beispiel: Sicherungen einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb werden im Eigenkapital erfasst.

HedgingAbsicherung / Hedging

Die Bezeichnung eines Derivats, um Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows auszugleichen.

Beispiel: Das Unternehmen wandte Hedge Accounting auf seine Zinsswaps an.

Hedging instrumentSicherungsinstrument

Ein Derivat oder ein anderes Instrument, das zur Kompensierung eines abgesicherten Risikos eingesetzt wird.

Beispiel: Das Termingeschäft wird als Sicherungsinstrument designiert.

Hedging relationshipSicherungsbeziehung

Die Kombination aus einem grundgesicherten Posten und einem Sicherungsinstrument.

Beispiel: Die Sicherungsbeziehung muss formell designiert werden.

Hedging reserveSicherungsrücklage

Eine Eigenkapitalkomponente, in der der wirksame Teil der Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten angesammelt wird.

Beispiel: Der wirksame Teil der Cashflow-Sicherung wurde in der Sicherungsrücklage erfasst.

Held for resaleZur Weiterveräußerung gehalten

Vermögenswerte, die zum Verkauf und nicht zur Nutzung gehalten werden.

Beispiel: Zur Weiterveräußerung gehaltene Vermögenswerte werden als Umlaufvermögen klassifiziert.

Held for saleZur Veräußerung gehalten

Ein Vermögenswert, der in seinem gegenwärtigen Zustand sofort verkäuflich ist.

Beispiel: Das Gebäude wurde als zur Veräußerung gehalten klassifiziert.

Held for tradingZu Handelszwecken gehalten

Finanzielle Vermögenswerte, die überwiegend zur Erzielung kurzfristiger Gewinne aus Preisänderungen erworben werden.

Beispiel: Die Aktien werden als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert.

Held-to-maturity investmentBis zur Endfälligkeit gehaltene Investition

Ein nicht-derivativer finanzieller Vermögenswert mit festen Zahlungen und fester Fälligkeit, den das Unternehmen zu halten beabsichtigt und bis zur Fälligkeit halten kann.

Beispiel: Die Staatsanleihen wurden als bis zur Endfälligkeit gehaltene Investitionen klassifiziert und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Higher level parent entityÜbergeordnetes Mutterunternehmen

Ein Mutterunternehmen, das das berichtende Unternehmen mittelbar über ein anderes Mutterunternehmen kontrolliert.

Beispiel: Das übergeordnete Mutterunternehmen erstellt einen Konzernabschluss.

Highly probableHochwahrscheinlich

Wahrscheinlicher als wahrscheinlich; eine erwartete Transaktion wird voraussichtlich stattfinden.

Beispiel: Der geplante Verkauf gilt als hochwahrscheinlich.

Hire-purchase contractMietkaufvertrag / Leasingvertrag mit Kaufoption

Ein Vertrag über die Miete eines Vermögenswerts mit einer Kaufoption.

Beispiel: Ein Mietkaufvertrag kann im Wesentlichen alle Risiken und Chancen übertragen.

Historical costHistorische Anschaffungskosten / Anschaffungskosten

Bewertung zu den ursprünglichen Transaktionskosten.

Beispiel: Immobilien werden zu historischen Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Historical loss experienceHistorische Verlusterfahrung

Vergangene Daten zu Kreditausfällen, die zur Schätzung erwarteter Kreditverluste aus finanziellen Vermögenswerten verwendet werden.

Beispiel: Die erwarteten Kreditverluste wurden unter Verwendung historischer, an die aktuellen Bedingungen angepasster Verlusterfahrung geschätzt.

Historical summariesHistorische Zusammenfassungen (Daten früherer Perioden)

Zusammenfassungen von Finanzdaten früherer Perioden.

Beispiel: Historische Zusammenfassungen werden häufig in Geschäftsberichten dargestellt.

Historical wasteAltabfälle

Abfälle, die aus in früheren Perioden verkauften Produkten stammen.

Beispiel: Die Rückstellung deckt Altabfälle aus alten Produkten ab.

Holding companyHoldinggesellschaft / Holding

Eine Gesellschaft, die andere Gesellschaften durch Beteiligungsbesitz kontrolliert.

Beispiel: Die Holdinggesellschaft besitzt drei operative Tochtergesellschaften.

Host contractGrundvertrag (Wirtsvertrag)

Der nicht-derivative Vertrag, der ein eingebettetes Derivat enthält.

Beispiel: Das eingebettete Derivat wurde von seinem Grundvertrag abgespalten und zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Host instrumentGrundinstrument (Wirtsinstrument)

Der nicht-derivative Vertrag, in dem ein eingebettetes Derivat enthalten ist.

Beispiel: Das Grundinstrument ist ein Schuldvertrag mit einem eingebetteten Derivat.

Hybrid contractHybrider Vertrag / gemischter Vertrag

Ein Vertrag, der einen nicht-derivativen Grundvertrag und ein eingebettetes Derivat enthält.

Beispiel: Das eingebettete Derivat im hybriden Vertrag wurde abgespalten.

Hybrid instrumentHybridinstrument / hybrides Instrument

Ein Instrument, das sowohl einen Grundvertrag als auch ein Derivat enthält.

Beispiel: Das eingebettete Derivat des Hybridinstruments wurde gesondert bewertet.

HyperinflationHyperinflation

Eine sehr hohe und anhaltende Inflation.

Beispiel: Hyperinflation erfordert die Anpassung des Jahresabschlusses.

Hyperinflationary economiesHyperinflatorische Volkswirtschaften

Volkswirtschaften mit so hohen kumulativen Inflationsraten, dass die Abschlüsse in der zum Berichtsstichtag gültigen Rechnungseinheit angepasst werden müssen.

Beispiel: Die Abschlüsse von Unternehmen in hyperinflatorischen Volkswirtschaften müssen an Kaufkraftänderungen angepasst werden.

I

discontinuing operation)Erste öffentliche Bekanntgabe

Die erste öffentliche Bekanntgabe in Bezug auf eine aufgegebene Geschäftstätigkeit.

Beispiel: Das Unternehmen machte seine erste öffentliche Bekanntgabe zur aufgegebenen Geschäftstätigkeit.

IASIAS (International Accounting Standard)

International Accounting Standard, herausgegeben vom IASB.

Beispiel: IAS 2 regelt die Bilanzierung von Vorräten.

IAS 19- The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and Their InteractionIAS 19 - Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestfinanzierungsanforderungen und deren Wechselwirkung

Auslegung zur Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts und zu Mindestfinanzierungsanforderungen.

Beispiel: Das Unternehmen wandte die Auslegung zur Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts an.

IASCInternationales Rechnungslegungsstandards-Komitee (IASC)

Der Vorgänger des IASB, der die ursprünglichen International Accounting Standards herausgab.

Beispiel: Das IASC gab die Standards heraus, die später als IFRS bekannt wurden.

IASC Foundation ConstitutionSatzung der IASC Foundation (IASC-Stiftung)

Das Gründungsdokument, das Ziele und Struktur der IASC Foundation regelt.

Beispiel: Die Satzung der IASC Foundation legt die Verantwortlichkeiten der Treuhänder fest.

IASCFIASCF (IASC Foundation, Stiftung des IASC)

Die Stiftung, die das IASB und die IFRS-Standardsetzung beaufsichtigt.

Beispiel: Die IASCF wurde umstrukturiert und später in IFRS Foundation umbenannt.

IdentifiabilityIdentifizierbarkeit

Die Abtrennbarkeit oder das Entstehen aus gesetzlichen oder vertraglichen Rechten.

Beispiel: Für den Ansatz eines immateriellen Vermögenswerts ist Identifizierbarkeit erforderlich.

IdentifiableIdentifizierbar

Einzeln identifizierbar (abtrennbar).

Beispiel: Ein identifizierbarer Vermögenswert kann abgesondert werden oder entsteht aus Rechten.

Identifiable assetIdentifizierbarer Vermögenswert

Ein Vermögenswert, der vom Unternehmen abgesondert werden kann oder aus vertraglichen oder gesetzlichen Rechten entsteht und in einem Unternehmenszusammenschluss gesondert bewertet wird.

Beispiel: In einem Unternehmenszusammenschluss werden nur die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte getrennt vom Firmenwert angesetzt.

IFACInternationaler Verband der Wirtschaftsprüfer (IFAC)

Die International Federation of Accountants.

Beispiel: Die IFAC entwickelt internationale Standards für Buchhalter und Wirtschaftsprüfer.

IFRICIFRIC (IFRS Interpretations Committee)

Ein Ausschuss, der Auslegungen zu IFRS-Standards herausgibt.

Beispiel: Das IFRIC gab eine Auslegung zu Dienstleistungskonzessionen heraus.

IFRSIFRS (International Financial Reporting Standards)

International Financial Reporting Standards, herausgegeben vom IASB.

Beispiel: Die Gruppe erstellt ihre Abschlüsse nach IFRS.

IFRS 2- Group and Treasury Share transactionsIFRS 2 - Transaktionen innerhalb der Gruppe und mit eigenen Aktien

Der Teil von IFRS 2, der anteilsbasierte Vergütungstransaktionen innerhalb einer Gruppe und mit eigenen Aktien regelt.

Beispiel: Die IFRS-2-Anforderungen zu Transaktionen innerhalb der Gruppe und mit eigenen Aktien regelten die Weiterbelastung zwischen dem Mutterunternehmen und seiner Tochtergesellschaft.

IFRS-compliantIFRS-konform

In Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards aufgestellt.

Beispiel: Die Abschlüsse sind in allen wesentlichen Belangen IFRS-konform.

Illustrative exampleAnwendungsbeispiel / erläuterndes Beispiel

Ein unverbindliches Beispiel, das zeigt, wie ein Standard angewendet werden kann.

Beispiel: Das Anwendungsbeispiel klärte die Angabeanforderung.

ImpairmentWertminderung

Ein Rückgang des erzielbaren Betrags eines Vermögenswerts unter den Buchwert.

Beispiel: Für die Ausrüstung wurde ein Wertminderungsaufwand erfasst.

Impairment lossWertminderungsaufwand

Der Betrag, um den der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt.

Beispiel: Der Wertminderungsaufwand wurde erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Impairment of assetsWertminderung von Vermögenswerten

Eine Minderung des erzielbaren Betrags eines Vermögenswerts unter seinen Buchwert, die eine außerplanmäßige Abschreibung erfordert.

Beispiel: Ein Wertminderungsaufwand wurde erfasst, weil der Buchwert des Vermögenswerts dessen erzielbaren Betrag überstieg.

Impairment testWertminderungstest

Die Prüfung, ob der Wert eines Vermögenswerts gemindert ist.

Beispiel: Der Wertminderungstest verglich den erzielbaren Betrag mit dem Buchwert.

Implementation guidanceUmsetzungsleitfaden / Anwendungsleitfaden

Unverbindliche Leitlinien, die Unternehmen bei der Anwendung eines Standards unterstützen.

Beispiel: Der Umsetzungsleitfaden erläutert, wie der Standard anzuwenden ist.

Import dutiesEinfuhrzölle / Einfuhrabgaben

Abgaben auf in ein Land eingeführte Waren.

Beispiel: Die Einfuhrzölle erhöhten die Kosten der Ausrüstung.

Impracticability exemptionUnanwendbarkeitsausnahme

Eine Erleichterung von einer Anforderung, wenn ein Unternehmen diese trotz aller zumutbaren Bemühungen nicht erfüllen kann.

Beispiel: Das Unternehmen nahm die Unanwendbarkeitsausnahme in Anspruch und passte die Vorperiode nicht an.

ImpracticableUnanwendbar / praktisch nicht durchführbar

Eine Anforderung ist trotz aller zumutbaren Bemühungen nicht erfüllbar.

Beispiel: Die rückwirkende Anwendung war wegen fehlender Unterlagen nicht durchführbar.

Improvements to IFRSsVerbesserungen der IFRS

Periodische Änderungen, die IFRS-Standards klarstellen oder korrigieren.

Beispiel: Die Verbesserungen der IFRS wurden als ein einziges Sammeldokument veröffentlicht.

Imputed rate of interestUnterstellter Zinssatz / kalkulatorischer Zinssatz

Der Zinssatz, mit dem ein Geschäftsvorfall auf seinen beizulegenden Zeitwert abgezinst wird.

Beispiel: Der unterstellte Zinssatz wurde verwendet, um den gestundeten Kaufpreis zu bewerten.

In the moneyIm Geld (in the money)

Eine Option, deren Ausübungspreis günstig ist.

Beispiel: Die Option ist im Geld, wenn der Aktienkurs über dem Ausübungspreis liegt.

In-substance defeasanceFaktische Schuldbefreiung (in-substance defeasance)

Ein Geschäft, bei dem ein Unternehmen Vermögenswerte in einen unwiderruflichen Treuhandfonds einbringt, um eine Schuld zu bedienen, ohne dass die Verbindlichkeit rechtlich erlischt.

Beispiel: Bei der faktischen Schuldbefreiung erlischt die Verbindlichkeit rechtlich nicht und verbleibt daher in der Bilanz.

IncentivesAnreize

Vorteile, die ein bestimmtes Verhalten fördern.

Beispiel: Verkaufsanreize werden als Minderung der Umsatzerlöse erfasst.

Inception of the leaseVertragsbeginn des Leasingvertrags / Leasingbeginn

Das Datum, an dem der Leasingvertrag beginnt.

Beispiel: Der Leasingvertrag wurde zum Vertragsbeginn klassifiziert.

Incidental incomeNebeneinnahmen / nebensächliche Erträge

Geringfügige Erträge aus Transaktionen außerhalb des eigentlichen Geschäftszwecks.

Beispiel: Die Nebeneinnahmen aus Schrottverkäufen waren unwesentlich.

Incidental operationsNebentätigkeiten / nebensächliche Vorgänge

Tätigkeiten, die während der Entwicklung eines Vermögenswerts ausgeübt werden und für dessen Herstellung nicht erforderlich sind.

Beispiel: Erträge aus Nebentätigkeiten wurden von den Kosten des im Bau befindlichen Vermögenswerts abgezogen.

IncomeErtrag / Erträge

Zunahmen des wirtschaftlichen Nutzens, die das Eigenkapital erhöhen, mit Ausnahme von Einlagen.

Beispiel: Erträge werden erfasst, wenn die Leistungsversprechen erfüllt sind.

Income approachEinkommensansatz / Ertragswertansatz

Eine Bewertungstechnik, die zukünftige Größen in einen einzigen Barwert umrechnet.

Beispiel: Zur Bewertung des beizulegenden Zeitwerts wurde der Einkommensansatz verwendet.

Income statement = Statement of incomeGewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Der Abschluss, der die Erträge und Aufwendungen eines Unternehmens darstellt.

Beispiel: Umsatzerlöse und Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Income statement liability methodGuV-orientierte Schuldenmethode

Eine Methode, bei der latente Steuern über die Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Beispiel: Die GuV-orientierte Schuldenmethode konzentriert sich auf die Gewinn- und Verlustrechnung.

Income TaxEinkommensteuer / Ertragsteuer

Der Standard, der die Bilanzierung von Ertragsteuern einschließlich laufender und latenter Steuern regelt.

Beispiel: Der Ertragsteuerstandard verlangt von Unternehmen, die laufenden und künftigen Steuerfolgen von Geschäftsvorfällen zu bilanzieren.

Income tax expenseErtragsteueraufwand

Der gesamte Steueraufwand einer Periode.

Beispiel: Der Ertragsteueraufwand umfasst laufende und latente Steuern.

Income TaxesErtragsteuern (IAS 12)

Der IAS 12, der die Bilanzierung von Ertragsteuern regelt.

Beispiel: IAS 12 Ertragsteuern behandelt die latenten Steuern.

Income Taxes – Changes in the Tax Status of an Enterprise or Its ShareholdersErtragsteuern - Änderungen des Steuerstatus eines Unternehmens oder seiner Aktionäre

Leitlinien zur Bilanzierung, wenn sich der Steuerstatus eines Unternehmens oder seiner Aktionäre ändert.

Beispiel: Die Auslegung behandelt Änderungen des Steuerstatus eines Unternehmens.

Income Taxes – Recovery of Revalued Non- Depreciable AssetsErtragsteuern - Wiedererlangung neubewerteter, nicht abschreibbarer Vermögenswerte

Leitlinien zu latenten Steuern, wenn ein nicht abschreibbarer Vermögenswert neubewertet und durch Verkauf realisiert wird.

Beispiel: Nach der Auslegung zu Ertragsteuern wurde die latente Steuer auf das neubewertete Grundstück unter Verwendung des Veräußerungssteuersatzes bemessen.

Increasing rate preference sharesVorzugsaktien mit steigendem Dividendensatz

Vorzugsaktien, deren Dividendensatz im Zeitverlauf steigt.

Beispiel: Vorzugsaktien mit steigendem Dividendensatz werden als finanzielle Verbindlichkeit eingestuft.

Incremental borrowing rate of interest (lessee’s)Marginaler Fremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers

Der Zinssatz, zu dem der Leasingnehmer Mittel zu vergleichbaren Bedingungen aufnehmen müsste.

Beispiel: Der Leasingnehmer verwendete seinen marginalen Fremdkapitalzinssatz, um die Leasingzahlungen abzuzinsen.

Incremental costsZusätzliche (inkrementelle) Kosten

Kosten, die ohne das Geschäft nicht entstanden wären.

Beispiel: Zusätzliche Kosten, die dem Vertrag direkt zurechenbar sind, werden aktiviert.

Incremental shareZusätzliche Aktien (inkrementelle Aktien)

Zusätzliche Aktien, deren Ausgabe unterstellt wird.

Beispiel: Zusätzliche Aktien werden bei der verwässerten Gewinnermittlung je Aktie berücksichtigt.

Indemnification assetsEntschädigungsansprüche

Vermögenswerte, die ein Erwerber ansetzt, um eine vom Verkäufer erhaltene Entschädigungszusage für den Ausgang einer Ungewissheit widerzuspiegeln.

Beispiel: Der Erwerber erfasste einen Entschädigungsanspruch für die Zusage des Verkäufers, eine bedingte Verbindlichkeit zu erstatten.

Indication of an impairmentHinweis auf eine Wertminderung / Wertminderungsindikator

Ein Anzeichen dafür, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte.

Beispiel: Ein Rückgang des Marktwerts ist ein Hinweis auf eine Wertminderung.

Indicator [of impairment]Wertminderungsindikator / Hinweis auf Wertminderung

Ein Zeichen, das darauf hindeutet, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte.

Beispiel: Ein fallender Marktpreis ist ein Indikator für eine Wertminderung.

Indirect method of reporting cash flows from operating activitiesIndirekte Methode zur Darstellung der Cashflows aus der Geschäftstätigkeit

Darstellung der operativen Cashflows durch Anpassung des Ergebnisses um nicht zahlungswirksame Posten.

Beispiel: Die indirekte Methode beginnt mit dem Nettoergebnis und nimmt Anpassungen für nicht zahlungswirksame Posten vor.

Individual assetEinzelner Vermögenswert / einzeln betrachteter Vermögenswert

Ein einzelner Vermögenswert, der für sich allein und nicht als Teil einer Gruppe bewertet wird.

Beispiel: Die Wertminderung wird für jeden einzelnen Vermögenswert geprüft, sofern dieser nicht eigenständig Zahlungsströme erzeugt.

Individual financial statementsEinzelabschluss

Abschlüsse, die ein Mutterunternehmen ohne Konsolidierung seiner Tochterunternehmen aufstellt.

Beispiel: Im Einzelabschluss werden Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

Induced conversionVeranlasste (induzierte) Wandlung

Eine Wandlung wandelbarer Schuld, die durch eine zusätzliche Gegenleistung gefördert wird.

Beispiel: Der Emittent bot einen Anreiz, um eine vorzeitige Wandlung zu fördern.

Industry segmentsBranchensegmente / Geschäftssegmente

Abgrenzbare Teile eines Unternehmens anhand von Produkten oder Dienstleistungen.

Beispiel: Das Unternehmen berichtete seine Ergebnisse nach Branchensegmenten.

InflationInflation

Ein allgemeiner Anstieg des Preisniveaus.

Beispiel: Die Inflation verringert die Kaufkraft des Geldes.

Information Reflecting the Effects of Changing PricesInformationen über die Auswirkungen sich ändernder Preise

Ergänzende Informationen, die die Auswirkungen sich ändernder Preise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens widerspiegeln.

Beispiel: In hyperinflatorischen Volkswirtschaften stellen Unternehmen Informationen über die Auswirkungen sich ändernder Preise bereit.

Initial classificationErstklassifizierung / ursprüngliche Klassifizierung

Die Klassifizierung beim erstmaligen Ansatz.

Beispiel: Die Erstklassifizierung bestimmt die Folgebewertung.

Initial direct costsUrsprüngliche direkte Kosten

Kosten, die direkt auf die Verhandlung und Vermittlung eines Leasingvertrags entfallen.

Beispiel: Ursprüngliche direkte Kosten werden dem Vermögenswert aus Nutzungsrechten hinzugerechnet.

Initial disclosure event (for aErstmaliges Offenlegungsereignis (bei einer aufgegebenen Geschäftstätigkeit)

Das erste Ereignis, das eine Offenlegung zu aufgegebenen Geschäftstätigkeiten auslöst.

Beispiel: Das erstmalige Offenlegungsereignis trat ein, als die Veräußerung genehmigt wurde.

Initial measurementErstbewertung / erstmalige Bewertung

Der Betrag, mit dem ein Vermögenswert oder eine Schuld erstmals im Abschluss angesetzt wird.

Beispiel: Die Erstbewertung des Vermögenswerts war sein beizulegender Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten.

Initial public offeringBörsengang (IPO) / erstmaliges öffentliches Aktienangebot

Der erste Verkauf der Aktien einer Gesellschaft an die Öffentlichkeit.

Beispiel: Der Börsengang brachte erhebliches neues Kapital ein.

Initial recognitionErstansatz / erstmaliger Ansatz

Die erstmalige Erfassung eines Postens im Abschluss.

Beispiel: Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet.

Instrument-by-instrument approachInstrumentbezogener Ansatz (Einzelinstrumentbetrachtung)

Die Bewertung einzelner Instrumente zur Bestimmung der Klassifizierung.

Beispiel: Die Klassifizierung wurde für jedes einzelne Instrument beurteilt.

Insurable interestVersicherbares Interesse (Versicherungsinteresse)

Ein finanzielles Interesse am Gegenstand der Versicherung.

Beispiel: Für einen gültigen Versicherungsvertrag ist ein versicherbares Interesse erforderlich.

Insurance agency commissionsVersicherungsvermittlerprovisionen

Gebühren, die ein Versicherungsvermittler für die Vermittlung von Versicherungsverträgen an Versicherer erhält.

Beispiel: Versicherungsvermittlerprovisionen werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn der zugehörige Versicherungsvertrag vermittelt wird.

Insurance assetsVersicherungsansprüche

Vermögenswerte, die aus Versicherungsverträgen entstehen.

Beispiel: Versicherungsansprüche werden nach dem Versicherungsstandard bewertet.

Insurance companyVersicherungsunternehmen / Versicherungsgesellschaft

Ein Unternehmen, das Versicherungsverträge mit Versicherungsnehmern abschließt.

Beispiel: Das Versicherungsunternehmen wies ein starkes versicherungstechnisches Ergebnis aus.

Insurance contractVersicherungsvertrag

Ein Vertrag, bei dem eine Partei ein erhebliches Versicherungsrisiko übernimmt.

Beispiel: Der Versicherungsvertrag verlagerte das Risiko vom Versicherungsnehmer auf den Versicherer.

Insurance contractsVersicherungsverträge

Verträge, bei denen der Versicherer ein erhebliches Versicherungsrisiko vom Versicherungsnehmer übernimmt.

Beispiel: Der Versicherer wandte den Standard zu Versicherungsverträgen auf alle Bestandspolicen an.

Insurance enterpriseVersicherungsunternehmen

Ein Unternehmen, das Versicherungsrisiken übernimmt und steuert.

Beispiel: Das Versicherungsunternehmen wendet bestimmte Angabeanforderungen an.

Insurance liabilityVersicherungsverbindlichkeit

Die vertragliche Nettoverbindlichkeit eines Versicherers aus Versicherungsverträgen.

Beispiel: Der Versicherer erfasste eine Versicherungsverbindlichkeit für ausstehende Schäden.

Insurance obligationsVersicherungsverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten, die aus Versicherungsverträgen entstehen.

Beispiel: Versicherungsverbindlichkeiten werden auf der Grundlage aktueller Schätzungen bewertet.

Insurance riskVersicherungsrisiko

Risiko, das aufgrund eines Versicherungsvertrags übertragen wird.

Beispiel: Das Versicherungsrisiko entsteht aus der Unsicherheit über die versicherten Ereignisse.

Insurance swapsVersicherungs-Swaps

Finanzielle Vereinbarungen, bei denen die Parteien versicherungsbezogene Zahlungsströme oder Risiken austauschen.

Beispiel: Das Unternehmen nutzte Versicherungs-Swaps, um einen Teil des übernommenen Zeichnungsrisikos auf eine andere Vertragspartei zu übertragen.

Insured eventVersichertes Ereignis

Ein Ereignis, das von einem Versicherungsvertrag abgedeckt ist.

Beispiel: Verluste aus dem versicherten Ereignis werden vom Versicherer gedeckt.

InsurerVersicherer

Partei, die einen Versicherungsvertrag abschließt.

Beispiel: Der Versicherer trägt das Risiko aus dem Vertrag.

Intangible assetImmaterieller Vermögenswert

Ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz.

Beispiel: Das Patent wird als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

Intangible AssetsImmaterielle Vermögenswerte

Identifizierbare, nicht monetäre Vermögenswerte ohne physische Substanz, wie z. B. Patente und Lizenzen.

Beispiel: Das erworbene Patent wurde als immaterieller Vermögenswert angesetzt und über zehn Jahre planmäßig abgeschrieben.

Intangible Assets – Web Site CostsImmaterielle Vermögenswerte – Kosten von Websites

Leitlinien dazu, wann Kosten der Entwicklung einer Website aktiviert werden dürfen.

Beispiel: Immaterielle Vermögenswerte – Kosten von Websites klären, welche Aufwendungen aktivierungsfähig sind.

Integral foreign operationIntegrierte ausländische Geschäftstätigkeit

Eine ausländische Geschäftstätigkeit, die eine Erweiterung der Tätigkeiten des berichterstattenden Unternehmens darstellt.

Beispiel: Die ausländische Niederlassung wird als integrierte ausländische Geschäftstätigkeit behandelt.

InterestZinsen

Die Kosten der Nutzung geliehenen Geldes.

Beispiel: Zinsaufwendungen werden nach der Effektivzinsmethode erfasst.

Interest cost (for an employee benefit plan)Zinskosten (bei einem Plan für Mitarbeiterleistungen)

Die Erhöhung der Leistungsverpflichtung infolge des Zeitablaufs.

Beispiel: Die Zinskosten spiegeln die Auflösung des Abzinsungseffekts wider.

Interest rate implicit in a leaseZinssatz, der im Leasingvertrag implizit enthalten ist

Der Abzinsungssatz, bei dem der Barwert der Leasingzahlungen zuzüglich des nicht garantierten Restwerts dem beizulegenden Zeitwert des Leasingguts entspricht.

Beispiel: Der Leasingnehmer verwendete den im Leasingvertrag implizit enthaltenen Zinssatz, um die Leasingverbindlichkeit zu bewerten.

Interest rate implicit in the leaseZinssatz, der im Leasingvertrag implizit enthalten ist

Der Zinssatz, mit dem die Leasingzahlungen auf den Wert des Vermögenswerts abgezinst werden.

Beispiel: Der implizit im Leasingvertrag enthaltene Zinssatz diskontiert die Leasingzahlungen.

Interest rate riskZinsänderungsrisiko

Das Risiko, dass sich Zinsänderungen auf die finanzielle Lage auswirken.

Beispiel: Variabel verzinsliche Verbindlichkeiten setzen das Unternehmen dem Zinsänderungsrisiko aus.

Interest rate stripZinsstrip (Zins-Collar)

Ein Sicherungsinstrument, das eine Zinsobergrenze (Cap) und eine Zinsuntergrenze (Floor) kombiniert.

Beispiel: Der Zinsstrip begrenzte das Risiko aus Zinsbewegungen.

Interest rate swapZinsswap (Zinssatztausch)

Ein Derivat, bei dem zwei Parteien Zinszahlungsströme austauschen, typischerweise fest gegen variabel.

Beispiel: Das Unternehmen schloss einen Zinsswap ab, um seine variabel verzinslichen Schulden abzusichern.

Interest-only stripNur-Zins-Strip

Ein Recht auf den Erhalt ausschließlich der Zinszahlungsströme aus einem übertragenen Vermögenswert.

Beispiel: Der einbehaltene Nur-Zins-Strip wird zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Interest-only strip receivableZinsstrip-Forderung (Forderung aus einem Nur-Zins-Strip)

Ein Recht auf den Erhalt ausschließlich der Zinszahlungsströme aus einem Finanzvermögenswert.

Beispiel: Das Unternehmen behielt bei der Verbriefung eine Forderung aus einem Nur-Zins-Strip zurück.

Interests in Joint VenturesAnteile an Joint Ventures (Gemeinschaftsunternehmen)

Die Beteiligungen eines Unternehmens an Joint Ventures.

Beispiel: Anteile an Joint Ventures werden nach der Equity-Methode bilanziert.

Interim financial reportZwischenbericht

Ein Bericht für einen kürzeren Zeitraum als ein volles Jahr.

Beispiel: Ein Zwischenbericht deckt einen Sechs-Monats-Zeitraum ab.

Interim Financial ReportingZwischenberichterstattung (IAS 34)

Der Standard, der den Mindestinhalt eines Zwischenberichts sowie die Ansatz- und Bewertungsgrundsätze für Zwischenperioden vorschreibt.

Beispiel: Die Zwischenberichterstattung verlangt von Unternehmen die Vorlage eines zusammengefassten Abschlusses.

Interim financial reporting and impairmentZwischenberichterstattung und Wertminderung

Wertminderungserwägungen in der Zwischenberichterstattung.

Beispiel: Zwischenberichterstattung und Wertminderung wenden dieselben Grundsätze an wie die Jahresberichterstattung.

Interim financial statementsZwischenabschluss

Abschlüsse für einen kürzeren Zeitraum als ein volles Geschäftsjahr.

Beispiel: Das Unternehmen veröffentlichte den Zwischenabschluss für das Halbjahr.

Interim periodZwischenperiode / Zwischenzeitraum

Eine Berichtsperiode, die kürzer als ein volles Geschäftsjahr ist.

Beispiel: Die Zwischenperiode umfasste die ersten sechs Monate.

Intermediate or ultimate parent entityÜbergeordnetes oder oberstes Mutterunternehmen

Ein Mutterunternehmen, das selbst ein Tochterunternehmen eines anderen Mutterunternehmens ist oder an der Spitze der Gruppe steht.

Beispiel: Das übergeordnete oder oberste Mutterunternehmen muss ebenfalls einen Konzernabschluss aufstellen.

Internal rate of returnInterner Zinsfuß / interner Ertragssatz

Der Abzinsungssatz, bei dem der Kapitalwert null beträgt.

Beispiel: Der interne Zinsfuß bestimmt den Effektivzinssatz.

Internal risk transferInterne Risikoübertragung

Übertragung von Risiken zwischen Geschäftsbereichen desselben Unternehmens.

Beispiel: Interne Risikoübertragungen werden im Zuge der Konsolidierung eliminiert.

Internally generatedintern erstellt / im Unternehmen selbst erstellt

Im Unternehmen selbst entstanden statt erworben.

Beispiel: Intern erstellte Marken werden nicht als immaterielle Vermögenswerte angesetzt.

Internally generated goodwillSelbst erstellter Firmenwert

Im Unternehmen selbst geschaffener Firmenwert, der nicht angesetzt wird.

Beispiel: Selbst erstellter Firmenwert wird nicht als Vermögenswert angesetzt.

International Accounting StandardInternational Accounting Standard (IAS)

Ein Standard, der vom Vorgänger des International Accounting Standards Board herausgegeben wurde und Bilanzierungsregelungen für bestimmte Geschäftsvorfälle vorschreibt.

Beispiel: International Accounting Standard 2 behandelt die Bewertung der Vorräte.

International Accounting Standards CommitteeInternational Accounting Standards Committee (IASC)

Das Vorgängergremium des IASB.

Beispiel: Das IASC gab die ursprünglichen International Accounting Standards heraus.

International Accounting Standards Committee FoundationIASC Foundation (Stiftung des International Accounting Standards Committee)

Gremium, das das IASC bzw. das IASB beaufsichtigt.

Beispiel: Die IASC Foundation ernannte neue Treuhänder.

International Federation Of AccountantsInternational Federation of Accountants (IFAC)

Die weltweite Organisation, die den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer vertritt.

Beispiel: Die IFAC gibt Standards zu Ethik und Abschlussprüfung heraus.

International Financial Reporting Interpretations CommitteeInternational Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)

Das Gremium, das Interpretationen zur Anwendung der IFRS auf spezielle Fragestellungen herausgegeben hat.

Beispiel: Das IFRIC gab Leitlinien zur Bilanzierung heraus.

International Financial Reporting StandardInternational Financial Reporting Standard (IFRS)

Vom IASB für die weltweite Finanzberichterstattung herausgegebene Standards.

Beispiel: Jeder International Financial Reporting Standard legt spezifische Anforderungen fest.

Intragroupkonzernintern / gruppintern

Zwischen Unternehmen derselben Gruppe stattfindend.

Beispiel: Konzerninterne Salden werden im Konzernabschluss eliminiert.

Intragroup payment arrangementKonzerninterne Zahlungsvereinbarung

Eine Vereinbarung über Zahlungen innerhalb einer Unternehmensgruppe.

Beispiel: Die konzerninterne Zahlungsvereinbarung wird im Zuge der Konsolidierung eliminiert.

Intragroup transactionKonzerninternes Geschäft / konzerninterne Transaktion

Geschäftsvorfälle zwischen Unternehmen derselben Gruppe.

Beispiel: Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Zuge der Konsolidierung eliminiert.

Intrinsic valueInnerer Wert

Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert einer Aktie und dem Ausübungspreis einer Option, also der Betrag, der bei sofortiger Ausübung erzielt würde.

Beispiel: Der innere Wert der Aktienoption wird als der Betrag bemessen, um den der Aktienkurs den Ausübungspreis übersteigt.

Introduction of the EuroEinführung des Euro

Die Einführung der Währung Euro.

Beispiel: Die Einführung des Euro beeinflusste die Währungsumrechnung.

InventoriesVorräte

Vermögenswerte, die zum Verkauf oder für die Produktion gehalten werden.

Beispiel: Vorräte werden mit dem niedrigeren Betrag aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoverkaufserlös bewertet.

Inverse floating interest rateUmgekehrt variabler Zinssatz (inverser Floater)

Ein Zinssatz, der sich entgegengesetzt zum Referenzzinssatz entwickelt.

Beispiel: Die Anleihe zahlt einen umgekehrt variablen Zinssatz, wenn die Zinsen fallen.

InvesteeBeteiligungsgesellschaft / Gesellschaft, an der investiert wird

Ein Unternehmen, an dem ein anderes Unternehmen eine Beteiligung hält.

Beispiel: Der Investor übt maßgeblichen Einfluss auf die Beteiligungsgesellschaft aus.

Investing activitiesInvestitionstätigkeit

Zahlungsströme aus dem Erwerb und der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte.

Beispiel: Zur Investitionstätigkeit gehören der Erwerb von Grundstücken und Ausrüstungen.

InvestmentInvestition / Kapitalanlage

Ein Vermögenswert, der gehalten wird, um durch Erträge oder Wertsteigerung Vermögen zu mehren.

Beispiel: Das Unternehmen tätigte eine langfristige Investition in ein Tochterunternehmen.

Investment contractKapitalanlagevertrag / Investitionsvertrag

Ein Vertrag, der eine Rendite auf Grundlage einer Kapitalanlage vorsieht.

Beispiel: Kapitalanlageverträge werden bei Vertragsabschluss zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Investment enterpriseInvestmentunternehmen / Kapitalanlagegesellschaft

Ein Unternehmen, dessen Geschäftstätigkeit im Tätigen von Kapitalanlagen besteht.

Beispiel: Ein Investmentunternehmen bewertet seine Kapitalanlagen zum beizulegenden Zeitwert.

Investment entityInvestmentunternehmen (Investment Entity)

Ein Unternehmen, das Mittel von Investoren einzieht, um ihnen Anlageverwaltungsdienstleistungen zu erbringen, und seine Investitionen zum beizulegenden Zeitwert mit Erfolgswirkung in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet.

Beispiel: Ein Investmentunternehmen konsolidiert seine beherrschten Beteiligungsgesellschaften nicht, sondern bewertet sie zum beizulegenden Zeitwert.

Investment gradeInvestment-Grade-Rating / anlagefähige Bonität

Eine Bonitätseinstufung, die ein geringes Ausfallrisiko anzeigt.

Beispiel: Die Anleihen haben ein Investment-Grade-Rating.

Investment performanceAnlageerfolg / Anlageperformance

Die in einer Periode mit einer Kapitalanlage erzielte Rendite.

Beispiel: Der Anlageerfolg wird den Versicherungsnehmern jährlich berichtet.

Investment propertyAls Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Eine Immobilie, die gehalten wird, um Mieteinnahmen zu erzielen oder von Wertsteigerungen zu profitieren.

Beispiel: Das Bürogebäude ist eine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie.

Investment retainedEinbehaltene Beteiligung

Die Beteiligung an einem früheren Tochterunternehmen, die das Mutterunternehmen nach dem Verlust der Beherrschung weiterhin hält.

Beispiel: Die einbehaltene Beteiligung wurde bei Verlust der Beherrschung mit dem beizulegenden Zeitwert neu bewertet.

Investment securitiesAls Kapitalanlage gehaltene Wertpapiere

Finanzvermögenswerte, die zur Erzielung von Erträgen und nicht zu Handelszwecken gehalten werden.

Beispiel: Als Kapitalanlage gehaltene Wertpapiere werden nach ihren vertraglichen Zahlungsströmen klassifiziert.

Investment tax creditsInvestitionszuschüsse / steuerliche Investitionsanreize

Steuerliche Anreize, die zur Förderung von Kapitalinvestitionen gewährt werden.

Beispiel: Investitionsgutschriften senkten den Steueraufwand des Unternehmens.

Investment-linked insurance fundsFondsgebundene Versicherungsfonds

Versicherungsfonds, deren Wert an Kapitalanlagen gekoppelt ist.

Beispiel: In fondsgebundenen Versicherungsfonds gehaltene Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Investments in AssociatesAnteile an assoziierten Unternehmen (IAS 28)

Der Standard zur Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen.

Beispiel: Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert.

InvestorInvestor / Anleger

Eine Partei, die eine Beteiligung an einem anderen Unternehmen hält, z. B. durch Aktien, und Anspruch auf Erträge aus dieser Beteiligung hat.

Beispiel: Der Investor beurteilte, ob er maßgeblichen Einfluss auf das assoziierte Unternehmen ausübt.

Investor in a joint ventureInvestor in einem Joint Venture

Eine Partei mit einer Beteiligung an einem Joint Venture.

Beispiel: Der Investor in einem Joint Venture wendet die Equity-Methode an.

Investor-owned entityVon Investoren gehaltenes Unternehmen

Ein Unternehmen, das von Investoren und nicht von Versicherungsnehmern gehalten wird.

Beispiel: Von Investoren gehaltene Unternehmen weisen Gewinne für die Aktionäre aus.

Involuntary liquidationZwangsliquidation

Die auf Anordnung eines Gerichts oder einer Aufsichtsbehörde erfolgende Abwicklung eines Unternehmens.

Beispiel: Die Bank sah sich nach dem Zusammenbruch mit einer Zwangsliquidation konfrontiert.

Irrevocable commitmentsUnwiderrufliche Zusagen / Verpflichtungen

Verbindliche Verpflichtungen, die das Unternehmen nicht storniert oder zurücknehmen kann.

Beispiel: Unwiderrufliche Zusagen zum Erwerb von Rohstoffen wurden im Anhang offengelegt.

Issued capitalAusgegebenes Kapital (Grundkapital)

Der Betrag des Grundkapitals, der tatsächlich an die Aktionäre ausgegeben wurde.

Beispiel: Das ausgegebene Kapital wird getrennt von der Kapitalreserve (Agio) ausgewiesen.

Issued sharesAusgegebene Aktien

Aktien, die den Aktionären zugeordnet wurden und auf die diese eingezahlt haben.

Beispiel: Ausgegebene Aktien werden mit ihrem Nennwert erfasst.

Issuing entityAusgebendes Unternehmen (Emissionsunternehmen)

Das Unternehmen, das Eigenkapitalinstrumente an die Inhaber ausgibt.

Beispiel: Das Emissionsunternehmen erfasste die Vorzugsaktien als Eigenkapital.

ItemPosten / Position

Ein einzelnes Element des Jahresabschlusses.

Beispiel: Jeder Posten wird als Vermögenswert, Schuld, Ertrag oder Aufwand klassifiziert.

Item by item basisEinzelpostenweise (je Posten)

Ein Ansatz, bei dem jeder einzelne Posten gesondert statt in aggregierter Form betrachtet wird.

Beispiel: Das Unternehmen beurteilte seine Finanzvermögenswerte einzelpostenweise auf Wertminderung.

Item of inventoryVorratsposten

Eine einzelne Einheit oder Kategorie der Vorräte.

Beispiel: Jeder Vorratsposten wird mit dem niedrigeren Betrag aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoverkaufserlös bewertet.

J-L

Joint controlGemeinsame Kontrolle

Vertraglich vereinbarte, geteilte Kontrolle über eine Vereinbarung.

Beispiel: Die beiden Parteien üben die gemeinsame Kontrolle über das Gemeinschaftsunternehmen aus.

Joint ventureGemeinschaftsunternehmen / Joint Venture

Eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien die Kontrolle teilen und Rechte am Nettovermögen haben.

Beispiel: Die beiden Unternehmen gründeten für das Projekt ein Gemeinschaftsunternehmen.

Joint working groupGemeinsame Arbeitsgruppe

Eine Gruppe, die von zwei oder mehr Institutionen gebildet wurde, um gemeinsam an einem gemeinsamen Projekt oder Standard zu arbeiten.

Beispiel: Die gemeinsame Arbeitsgruppe wurde eingesetzt, um die beiden Rahmenwerke aufeinander abzustimmen.

Jointly Controlled Entities – Non-Monetary Contributions by VenturersGemeinsam kontrollierte Unternehmen – nicht monetäre Einlagen der Beteiligten

Leitlinien zu nicht monetären Einlagen, die Beteiligte in gemeinsam kontrollierte Unternehmen einbringen.

Beispiel: Nicht monetäre Einlagen der Beteiligten erfordern eine sorgfältige Gewinnrealisierung.

Jointly controlled entityGemeinsam kontrolliertes Unternehmen

Ein Unternehmen, dessen strategische Entscheidungen der einstimmigen Zustimmung der Beteiligten bedürfen.

Beispiel: Die Gewinne des gemeinsam kontrollierten Unternehmens werden zu gleichen Teilen aufgeteilt.

JurisdictionRechtsgebiet / Gerichtsbarkeit

Ein Rechtsgebiet mit eigenen Vorschriften und Gerichten.

Beispiel: Steuersätze werden auf Grundlage des jeweiligen Rechtsgebiets angewendet.

Key management personnelFührungskräfte / Schlüsselpersonal des Managements

Personen, die die Befugnis für Planung und Kontrolle haben.

Beispiel: Die Vergütung der Führungskräfte wird offengelegt.

Larger financial assetWertgrößerer Finanzvermögenswert

Der Finanzvermögenswert mit dem höheren Wert in einem Vergleich, relevant bei der Zuordnung oder Bewertung von Vermögenswerten.

Beispiel: Die Anpassung auf den beizulegenden Zeitwert wurde dem wertgrößeren Finanzvermögenswert im Portfolio zugeordnet.

Last-in, first-outLast-in, first-out (LIFO – zuletzt zugegangen, zuerst verbraucht)

Eine Methode der Vorratsbewertung.

Beispiel: Last-in, first-out ist nach den IFRS nicht zulässig.

LeaseLeasingvertrag

Ein Vertrag, der das Recht zur Nutzung eines Vermögenswerts einräumt.

Beispiel: Die Laufzeit des Leasingvertrags beträgt fünf Jahre ohne Verlängerungsoption.

Lease termLeasinglaufzeit

Der unkündbare Zeitraum, während dessen ein Leasingnehmer einen Vermögenswert nutzen darf.

Beispiel: Die Leasinglaufzeit wurde um eine optionale Verlängerungsperiode verlängert.

LeasebackSale-and-Lease-back (Verkauf und Rückmietung)

Ein Geschäft, bei dem der Verkäufer eines Vermögenswerts dieses vom Käufer zurück least.

Beispiel: Das Sale-and-Lease-back-Geschäft führte zu einem Nutzungsrecht.

Leased assetsVermögenswerte aus Finanzierungsleasing

Vermögenswerte, die von einem Leasingnehmer oder Leasinggeber im Rahmen eines Finanzierungsleasings angesetzt werden.

Beispiel: Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing werden über die kürzere Dauer von Leasinglaufzeit oder Nutzungsdauer abgeschrieben.

Leasehold interestMiet- bzw. Pachtrecht am Vermögenswert

Das Recht des Leasingnehmers an einem Vermögenswert aufgrund eines Miet- bzw. Leasingvertrags.

Beispiel: Das Mietrecht wurde als Vermögenswert eingestuft.

LeasesLeasingverhältnisse / Mietverträge

Verträge, die das Recht zur Nutzung eines Vermögenswerts für eine bestimmte Zeit übertragen.

Beispiel: Leasingverhältnisse werden als Nutzungsrecht und als Leasingverbindlichkeit angesetzt.

Legal entityRechtsträger / juristische Person

Ein Unternehmen, das als solches vom Gesetz anerkannt ist.

Beispiel: Ein Rechtsträger kann vom berichterstattenden Unternehmen getrennt sein.

Legal mergerGesetzliche Verschmelzung

Eine Unternehmensverbindung, bei der zwei oder mehr Unternehmen rechtlich zu einem einzigen Unternehmen verschmolzen werden.

Beispiel: Nach der gesetzlichen Verschmelzung übernahm das übernehmende Unternehmen alle Vermögenswerte und Schulden des verschmolzenen Unternehmens.

Legal obligationGesetzliche / rechtliche Verpflichtung

Eine Verpflichtung, die aus Gesetz oder Rechtsvorschrift entsteht.

Beispiel: Eine gesetzliche Verpflichtung kann die Bildung einer Rückstellung erfordern.

Legal parentRechtliches Mutterunternehmen

Das Unternehmen, das ein anderes Unternehmen durch Beteiligungsbesitz beherrscht.

Beispiel: Das rechtliche Mutterunternehmen beherrscht zwei Tochterunternehmen.

Legal releaseGesetzlicher Schulderlass / rechtliche Entpflichtung

Die rechtliche Entlassung aus einer Schuld oder Verpflichtung.

Beispiel: Der rechtliche Wegfall der Bürgschaft beseitigte die Verbindlichkeit.

Legal rightsGesetzliche / rechtliche Rechte

Durchsetzbare Rechte, die im Jahresabschluss angesetzt oder angegeben werden.

Beispiel: Das Unternehmen hatte gesetzliche Rechte, die beiden Salden aufzurechnen.

Legal subsidiaryRechtliche Tochtergesellschaft

Das Unternehmen, das bei einer umgekehrten Übernahme rechtlich als Tochterunternehmen bezeichnet wird.

Beispiel: Die rechtliche Tochtergesellschaft wird als bilanzieller Erwerber behandelt.

Legally enforceable rightRechtlich durchsetzbares Recht

Ein Recht, das vor Gericht durchsetzbar ist.

Beispiel: Die Saldierung setzt ein rechtlich durchsetzbares Aufrechnungsrecht voraus.

Legislative requirementGesetzliche Anforderung / gesetzliche Vorgabe

Eine durch Gesetz auferlegte Anforderung.

Beispiel: Eine gesetzliche Anforderung begründete eine gegenwärtige Verpflichtung.

LenderDarlehensgeber / Kreditgeber

Eine Partei, die Mittel als Darlehen zur Verfügung stellt.

Beispiel: Der Darlehensgeber beurteilt das Kreditrisiko des Kreditnehmers.

LesseeLeasingnehmer (Mieter)

Die Partei, die das Recht erhält, einen zugrunde liegenden Vermögenswert für einen bestimmten Zeitraum gegen Entgelt zu nutzen.

Beispiel: Der Leasingnehmer erfasst zum Beginn des Leasingverhältnisses eine Leasingverbindlichkeit und ein Nutzungsrecht.

Lessee’s incremental borrowing rate of interestGrenzkreditzinssatz des Leasingnehmers (Zinssatz für eine zusätzliche Kreditaufnahme)

Der Zinssatz, den ein Leasingnehmer für eine Kreditaufnahme zahlen müsste.

Beispiel: Der Grenzkreditzinssatz des Leasingnehmers diskontiert die Leasingzahlungen.

LessorLeasinggeber (Vermieter)

Die Partei, die einen Vermögenswert im Rahmen eines Leasingvertrags zur Verfügung stellt.

Beispiel: Der Leasinggeber erfasste eine Forderung aus Finanzierungsleasing.

Letters of creditAkkreditive

Bankdokumente, die dem Verkäufer die Zahlung garantieren.

Beispiel: Der Exporteur verlangte für die Lieferung ein Akkreditiv.

Level of serviceabilityBetriebsbereitschaftsgrad

Der Leistungsstandard bzw. das Leistungsniveau, das ein Vermögenswert aufweisen muss, um als nutzbar zu gelten.

Beispiel: Die Wartungsrückstellung hält das Flugzeug auf dem erforderlichen Betriebsbereitschaftsgrad.

LeverageKredithebel / Leverage-Effekt

Der Einsatz von Schulden, um die potenzielle Eigenkapitalrendite zu erhöhen.

Beispiel: Ein hoher Kredithebel erhöht das finanzielle Risiko des Unternehmens.

Leveraged written optionGehebelte geschriebene Option

Eine geschriebene Option, deren Auszahlung überproportional zum Basiswert steigt.

Beispiel: Die gehebelte geschriebene Option erhöhte das Risikopotenzial des Unternehmens.

Liabilities Arising from Participating in a Specific Market – Waste Electrical and Electronic EquipmentVerbindlichkeiten aus der Teilnahme an einem bestimmten Markt – Elektro- und Elektronikaltgeräte

Verpflichtungen aus der Teilnahme an einem Markt für Elektro- und Elektronikaltgeräte.

Beispiel: Aus der Teilnahme am Markt für Elektro- und Elektronikaltgeräte entstehen Verbindlichkeiten.

Liabilities assumedÜbernommene Verbindlichkeiten

Im Rahmen eines Geschäftsvorfalls übernommene Verpflichtungen.

Beispiel: Übernommene Verbindlichkeiten werden in einer Unternehmenskombination zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

LiabilitySchuld / Verbindlichkeit (Fremdkapital)

Eine gegenwärtige Verpflichtung des Unternehmens, die aus vergangenen Ereignissen entsteht und deren Erfüllung voraussichtlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt.

Beispiel: Die Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen wird als Schuld angesetzt, weil das Unternehmen eine gegenwärtige Zahlungsverpflichtung hat.

Liability adequacy testTest der Angemessenheit der Verbindlichkeiten

Ein Test, ob die Verbindlichkeiten ausreichend bemessen sind.

Beispiel: Der Test der Angemessenheit der Verbindlichkeiten stellt sicher, dass die Versicherungsverbindlichkeiten ausreichend sind.

Liability componentSchuldkomponente / Verbindlichkeitskomponente

Der Schuldbestandteil eines zusammengesetzten Finanzinstruments.

Beispiel: Die Schuldkomponente wurde mit dem Barwert bewertet.

Liability issueEmission von Schuldtiteln

Die Ausgabe von Schuldtiteln zur Mittelbeschaffung.

Beispiel: Die Schuldtitelemission verschaffte Mittel für die Expansion.

Licence feeLizenzgebühr

Eine Zahlung für das Recht zur Nutzung geistigen Eigentums oder zur Ausübung einer Tätigkeit auf Grundlage einer Genehmigung.

Beispiel: Die Lizenzgebühr wurde über die Laufzeit der Lizenz als Umsatzerlös erfasst.

Licensing agreementLizenzvertrag / Lizenzvereinbarung

Ein Vertrag, der Rechte zur Nutzung geistigen Eigentums oder von Technologie einräumt.

Beispiel: Der Lizenzvertrag sieht Lizenzgebührenzahlungen vor.

Life-contingent annuityLeibrente (lebenslange Rente)

Eine Rente, deren Zahlungen vom Überleben des Rentenempfängers abhängen.

Beispiel: Der Versicherer kalkulierte die Leibrente auf der Grundlage von Sterblichkeitsannahmen.

LIFOLIFO (Last-in, first-out – zuletzt zugegangen, zuerst verbraucht)

Bewertungsmethode für Vorräte nach dem Prinzip zuletzt zugegangen, zuerst verbraucht.

Beispiel: LIFO ist nach den IFRS nicht zulässig.

Like transactions and events in similar circumstancesGleiche Geschäftsvorfälle und Ereignisse unter ähnlichen Umständen

Vergleichbare Geschäftsvorfälle, die einheitlich behandelt werden.

Beispiel: Gleiche Geschäftsvorfälle unter ähnlichen Umständen werden einheitlich behandelt.

Limited Exemption from Comparative IFRS 7 Disclosures for First-time AdoptersEingeschränkte Befreiung von vergleichenden IFRS-7-Angaben für Erstanwender

Eine Änderung, die Erstanwendern eine eingeschränkte Befreiung von der Vorlage vergleichender IFRS-7-Angaben einräumt.

Beispiel: Die eingeschränkte Befreiung von vergleichenden IFRS-7-Angaben für Erstanwender verringert den Übergangsaufwand.

Line itemEinzelposten / Position

Eine einzelne, in einer Übersicht dargestellte Position.

Beispiel: Jeder Einzelposten wird gesondert dargestellt.

Line of businessGeschäftsbereich / Geschäftszweig

Ein abgrenzbarer Segment- oder Tätigkeitsbereich.

Beispiel: Die Ergebnisse werden nach Geschäftsbereichen berichtet.

Liquid assetsLiquide Mittel / flüssige Mittel

Zahlungsmittel und Vermögenswerte, die leicht in Zahlungsmittel umgewandelt werden können.

Beispiel: Das Unternehmen verfügte über ausreichend liquide Mittel, um seine Zahlungen zu leisten.

LiquidityLiquidität

Die Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln und die Fähigkeit des Unternehmens, seinen kurzfristigen Verpflichtungen nachzukommen.

Beispiel: Das Unternehmen hielt ausreichend Liquidität vor, um seinen fälligen Verpflichtungen nachzukommen.

Liquidity presentationLiquiditätsorientierte Darstellung

Darstellung von Vermögenswerten und Schulden nach ihrer Nähe zu Zahlungsmitteln.

Beispiel: Die Bank wendet in ihrer Bilanz die liquiditätsorientierte Darstellung an.

Liquidity riskLiquiditätsrisiko

Das Risiko, dass ein Unternehmen seinen finanziellen Verpflichtungen nur schwer nachkommen kann.

Beispiel: Das Unternehmen überwacht das Liquiditätsrisiko anhand einer Restlaufzeitenanalyse.

Litigation settlementsProzessvergleiche / Vergleiche aus Rechtsstreitigkeiten

Vereinbarte Beträge zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten.

Beispiel: Prozessvergleiche wurden als Rückstellung angesetzt.

LoanDarlehen / Kredit

Zur Verfügung gestellte Mittel, die zurückgezahlt werden müssen.

Beispiel: Das Darlehen wird zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Loan assetDarlehensforderung / Kreditvermögenswert

Ein Finanzvermögenswert aus der Geldvergabe an einen Kreditnehmer.

Beispiel: Die Darlehensforderung wird mit der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Loan commitmentKreditzusage

Eine Zusage zur Bereitstellung eines Darlehens.

Beispiel: Die Gebühr für die Kreditzusage wird über den Zusagezeitraum erfasst.

Loan sub-participationKreditunterbeteiligung

Vereinbarung, durch die ein Teil des Risikos und der Rendite eines Kredits übertragen wird.

Beispiel: Die Bank ging mit einem anderen Kreditgeber eine Kreditunterbeteiligung ein.

Loans and advancesGewährte Darlehen und Vorschüsse

Beträge, die eine Bank ihren Kunden geliehen hat.

Beispiel: Die Darlehen und Vorschüsse an Kunden sind im Laufe des Jahres gewachsen.

Loans and receivablesDarlehen und Forderungen

Nichtderivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind.

Beispiel: Handelsforderungen wurden nach der alten Norm als Darlehen und Forderungen klassifiziert.

Loans and receivables originated by the enterpriseVom Unternehmen gewährte Darlehen und Forderungen

Nichtderivative finanzielle Vermögenswerte, die durch Hingabe von Geld oder Waren entstehen.

Beispiel: Vom Unternehmen gewährte Darlehen und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Loans payableDarlehensverbindlichkeiten / aufgenommene Darlehen

Verbindlichkeiten aus aufgenommenen Mitteln, die zurückgezahlt werden müssen.

Beispiel: Darlehensverbindlichkeiten werden als langfristige Verbindlichkeiten klassifiziert.

Loans payable in defaultIn Verzug geratene Darlehensverbindlichkeiten

Darlehen, deren Vertragsbedingungen verletzt sind und die jederzeit zur Rückzahlung fällig gestellt werden können.

Beispiel: In Verzug geratene Darlehensverbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert.

Long-term employee benefitsLangfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Leistungen, die erst nach Ablauf von zwölf Monaten fällig werden.

Beispiel: Zu den langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer gehört der Urlaub für langjährige Dienstzeit.

Long-term investmentLangfristige Investition / langfristige Finanzanlage

Eine Investition, die voraussichtlich länger als ein Jahr gehalten und nicht kurzfristig in Zahlungsmittel umgewandelt wird.

Beispiel: Langfristige Investitionen werden in der Bilanz getrennt vom Umlaufvermögen dargestellt.

Look throughDurchgriff / Durchschau (Look-through)

Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts, der hinter einer Struktur steht.

Beispiel: Ein Durchgriffsansatz bewertet die zugrunde liegenden Vermögenswerte.

Look through approachDurchgriffsansatz (Look-through-Ansatz)

Ausrichtung der Behandlung am wirtschaftlichen Gehalt statt an der rechtlichen Form.

Beispiel: Der Durchgriffsansatz wird bei Finanzkonglomeraten angewendet.

Loss eventVerlustereignis

Ein Ereignis, das einen tatsächlichen Kreditausfall verursacht.

Beispiel: Bei dem in Verzug geratenen Darlehen wurde ein Verlustereignis festgestellt.

Loss of controlVerlust der Beherrschung

Das Ereignis, bei dem ein Mutterunternehmen die Beherrschung über ein ehemaliges Tochterunternehmen verliert.

Beispiel: Der Verlust der Beherrschung löste die Ausbuchung der Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens aus.

Loss per shareVerlust je Aktie

Der Nettoverlust, der auf jede Stammaktie entfällt.

Beispiel: Das Unternehmen wies für die Periode einen Verlust je Aktie aus.

Loss recognition testVerlusttest (bei Versicherungsunternehmen)

Ein Test zur Feststellung, ob ein Versicherungsvertrag belastend (unvorteilhaft) ist.

Beispiel: Ein Verlusttest wird für jedes Versicherungsportfolio durchgeführt.

Loss sharing arrangementVerlustteilungsvereinbarungen

Eine Vereinbarung, durch die Verluste zwischen den Parteien geteilt werden.

Beispiel: Nach der Verlustteilungsvereinbarung werden Verluste anteilig getragen.

LossesVerluste

Minderungen des wirtschaftlichen Nutzens.

Beispiel: Verluste werden in Gewinn oder Verlust erfasst.

Lower level parentMutterunternehmen auf unterer Ebene

Ein Mutterunternehmen, das selbst ein Tochterunternehmen eines weiter oben in der Konzernstruktur stehenden Mutterunternehmens ist.

Beispiel: Das Mutterunternehmen auf unterer Ebene erstellt einen Konzernabschluss für seine eigene Gruppe innerhalb der umfassenderen Struktur.

M-N

Majority interestMehrheitsbeteiligung

Eigentum an mehr als der Hälfte der Stimmrechte.

Beispiel: Die Mehrheitsbeteiligung verschafft dem Mutterunternehmen die Beherrschung.

Managed on a contractual yield basisauf Basis vertraglich vereinbarter Erträge verwaltet

Vermögenswerte, die mit dem Ziel verwaltet werden, vertraglich festgelegte Erträge zu erzielen.

Beispiel: Das Portfolio wird auf Basis vertraglich vereinbarter Erträge verwaltet.

ManagementGeschäftsleitung / Management

Die Personen, die für die Führung und Steuerung eines Unternehmens verantwortlich sind.

Beispiel: Die Geschäftsleitung ist für die Aufstellung des Jahresabschlusses verantwortlich.

Management approachManagement-Ansatz (Ansatz der Geschäftsleitung)

Ein Ansatz, der die Segmentberichterstattung auf die Informationen stützt, die die Geschäftsleitung intern verwendet.

Beispiel: Nach dem Management-Ansatz wurden die Segmente so berichtet, wie sie der für operative Entscheidungen zuständige oberste Entscheidungsträger prüft.

Management commentaryManagementkommentar / Lagebericht

Erläuternder Bericht zu den Finanzergebnissen, der den Abschluss begleitet.

Beispiel: Der Managementkommentar erläutert die wichtigsten Leistungstreiber.

Management intentionsAbsichten der Geschäftsleitung

Die erklärten Pläne der Geschäftsleitung zum Halten oder zur Veräußerung eines Vermögenswerts.

Beispiel: Die Klassifizierung hing von den Absichten der Geschäftsleitung ab.

MarginBruttomarge / Rohergebnis

Die Differenz zwischen Umsatzerlösen und Umsatzkosten.

Beispiel: Die Bruttomarge verbesserte sich nach Kostenreduzierungen.

Market conditionMarktbedingung

Eine Bedingung, die an Marktpreise geknüpft ist.

Beispiel: Eine Marktbedingung beeinflusst den beizulegenden Zeitwert einer Aktienoption.

Market priceMarktpreis

Der Preis, zu dem ein Vermögenswert oder eine Schuld in einem aktiven Markt gekauft oder verkauft werden könnte.

Beispiel: Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der börsennotierten Aktien wurde der Marktpreis herangezogen.

Market rate of interestMarktzinssatz

Der am Markt jeweils geltende Zinssatz.

Beispiel: Das Darlehen wurde zum Marktzinssatz gewährt.

Market riskMarktrisiko

Verlustrisiko aus Schwankungen der Marktpreise.

Beispiel: Das Marktrisiko entsteht durch Schwankungen der Rohstoffpreise.

Market valueMarktwert

Der Preis, zu dem ein Vermögenswert am Markt gehandelt werden könnte.

Beispiel: Der Marktwert des Grundstücks ist stark gestiegen.

Marketablemarktfähig / handelbar

Bezeichnet einen Vermögenswert, der jederzeit am Markt gekauft oder verkauft werden kann.

Beispiel: Die marktfähigen Wertpapiere wurden zum Berichtsstichtag zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Marketing-related intangible assetsMarketingbezogene immaterielle Vermögenswerte

Im Marketing eingesetzte immaterielle Vermögenswerte wie Marken und Markennamen.

Beispiel: Zu den marketingbezogenen immateriellen Vermögenswerten gehören Marken und Internetdomänen.

Mask worksSchutzrechte an Halbleiterlayouts (Mask Works / Topografien)

Rechte des geistigen Eigentums, die Entwürfe von Halbleiterchips schützen.

Beispiel: Maskenwerke (Topografien) werden als immaterielle Vermögenswerte angesetzt.

Master netting arrangementMaster-Netting-Abkommen (Rahmenvertrag zur Saldierung)

Eine Vereinbarung, die bei Ausfall die Saldierung mehrerer Verträge erlaubt.

Beispiel: Ein Master-Netting-Abkommen ermöglicht die Saldierung im Ausfallfall.

Matching of costs with revenuesZusammenführung von Aufwendungen und Erträgen (Matching)

Erfassung von Aufwendungen zusammen mit den zugehörigen Erträgen.

Beispiel: Die Zuordnung von Aufwendungen zu Erträgen erfasst die Aufwendungen in derselben Periode.

Materialwesentlich

Information ist wesentlich, wenn ihre Auslassung, ihre falsche Darstellung oder ihre Verschleierung die Entscheidungen der Nutzer beeinflussen könnte.

Beispiel: Die Auslassung der Angabe war für die Nutzer des Jahresabschlusses nicht wesentlich.

Material adjustmentsWesentliche Anpassungen

Anpassungen, die so bedeutsam sind, dass sie berücksichtigt werden müssen.

Beispiel: Wesentliche Anpassungen wurden an den Zahlen der Vorperiode vorgenommen.

Material errorsWesentliche Fehler

Fehler, die so bedeutsam sind, dass sie die Entscheidungen der Nutzer beeinflussen können.

Beispiel: Wesentliche Fehler in früheren Abschlüssen wurden rückwirkend korrigiert.

Material omissionsWesentliche Unterlassungen

Versäumnisse, Informationen von so großer Bedeutung aufzunehmen, dass ihr Fehlen Entscheidungen beeinflussen kann.

Beispiel: Wesentliche Unterlassungen im Anhang führten zu einer Neufassung.

MaterialityWesentlichkeit

Die Schwelle, ab der Informationen die wirtschaftlichen Entscheidungen der Nutzer von Jahresabschlüssen beeinflussen können.

Beispiel: Die Auslassung wurde als nicht wesentlich für den Abschluss als Ganzes angesehen.

Matrix approach Matrix presentationMatrixansatz / Matrixdarstellung

Darstellung von Informationen in zwei Dimensionen in Rasterform.

Beispiel: Die Matrixdarstellung legt die Risiken nach Art und Kategorie offen.

Matrix form of organisationMatrixorganisation

Eine Organisationsstruktur, in der Mitarbeiter mehr als einem Vorgesetzten Bericht erstatten.

Beispiel: Die Gruppe ist in Form einer Matrixorganisation organisiert.

MaturityFälligkeit

Der Zeitpunkt, zu dem ein Instrument zur Abwicklung fällig wird.

Beispiel: Die Fälligkeit der Anleihe liegt zehn Jahre nach der Ausgabe.

Maturity valueFälligkeitswert / Rückzahlungsbetrag

Der bei Fälligkeit zahlbare Betrag.

Beispiel: Die Anleihe wurde zu ihrem Fälligkeitswert zurückgezahlt.

Measured at fair value through other comprehensive incomeBewertung zum beizulegenden Zeitwert mit Erfassung von Wertänderungen im sonstigen Gesamtergebnis (FVOCI)

Eine Bewertungskategorie für finanzielle Vermögenswerte, deren Wertänderungen zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Gesamtergebnis statt im Periodenergebnis erfasst werden.

Beispiel: Der Schuldtitel wird zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Gesamtergebnis bewertet, da er im Geschäftsmodell des Haltens zum Zahlungseinzug und Verkaufens gehalten wird.

MeasurementBewertung

Bestimmung des Geldbetrags eines Postens.

Beispiel: Bei der Bewertung der Rückstellung wurde die beste Schätzung herangezogen.

Measurement basesBewertungsmaßstäbe / Bewertungsmethoden

Methoden zur Bestimmung der Beträge im Jahresabschluss.

Beispiel: Der Standard führt mehrere Bewertungsmaßstäbe an.

Measurement dateBewertungsstichtag

Der Stichtag, zu dem ein Vermögenswert oder eine Schuld bewertet wird.

Beispiel: Der Bewertungsstichtag für die Planvermögen war das Jahresende.

Measurement of changeErmittlung von Änderungen

Die Bestimmung des Betrags der Änderung eines Postens, der anzusetzen oder offenzulegen ist.

Beispiel: Die ermittelte Änderung des beizulegenden Zeitwerts der Verbindlichkeit wurde in Gewinn oder Verlust erfasst.

Measurement or recognition inconsistencyBewertungs- oder Ansatzinkonsistenz

Eine Inkongruenz in der Bilanzierung zwischen zueinander gehörenden Vermögenswerten und Schulden.

Beispiel: Das Derivat wurde gehalten, um eine Bewertungs- oder Ansatzinkonsistenz zu beseitigen.

Measuring interim income tax expenseErmittlung des Ertragsteueraufwands für Zwischenperioden

Berechnung der Ertragsteuer für Zwischenberichtszeiträume unter Verwendung der geschätzten effektiven Jahressteuerrate.

Beispiel: Die Ermittlung des Zwischenperioden-Ertragsteueraufwands erfordert eine geschätzte Jahresrate.

Membership feesMitgliedsbeiträge

Beiträge, die für den Beitritt zu oder die Zugehörigkeit zu einer Organisation gezahlt werden.

Beispiel: Mitgliedsbeiträge werden über die Dauer der Mitgliedschaft als Umsatzerlöse erfasst.

Members’ sharesAnteile der Mitglieder

Von Mitgliedern einer Genossenschaft gehaltenes Eigenkapital.

Beispiel: Anteile von Mitgliedern können als Eigenkapital oder als Verbindlichkeit klassifiziert werden.

Members’ Shares in Co-operative Entities and Similar InstrumentsAnteile der Mitglieder an Genossenschaften und ähnliche Instrumente

Eine Auslegung, die regelt, ob Mitgliederanteile an Genossenschaften als Verbindlichkeiten oder als Eigenkapital zu klassifizieren sind.

Beispiel: Die Auslegung zu Mitgliederanteilen an Genossenschaften bestimmt, wann solche Anteile als Eigenkapital klassifiziert werden.

MerchandiseWaren / Handelswaren

Waren, die zum Weiterverkauf gehalten werden.

Beispiel: Handelswaren werden innerhalb der Vorräte ausgewiesen.

MergerVerschmelzung / Fusion

Zusammenschluss von zwei Unternehmen zu einem.

Beispiel: Die Fusion schuf die größte Bank der Region.

Method of accountingBilanzierungsmethode

Der Ansatz, der zur Erfassung und Bewertung von Geschäftsvorfällen verwendet wird.

Beispiel: Das Unternehmen änderte seine Bilanzierungsmethode für Leasingverhältnisse.

Mid-market priceMittelkurs (Mid-Market-Preis)

Der Kurs, der genau zwischen Geld- und Briefkurs eines Finanzinstruments liegt.

Beispiel: Die Aktien wurden zum Berichtsstichtag unter Verwendung des Mittelkurses bewertet.

Minerals and mineral productsMineralien und Mineralprodukte

Gewonnene natürliche Ressourcen und daraus hergestellte Erzeugnisse.

Beispiel: Der Vorrat an Mineralien und Mineralprodukten wird zum Nettoveräußerungswert bewertet.

Minimum funding contributionsMindestfinanzierungsbeiträge

Gesetzlich oder durch Vorschriften vorgegebene Beiträge zur Finanzierung eines Plans.

Beispiel: Das Unternehmen leistete Mindestfinanzierungsbeiträge an den Pensionsplan.

Minimum funding requirementMindestfinanzierungsanforderung

Ein gesetzlich vorgeschriebener Mindestbeitrag zur Finanzierung eines Leistungsplans.

Beispiel: Die Mindestfinanzierungsanforderung erhöhte die Verbindlichkeit aus dem Plan.

Minimum lease paymentsMindestleasingraten / Mindestleasingzahlungen

Über die Laufzeit des Leasingvertrags geschuldete Zahlungen.

Beispiel: Mindestleasingraten werden in der Leasingbilanzierung abgezinst.

Minority interestMinderheitsanteile

Der Anteil am Eigenkapital eines Tochterunternehmens, der dem Mutterunternehmen weder unmittelbar noch mittelbar zuzurechnen ist.

Beispiel: Die Minderheitsanteile werden in der konsolidierten Bilanz innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

MismatchInkongruenz / Diskrepanz

Eine Inkongruenz zwischen Vermögenswerten und Schulden.

Beispiel: Die Diskrepanz zwischen den Fälligkeiten erzeugt Risiko.

MisstatementFehldarstellung / Unrichtigkeit

Differenz zwischen den ausgewiesenen und den sachlich erforderlichen Beträgen.

Beispiel: Der Abschlusssprüfer stellte eine Fehldarstellung in den Umsatzerlösen fest.

Mitigating deviceRisikominderungsinstrument

Ein Instrument oder eine Maßnahme, das bzw. die die Risikoposition verringert.

Beispiel: Das Derivat diente als Risikominderungsinstrument für das Währungsrisiko.

Mixed attribute approachGemischter Bewertungsansatz

Ein Bilanzierungsansatz, bei dem auf unterschiedliche Posten unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe angewendet werden.

Beispiel: Der Standard verwendet einen gemischten Bewertungsansatz und bewertet einige Vermögenswerte zu Anschaffungskosten, andere zum beizulegenden Zeitwert.

Monetary assetMonetärer Vermögenswert / Geldvermögenswert

Ein Vermögenswert, der Geld oder einen Anspruch auf feste Geldbeträge verkörpert.

Beispiel: Zahlungsmittel und Handelsforderungen sind monetäre Vermögenswerte.

Monetary itemsMonetäre Posten

Gehaltene Währungseinheiten sowie Vermögenswerte und Schulden, die in festen Beträgen zu erhalten oder zu zahlen sind.

Beispiel: Monetäre Posten werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Monetary items (monetary assets; monetary financial assets and financial liabilities; monetary financial instruments)Monetäre Posten (monetäre Vermögenswerte; monetäre finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden; monetäre Finanzinstrumente)

Vermögenswerte und Schulden, die in festen Geldeinheiten zu erhalten oder zu zahlen sind.

Beispiel: Monetäre Posten werden zum Stichtagskurs neu umgerechnet.

Monitor complianceEinhaltung überwachen

Überwachung der Einhaltung von Regeln oder vertraglichen Auflagen.

Beispiel: Das Unternehmen überwacht die Einhaltung der Kreditvertragsauflagen.

Mortality riskSterblichkeitsrisiko

Das Risiko, dass tatsächliche Sterblichkeitsraten von den erwarteten abweichen und damit die Bewertung von Versicherungs- oder Leistungsplänen beeinflussen.

Beispiel: Das Sterblichkeitsrisiko des Versicherers wurde anhand aktueller versicherungsmathematischer Tafeln bewertet.

Multi-employer (benefit) plansMehrarbeitgeber-(Leistungs-)Pläne

Von mehreren Arbeitgebern gemeinsam getragene Leistungspläne.

Beispiel: Mehrarbeitgeberpläne bündeln die Vermögenswerte mehrerer Arbeitgeber.

Multi-employer plans (for an employee benefit plan)Mehrarbeitgeberpläne (bei Arbeitnehmerleistungsplänen)

Pläne, die Beiträge mehrerer voneinander unabhängiger Arbeitgeber bündeln.

Beispiel: Mehrarbeitgeberpläne verteilen das Risiko auf die beteiligten Arbeitgeber.

Multiple arrangementsMehrere verbundene Vereinbarungen

Mehrere getrennte Verträge, die gleichzeitig oder etwa zur selben Zeit geschlossen werden.

Beispiel: Die mehreren Vereinbarungen wurden als ein einziges Geschäft beurteilt.

Multiple embedded derivativesMehrere eingebettete Derivate

Zwei oder mehr eingebettete Derivate in einem einzigen Basisvertrag.

Beispiel: Enthält ein Vertrag mehrere eingebettete Derivate, können diese als ein einziges zusammengesetztes Derivat behandelt werden.

Mutual cooperative entityGegenseitige Genossenschaft

Ein Unternehmen, das seinen Mitgliedern gehört, von ihnen kontrolliert wird und ihrem gegenseitigen Nutzen dient.

Beispiel: Die gegenseitige Genossenschaft verteilt ihre Überschüsse unter ihren Mitgliedern.

Mutual entityGegenseitigkeitsverein

Ein Unternehmen, dessen Eigentümer Dividenden oder Erträge statt Anteilsrechte am Eigenkapital erhalten.

Beispiel: Ein Gegenseitigkeitsverein gewährt seinen Mitgliedern Mitgliedschaftsrechte.

Mutual fundInvestmentfonds

Ein gebündeltes Anlagevehikel, das seinen Anlegern gehört.

Beispiel: Anteile am Investmentfonds werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Mutual insurance companyVersicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Ein Versicherer, der seinen Versicherungsnehmern gehört.

Beispiel: Ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gehört seinen Versicherungsnehmern.

National requirementsNationale Vorschriften

Örtliche gesetzliche oder regulatorische Anforderungen, denen ein Unternehmen zusätzlich zu den internationalen Standards nachkommen muss.

Beispiel: Weichen nationale Vorschriften von den IFRS ab, legt das Unternehmen die Art der Unterschiede offen.

Nature of expense methodGesamtkostenverfahren (Aufwandsartenverfahren)

Darstellung der Aufwendungen nach ihrer Art.

Beispiel: Das Gesamtkostenverfahren gruppiert die Aufwendungen nach Art.

Negative goodwillNegativer Firmenwert

Gewinn, wenn die Anschaffungskosten unter dem beizulegenden Zeitwert des erworbenen Vermögens liegen.

Beispiel: Der günstige Erwerb führte zu einem negativen Firmenwert.

Negotiable paperBegebare Wertpapiere / Orderpapiere

Ein übertragbares Finanzinstrument, das durch Indossament auf eine andere Partei übertragen werden kann.

Beispiel: Das begebbare Wertpapier wurde an die Bank indossiert.

Net assetsNettovermögen / Reinvermögen

Der Betrag, um den die Gesamtvermögenswerte die Gesamtschulden übersteigen; er entspricht dem Eigenkapital.

Beispiel: Nach dem ertragsstarken Jahr sind die Nettovermögen gestiegen.

Net assets available for benefitsFür Leistungen verfügbares Nettovermögen

Planvermögen abzüglich der zur Zahlung der Arbeitnehmerleistungen verfügbaren Schulden.

Beispiel: Das für Leistungen verfügbare Nettovermögen wuchs im Berichtszeitraum.

Net basisNettoprinzip / Nettobasis

Darstellung von Vermögenswerten und Schulden zu ihrem Nettobetrag.

Beispiel: Die Verbindlichkeit wurde auf Nettobasis beglichen.

Net cash-settled optionNetto in bar abgerechnete Option

Eine Option, die in Höhe des Nettogewinns in bar abgewickelt wird.

Beispiel: Die netto in bar abgerechnete Option wird als Verbindlichkeit klassifiziert.

Net disposal proceedsNettoerlöse aus der Veräußerung

Veräußerungserlöse abzüglich der Veräußerungskosten.

Beispiel: Die Nettoveräußerungserlöse mindern den Gewinn oder Verlust aus der Veräußerung.

Net exchange differencesNettokursdifferenzen

Der Nettobetrag der Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen zu unterschiedlichen Kursen.

Beispiel: Nettokursdifferenzen werden im sonstigen Gesamtergebnis erfasst und in einem gesonderten Eigenkapitalposten angesammelt.

Net identifiable assetsIdentifizierbares Nettovermögen

Identifizierbare Vermögenswerte abzüglich der übernommenen Schulden.

Beispiel: Der Firmenwert ist der Betrag, um den die Gegenleistung das identifizierbare Nettovermögen übersteigt.

Net incomeNettogewinn / Jahresüberschuss

Der nach allen Aufwendungen und Steuern verbleibende Gewinn.

Beispiel: Das Nettoergebnis ist in diesem Jahr um zwölf Prozent gestiegen.

Net investment hedgeAbsicherung einer Nettoinvestition

Eine Absicherung des Währungsrisikos einer Nettoinvestition im Ausland.

Beispiel: Die Gruppe nutzte für ihre ausländische Tochtergesellschaft eine Absicherung der Nettoinvestition.

Net investment in a foreign entityNettoinvestition in ein ausländisches Unternehmen

Der Anteil des berichtenden Unternehmens an den Nettovermögenswerten einer ausländischen Operation.

Beispiel: Das konzerninterne Darlehen bildete einen Teil der Nettoinvestition in ein ausländisches Unternehmen.

Net investment in a foreign operationNettoinvestition in eine ausländische Operation

Der Nettoanteil des berichtenden Unternehmens an den Nettovermögenswerten einer ausländischen Operation.

Beispiel: Kursdifferenzen aus einer Nettoinvestition in eine ausländische Operation werden im Eigenkapital erfasst.

Net investment in a leaseNettoinvestition in einen Leasingvertrag

Die Bruttoinvestition in einen Leasingvertrag, abgezinst mit dem impliziten Zinssatz.

Beispiel: Die Nettoinvestition in einen Leasingvertrag entspricht der Bruttoinvestition abzüglich der noch nicht verdienten Finanzierungserträge.

Net lossNettoverlust / Jahresfehlbetrag

Die Gesamtaufwendungen einer Periode übersteigen die Gesamterträge.

Beispiel: Das Unternehmen wies für das Jahr einen Nettoverlust aus.

Net monetary positionNetto monetäre Position

Die Differenz zwischen monetären Vermögenswerten und Schulden.

Beispiel: Die netto monetäre Position führt bei Inflation zu einem Gewinn.

Net positionNettoposition

Die Differenz zwischen den Gesamtvermögenswerten und Gesamtschulden einer bestimmten Risikoposition oder Kategorie.

Beispiel: Die Nettoposition des Unternehmens in Fremdwährung wurde im Risikomanagementanhang offengelegt.

Net profitNettogewinn

Gewinn nach allen Aufwendungen und Steuern.

Beispiel: Der Nettogewinn des Jahres ist um zehn Prozent gestiegen.

Net profit or loss [for the period]Nettogewinn oder -verlust (der Periode)

Das Endergebnis der Berichtsperiode.

Beispiel: Der Nettogewinn oder -verlust wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Net Profit or Loss for the Period, Fundamental Errors and Changes in Accounting PoliciesPerioden-Nettogewinn oder -verlust, grundlegende Fehler und Änderungen der Bilanzierungsmethoden

Regelungen zur Berichterstattung über den Periodengewinn, grundlegende Fehler und Änderungen der Bilanzierungsmethoden.

Beispiel: Der Standard behandelte den Nettogewinn und Änderungen der Bilanzierungsmethoden.

Net realisable valueNettoveräußerungswert

Der geschätzte Verkaufspreis abzüglich der geschätzten Vollendungskosten und der Kosten der Veräußerung.

Beispiel: Der Vorrat wurde auf seinen Nettoveräußerungswert abgeschrieben, da er nicht mehr verwendungsfähig war.

Net selling priceNettoverkaufspreis

Beizulegender Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten.

Beispiel: Der Nettoverkaufspreis lag unter dem Buchwert des Vermögenswerts.

Net settlement = Settle netNettoabwicklung (Settle Net)

Abwicklung eines Vertrags durch Zahlung oder Empfang nur des Nettogewinns oder -verlusts.

Beispiel: Die Derivate ermöglichten eine Nettoabwicklung ohne körperliche Lieferung.

NeutralityNeutralität

Freiheit von Verzerrungen bei Finanzinformationen.

Beispiel: Neutralität unterstützt die zutreffende Darstellung der Ergebnisse.

Newly acquired assetNeu erworbener Vermögenswert

Ein kürzlich erlangter Vermögenswert.

Beispiel: Ein neu erworbener Vermögenswert wird zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Next most senior parentNächst höher gelegenes Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen, das in der Konzernhierarchie unmittelbar über einem Mutterunternehmen auf unterer Ebene steht.

Beispiel: Das nächst höher gelegene Mutterunternehmen ist verpflichtet, einen Konzernabschluss zu erstellen, der den gesamten Konzern umfasst.

Non- adjusting event [after the balance sheet date]Nicht anpassungsbedürftiges Ereignis (nach dem Bilanzstichtag)

Ein Ereignis nach dem Berichtsstichtag, das keine Anpassung erfordert.

Beispiel: Ein Rückgang des Marktwerts nach dem Jahresende ist ein nicht anpassungsbedürftiges Ereignis.

Non-adjusting event after the reporting periodNicht anpassungsbedürftiges Ereignis nach der Berichtsperiode

Ein Ereignis nach Periodenende, das die ausgewiesenen Zahlen nicht verändert.

Beispiel: Ein Brand nach dem Jahresende ist ein nicht anpassungsbedürftiges Ereignis nach der Berichtsperiode.

Non-bank financial service firmNichtbank-Finanzdienstleistungsunternehmen

Ein Finanzinstitut, das keine zugelassene Bank ist.

Beispiel: Der Leasinggeber ist ein Nichtbank-Finanzdienstleistungsunternehmen.

Non-cancellable leaseUnkündbares Leasingverhältnis

Ein Leasingverhältnis, das der Leasingnehmer nicht ohne Vertragsstrafe beenden kann.

Beispiel: Die Mindestleasingraten aus dem unkündbaren Leasingverhältnis wurden auf den Barwert abgezinst.

Non-cash assetsNicht in Zahlungsmitteln bestehende Vermögenswerte

Vermögenswerte, die keine Zahlungsmittel oder Zahlungsmitteläquivalente sind.

Beispiel: Nicht in Zahlungsmitteln bestehende Vermögenswerte wurden in das Gemeinschaftsunternehmen eingebracht.

Non-cash collateralNicht in Zahlungsmitteln bestehende Sicherheiten

Als Sicherheit für eine Verpflichtung verpfändete Vermögenswerte, die keine Zahlungsmittel sind.

Beispiel: Nicht in Zahlungsmitteln bestehende Sicherheiten müssen zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.

Non-cash itemsNicht zahlungswirksame Posten

Erträge oder Aufwendungen ohne Zahlungsmittelbewegung.

Beispiel: Die Abschreibung ist ein nicht zahlungswirksamer Posten, der in der Kapitalflussrechnung wieder hinzugerechnet wird.

Non-cash transactionsNicht zahlungswirksame Geschäftsvorfälle

Geschäftsvorfälle, die keine Zahlungsmittelbewegung zur Folge haben.

Beispiel: Nicht zahlungswirksame Geschäftsvorfälle werden aus der Kapitalflussrechnung ausgeschlossen.

Non-controlling interestNicht beherrschende Anteile

Das Eigenkapital eines Tochterunternehmens, das dem Mutterunternehmen weder unmittelbar noch mittelbar zuzurechnen ist.

Beispiel: Nicht beherrschende Anteile werden im Konzernabschluss innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen.

Non-controlling interestsNicht beherrschende Anteile (Minderheitsanteile)

Das Eigenkapital eines Tochterunternehmens, das dem Mutterunternehmen nicht gehört.

Beispiel: Nicht beherrschende Anteile werden innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Non-coterminous year-endsNicht übereinstimmende Geschäftsjahresenden

Verschiedene Berichtsperiodenenden innerhalb eines Konzerns.

Beispiel: Nicht übereinstimmende Geschäftsjahresenden erfordern Anpassungen für wesentliche Geschäftsvorfälle.

Non-current assetsLangfristige Vermögenswerte / Anlagevermögen

Vermögenswerte, deren Realisierung erst nach mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

Beispiel: Zu den langfristigen Vermögenswerten gehören Sachanlagen.

Non-current assets (or disposal groups) as held for distribution to ownersLangfristige Vermögenswerte (oder Veräußerungsgruppen), die zur Ausschüttung an die Eigentümer gehalten werden

Vermögenswerte, die voraussichtlich in ihrer Eigenschaft als Eigentümer an die Eigentümer verteilt statt verkauft werden.

Beispiel: Die Vermögenswerte des Tochterunternehmens wurden als zur Ausschüttung an die Eigentümer gehaltene langfristige Vermögenswerte klassifiziert.

Non-current Assets Held for Sale and Discontinued OperationsLangfristige zum Verkauf gehaltene Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

Klassifizierung und Darstellung von zum Verkauf gehaltenen Vermögenswerten und aufgegebenen Geschäftsbereichen.

Beispiel: Zum Verkauf gehaltene langfristige Vermögenswerte werden mit dem niedrigeren Betrag aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet.

Non-current liabilitiesLangfristige Verbindlichkeiten

Verpflichtungen, die voraussichtlich erst nach mehr als zwölf Monaten erfüllt werden.

Beispiel: Langfristige Verbindlichkeiten werden getrennt von den kurzfristigen ausgewiesen.

Non-depreciable assetsNicht abschreibungsfähige Vermögenswerte

Vermögenswerte, die nicht der Abschreibung unterliegen, wie Grundstücke.

Beispiel: Grund und Boden ist ein nicht abschreibungsfähiger Vermögenswert.

Non-derivativenicht derivativ / kein Derivat

Ein Instrument, das kein Derivat ist.

Beispiel: Ein nicht derivativer Vertrag wird gesondert klassifiziert.

Non-derivative contractNicht derivativer Vertrag

Ein Vertrag, dessen Wert nicht in der Art eines Derivats von einer zugrunde liegenden Variablen abhängt.

Beispiel: Der Vertrag über den Erwerb von Stammaktien ist ein nicht derivativer Vertrag, der als Eigenkapitalinstrument klassifiziert wird.

Non-discretionarynicht diskretionär / verpflichtend

Nicht dem Ermessen unterliegend.

Beispiel: Die Abgabe ist eine verpflichtende Zahlung.

Non-discretionary employee profit- sharing planVerpflichtender Mitarbeiter-Gewinnbeteiligungsplan

Plan, der feste Beiträge unabhängig von der Entscheidung des Managements erfordert.

Beispiel: Der nicht diskretionäre Plan verpflichtet das Unternehmen zur Zahlung von Prämien.

Non-financial assetsNichtfinanzielle Vermögenswerte

Vermögenswerte wie Vorräte und Ausrüstung, die keine Finanzinstrumente sind.

Beispiel: Vorräte sind nichtfinanzielle Vermögenswerte.

Non-linearitiesNichtlinearitäten

Effekte in einer Sensitivitätsanalyse, bei denen eine Änderung einer Variablen keine proportionale Änderung des Ergebnisses bewirkt.

Beispiel: Die Sensitivitätsanalyse hat Nichtlinearitäten in der Beziehung zwischen den Variablen offengelegt.

Non-marketable securitiesNicht marktfähige Wertpapiere

Wertpapiere, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden.

Beispiel: Nicht marktfähige Wertpapiere werden mithilfe von Bewertungstechniken bewertet.

Non-monetary assetNichtmonetärer Vermögenswert

Ein Vermögenswert, der keinen festen oder bestimmbaren Geldbetrag darstellt.

Beispiel: Das Sachanlagevermögen ist ein nichtmonetärer Vermögenswert.

Non-monetary government grantsNichtmonetäre staatliche Zuschüsse

Zuschüsse, die als Vermögenswerte und nicht in Form von Zahlungsmitteln erhalten werden.

Beispiel: Nichtmonetäre staatliche Zuschüsse werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Non-owner changes in equityEigenkapitaländerungen aus Geschäften mit Nicht-Eigentümern

Änderungen des Eigenkapitals aus Transaktionen, die nicht mit den Eigentümern durchgeführt werden.

Beispiel: Das Gesamtergebnis spiegelt die Eigenkapitaländerungen aus Geschäften mit Nicht-Eigentümern wider.

Non-puttable ordinary sharesNicht rückbegebare Stammaktien

Stammaktien, die dem Inhaber nicht das Recht einräumen, vom Emittenten den Rückkauf gegen Zahlung eines Geldbetrags zu verlangen.

Beispiel: Nicht rückbegebare Stammaktien werden als Eigenkapital klassifiziert, da der Inhaber keine Einlösung verlangen kann.

Non-reciprocal distributions of assetsNicht gegenleistungspflichtige Vermögensverteilungen (unentgeltliche Ausschüttungen)

Ausschüttungen, für die keine Gegenleistung erhalten wird.

Beispiel: Unentgeltliche Vermögensverteilungen mindern das Eigenkapital.

Non-redeemablenicht einlösbar / nicht rückzahlbar

Keiner Rückzahlung oder Einlösung durch den Inhaber unterliegend.

Beispiel: Die Vorzugsaktien sind nicht rückzahlbar.

Non-refundable purchase taxesNicht erstattungsfähige Erwerbsteuern

Steuern auf Anschaffungen, die von den Steuerbehörden nicht zurückverlangt werden können.

Beispiel: Nicht erstattungsfähige Erwerbsteuern sind Bestandteil der Anschaffungskosten des Vermögenswerts.

Normal capacity of production facilitiesNormalkapazität der Produktionsanlagen

Das Produktionsniveau, das die Anlage über mehrere Perioden hinweg im Durchschnitt voraussichtlich erreichen wird.

Beispiel: Die fixen Gemeinkosten wurden auf Basis der Normalkapazität der Produktionsanlagen verteilt.

Not-for-profit organizationsOrganisationen ohne Gewinnerzielungsabsicht / gemeinnützige Organisationen

Organisationen, deren Ziel nicht die Erzielung von Gewinnen für die Eigentümer ist.

Beispiel: Organisationen ohne Gewinnerzielungsabsicht berichten über ihre Leistungserbringung.

Notes (receivable/payable)Wechsel / Schuldschein (Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Wechseln)

Schriftliche Zahlungsversprechen, an einem künftigen Termin einen Geldbetrag zu zahlen.

Beispiel: Das Unternehmen unterzeichnete einen auf die Bank lautenden Schuldschein (Wechsel).

Notional amountNennbetrag (Vertragsvolumen)

Der einem Derivatgeschäft zugrunde liegende Nennbetrag.

Beispiel: Der Nennbetrag des Swap betrug 10 Millionen.

O

Objectiveobjektiv / unvoreingenommen; Ziel

Frei von Voreingenommenheit; auch ein Ziel oder Zweck.

Beispiel: Die Information sollte objektiv und frei von Voreingenommenheit sein.

Obligating eventverpflichtendes Ereignis

Ein vergangenes Ereignis, das eine bestehende rechtliche oder konkludente Verpflichtung begründet, für die eine Rückstellung anzusetzen ist.

Beispiel: Die Umweltschäden stellten ein verpflichtendes Ereignis dar, das die Bildung einer Rückstellung erforderlich machte.

ObligationVerpflichtung

Eine Pflicht oder Verantwortung, etwas zu tun oder zu zahlen.

Beispiel: Für die Bildung einer Rückstellung ist eine bestehende Verpflichtung erforderlich.

Obligations for removal and restorationVerpflichtungen aus Rückbau und Sanierung

Verpflichtungen zum Rückbau von Vermögenswerten und zur Wiederherstellung von Standorten.

Beispiel: Das Unternehmen hat Verpflichtungen aus Rückbau und Sanierung angesetzt.

Observable (benchmark) interest ratebeobachtbarer (Referenz-)Zinssatz

Ein Zinssatz, der am Markt unmittelbar beobachtbar ist.

Beispiel: Zur Abzinsung der Zahlungsströme wurde der beobachtbare Zinssatz verwendet.

Observable marketsbeobachtbare Märkte

Märkte, für die den Marktteilnehmern Preisinformationen leicht zugänglich sind.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert wurde auf Grundlage von Preisen auf beobachtbaren Märkten ermittelt.

Observed (benchmark) interest ratebeobachteter (Referenz-)Zinssatz

Ein für vergleichbare Instrumente beobachteter Marktzinssatz.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert wurde unter Verwendung des beobachteten Referenzzinssatzes geschätzt.

Observed market pricebeobachteter Marktpreis

Ein Notierungspreis, der unmittelbar einem aktiven Markt entnommen wird.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert basierte auf dem beobachteten Marktpreis.

ObsolescenceObsoleszenz / technisches Veralten

Verlust der Gebrauchsfähigkeit infolge technologischer oder marktlicher Veränderungen.

Beispiel: Die Obsoleszenz minderte den erzielbaren Betrag des Vermögenswerts.

Obtaining or losing controlErlangung oder Verlust der Kontrolle

Erlangung oder Verlust der Herrschaft über ein Unternehmen.

Beispiel: Der Verlust der Kontrolle führt zur Dekonsolidierung.

Offer priceAngebotspreis / Briefkurs

Der Preis, zu dem eine Partei anbietet, ein Finanzinstrument oder einen Vermögenswert zu kaufen oder zu verkaufen.

Beispiel: Der Briefkurs wird verwendet, wenn der beizulegende Zeitwert einer Verbindlichkeit auf dem Hauptmarkt gemessen wird.

OffsetSaldierung / Verrechnung

Ausweis eines Vermögenswerts und einer Verbindlichkeit in Nettohöhe.

Beispiel: Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden saldiert, wenn die Kriterien erfüllt sind.

OffsettingSaldierung / Verrechnung

Der Nettoausweis von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Abschluss.

Beispiel: Eine Saldierung ist nur zulässig, wenn sie geboten oder gestattet ist.

One-step approacheinstufiger Ansatz

Eine Methode, bei der ein Gewinn oder Verlust in einem einzigen Schritt erfasst wird.

Beispiel: Der einstufige Ansatz vereinfachte die bilanzielle Behandlung.

One-way reclassificationeinseitige Umklassifizierung

Eine Änderung der Klassifizierung eines finanziellen Vermögenswerts, die nur in eine Richtung zulässig ist.

Beispiel: Der Standard erlaubte eine einseitige Umklassifizierung des Instruments aus der Handelskategorie heraus.

Onerous contractbelastender Vertrag

Ein Vertrag, bei dem die unvermeidbaren Kosten die erwarteten wirtschaftlichen Nutzen übersteigen.

Beispiel: Für den belastenden Vertrag wird eine Rückstellung gebildet.

Onerous minimum funding requirementsbelastende Mindestfinanzierungsauflagen

Finanzierungsverpflichtungen, die eine Verbindlichkeit begründen, weil sie belastend sind.

Beispiel: Belastende Mindestfinanzierungsauflagen führten zu einer zusätzlichen Verbindlichkeit.

Ongoing accessfortlaufender Zugang

Das durchgehende Recht, einen Vermögenswert oder eine Anlage zu nutzen.

Beispiel: Im Rahmen der Vereinbarung wird ein fortlaufender Zugang zur Infrastruktur gewährleistet.

Opening balanceEröffnungssaldo / Anfangsbestand

Der Saldo zu Beginn einer Periode.

Beispiel: Der Eröffnungssaldo stimmt mit dem Schlusssaldo der Vorperiode überein.

Opening IFRS balance sheetIFRS-Eröffnungsbilanz

Die am Übergangsdatum zu den IFRS erstellte Bilanz, die den Ausgangspunkt für die erstmalige Anwendung der IFRS bildet.

Beispiel: Die IFRS-Eröffnungsbilanz wurde erstellt, indem alle Vermögenswerte und Schulden in Übereinstimmung mit den IFRS angesetzt und bewertet wurden.

Opening IFRS statement of financial positionIFRS-Eröffnungsausweis der Vermögens- und Finanzlage (Eröffnungsbilanz)

Die erste IFRS-Bilanz zum Zeitpunkt des Übergangs.

Beispiel: Der IFRS-Eröffnungsausweis der Vermögens- und Finanzlage wird zum Übergangsdatum erstellt.

Operating activitieslaufende (operative) Geschäftstätigkeit

Die wichtigsten umsatzerzeugenden Tätigkeiten des Unternehmens.

Beispiel: Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit blieb positiv.

Operating cycleBetriebszyklus / Umschlagzyklus

Die Zeitspanne zwischen der Beschaffung von Materialien und dem Eingang der Zahlungen von den Kunden.

Beispiel: Der Betriebszyklus des Einzelhändlers ist kurz.

Operating decisionsoperative Entscheidungen

Entscheidungen über den täglichen Einsatz der Ressourcen im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens.

Beispiel: Die operativen Entscheidungen über das Werk trifft das Management des Segments.

Operating leaseOperating-Leasingvertrag

Ein Leasingvertrag, bei dem im Wesentlichen nicht alle Risiken und Chancen des Eigentums übertragen werden.

Beispiel: Zahlungen aus Operating-Leasingverträgen werden linear als Aufwand erfasst.

Operating Leases—IncentivesOperating-Leasing – Leasinganreize

Anreize (Vergünstigungen), die aus einem Operating-Leasingvertrag erhalten werden oder darauf entfallen.

Beispiel: Das Unternehmen erfasste die Leasinganreize aus dem Operating-Leasing über die Leasingdauer.

Operating SegmentsGeschäftssegmente

Teileinheiten des Unternehmens, die auf Grundlage des internen Berichtswesens gesondert berichtet werden.

Beispiel: Die Geschäftssegmente werden auf Grundlage der Berichte des wichtigsten operativen Entscheidungsträgers identifiziert.

OperatorBetreiber

Eine Partei, die eine Anlage oder Dienstleistung betreibt.

Beispiel: Der Betreiber erfasst Umsatzerlöse aus dem Konzessionsvertrag.

OptionOption

Ein Vertrag, der dem Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht einräumt, einen Vermögenswert zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Beispiel: Der Inhaber der Kaufoption kann die Aktien zum vereinbarten Ausübungspreis erwerben.

Option contractOptionsvertrag

Ein Vertrag, der ein Recht zum Kauf oder Verkauf einräumt.

Beispiel: Der Optionsvertrag gibt dem Inhaber das Recht, Aktien zu kaufen.

Option pricing modelOptionspreismodell

Ein Modell zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts einer Option.

Beispiel: Das Unternehmen bewertete die Aktienoptionen mithilfe eines Optionspreismodells.

Options, warrants and their equivalentsOptionen, Optionsscheine (Warrants) und deren Äquivalente

Verträge, die dem Inhaber das Recht zum Erwerb von Aktien einräumen.

Beispiel: Das Unternehmen emittierte gegenüber den Investoren Optionen, Optionsscheine und deren Äquivalente.

Ordinary activitiesgewöhnliche Geschäftstätigkeit

Die regelmäßigen Geschäftstätigkeiten eines Unternehmens, ohne außergewöhnliche oder nicht wiederkehrende Posten.

Beispiel: Der Ertrag entstand aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und wurde in das operative Ergebnis einbezogen.

Ordinary course of businessgewöhnlicher Geschäftsablauf

Die üblichen laufenden Geschäftstätigkeiten, die zu Fremdvergleichskonditionen durchgeführt werden.

Beispiel: Der Verkauf erfolgte im gewöhnlichen Geschäftsablauf.

Ordinary equity holdersStammaktionäre / Inhaber von Stammaktien

Eigentümer von Stammaktien eines Unternehmens.

Beispiel: Die Gewinne werden an die Stammaktionäre als Dividenden ausgeschüttet.

Ordinary shareStammaktie

Ein grundlegendes Eigenkapitalinstrument mit Stimmrechten.

Beispiel: Stammaktien werden im Liquidationsfall nach den Vorzugsaktien bedient.

Original assetursprünglicher Vermögenswert

Der Vermögenswert vor einer Modifikation oder einem Tausch.

Beispiel: Der Buchwert des ursprünglichen Vermögenswerts beeinflusst den Tausch.

Original costursprüngliche Anschaffungskosten / ursprüngliche Kosten

Der ursprünglich für den Erwerb eines Vermögenswerts gezahlte Betrag vor jeglichen Anpassungen.

Beispiel: Die ursprünglichen Kosten des Gebäudes basierten auf dem Kaufpreis zuzüglich der Transaktionskosten.

Originate and hold’ business modelGeschäftsmodell Originate and Hold (Kredite vergeben und halten)

Ein Geschäftsmodell, bei dem Vermögenswerte gehalten werden, um Zahlungsströme einzuziehen.

Beispiel: Beim Originate-and-Hold-Geschäftsmodell werden die Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Originated loan approachAnsatz der selbst vergebenen Kredite

Methode, bei der die vom Unternehmen selbst eingeräumten Kredite zu Angabezwecken gesondert behandelt werden.

Beispiel: Nach dem Ansatz der selbst vergebenen Kredite werden nur die von der Bank eingeräumten Kredite einbezogen.

Originated loans and receivablesselbst vergebene Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen, die vom Unternehmen selbst begründet wurden.

Beispiel: Selbst vergebene Kredite und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Origination costsBegebungskosten

Kosten, die direkt der Begebung eines Finanzinstruments, etwa eines Kredits, zugerechnet werden können.

Beispiel: Kreditbegebungskosten werden über die Laufzeit des Kredits mithilfe der Effektivzinsmethode abgeschrieben.

Originator of the financial assetOriginator (ursprünglicher Gläubiger) des finanziellen Vermögenswerts

Ein Unternehmen, das einen finanziellen Vermögenswert durch Lieferung von Gütern oder Erbringung von Leistungen begründet.

Beispiel: Die Bank war der Originator des finanziellen Vermögenswerts.

Other components of equityandere Eigenkapitalkomponenten

Eigenkapitalposten, die nicht gezeichnetes Kapital und Gewinnrücklagen sind.

Beispiel: Zu den anderen Eigenkapitalkomponenten gehört die Neubewertungsrücklage.

Other comprehensive incomesonstiges Gesamtergebnis

Erträge und Aufwendungen, die nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Beispiel: Versicherungsmathematische Gewinne werden im sonstigen Gesamtergebnis ausgewiesen.

Other long-term employee benefitssonstige langfristige Mitarbeiterleistungen

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer, die keine Pensionen sind.

Beispiel: Sonstige langfristige Mitarbeiterleistungen erfordern eine versicherungsmathematische Bewertung.

Other price risksonstiges Preisrisiko

Das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Marktpreisänderungen schwanken, die nicht aus dem Zins- oder Währungsrisiko resultieren.

Beispiel: Das sonstige Preisrisiko entsteht aus Änderungen des Marktpreises der gehaltenen Eigenkapitalinstrumente.

Out of the moneyaus dem Geld (ohne inneren Wert)

Eine Option mit einem ungünstigen Ausübungspreis.

Beispiel: Die Option ist aus dem Geld, wenn der Ausübungspreis über dem Aktienkurs liegt.

Outreach programmeOutreach-Programm (Informations- und Dialogveranstaltungen)

Maßnahmen zur Information und Anhörung der Interessengruppen zu einem Projekt.

Beispiel: Das Board startete vor der Überarbeitung des Standards ein Outreach-Programm.

Outright saleendgültiger Verkauf

Ein bedingungsloser Verkauf, bei dem das Eigentum vollständig und dauerhaft übertragen wird.

Beispiel: Der Vermögenswert wurde im Wege eines endgültigen Verkaufs übertragen.

Outsourcing arrangementsAuslagerungsvereinbarungen

Vereinbarungen, bei denen ein Unternehmen mit einem Dritten einen Vertrag schließt, damit dieser Tätigkeiten in seinem Namen ausführt.

Beispiel: Im Rahmen der Auslagerungsvereinbarungen übernimmt der Dienstleister die Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Outsourcing providerOutsourcing-Anbieter / externer Dienstleister

Eine externe Partei, die Leistungen erbringt, die zuvor im eigenen Unternehmen wahrgenommen wurden.

Beispiel: Der externe Dienstleister übernimmt unsere Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Over-the-counter marketaußerbörslicher Markt (OTC-Markt)

Ein Markt, auf dem Wertpapiere direkt zwischen den Parteien außerhalb einer Börse gehandelt werden.

Beispiel: Die Aktien werden außerbörslich gehandelt.

OverheadsGemeinkosten

Indirekte Kosten der Geschäftstätigkeit.

Beispiel: Die Produktionsgemeinkosten werden auf die Vorräte verteilt.

Own credit riskeigenes Kreditrisiko

Das Risiko des eigenen Zahlungsverzugs (Ausfallrisiko) eines Unternehmens.

Beispiel: Das eigene Kreditrisiko beeinflusst den beizulegenden Zeitwert der Verbindlichkeiten.

OwnerEigentümer / Gesellschafter (Anteilseigner)

Ein Inhaber eines Eigentumsanteils an einem Unternehmen, etwa ein Aktionär.

Beispiel: Geschäfte mit Eigentümern in deren Eigenschaft als Eigentümer werden direkt im Eigenkapital erfasst.

Owner changes in equityEigenkapitaländerungen aus Geschäften mit Eigentümern

Eigenkapitalveränderungen aus Transaktionen mit den Eigentümern.

Beispiel: Zu den Eigenkapitaländerungen aus Geschäften mit Eigentümern gehören Dividenden und Aktienemissionen.

Owner-occupied propertyselbst genutzte Immobilie

Eine Immobilie, die der Eigentümer für die Geschäftstätigkeit hält, nicht zur Vermietung.

Beispiel: Selbst genutzte Immobilien werden nach IAS 16 bilanziert.

OwnersEigentümer / Anteilseigner

Inhaber von Instrumenten, die beim Unternehmen als Eigenkapital klassifiziert werden.

Beispiel: Ausschüttungen an die Eigentümer werden direkt im Eigenkapital erfasst.

Ownership interestBeteiligung / Eigentumsanteil

Der Anteil eines Investors am Eigenkapital eines Unternehmens.

Beispiel: Das Unternehmen erwarb eine Beteiligung von 25 % am gemeinsamen Unternehmen (Joint Venture).

Owners’ equityEigenkapital

Der verbleibende Anteil an den Vermögenswerten nach Abzug aller Schulden.

Beispiel: Das Eigenkapital stieg nach dem ertragsreichen Jahr.

P

Paid in capitaleingezahltes Kapital

Kapital, das von den Gesellschaftern im Austausch gegen Anteile eingebracht wurde.

Beispiel: Das Unternehmen wies eingezahltes Kapital von einer Million aus.

ParentMutterunternehmen / Muttergesellschaft

Ein Unternehmen, das ein oder mehrere andere Unternehmen beherrscht.

Beispiel: Das Mutterunternehmen erstellt den Konzernabschluss.

Parent-subsidiary relationshipVerhältnis zwischen Mutter- und Tochterunternehmen

Eine Beherrschungsbeziehung zwischen Unternehmen.

Beispiel: Das Verhältnis zwischen Mutter- und Tochterunternehmen löst die Konsolidierung aus.

Partial disposalTeilveräußerung

Der Verkauf eines Teils des Unternehmensanteils an einem Tochterunternehmen oder einer Investition, ohne die Kontrolle oder den beherrschenden Einfluss zu verlieren.

Beispiel: Die Teilveräußerung der Anteile am Tochterunternehmen führte nicht zum Verlust der Kontrolle.

Partially-owned subsidiaryteilweise gehaltenes Tochterunternehmen

Ein Tochterunternehmen, das sich nicht vollständig im Besitz des Mutterunternehmens befindet.

Beispiel: Ein teilweise gehaltenes Tochterunternehmen führt zu nicht beherrschenden Anteilen (Anteilen anderer Gesellschafter).

Participants [in a pension plan]Teilnehmer (eines Pensionsplans)

Mitglieder, die einen Anspruch auf Leistungen aus einem Pensionsplan haben.

Beispiel: Alle Teilnehmer des Pensionsplans erhalten jährliche Aufstellungen.

Participating equity instrumentsgewinnberechtigte Eigenkapitalinstrumente

Eigenkapitalinstrumente, die berechtigt sind, an den Gewinnen zu partizipieren.

Beispiel: Gewinnberechtigte Eigenkapitalinstrumente erhalten einen Anteil am ausschüttungsfähigen Gewinn.

Pass-through arrangementDurchleitungsvereinbarung (Pass-Through-Vereinbarung)

Ein Vertrag, bei dem ein Unternehmen Beträge für Rechnung Dritter einzieht und weiterleitet, ohne sie als eigene Erlöse zu erfassen.

Beispiel: Das Versorgungsunternehmen trat im Rahmen einer Durchleitungsvereinbarung als Vertreter (Agent) auf und erfasste als Erlös nur die Nettogebühr.

Past business combinationfrüherer Unternehmenszusammenschluss

Ein Zusammenschluss, der in einer früheren Berichtsperiode stattfand.

Beispiel: Der Firmenwert stammt aus einem früheren Unternehmenszusammenschluss.

Past dueüberfällig

Eine Zahlung, die nicht zum vertraglichen Fälligkeitstermin geleistet wurde.

Beispiel: Die Forderung war um dreißig Tage überfällig.

Past eventvergangenes Ereignis

Ein Ereignis, das bereits eingetreten ist und eine Verpflichtung begründet.

Beispiel: Ein vergangenes Ereignis führte zu einer bestehenden Verpflichtung.

Past service costKosten für frühere Dienstzeiten

Änderung der Leistungsverpflichtung aufgrund von Dienstleistungen aus früheren Perioden.

Beispiel: Die Kosten für frühere Dienstzeiten werden erfasst, wenn der Plan geändert wird.

PayablesVerbindlichkeiten

Beträge, die ein Unternehmen seinen Lieferanten oder anderen Parteien für erhaltene Waren oder Dienstleistungen schuldet.

Beispiel: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden als kurzfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen, wenn sie innerhalb von zwölf Monaten zu zahlen sind.

PensionRente / Pension

Einkommen, das einer Person im Ruhestand gezahlt wird.

Beispiel: Die Rente wird nach Eintritt in den Ruhestand monatlich gezahlt.

Pension liabilityPensionsverbindlichkeit

Eine bestehende Verpflichtung zur Zahlung künftiger Ruhestandsleistungen an Arbeitnehmer.

Beispiel: Das Unternehmen hat eine Pensionsverbindlichkeit in seiner Bilanz (Vermögens- und Finanzlage) angesetzt.

Pension schemePensionsplan / Altersversorgungssystem

Eine Einrichtung, die Arbeitnehmern Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewährt.

Beispiel: Das Unternehmen betreibt einen leistungsorientierten Pensionsplan.

Percentage of completion methodFertigstellungsgradmethode

Eine Methode zur Erlöserfassung, bei der Erträge entsprechend dem Fertigstellungsgrad eines Vertrags erfasst werden.

Beispiel: Die Erlöse aus dem langfristigen Bauvertrag wurden nach der Fertigstellungsgradmethode erfasst.

PerformancePerformance / Ertragslage

Das Ausmaß, in dem ein Unternehmen seine finanziellen Ziele erreicht.

Beispiel: Die Ertragslage des Unternehmens verbesserte sich im zweiten Quartal.

Performance (=Financial performance)finanzielle Performance / finanzielle Leistungsfähigkeit

Das Ausmaß, in dem ein Unternehmen seine finanziellen Ergebnisse erzielt.

Beispiel: Die finanzielle Performance wird anhand von Gewinn und Rendite gemessen.

Performance conditionsleistungsbezogene Bedingungen (Performance-Bedingungen)

Bedingungen, die eine bestimmte Leistung erfordern, damit eine Zuwendung fällig wird.

Beispiel: Aktienzuschüsse werden unter leistungsbezogenen Bedingungen fällig.

Period of serviceDienstzeit

Die Zeitspanne, in der ein Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung erbringt.

Beispiel: Die Ansprüche entstehen im Laufe der Dienstzeit.

Period-certain annuityRente mit garantierter Laufzeit (Zeitrente)

Eine Rente, die Zahlungen für eine feste Anzahl von Perioden garantiert, unabhängig davon, ob der Empfänger noch lebt.

Beispiel: Zur Sicherung eines Einkommens für einen festen zehnjährigen Zeitraum wurde eine Rente mit garantierter Laufzeit erworben.

Period-specific effectsperiodenspezifische Effekte

Effekte, die auf eine bestimmte Periode beschränkt sind.

Beispiel: Periodenspezifische Effekte werden nicht auf andere Perioden übertragen.

Perpetual debt instrumentsperpetuelle (ewige) Schuldtitel

Schuldtitel ohne festes Fälligkeitsdatum.

Beispiel: Perpetuelle Schuldtitel zahlen unbefristet Zinsen, tilgen jedoch niemals die Hauptschuld.

Persistency bonusBestandsbonus (Bonus für Vertragsfortführung)

Ein Bonus, der für die Verlängerung von Versicherungspolicen oder die fortgesetzte Teilnahme gezahlt wird.

Beispiel: Die Versicherungsnehmer erhielten einen Bestandsbonus für die Verlängerung ihrer Verträge.

PersonnelPersonal

Die Arbeitnehmer eines Unternehmens, deren Kosten und Leistungen im Jahresabschluss erfasst werden.

Beispiel: Die Personalkosten stiegen, als das Unternehmen seine Belegschaft ausweitete.

Phantom sharesPhantom-Aktien (virtuelle Aktien)

In Bar abzurechnende Zuwendungen, die anhand des Aktienkurses bewertet werden.

Beispiel: Phantom-Aktien gewähren den Arbeitnehmern eine Bargeldprämie, die an den Aktienkurs gebunden ist.

Physical capitalphysisches (reales) Kapital

Kapital, das als physische Produktionskapazität eines Unternehmens aufgefasst wird.

Beispiel: Physisches Kapital wird in Einheiten der Produktionskapazität gemessen.

Plan assets (of an employee benefit plan)Planvermögen

Vermögenswerte, die von einem Fonds gehalten werden, um Verpflichtungen aus Arbeitnehmerleistungen zu erfüllen.

Beispiel: Das Planvermögen wird zum Berichtsstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Plan commitment dateDatum der Planfestlegung (Zusage)

Das Datum, an dem ein Plan festgelegt wird.

Beispiel: Das Datum der Planfestlegung bestimmt die bilanzielle Behandlung.

Plan to sell the controlling interest in a subsidiaryPlan zum Verkauf der beherrschenden Beteiligung an einem Tochterunternehmen

Ein förmlicher Plan zur Veräußerung der beherrschenden Beteiligung an einem Tochterunternehmen, der die Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten auslösen kann.

Beispiel: Ein Plan zum Verkauf der beherrschenden Beteiligung an einem Tochterunternehmen erfordert den Ausweis der Vermögenswerte als zur Veräußerung gehalten.

Pledged as collateralals Sicherheit verpfändet

Als Sicherheit für ein Darlehen bereitgestellt.

Beispiel: Das Gebäude wurde als Sicherheit für das Darlehen verpfändet.

PolicyholderVersicherungsnehmer

Eine Person oder ein Unternehmen, das einen Versicherungsvertrag hält.

Beispiel: Der Versicherungsnehmer kann den Vertrag jederzeit kündigen.

Pooling of interest methodPooling-of-Interests-Methode (Zusammenführungsmethode)

Frühere Methode zur Zusammenführung von Unternehmen, ohne einen Firmenwert anzusetzen.

Beispiel: Auf den Unternehmenszusammenschluss wurde die Pooling-of-Interests-Methode angewendet.

PortfolioPortfolio

Eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die gemeinsam zur Verfolgung eines gemeinsamen Ziels verwaltet werden.

Beispiel: Die Derivate werden als Teil eines Portfolios von Zinsrisikopositionen verwaltet.

Portfolio Hedge of Interest Rate RiskPortfolio-Absicherung des Zinsänderungsrisikos

Absicherung des Zinsänderungsrisikos in Bezug auf ein Portfolio von Positionen.

Beispiel: Die Bank wandte eine Portfolio-Absicherung des Zinsänderungsrisikos an.

Portfolio transferBestandsübertragung (Portfoliotransfer)

Die Übertragung einer Gruppe von Versicherungsverträgen oder Vermögenswerten.

Beispiel: Der Versicherer schloss die Bestandsübertragung seiner Policen ab.

Post-employment benefit plansPläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Pläne, die Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses gewähren.

Beispiel: Pläne für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden als beitragsorientiert oder leistungsorientiert klassifiziert.

Post-employment benefitsLeistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Leistungen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu zahlen sind.

Beispiel: Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses umfassen Renten und Abfindungszahlungen.

Post-tax profit or lossErgebnis nach Steuern

Der Gewinn oder Verlust eines Unternehmens nach Abzug der Ertragsteuern.

Beispiel: Das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen wird nach Steuern ausgewiesen.

Post-vesting transfer restrictionÜbertragungsbeschränkung nach der Vesting-Phase (nach Erlangung des Anspruchs)

Eine Beschränkung der Übertragung von Aktien nach Erlangung der Anspruchsreife (Vesting).

Beispiel: Die Übertragungsbeschränkung nach der Vesting-Phase beeinflusst den beizulegenden Zeitwert der Option.

Potential ordinary sharePotenzielle Stammaktie

Ein Instrument, das seinem Inhaber einen Anspruch auf Stammaktien einräumen kann.

Beispiel: Wandelschuldverschreibungen sind beim verwässerten Ergebnis je Aktie potenzielle Stammaktien.

Potential voting rightsPotenzielle Stimmrechte

Rechte, die zu Stimmrechten führen, sofern sie derzeit ausübbar sind.

Beispiel: Bei der Beurteilung der Kontrolle werden potenzielle Stimmrechte berücksichtigt.

Practical ability to sell the assetTatsächliche Fähigkeit, den Vermögenswert zu veräußern

Die Fähigkeit eines Unternehmens, einen Vermögenswert in seinem gegenwärtigen Zustand ohne unangemessene Verzögerung zu veräußern.

Beispiel: Die Einstufung als zur Veräußerung gehalten setzte voraus, dass das Unternehmen die tatsächliche Fähigkeit besaß, den Vermögenswert zu veräußern.

Pre-combinationVor dem Zusammenschluss

Zeitraum oder Beträge, die vor dem Zeitpunkt des Unternehmenszusammenschlusses bestehen.

Beispiel: Die Umsatzerlöse vor dem Zusammenschluss wurden in den konsolidierten Abschlüssen neu dargestellt.

Preface to International Financial Reporting Interpretations CommitteeVorwort zum International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC)

Einleitendes Dokument, das die Rolle und die Befugnisse des Interpretationsausschusses erläutert.

Beispiel: Das Vorwort beschreibt die Ziele des Interpretationsausschusses.

Preface to International Financial Reporting StandardsVorwort zu den International Financial Reporting Standards

Einleitendes Dokument, das den Zweck der IFRS darlegt.

Beispiel: Das Vorwort erläutert die Ziele und den Anwendungsbereich der IFRS.

Preference dividendVorzugsdividende

Die auf Vorzugsaktien gezahlte Dividende.

Beispiel: Die Vorzugsdividende hat Vorrang vor den gewöhnlichen Dividenden.

Preference shareVorzugsaktie

Eine Aktie, die vor Stammaktien ein bevorrechtigtes Recht auf Dividenden oder Kapitalrückzahlung vermittelt.

Beispiel: Die Vorzugsaktien werden als Verbindlichkeit eingestuft, da sie zwingend zurückzuzahlen sind.

PremiumAgio / Aufgeld

Ein über dem Grundpreis liegender Betrag.

Beispiel: Das Agio aus der Aktienemission wird im Eigenkapital erfasst.

Preparation and Presentation of Financial StatementsAufstellung und Darstellung des Jahresabschlusses

Titel des IAS 1, der Anforderungen an den Jahresabschluss festlegt.

Beispiel: IAS 1 Aufstellung und Darstellung des Jahresabschlusses gilt für alle Unternehmen.

PreparersAbschlussersteller

Diejenigen, die den Jahresabschluss eines Unternehmens aufstellen.

Beispiel: Die Abschlussersteller müssen die Standards über die Perioden hinweg einheitlich anwenden.

Prepayment riskVorzeitigkeitsrisiko (Risiko vorzeitiger Rückzahlung)

Das Risiko, dass Kreditnehmer Darlehen früher als erwartet zurückzahlen, wodurch die Zinserträge sinken.

Beispiel: Das Hypothekenportfolio setzte die Bank dem Vorzeitigkeitsrisiko aus.

PrepaymentsVorauszahlungen

Im Voraus geleistete Zahlungen für noch nicht erhaltene Waren oder Dienstleistungen.

Beispiel: Vorauszahlungen werden als Umlaufvermögen ausgewiesen.

Prepayments of future contributionsVorauszahlungen auf künftige Beiträge

Vorzeitige Zahlungen von Beiträgen, die in künftigen Perioden fällig werden.

Beispiel: Das Unternehmen leistete Vorauszahlungen auf künftige Beiträge an den Plan.

Present obligationBestehende (gegenwärtige) Verpflichtung

Eine bestehende Pflicht, die aus einem vergangenen Ereignis entstanden ist.

Beispiel: Für eine Rückstellung ist am Berichtsstichtag eine bestehende Verpflichtung erforderlich.

Present valueBarwert

Der abgezinste Wert künftiger Zahlungsströme.

Beispiel: Die Rückstellung wird mit dem Barwert der erwarteten Abflüsse bewertet.

Present value of a defined benefit obligationBarwert der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation)

Der abgezinste Wert der erwarteten künftigen Leistungszahlungen, die zur Erfüllung einer leistungsorientierten Verpflichtung erforderlich sind.

Beispiel: Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung wird unter Verwendung versicherungsmathematischer Annahmen zum Berichtsstichtag bemessen.

PresentationDarstellung / Ausweis

Wie Posten im Abschluss dargestellt werden.

Beispiel: Die Darstellung des Jahresabschlusses richtet sich nach dem Standard.

Presentation currencyBerichtswährung (Abschlusswährung)

Die Währung, in der der Jahresabschluss aufgestellt wird.

Beispiel: Die Berichtswährung des Konzerns ist der US-Dollar.

Presentation of Financial StatementsDarstellung des Jahresabschlusses

Standard, der festlegt, wie Abschlüsse dargestellt werden.

Beispiel: IAS 1 Darstellung des Jahresabschlusses regelt das Format.

Previous GAAPBisherige Rechnungslegungsvorschriften (vor der IFRS-Anwendung)

Der Rechnungslegungsrahmen, den ein Unternehmen unmittelbar vor der IFRS-Erstanwendung angewendet hat.

Beispiel: Die Abstimmung von den bisherigen Rechnungslegungsvorschriften auf IFRS ergab mehrere Eigenkapitalberichtigungen.

Price earnings ratiosKurs-Gewinn-Verhältnisse

Marktpreis je Aktie dividiert durch das Ergebnis je Aktie.

Beispiel: Die Anleger verglichen die Kurs-Gewinn-Verhältnisse beider Gesellschaften.

Price indexPreisindex

Statistisches Maß zur Erfassung von Preisänderungen bei Waren.

Beispiel: Der Vertrag ist an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt.

Price riskPreisrisiko

Das Risiko, dass sich Marktpreise nachteilig entwickeln.

Beispiel: Das Unternehmen ist einem Rohstoffpreisrisiko ausgesetzt.

Primary basis of accountingGrundlegende Grundsätze der Rechnungslegung

Die grundlegenden Prinzipien der Rechnungslegung.

Beispiel: Die Periodenabgrenzung (Accrual) und die Going-Concern-Grundlage sind grundlegende Grundsätze der Rechnungslegung.

Primary economic environmentPrimäres wirtschaftliches Umfeld

Das wirtschaftliche Umfeld, in dem ein Unternehmen hauptsächlich Zahlungsmittel erwirtschaftet und verausgabt; es bestimmt dessen Funktionswährung.

Beispiel: Die Funktionswährung ist die Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen tätig ist.

Primary financial instrumentsBasisfinanzinstrumente (primäre Finanzinstrumente)

Finanzinstrumente, die keine Derivate sind.

Beispiel: Zu den Basisfinanzinstrumenten zählen Darlehen und Aktien.

Primary objectiveHauptziel / vorrangiges Ziel

Das wichtigste Ziel, das ein Standard oder Rahmenkonzept verfolgt.

Beispiel: Das Hauptziel von IFRS 9 ist die Verbesserung der Rechnungslegung für Finanzinstrumente.

Primary reporting formatVorrangiges Berichtsformat

Die hauptsächliche Grundlage, nach der Segmentinformationen dargestellt werden.

Beispiel: Geschäftssegmente wurden als vorrangiges Berichtsformat festgelegt.

Principal amountNennbetrag (Kapitalbetrag)

Der Nennbetrag eines Schuldtitels, auf den Zinsen berechnet werden, ohne die Zinsen selbst.

Beispiel: Der Nennbetrag des Darlehens ist in zehn gleichen Raten zurückzuzahlen.

Principal-only stripPrincipal-Only-Strip (Wertpapier mit alleinigen Kapitaltilgungen)

Ein Wertpapier, das nur die Kapitaltilgungen aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten erhält.

Beispiel: Der Principal-Only-Strip zahlt bis zur Fälligkeit keine Zinsen.

Principles-based approachPrinzipienbasierter Ansatz

Ein Rechnungslegungsansatz, der auf allgemeinen Grundsätzen statt auf detaillierten Regeln beruht.

Beispiel: Die IFRS verfolgen bei der Standardsetzung einen prinzipienbasierten Ansatz.

Prior period errorFehler vorangegangener Perioden (Vorperiodenfehler)

Eine Unterlassung oder Falschdarstellung im Jahresabschluss vorangegangener Perioden.

Beispiel: Der Vorperiodenfehler wurde rückwirkend korrigiert.

Private entityNicht öffentlich gehandeltes Unternehmen

Ein Unternehmen, dessen Wertpapiere nicht öffentlich gehandelt werden.

Beispiel: Ein nicht öffentlich gehandeltes Unternehmen kann einen vereinfachten Rechnungslegungsrahmen anwenden.

PrivatisationPrivatisierung

Die Übertragung des Eigentums an einem staatlichen Unternehmen auf den Privatsektor.

Beispiel: Die Privatisierung des staatlichen Unternehmens wurde vom Staat als Verkauf bilanziell erfasst.

Pro formaPro forma / vorläufige Darstellung

Eine hypothetische oder vorläufige Darstellung.

Beispiel: Pro-forma-Zahlen veranschaulichen die Auswirkung eines Geschäftsvorfalls.

Pro rata basisAnteilige Verteilung (Pro-rata-Basis)

Die Verteilung im Verhältnis des Anteils jeder Partei.

Beispiel: Die Kosten wurden nach der Pro-rata-Methode auf jedes Segment verteilt.

Pro rata share of the net assetsAnteiliger Anteil an den Nettovermögenswerten

Der anteilige Teil der Nettovermögenswerte, der dem Inhaber zuzurechnen ist.

Beispiel: Die Minderheit hält einen anteiligen Anteil an den Nettovermögenswerten.

Probability recognition criterionAnsatzkriterium der Wahrscheinlichkeit

Die Bedingung, dass ein Posten nur anzusetzen ist, wenn es wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen wirtschaftliche Nutzen zufließen oder von ihm abfließen.

Beispiel: Die Rückstellung erfüllte das Ansatzkriterium der Wahrscheinlichkeit und wurde in den Büchern erfasst.

ProbableWahrscheinlich

Ein Ereignis, dessen Eintritt wahrscheinlicher ist als sein Nichteintritt.

Beispiel: Eine Rückstellung wird angesetzt, wenn ein Ressourcenabfluss wahrscheinlich ist.

Probable maximum lossWahrscheinlicher Maximalschaden (Probable Maximum Loss)

Der größte Versicherungsschaden, der unter normalen Bedingungen als wahrscheinlich gilt.

Beispiel: Der wahrscheinliche Maximalschaden wurde von Versicherungsmathematikern geschätzt.

Product warranty obligationsVerpflichtungen aus Produktgarantien

Verpflichtungen zur Reparatur oder zum Austausch von Produkten innerhalb der Garantie.

Beispiel: Verpflichtungen aus Produktgarantien werden beim Verkauf als Rückstellung angesetzt.

Production overheadsProduktionsgemeinkosten

Indirekte Kosten der Produktion.

Beispiel: Die Produktionsgemeinkosten werden auf die Vorräte verteilt.

Production processProduktionsprozess

Die Abfolge von Tätigkeiten, durch die Rohstoffe zu Fertigerzeugnissen umgewandelt werden.

Beispiel: Zur Ermittlung der im Produktionsprozess zugerechneten fixen Gemeinkosten wird die normale Kapazität herangezogen.

ProfitGewinn

Überschuss der Erträge über die Aufwendungen.

Beispiel: Der Periodengewinn wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Profit after taxErgebnis nach Steuern (Jahresüberschuss)

Das nach Abzug des Ertragsteueraufwands verbleibende Nettoergebnis.

Beispiel: Das Ergebnis nach Steuern stieg auf fünf Millionen Euro.

Profit allowanceGewinnkorrektur (Absetzung für erwartete Verluste)

Ein vom Gewinn abgezogener Betrag für erwartete Verluste.

Beispiel: Für erwartete künftige Verluste wurde eine Gewinnkorrektur erfasst.

Profit before taxErgebnis vor Steuern

Das von einem Unternehmen erwirtschaftete Ergebnis vor Abzug des Ertragsteueraufwands.

Beispiel: Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 12 Millionen.

Profit or lossPeriodenergebnis (Gewinn oder Verlust)

Die gesamten Erträge abzüglich der Aufwendungen einer Berichtsperiode.

Beispiel: Die Gewinne wurden im Periodenergebnis erfasst.

Profit sharingGewinnbeteiligung

Eine Vereinbarung zur Verteilung von Gewinnen an Arbeitnehmer oder Gesellschafter.

Beispiel: Das Unternehmen führt einen Gewinnbeteiligungsplan für seine Arbeitnehmer durch.

Progress billingAbschlagsrechnung (Teilrechnung nach Fertigstellungsgrad)

Die Fakturierung nach dem Fertigstellungsgrad der Arbeiten.

Beispiel: Abschlagsrechnungen werden mit Vertragsvermögenswerten verrechnet.

Progress paymentAbschlagszahlung (nach Baufortschritt)

Zahlungen, die mit fortschreitender Ausführung der Arbeiten geleistet werden.

Beispiel: Abschlagszahlungen werden gegen den Vertragsvermögenswert verrechnet.

ProhibitionsVerbote

Einschränkungen, die einem Unternehmen verbieten, eine bestimmte bilanzielle Behandlungsmethode oder ein Wahlrecht anzuwenden.

Beispiel: Der Standard sieht Verbote vor, Bilanzierungsmethoden ohne Begründung rückwirkend zu ändern.

Projected unit credit methodPartialwertverfahren (Projected Unit Credit Method)

Ein versicherungsmathematisches Verfahren für leistungsorientierte Pläne.

Beispiel: Das Partialwertverfahren verteilt die Leistungen auf die Dienstperioden.

Promissory notesSchuldscheine (Wechsel)

Schriftliches Versprechen, an einem künftigen Zeitpunkt einen bestimmten Betrag zu zahlen.

Beispiel: Das Unternehmen gab Schuldscheine aus, um eine kurzfristige Finanzierung zu sichern.

Property interestRecht an einer Immobilie (Grundstücksrecht)

Ein Recht oder Interesse an einem Grundstück bzw. einer Immobilie.

Beispiel: Die Partei hält ein Recht an dem gemieteten Gebäude.

Property revaluationNeubewertung des Sachanlagevermögens (von Immobilien)

Die Neubewertung von Immobilien auf den beizulegenden Zeitwert nach dem Neubewertungsmodell.

Beispiel: Die Neubewertung erhöhte den Buchwert des Gebäudes und führte zu einer Neubewertungsrücklage.

Property, plant and equipmentSachanlagevermögen

Materielle Vermögenswerte, die zur Herstellung von Waren oder Erbringung von Dienstleistungen gehalten werden.

Beispiel: Maschinen werden dem Sachanlagevermögen zugeordnet.

Property, Plant and Equipment – Compensation for the Impairment or Loss of ItemsSachanlagen – Entschädigung für Wertminderung oder Verlust von Posten

Erhaltene Entschädigungen für wertgeminderte oder verlorene Sachanlagen.

Beispiel: Entschädigungen für den Verlust von Posten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Property, Plant and Equipment – Major Inspection or Overhaul CostsSachanlagen – Kosten großer Inspektionen oder Überholungen

Kosten großer Inspektionen, die als Bestandteil des Vermögenswerts angesetzt werden.

Beispiel: Kosten großer Inspektionen werden aktiviert, wenn sie die Ansatzkriterien erfüllen.

Proportionate consolidationProportionale Konsolidierung (Anteilskonsolidierung)

Die Einbeziehung eines anteiligen Anteils an Vermögenswerten und Schulden in den Konzernabschluss.

Beispiel: Die proportionale Konsolidierung ist bei Joint Ventures nicht mehr üblich.

Proportionate interestAnteiliger Anteil (proportionaler Anteil)

Ein Anteil am Ergebnis oder an den Nettovermögenswerten einer Vereinbarung, der dem Eigentumsanteil des Unternehmens entspricht.

Beispiel: Im Rahmen der proportionalen Konsolidierung erfasste der Partner seinen anteiligen Anteil an den Vermögenswerten des Joint Ventures.

Proposed improvementsVorgeschlagene Verbesserungen

Vorgeschlagene Änderungen der Standards.

Beispiel: Die vorgeschlagenen Verbesserungen wurden zur Kommentierung veröffentlicht.

Prospective applicationZukunftsgerichtete (prospektive) Anwendung

Die Anwendung einer Änderung nur auf Ereignisse nach dem Änderungszeitpunkt.

Beispiel: Die neue Bilanzierungsmethode wurde ab Januar zukunftsgerichtet angewendet.

ProvisionRückstellung

Eine Verbindlichkeit mit ungewissem Zeitpunkt oder ungewisser Höhe.

Beispiel: Für die Gewährleistungsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet.

Provisional valueVorläufiger Wert

Ein vorläufiger Betrag, der bei einem Unternehmenszusammenschluss angesetzt wird, solange der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit noch nicht abschließend feststeht.

Beispiel: Der vorläufige Wert des erworbenen immateriellen Vermögenswerts wurde innerhalb des Bewertungszeitraums angepasst.

Provisions, Contingent Liabilities and Contingent AssetsRückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen

Standard, der den Ansatz von Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten regelt.

Beispiel: IAS 37 umfasst Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen.

ProxyVollmacht / Bevollmächtigter

Eine Person oder Urkunde, die bevollmächtigt ist, für eine andere Person zu handeln.

Beispiel: Die Aktionäre können in der Versammlung durch einen Bevollmächtigten abstimmen.

PrudenceVorsicht (Vorsichtsprinzip)

Vorsicht bei Urteilsbildungen unter Unsicherheit.

Beispiel: Die Vorsicht unterstützt die neutrale Behandlung unsicherer Schätzungen.

Prudential supervisorsAufsichtsbehörden (prudenzielle Aufseher)

Aufsichtsorgane, die die Finanzstabilität überwachen.

Beispiel: Die Aufsichtsbehörden verlangen von den Banken, ausreichend Kapital vorzuhalten.

Public accountabilityÖffentliche Rechenschaftspflicht

Die Verantwortung eines Unternehmens, der Öffentlichkeit für die ihm anvertrauten Mittel Rechenschaft abzulegen; ein Kriterium für die Anwendung der IFRS.

Beispiel: Die öffentliche Rechenschaftspflicht ist eines der Kriterien, die darüber entscheiden, ob ein Unternehmen IFRS anwenden muss.

Public entityÖffentlich gehandeltes Unternehmen

Ein Unternehmen, dessen Wertpapiere öffentlich gehandelt werden.

Beispiel: Ein öffentlich gehandeltes Unternehmen muss die vollständigen IFRS anwenden.

Public sectorÖffentlicher Sektor

Staatlich kontrollierte Einrichtungen, die öffentliche Dienstleistungen erbringen.

Beispiel: Einrichtungen des öffentlichen Sektors können anstelle der IFRS die IPSAS anwenden.

Public securities marketsÖffentliche Wertpapiermärkte

Märkte, an denen Wertpapiere öffentlich gehandelt werden.

Beispiel: Die Aktien werden an öffentlichen Wertpapiermärkten notiert.

Public-to-private’ service concession arrangementDienstleistungskonzession von der öffentlichen Hand an einen privaten Betreiber (Public-to-Private)

Eine Vereinbarung, bei der die öffentliche Hand einem privaten Betreiber das Recht einräumt, öffentliche Dienstleistungen zu erbringen.

Beispiel: Die gebührenpflichtige Straße wurde im Rahmen einer Public-to-Private-Dienstleistungskonzession betrieben.

Publicly quoted entityBörsennotiertes Unternehmen

Ein Unternehmen, dessen Wertpapiere an einem öffentlichen Markt gehandelt werden.

Beispiel: Ein börsennotiertes Unternehmen muss Quartalsberichte einreichen.

Publish what you pay campaignPublish-what-you-pay-Kampagne (Zahlungen an Regierungen offenlegen)

Eine Kampagne, die Unternehmen zur Offenlegung von Zahlungen an Regierungen aufruft.

Beispiel: Die Publish-what-you-pay-Kampagne fördert die Transparenz in der Rohstoffindustrie.

Published priceVeröffentlichter Preis (Notierung)

Ein notierter Preis, der in einem aktiven Markt verfügbar ist.

Beispiel: Der veröffentlichte Preis wurde zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts herangezogen.

Purchase considerationErwerbsentgelt (Kaufpreis)

Was der Erwerber bei einem Unternehmenszusammenschluss zahlt.

Beispiel: Das Erwerbsentgelt kann bedingte Zahlungen umfassen.

Purchase methodErwerbermethode (Purchase Method)

Eine Methode der Abbildung eines Unternehmenszusammenschlusses, bei der der Erwerber die identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden zu beizulegenden Zeitwerten ansetzt.

Beispiel: Nach der Erwerbermethode werden die Kosten des Zusammenschlusses auf die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte verteilt.

Purchase priceKaufpreis

Der für den Erwerb gezahlte Preis.

Beispiel: Der Kaufpreis wurde auf die erworbenen Vermögenswerte verteilt.

Purchased option hedging instrumentGekaufte Option als Sicherungsinstrument

Eine gekaufte Option, die zur Kompensation eines Risikos in einer Sicherungsbeziehung erworben wird.

Beispiel: Ein gekauftes Optionssicherungsinstrument begrenzt das Verlustrisiko des Unternehmens.

Purchased optionsGekaufte Optionen

Optionskontrakte, die das Unternehmen als Inhaber erworben hat.

Beispiel: Gekaufte Optionen wurden zur Absicherung des Preisrisikos gehalten.

Put optionVerkaufsoption (Put-Option)

Ein Kontrakt, der dem Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht einräumt, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu verkaufen.

Beispiel: Der nicht beherrschende Anteil hielt eine Verkaufsoption, die den Konzern zum Erwerb dieser Anteile verpflichten konnte.

PuttableMit Rückgaberecht versehen (puttable)

Ein Instrument, das dem Inhaber das Recht einräumt, dessen Rückzahlung zu verlangen.

Beispiel: Mit Rückgaberecht ausgestattete Anteile werden als Finanzverbindlichkeiten eingestuft.

Puttable Financial Instruments and Obligations Arising on LiquidationRückgabefähige Finanzinstrumente und Verpflichtungen im Zusammenhang mit einer Liquidation

Instrumente, die ihren Inhabern ein Recht auf Rückgabe einräumen.

Beispiel: Rückgabefähige Instrumente können den Emittenten zum Rückkauf der Aktien verpflichten.

Puttable instrumentInstrument mit Rückgaberecht

Ein Instrument, das dem Inhaber das Recht einräumt, die Rückzahlung zu verlangen.

Beispiel: Ein Instrument mit Rückgaberecht kann unter strengen Voraussetzungen als Eigenkapital eingestuft werden.

Q-R

Qualify for recognition/derecognitionAnsatz- bzw. Ausbuchungskriterien erfüllen

Die Kriterien für den Ansatz oder die Ausbuchung eines Postens erfüllen.

Beispiel: Der Vermögenswert muss die Ansatzkriterien erfüllen, bevor er gebucht wird.

Qualifying assetQualifizierter Vermögenswert

Ein Vermögenswert, dessen Herrichtung für die beabsichtigte Nutzung oder Veräußerung zwangsläufig einen erheblichen Zeitraum in Anspruch nimmt und auf den Fremdkapitalkosten aktiviert werden dürfen.

Beispiel: Fremdkapitalkosten werden insoweit aktiviert, als sie sich auf den Erwerb eines qualifizierten Vermögenswerts beziehen.

Qualifying insurance policyQualifizierte Versicherungspolice

Eine Police, die festgelegte Kriterien erfüllt.

Beispiel: Die qualifizierte Versicherungspolice dient der Absicherung der Altersversorgungsleistung.

Qualitative characteristicsQualitative Merkmale

Eigenschaften, die Finanzinformationen für die Nutzer nützlich machen.

Beispiel: Relevanz und zutreffende Darstellung sind grundlegende qualitative Merkmale.

Quantitative disclosuresQuantitative Angaben

Zahlenmäßige Informationen, die im Jahresabschluss offengelegt werden.

Beispiel: Quantitative Angaben zum Kreditrisiko wurden gemacht.

Quoted equity instrumentNotiertes Eigenkapitalinstrument

Ein Eigenkapitalinstrument, für das veröffentlichte Marktpreise verfügbar sind.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert des notierten Eigenkapitalinstruments beruhte auf dem Börsenschlusskurs.

Quoted market priceNotierter Marktpreis

Der für den Vermögenswert in einem aktiven Markt verfügbare Preis.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert entspricht dem notierten Marktpreis.

Rated and unrated credit exposuresKreditengagements mit und ohne Rating

Kreditengagements, die danach klassifiziert werden, ob sie ein Rating besitzen.

Beispiel: Die Bank legte ihre Kreditengagements mit und ohne Rating offen.

Reacquired rightsWieder erworbene Rechte

Rechte, die der Erwerber bei einem Unternehmenszusammenschluss wieder erwirbt.

Beispiel: Wieder erworbene Rechte werden getrennt vom Firmenwert angesetzt.

Reacquisition provisionRückkaufsklausel (Wiedererwerbsvorbehalt)

Eine Regelung in Bezug auf den Wiedererwerb eines Postens.

Beispiel: Die Rückkaufsklausel beeinflusst die Bewertung des Vertrags.

Readily obtainable assetsLeicht beschaffbare Vermögenswerte

Vermögenswerte, die am Markt erworben werden können, anstatt sie selbst zu errichten oder zu entwickeln.

Beispiel: Die Kosten eines selbsterstellten Vermögenswerts übersteigen nicht die Kosten leicht beschaffbarer Vermögenswerte gleicher Qualität.

Realisable valueRealisierbarer Wert (Veräußerungswert)

Der bei einer Veräußerung zu erzielende Betrag.

Beispiel: Vorräte werden mit dem niedrigeren von Anschaffungs- oder Herstellungskosten und realisierbarem Wert bewertet.

Reasonable estimateVertretbare (sachgerechte) Schätzung

Eine Schätzung auf Grundlage ausreichender Informationen und sachgerechter Beurteilung.

Beispiel: Die Rückstellung beruhte auf einer vertretbaren Schätzung der künftigen Kosten.

Reasonably possibleGut möglich (mehr als entfernt, aber unwahrscheinlich)

Wahrscheinlicher als nur entfernt möglich, aber weniger wahrscheinlich als wahrscheinlich.

Beispiel: Ein Verlust wurde als gut möglich, nicht als wahrscheinlich bewertet.

ReassessmentNeubeurteilung (erneute Bewertung)

Die Überprüfung einer früheren Beurteilung oder Bewertung, um festzustellen, ob sie weiterhin zutrifft.

Beispiel: Nach der Ausübung der Verlängerungsoption war eine Neubeurteilung der Mietdauer erforderlich.

Reassessment of Embedded DerivativesNeubeurteilung eingebetteter Derivate

Standard, der die Überprüfung verlangt, ob ein eingebettetes Derivat abzutrennen ist.

Beispiel: IFRIC 9 behandelt die Neubeurteilung eingebetteter Derivate.

RebatesRabatte (Rückvergütungen)

Beträge, die einem Kunden nach einem Kauf zurückerstattet werden.

Beispiel: Das Unternehmen erfasste Rabatte als Minderung der Umsatzerlöse.

Rebuttable presumptionWiderlegbare Vermutung

Eine Annahme, die gilt, sofern sie nicht durch Gegenbeweis widerlegt wird.

Beispiel: Es besteht die widerlegbare Vermutung, dass der Erwerber der frühere Eigentümer ist.

ReceivablesForderungen

Beträge, die einem Unternehmen von Kunden oder Dritten geschuldet werden.

Beispiel: Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungen bewertet.

Reclassification adjustmentsReklassifizierungsberichtigungen

Beträge, die in der laufenden Periode aus dem sonstigen Gesamtergebnis in das Periodenergebnis umgegliedert werden.

Beispiel: Reklassifizierungsberichtigungen werden gesondert offengelegt, um eine doppelte Erfassung von Posten des sonstigen Gesamtergebnisses zu vermeiden.

Reclassification dateReklassifizierungsdatum (Umgliederungsdatum)

Das Datum, zu dem ein Posten umgegliedert wird.

Beispiel: Das Reklassifizierungsdatum kennzeichnet den Wechsel der Bewertung.

Recognised financial instrumentsAngesetzte (in der Bilanz erfasste) Finanzinstrumente

Finanzinstrumente, die in der Bilanz erfasst sind.

Beispiel: In der Bilanz erscheinen nur angesetzte Finanzinstrumente.

RecognitionAnsatz (Erfassung im Jahresabschluss)

Die Aufnahme eines Postens in den Jahresabschluss.

Beispiel: Der Ansatz des Vermögenswerts erfolgte mit der Übertragung der Kontrolle.

Recognition as an expenseErfassung als Aufwand (aufwandswirksame Behandlung)

Die Behandlung von Kosten als Aufwand im Periodenergebnis statt als Vermögenswert.

Beispiel: Forschungskosten wurden bei ihrer Entstehung sofort als Aufwand erfasst.

Recognition criteriaAnsatzkriterien

Voraussetzungen, die für die Erfassung eines Postens im Jahresabschluss erfüllt sein müssen.

Beispiel: Der Vermögenswert erfüllte die Ansatzkriterien.

ReconciliationAbstimmung / Überleitung

Der Prozess, zwei Zahlenwerke miteinander in Einklang zu bringen.

Beispiel: Die Abstimmung erläutert die Unterschiede zwischen den beiden Salden.

Recourse loanKredit mit Rückgriffsrecht

Ein Darlehen, bei dem der Kreditgeber auf den Kreditnehmer Rückgriff nehmen kann.

Beispiel: Das Darlehen mit Rückgriffsrecht wurde als Finanzverbindlichkeit angesetzt.

RecoverabilityWiedererlangbarkeit (Einbringlichkeit)

Die Fähigkeit, einen Buchwert wiederzuerlangen.

Beispiel: Die Wiedererlangbarkeit des Vermögenswerts wurde angezweifelt.

RecoverableWiedererlangbar

Fähig, durch künftige Nutzung oder Veräußerung wiedererlangt zu werden, im Gegensatz zur vollständigen Abschreibung.

Beispiel: Der Buchwert des Vermögenswerts wurde auf seinen erzielbaren Betrag reduziert.

Recoverable amountErzielbarer Betrag

Der höhere Betrag aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert.

Beispiel: Der erzielbare Betrag überstieg den Buchwert.

RecyclingWiedereinbuchung (Überleitung aus dem sonstigen Gesamtergebnis)

Die Überleitung von im sonstigen Gesamtergebnis erfassten Beträgen in das Periodenergebnis.

Beispiel: Die Wiedereinbuchung von Veräußerungsgewinnen ist für einige Posten zulässig.

RedemptionTilgung / Rückzahlung

Die Rückzahlung oder Ausbuchung eines Instruments durch den Emittenten.

Beispiel: Die Anleihen können nach Wahl des Emittenten getilgt werden.

Redemption amountTilgungsbetrag

Der bei der Tilgung eines Finanzinstruments an den Inhaber zu zahlende Betrag.

Beispiel: Der Tilgungsbetrag der Vorzugsaktien wurde im Anhang offengelegt.

Redemption priceTilgungspreis / Rückzahlungspreis

Betrag, der gezahlt wird, um ein Wertpapier bei oder vor Fälligkeit einzulösen.

Beispiel: Der Tilgungspreis wurde auf den Nennwert festgelegt.

Redemption prohibitionRückkaufverbot / Einlösungsverbot

Beschränkung, die es einem Unternehmen untersagt, seine Instrumente einzulösen.

Beispiel: Für die Vorzugsaktien galt ein Rückkaufverbot.

RefinancingRefinanzierung / Umschuldung

Ersetzung einer bestehenden Schuld durch eine neue Finanzierung.

Beispiel: Die vor dem Jahresende abgeschlossene Refinanzierung ermöglichte die Einstufung als langfristig.

ReformattedNeu formatiert / neu gegliedert

Für eine neue Darstellung umstrukturiert.

Beispiel: Die Vergleichszahlen wurden aus Gründen der Konsistenz neu formatiert.

Reformatted (IAS)Neu formatiert (neu aufgelegt)

Ein Standard, der in einem neuen Format umstrukturiert oder neu aufgelegt wurde, ohne dass sich seine inhaltlichen Anforderungen ändern.

Beispiel: Der neu formatierte International Accounting Standard wurde mit aktualisierten Verweisen, aber ohne inhaltliche Änderungen veröffentlicht.

Refund or a reduction in future contributionsErstattung oder Verringerung künftiger Beiträge

Erstattungen aus einem Leistungsplan.

Beispiel: Eine Erstattung spiegelt einen Überschuss im Plan wider.

Regular way purchase or saleKauf oder Verkauf zu marktüblichen Bedingungen

Kauf oder Verkauf eines finanziellen Vermögenswerts zu marktüblichen Vertragsbedingungen.

Beispiel: Zu marktüblichen Bedingungen getätigte Käufe werden am Handelstag oder am Abrechnungstag erfasst.

RegulatorAufsichtsbehörde / Regulierungsbehörde

Organ, das die Finanzmärkte beaufsichtigt und reguliert.

Beispiel: Die Aufsichtsbehörde verlangte von der Bank zusätzliche Angaben.

Rehabilitate-operate-transferSanieren-Betreiben-Übertragen (Rehabilitate-Operate-Transfer)

Ein Konzessionsmodell, bei dem der Betreiber bestehende Infrastruktur instand setzt, betreibt und anschließend an den öffentlichen Sektor zurücküberträgt.

Beispiel: Die Wasseraufbereitungsanlage wurde im Rahmen einer Sanieren-Betreiben-Übertragen-Konzession modernisiert.

ReimbursementErsatz / Erstattung

Ersatz für entstandene Kosten oder Verluste.

Beispiel: Der Versicherer bestätigte den Ersatz des Schadens.

Reinsurance assetsRückversicherungsaktiva / Rückversicherungsforderungen

Bei Rückversicherern gedeckte Beträge, die als Vermögenswert angesetzt werden.

Beispiel: Rückversicherungsaktiva werden getrennt von den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Reinsurance contractRückversicherungsvertrag

Ein Vertrag, durch den ein Versicherer Risiko auf einen Rückversicherer überträgt.

Beispiel: Der Rückversicherungsvertrag wurde hinsichtlich einer wesentlichen Risikoüberwälzung bewertet.

ReinsurerRückversicherer

Ein Versicherer, der einen anderen Versicherer versichert.

Beispiel: Der Rückversicherer übernimmt einen Teil des Risikos des Versicherers.

Reinvestment of dividendsDividendenreinvestition / Wiederanlage der Dividenden

Die Verwendung erhaltener Dividenden zum Erwerb zusätzlicher Aktien anstelle der Auszahlung in bar.

Beispiel: Der Aktionär wählte die Dividendenreinvestition, um zusätzliche Aktien des Unternehmens zu erwerben.

Related partiesNahe stehende Unternehmen und Personen

Parteien, die in einer Beziehung zum Unternehmen stehen.

Beispiel: Zu den nahe stehenden Unternehmen und Personen zählt das leitende Führungspersonal.

Related Party DisclosuresAngaben über nahe stehende Unternehmen und Personen (IAS 24)

IAS 24, der die Offenlegung von Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen verlangt.

Beispiel: Die Angaben über nahe stehende Unternehmen und Personen verlangen die Offenlegung der Vergütungen des leitenden Führungspersonals.

Related party transactionGeschäft mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Übertragung von Ressourcen zwischen nahe stehenden Unternehmen und Personen.

Beispiel: Jedes Geschäft mit nahe stehenden Unternehmen und Personen muss offengelegt werden.

RelevanceRelevanz / Entscheidungsrelevanz

Die qualitative Eigenschaft, wonach Informationen geeignet sind, die Entscheidungen der Nutzer zu beeinflussen.

Beispiel: Die Information hatte Voraussagewert und besaß daher Relevanz.

ReliabilityZuverlässigkeit

Eigenschaft von Informationen, die frei von wesentlichen Fehlern ist.

Beispiel: Die Zuverlässigkeit der Schätzung wurde von den Prüfern in Frage gestellt.

Reliability exceptionZuverlässigkeitsvorbehalt / Ausnahme aus Gründen der Zuverlässigkeit

Ausnahme, die aus Gründen der Zuverlässigkeit eine Abweichung von einer Anforderung erlaubt.

Beispiel: Der Zuverlässigkeitsvorbehalt gilt für bestimmte Angaben über nahe stehende Unternehmen und Personen.

Reliable measurement testTest der zuverlässigen Bewertbarkeit

Prüfung, ob ein Betrag zuverlässig bemessen werden kann.

Beispiel: Die Rückstellung erfüllte den Test der zuverlässigen Bewertbarkeit nicht.

Reload featureReload-Merkmal (automatische Nachgewährung)

Ein Merkmal, das automatisch neue Optionen gewährt.

Beispiel: Das Reload-Merkmal gewährt bei Ausübung zusätzliche Optionen.

Reload optionReload-Option (Nachgewährungsoption)

Ein Merkmal einer Aktienoption, das dem Inhaber bei Ausübung bestehender Optionen neue Optionen gewährt und die verbrauchten Aktien ersetzt.

Beispiel: Im Rahmen der Reload-Option gewährte die Ausübung der Option dem Inhaber eine neue Option über die gleiche Anzahl von Aktien.

RemeasurementNeubewertung / Neumessung

Neuberechnung eines Betrags auf Grundlage neuer Informationen.

Beispiel: Die Neubewertung des Plans wurde im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Removal of accounts provisionKlausel zur Herausnahme von Forderungen (bedingungsloses Rückkaurecht)

Recht, Forderungen aus einer Verbriefungsstruktur herauszunehmen.

Beispiel: Die Klausel zur Herausnahme von Forderungen ermöglicht dem Übertragenden, Forderungen zurückzuziehen.

Rendering of servicesDienstleistungserbringung

Erbringung von Dienstleistungen, aus denen Umsatzerlöse aus Verträgen entstehen.

Beispiel: Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen werden im Zeitablauf erfasst.

Renewal rightsVerlängerungsrechte

Rechte eines Leasingnehmers oder Vertragspartners, die Laufzeit eines Vertrags zu verlängern.

Beispiel: Die Verlängerungsrechte wurden bei der Bestimmung der durchsetzbaren Leasinglaufzeit berücksichtigt.

ReorganisationsReorganisationen / Umstrukturierungen

Umstrukturierung der rechtlichen oder operativen Struktur eines Unternehmens.

Beispiel: Reorganisationen verursachen häufig erhebliche einmalige Kosten.

RepackagingRepackaging / Neupaketierung von Finanzinstrumenten

Kombination und Weiterverkauf von Finanzinstrumenten in einer neuen Form.

Beispiel: Repackaging-Geschäfte wurden aus dem Konsolidierungskreis ausgeschlossen.

Repairs and maintenanceInstandhaltung und Reparaturen

Regelmäßige Aufwendungen, um Vermögenswerte funktionsfähig zu erhalten.

Beispiel: Instandhaltung und Reparaturen werden in dem Zeitpunkt, in dem sie entstehen, als Aufwand erfasst.

RepaymentTilgung / Rückzahlung

Rückzahlung geliehener Mittel.

Beispiel: Die Tilgung des Darlehens ist in fünf Jahren fällig.

Replacement awardErsatzzusage / Ersatzgewährung

Eine Gewährung auf Basis von Zahlungen in Form von Aktien (share-based payment), die eine bestehende Gewährung ersetzt, beispielsweise in einem Unternehmenszusammenschluss.

Beispiel: Die den Mitarbeitern des erworbenen Unternehmens gewährte Ersatzzusage wurde unter Bezugnahme auf die ursprüngliche Gewährung bewertet.

Replacement cost of an assetWiederbeschaffungskosten eines Vermögenswerts

Die Kosten für die Ersetzung eines Vermögenswerts.

Beispiel: Die Wiederbeschaffungskosten spiegeln die aktuellen Marktpreise wider.

RepledgeWeiterverpfändung

Verpfändung von Sicherheiten, die von einer Vertragspartei erhalten wurden, an einen Dritten.

Beispiel: Die Bank verpfändete die als Sicherheit erhaltenen Wertpapiere weiter.

Reportable segmentBerichtspflichtiges Segment / meldepflichtiges Segment

Ein Segment, das die Schwellenwerte für den gesonderten Bericht erfüllt.

Beispiel: In diesem Jahr wurde nur ein berichtspflichtiges Segment identifiziert.

Reporting currencyBerichtswährung

Die Währung, in der ein Unternehmen seinen Abschluss darstellt.

Beispiel: Die Ergebnisse des ausländischen Unternehmens wurden in die Berichtswährung umgerechnet.

Reporting Currency – Measurement And Presentation of Financial Statements Under IAS 21 and IAS 29Berichtswährung – Bewertung und Darstellung der Abschlüsse nach IAS 21 und IAS 29

Leitlinien zur Bewertung und Darstellung der Abschlüsse nach IAS 21 und IAS 29.

Beispiel: Das Dokument behandelt die Berichtswährung nach IAS 21 und IAS 29.

Reporting Currency – Translation from Measurement Currency to Presentation CurrencyBerichtswährung – Umrechnung von der Bewertungswährung in die Darstellungswährung

Umrechnung von Beträgen aus der Bewertungswährung in die Berichtswährung.

Beispiel: Die Umrechnung in die Darstellungswährung erfolgt unter Verwendung des Stichtagskurses.

Reporting dateStichtag / Berichtsdatum

Der Stichtag des Abschlusses eines Unternehmens.

Beispiel: Vermögenswerte werden zum Stichtag bewertet.

Reporting enterpriseBerichtendes Unternehmen

Das Unternehmen, dessen Abschluss erstellt wird.

Beispiel: Das berichtende Unternehmen stellt seinen eigenen Abschluss dar.

Reporting entityBerichtseinheit / berichtendes Unternehmen

Ein Unternehmen oder ein Teil eines Unternehmens, für den ein Abschluss erstellt und dargestellt wird.

Beispiel: Eine Berichtseinheit kann ein einzelnes Unternehmen oder eine Gruppe sein, die aus einem Mutterunternehmen und dessen Tochterunternehmen besteht.

Reporting packageBerichtspaket

Ein Satz von Berichten, der für die Konsolidierung erstellt wird.

Beispiel: Die Tochterunternehmen legen dem Mutterunternehmen ein Berichtspaket vor.

Reporting periodBerichtszeitraum / Berichtsperiode

Der durch einen Abschluss abgedeckte Zeitraum.

Beispiel: Der Berichtszeitraum endet jedes Jahr am 31. Dezember.

Representational faithfulnessZutreffende Darstellung / Abbildungstreue

Informationen, die die wirtschaftlichen Sachverhalte, die sie darstellen sollen, getreu abbilden.

Beispiel: Die zutreffende Darstellung erfordert vollständige und neutrale Informationen.

Repurchase agreementRückkaufsvereinbarung (Repo)

Eine Vereinbarung über den Verkauf von Wertpapieren mit der Verpflichtung, sie zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen.

Beispiel: Die im Rahmen der Rückkaufsvereinbarung verkauften Wertpapiere wurden als besicherte Kreditaufnahme erfasst.

Repurchase transactionsRückkaufgeschäfte (Repo-Geschäfte)

Verkauf von Vermögenswerten mit Vereinbarung über den Rückkauf.

Beispiel: Rückkaufgeschäfte werden als besicherte Kreditaufnahme behandelt.

ResearchForschung

Originaluntersuchung mit dem Ziel, neues Wissen zu gewinnen.

Beispiel: Forschungsaufwendungen werden in dem Zeitpunkt, in dem sie entstehen, als Aufwand erfasst.

ReserveRücklage / Reserve

Ein Teil des Eigenkapitals, der für einen bestimmten Zweck zurückgestellt wird.

Beispiel: Die Neubewertungsrücklage wird innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Residual costRestkostenwert / verbleibender Buchwert

Der verbleibende Buchwert eines Postens.

Beispiel: Die Restkosten spiegeln den verbleibenden, noch nicht angesetzten Wert wider.

Residual interestRestbeteiligung / verbleibendes Residualinteresse

Der verbleibende Anteil an einem Unternehmen, nachdem andere Anteile abgerechnet wurden, häufig zum beizulegenden Zeitwert bemessen.

Beispiel: Die nach der Veräußerung verbleibende Restbeteiligung wurde zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet.

Residual valueRestwert

Der geschätzte Wert am Ende der Nutzungsdauer.

Beispiel: Der Restwert wird von den Kosten abgezogen, um die Abschreibungsbasis zu ermitteln.

Resolution of the IASB – Withdrawal of IAS 15 by the BoardBeschluss des IASB – Rückzug des IAS 15 durch das Board

Beschluss des Boards, den IAS 15 aus den Standards zu entfernen.

Beispiel: Der Beschluss des IASB zog den IAS 15 aus seinen Standards zurück.

RestatementNeufestsetzung / Anpassung

Berichtigung bereits veröffentlichter Abschlüsse wegen Fehlern.

Beispiel: Eine Neufestsetzung der Vorperiodenzahlen war erforderlich.

Restricted sharesGesperrte Aktien / mit Beschränkungen belegte Aktien

Aktien, die Übertragungsbeschränkungen oder Vesting-Bedingungen unterliegen und häufig als Vergütung an Arbeitnehmer ausgegeben werden.

Beispiel: Die den Führungskräften gewährten gesperrten Aktien werden über drei Jahre hinweg unverfallbar.

RestructuringRestrukturierung / Umstrukturierung

Ein Programm, das den Umfang oder die Art der Geschäftstätigkeit wesentlich ändert.

Beispiel: Die Restrukturierung führte zur Schließung zweier Produktionsstätten.

Restructuring provisionRestrukturierungsrückstellung

Für die Kosten einer geplanten Restrukturierung angesetzte Rückstellung.

Beispiel: Die Restrukturierungsrückstellung deckt die Kosten der Beendigung von Arbeitsverhältnissen ab.

ResultErgebnis

Der Gewinn oder Verlust einer Periode.

Beispiel: Das Jahresergebnis wurde nach Steuern ausgewiesen.

Retail methodEinzelhandelsmethode (Retail-Methode)

Schätzung des Vorratswerts unter Verwendung von Einzelhandelspreisen.

Beispiel: Die Einzelhandelsmethode schätzt den Endbestand der Vorräte zum Verkaufspreis abzüglich der Handelsspanne.

Retail store chainEinzelhandelskette

Ein Unternehmen, das mehrere Einzelhandelsgeschäfte unter gemeinsamer Eigentümerschaft oder Leitung betreibt.

Beispiel: Die Einzelhandelskette meldete im Jahresverlauf ein starkes Umsatzwachstum auf vergleichbarer Fläche.

Retained earningsGewinnrücklagen / einbehaltene Gewinne

Kumulierte, nicht ausgeschüttete Gewinne.

Beispiel: Die Gewinnrücklagen werden innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Retained profitEinbehaltener Gewinn

Kumulierte Gewinne, die im Unternehmen verbleiben, anstatt ausgeschüttet zu werden.

Beispiel: Der einbehaltene Gewinn wird innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Retirement benefit plansAltersversorgungspläne / Pläne für Leistungen nach dem Berufsausscheiden

Vereinbarungen, die Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses vorsehen.

Beispiel: Die Gruppe ist Trägerin mehrerer Altersversorgungspläne.

Retroactive classificationRückwirkende Klassifizierung

Die Anwendung einer Klassifizierungsentscheidung auf frühere Perioden sowie auf die laufende Periode.

Beispiel: Die Änderung der Segmentstruktur erforderte die rückwirkende Klassifizierung der Vorperiodenzahlen.

Retrospective applicationRückwirkende Anwendung

Anwendung einer neuen Bilanzierungsmethode, als wäre sie stets angewendet worden.

Beispiel: Die Änderung wurde durch rückwirkende Anwendung vorgenommen.

Retrospective restatementRückwirkende Neufestsetzung

Berichtigung der Vorperiodenzahlen, als sei der Fehler nie aufgetreten.

Beispiel: Der Fehler wurde durch rückwirkende Neufestsetzung berichtigt.

Return on investmentKapitalrendite / Return on Investment (ROI)

Eine Kennzahl für den Ertrag im Verhältnis zur getätigten Investition.

Beispiel: Die Kapitalrendite des Projekts überstieg die geforderte Mindestrendite.

Return on plan assets (of an employee benefit plan)Ertrag auf das Planvermögen (eines Leistungsplans)

Erzielte Erträge aus den Anlagen des Planvermögens.

Beispiel: Der Ertrag auf das Planvermögen mindert den Pensionsaufwand.

RevaluationNeubewertung / Aufwertung

Die Neumessung eines Vermögenswerts des Anlagevermögens auf seinen beizulegenden Zeitwert, wobei der Anstieg im sonstigen Gesamtergebnis erfasst wird.

Beispiel: Eine Neubewertung der Immobilie erhöhte deren Buchwert, und der Überschuss wurde im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Revaluation reserveNeubewertungsrücklage

Eine Rücklage, die aus der Neubewertung von Vermögenswerten entsteht.

Beispiel: Die Neubewertungsrücklage stieg durch die Neubewertung der Immobilie.

Revaluation surplusNeubewertungsüberschuss / Aufwertungsdifferenz

Erhöhung des Buchwerts eines Vermögenswerts bei Neubewertung.

Beispiel: Der Neubewertungsüberschuss wird im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Revalued amount of an assetNeubewerteter Betrag eines Vermögenswerts

Beizulegender Zeitwert zum Neubewertungsstichtag abzüglich der nachfolgenden Abschreibungen.

Beispiel: Der neubewertete Betrag eines Vermögenswerts ersetzt dessen Buchwert.

RevenueUmsatzerlöse

Erträge aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eines Unternehmens, wie dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen.

Beispiel: Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden werden erfasst, wenn die Kontrolle über die Waren übergeht.

Revenue—Barter Transactions Involving Advertising ServicesUmsatzerlöse – Tauschgeschäfte (Barter) mit Werbeleistungen

Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen aus Barter-Werbegeschäften.

Beispiel: SIC 31 behandelt Tauschgeschäfte, die Werbeleistungen beinhalten.

ReversalRückbuchung / Auflösung

Minderung oder Aufhebung eines zuvor angesetzten Betrags.

Beispiel: Die Auflösung des Wertminderungsaufwands erhöhte den Gewinn.

Reverse acquisitionUmgekehrter Unternehmenserwerb (Reverse Acquisition)

Ein Unternehmenszusammenschluss, bei dem das rechtlich erworbene Unternehmen das buchhalterisch erwerbende Unternehmen ist.

Beispiel: Bei einem umgekehrten Unternehmenserwerb ist die rechtliche Tochtergesellschaft der buchhalterische Erwerber.

Reverse share splitAktienzusammenlegung (Reverse Split)

Zusammenlegung von Aktien zur Erhöhung des Nennwerts.

Beispiel: Eine Aktienzusammenlegung verringert die Anzahl der ausstehenden Aktien.

RevisedÜberarbeitet / revidiert

Geändert oder aktualisiert, bezogen auf einen Standard, eine Schätzung oder eine Angabe, die verändert wurde.

Beispiel: Das Unternehmen wendete den überarbeiteten Standard vom Beginn des Berichtszeitraums an prospektiv an.

Revised (IAS)Überarbeitet (IAS)

Eine geänderte Fassung eines Standards.

Beispiel: Der überarbeitete Standard gilt für Jahresperioden, die nach 2020 beginnen.

Revoke a designationFestlegung widerrufen / Zuordnung aufheben

Aufhebung einer zuvor getroffenen Festlegung eines finanziellen Vermögenswerts oder einer finanziellen Verbindlichkeit.

Beispiel: Ein Unternehmen kann eine Festlegung nur in begrenzten Situationen widerrufen.

Rewards associated with a leased assetMit einem Leasingobjekt verbundene Erträge

Erwartete Vorteile und Erträge aus dem Leasingobjekt.

Beispiel: Die mit einem Leasingobjekt verbundenen Erträge sprechen für ein Finanzierungsleasing.

Right of first refusalVorkaufsrecht

Ein vertragliches Recht, dass ein Vermögenswert angeboten wird, bevor er anderen Parteien angeboten wird.

Beispiel: Der Gesellschafter hatte hinsichtlich jeder Übertragung der Anteile ein Vorkaufsrecht.

Right of set-offAufrechnungsrecht / Verrechnungsrecht

Rechtlicher Anspruch, zwischen zwei Parteien geschuldete Beträge zu verrechnen.

Beispiel: Das Unternehmen hatte über die Salden ein Aufrechnungsrecht.

Right to exploreAufsuchungsrecht / Erkundungsrecht

Das Recht eines Unternehmens, nach Ressourcen zu erkunden.

Beispiel: Das Unternehmen hält das Recht, das Offshore-Feld zu erkunden.

Rights issueBezugsrechtsemission / Kapitalerhöhung mit Bezugsrechten

Das Angebot neuer Aktien an bestehende Aktionäre.

Beispiel: Die Bezugsrechtsemission wurde den bestehenden Aktionären anteilig angeboten.

Rights to Interests Arising from Decommissioning, Restoration and Environmental Rehabilitation FundsRechte an Anteilen aus Rückbau-, Sanierungs- und Umweltsanierungsfonds

Rechte an Anteilen aus Stilllegungs- und Rückbaufonds.

Beispiel: Diese Anteilsrechte werden als Vermögenswert angesetzt.

RiskRisiko

Die Möglichkeit, dass tatsächliche Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen, einschließlich Finanzrisiken wie Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiko.

Beispiel: Das Unternehmen legt Art und Umfang der aus Finanzinstrumenten entstehenden Risiken offen.

Risk exposureRisikoexposition / Risikoaussetzung

Der risikobehaftete Betrag.

Beispiel: Das Unternehmen legte seine Risikoexposition nach Risikotyp offen.

Risk of divergenceDivergenzrisiko / Abweichungsrisiko

Risiko, dass bewertete Größen sich in unterschiedliche Richtungen entwickeln.

Beispiel: Das Hedging scheiterte aufgrund des Abweichungsrisikos zwischen den Variablen.

Risk-free interest rateRisikofreier Zinssatz

Rendite einer Anlage ohne Ausfallrisiko.

Beispiel: Der Abzinsungssatz basierte auf dem risikofreien Zinssatz.

Risks and rewardsRisiken und Erträge (Vorteile)

Die mit dem Eigentum an einem Vermögenswert verbundenen Risiken und Vorteile, die zur Beurteilung der Übertragung im Leasing und bei der Ausbuchung herangezogen werden.

Beispiel: Der Leasingvertrag übertrug im Wesentlichen alle Risiken und Erträge des Eigentums auf den Leasingnehmer.

Risks and rewards of ownershipRisiken und Erträge der Eigentümerschaft

Risikotragung von Gewinnen und Verlusten, die mit dem Eigentum an einem Vermögenswert verbunden sind.

Beispiel: Die Übertragung der Risiken und Erträge der Eigentümerschaft bestimmt den Ansatz.

Risks associated with a leased assetMit einem Leasingobjekt verbundene Risiken

Risiken aus dem Eigentum an oder der Nutzung eines Leasingobjekts.

Beispiel: Im Wesentlichen alle mit dem Leasingobjekt verbundenen Risiken wurden übertragen.

Roll backRückführung eines Betrags

Minderung eines Buchwerts auf einen niedrigeren früheren Wert.

Beispiel: Das Unternehmen musste den Neubewertungsüberschuss zurückführen.

Roll forwardFortschreibung / Vortrag eines Betrags

Übertragung eines Saldos in die folgende Periode.

Beispiel: Die Bewegungsübersicht trägt den Rückstellungssaldo fort.

RoyaltyLizenzgebühr / Tantieme

Eine Zahlung an den Eigentümer eines Vermögenswerts, etwa eines Patents oder einer Marke, für das Recht zu dessen Nutzung.

Beispiel: Lizenzgebührenerträge aus der Markenlizenzierung werden nach dem Periodenabgrenzungsprinzip erfasst.

S

SaleVerkauf

Übertragung eines Vermögenswerts gegen ein Entgelt.

Beispiel: Umsatzerlöse aus dem Verkauf werden erfasst, wenn die Kontrolle übergeht.

Sale and leaseback transactionSale-and-Lease-back-Transaktion / Verkauf und Rückleasing

Geschäft, bei dem ein Eigentümer einen Vermögenswert verkauft und ihn zurückleast.

Beispiel: Das Unternehmen erfasste einen Gewinn aus der Sale-and-Lease-back-Transaktion.

SARSAktienwertsteigerungsrechte (Share Appreciation Rights)

Rechte, die Arbeitnehmern die Wertsteigerung von Aktien auszahlen.

Beispiel: Den Arbeitnehmern wurden in bar abzuwickelnde Aktienwertsteigerungsrechte (SARS) gewährt.

ScopeAnwendungsbereich / Geltungsbereich

Der Umfang der Geschäfte oder Unternehmen, auf die ein Standard oder eine Bilanzierungsmethode anwendbar ist.

Beispiel: Das Geschäft fiel in den Anwendungsbereich des Leasingstandards.

Scope of IFRS 2Anwendungsbereich des IFRS 2

Das Ausmaß, in dem die Vorschriften zu auf Aktien basierenden Vergütungen (share-based payment) anwendbar sind.

Beispiel: Der Anwendungsbereich des IFRS 2 umfasst auf Eigenkapital basierende Gewährungen.

Secondary segment informationSekundäre Segmentinformationen

Segmentangaben, die für das sekundäre Berichtsformat bereitgestellt werden.

Beispiel: Sekundäre Segmentinformationen werden nach geografischen Gebieten berichtet.

SecuritiesWertpapiere

Handelbare Finanzinstrumente wie Aktien und Schuldverschreibungen.

Beispiel: Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

SecuritisationVerbriefung

Umwandlung von Vermögenswerten in handelbare Wertpapiere.

Beispiel: Die Verbriefung überträgt finanzielle Vermögenswerte auf eine Zweckgesellschaft.

SegmentSegment / Geschäftsbereich / Teilbereich

Ein abgrenzbarer Teilbereich eines Unternehmens, für den separate Finanzinformationen verfügbar sind und von der Geschäftsführung beurteilt werden.

Beispiel: Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten jedes Segments werden im Anhang zur Segmentberichterstattung offengelegt.

Segment assetsSegmentvermögenswerte

Einem berichtspflichtigen Segment zurechenbare Vermögenswerte.

Beispiel: Die Segmentvermögenswerte werden für jedes Segment offengelegt.

Segment expenseSegmentaufwendungen

Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit eines Segments.

Beispiel: Die Segmentaufwendungen umfassen die dem Segment direkt zurechenbaren Kosten.

Segment managerSegmentleiter / Segmentmanager

Person, die für die Geschäftstätigkeit eines berichtspflichtigen Segments verantwortlich ist.

Beispiel: Der Segmentleiter berichtet die Ergebnisse an die Geschäftsleitung.

Segment profit or lossSegmentgewinn oder Segmentverlust

Der Gewinn oder Verlust eines operativen Segments, wie er dem für operative Entscheidungen zuständigen Entscheider (chief operating decision maker) berichtet wird.

Beispiel: Das Segmentergebnis jedes berichtspflichtigen Segments wurde im Anhang offengelegt.

Segment ReportingSegmentberichterstattung

Offenlegung von Finanzinformationen nach operativen Segmenten.

Beispiel: Die Segmentberichterstattung hilft den Nutzern, verschiedene Geschäftsbereiche zu beurteilen.

Segment resultSegmentergebnis

Gewinn oder Verlust eines berichtspflichtigen operativen Segments.

Beispiel: Das Segmentergebnis wird vor nicht zugeordneten Konzernkosten ausgewiesen.

Segment revenueSegmentumsatzerlöse / Segmenterlöse

Einem berichtspflichtigen Segment zurechenbare Umsatzerlöse.

Beispiel: Die Segmentumsatzerlöse werden für jedes berichtspflichtige Segment offengelegt.

Self-constructed assetSelbst erstellter Vermögenswert

Ein Vermögenswert, den das Unternehmen selbst erstellt hat.

Beispiel: Die Kosten eines selbst erstellten Vermögenswerts umfassen die direkt zurechenbaren Kosten.

Self-insuranceSelbstversicherung

Ein Risikomanagementansatz, bei dem ein Unternehmen ein Risiko selbst behält, anstatt es auf einen Versicherer zu übertragen.

Beispiel: Das Unternehmen praktiziert für kleinere Sachschadenansprüche eine Selbstversicherung.

Selling priceVerkaufspreis

Der Preis, zu dem eine Ware verkauft wird.

Beispiel: Der Verkaufspreis bestimmt die Umsatzerlöse für die Einheit.

Sensitivity analysisSensitivitätsanalyse

Methode, die zeigt, wie sich Ergebnisse bei Änderungen der Annahmen verändern.

Beispiel: Die Bank legte eine Sensitivitätsanalyse für das Marktrisiko offen.

SeparabilitySeparierbarkeit / Abtrennbarkeit

Fähigkeit eines Vermögenswerts, getrennt und verkauft werden zu können.

Beispiel: Die Separierbarkeit ist ein Kriterium für den Ansatz immaterieller Vermögenswerte.

Separability criterionSeparierbarkeitskriterium

Die Voraussetzung, dass ein immaterieller Vermögenswert getrennt und verkauft oder übertragen werden kann.

Beispiel: Die Software erfüllte das Separierbarkeitskriterium und wurde als immaterieller Vermögenswert angesetzt.

Separable assetsSeparierbare Vermögenswerte

Vermögenswerte, die eigenständig getrennt und verkauft werden können.

Beispiel: Im Rahmen der Kaufpreisaufteilung wurden separierbare Vermögenswerte identifiziert.

Separate financial statementsEinzelabschluss / separate Abschlüsse

Abschlüsse, die von einem Mutter- oder Investorunternehmen für sich allein aufgestellt werden.

Beispiel: In den Einzelabschlüssen werden Tochterunternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert.

Separate liabilityEigenständige Verbindlichkeit / gesonderte Verbindlichkeit

Eine Verbindlichkeit, die für sich allein angesetzt wird und nicht als Teil einer anderen.

Beispiel: Die Garantie wird als eigenständige Verbindlichkeit angesetzt.

Separately identifiableGesondert identifizierbar / separat identifizierbar

Fähig, gesondert identifiziert zu werden.

Beispiel: Der Vermögenswert ist gesondert vom Firmenwert identifizierbar.

Service Concession ArrangementDienstleistungskonzessionsvereinbarung (Service Concession Arrangement)

Eine Vereinbarung, bei der ein Staat einem privaten Betreiber das Recht einräumt, über einen bestimmten Zeitraum hinweg öffentliche Dienstleistungen zu erbringen.

Beispiel: Im Rahmen einer Dienstleistungskonzessionsvereinbarung setzt der Betreiber einen finanziellen Vermögenswert oder einen immateriellen Vermögenswert an.

Service costDienstleistungskosten (Perioden-Servicekosten)

Die in der laufenden Periode erdiente Leistung.

Beispiel: Die Dienstleistungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Service dateDatum der Dienstleistung (Dienstleistungsdatum)

Datum, an dem ein Arbeitnehmer Leistungen unter einem Plan erbringt.

Beispiel: Die Leistungen (Ansprüche) erwachsen ab dem Datum der Dienstleistung des Arbeitnehmers.

Service markDienstleistungsmarke

Eine Marke, die die Dienstleistungen eines Anbieters kennzeichnet.

Beispiel: Das Unternehmen hat für seine Marke eine Dienstleistungsmarke eingetragen.

Servicing assetServicing-Vermögenswert (Betreuungsaktivposten)

Ein Recht auf Vergütungen für die Betreuung (Servicing) finanzieller Vermögenswerte, das die angemessene Vergütung übersteigt.

Beispiel: Der einbehaltene Servicing-Vermögenswert wurde bei Entstehung mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Servicing costsServicing-Kosten (Kosten der Betreuung)

Kosten der Verwaltung von Krediten oder Vermögenswerten für Dritte.

Beispiel: Die Servicing-Kosten minderten die Nettozinserträge.

Servicing liabilitiesServicing-Verbindlichkeiten

Verpflichtungen zur Betreuung (Servicing) finanzieller Vermögenswerte, die nach der Übertragung einbehalten werden.

Beispiel: Servicing-Verbindlichkeiten werden anfänglich mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Servicing liabilityServicing-Verbindlichkeit

Eine Verpflichtung zur Betreuung (Servicing) finanzieller Vermögenswerte.

Beispiel: Für das einbehaltene Servicing wurde eine Servicing-Verbindlichkeit angesetzt.

Servicing rightsServicing-Rechte (Betreuungsrechte)

Rechte zur Betreuung (Servicing) übertragener finanzieller Vermögenswerte.

Beispiel: Servicing-Rechte werden angesetzt, wenn die Vermögenswerte übertragen werden.

Set of financial statementsVollständiger Abschluss (Gesamtheit der Finanzberichte)

Die Gesamtheit der Abschlussteile, die zur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows eines Unternehmens erforderlich ist.

Beispiel: Ein vollständiger Abschluss umfasst eine Bilanz (Finanzlageübersicht), eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie weitere Übersichten.

Set-off, legal right ofGesetzliches Aufrechnungsrecht (Recht zur Saldierung)

Ein rechtlich durchsetzbares Recht, Beträge miteinander zu verrechnen.

Beispiel: Um Salden zu verrechnen, ist ein gesetzliches Aufrechnungsrecht erforderlich.

Settle net = net settlementNettoabwicklung (Nettoregulierung)

Erfüllung eines Vertrags durch Leistung nur des Nettobetrags.

Beispiel: Die Verträge werden netto in bar abgewickelt.

SettlementErfüllung (Begleichung)

Das Erlöschen einer Verbindlichkeit durch Zahlung oder Übertragung von Ressourcen.

Beispiel: Die Erfüllung der Verbindlichkeit erfolgte in der Folgeberiode.

Settlement (of employee benefit obligations)Erfüllung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer (Abgeltung)

Ein Geschäftsvorfall, der die weitere gesetzliche oder faktische Verpflichtung für einen Teil oder alle der Leistungen zum Erlöschen bringt.

Beispiel: Die Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung führte zu einem Ertrag, der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wurde.

Settlement dateErfüllungstag (Verrechnungstag)

Datum, an dem ein Geschäft endgültig erfüllt wird.

Beispiel: Das Geschäft wurde am Erfüllungstag gebucht.

Settlement date accountingBilanzierung zum Erfüllungstag

Erfassung von Geschäften zu dem Zeitpunkt, an dem die Vermögenswerte geliefert werden.

Beispiel: Das Unternehmen wendet die Bilanzierung zum Erfüllungstag auf gewöhnliche Geschäfte (Regular-Way-Geschäfte) an.

Settlement provisionRückstellung für die Erfüllung (Regulierungsrückstellung)

Eine Rückstellung, die für eine erwartete Erfüllung gebildet wird.

Beispiel: Für den Anspruch wurde eine Erfüllungsrückstellung gebildet.

Settlement valueErfüllungswert (Regulierungswert)

Der Wert, zu dem eine Verbindlichkeit erfüllt wird.

Beispiel: Der Erfüllungswert wurde mit der Gegenpartei vereinbart.

Severally liableNur für den eigenen Anteil haftend (Einzelhaftung)

Situation, in der jede Partei einer Gesamtverpflichtung nur für ihren eigenen Anteil an der Verbindlichkeit haftet.

Beispiel: Nach dem Gesellschaftsvertrag haftet jeder Gesellschafter für die Schulden des Unternehmens nur in Höhe seines Anteils.

Shadow accountingSchattenbilanzierung (Shadow Accounting)

Angleichung der Rechnungslegung zwischen Versicherungsnehmern und Anteilseignern.

Beispiel: Die Schattenbilanzierung grenzt bestimmte unrealisierte Gewinne ab.

ShareAnteil / Aktie

Einheit des Eigentumsanteils am Kapital einer Gesellschaft.

Beispiel: Jede Aktie gewährt ein Stimmrecht.

Share appreciation rightsRechte auf Aktienwertsteigerung (Kursanstaltsrechte)

Zusagen, die in bar ausgeglichen werden und auf der Steigerung des Aktienkurses basieren.

Beispiel: Rechte auf Aktienwertsteigerung werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Share buy-back arrangementsVereinbarungen über den Rückkauf eigener Aktien

Vereinbarungen, durch die ein Unternehmen eigene Aktien von den Aktionären zurückkauft.

Beispiel: Im Rahmen der Rückkaufvereinbarungen erworbene eigene Aktien wurden vom Eigenkapital abgesetzt.

Share call optionsAktien-Kaufoptionen

Verträge, die das Recht einräumen, Aktien zu einem festgelegten Preis zu kaufen.

Beispiel: Führenden Managern wurden Aktien-Kaufoptionen gewährt.

Share capitalGezeichnetes Kapital / Grundkapital

Der von den Aktieninhabern eingebrachte Kapitalbetrag.

Beispiel: Das gezeichnete Kapital wird in der Bilanz ausgewiesen.

Share Capital – Reacquired Own Equity Instruments (Treasury Shares)Gezeichnetes Kapital – Rückgekaufte eigene Eigenkapitalinstrumente (eigene Aktien)

Rückgekaufte eigene Aktien, die vom Eigenkapital abgesetzt werden.

Beispiel: Eigene Aktien werden vom Eigenkapital abgesetzt.

Share consolidationAktienzusammenlegung

Zusammenfassung mehrerer Aktien in eine Aktie.

Beispiel: Die Aktienzusammenlegung verringerte die Zahl der Stammaktien.

Share optionAktienoption

Ein Vertrag, der dem Inhaber das Recht einräumt, Aktien eines Unternehmens innerhalb eines festgelegten Zeitraums zu einem bestimmten Preis zu erwerben.

Beispiel: Die Anwartschaftsbedingungen (Vesting Conditions) der Aktienoption verlangen, dass der Arbeitnehmer drei Jahre im Dienst bleibt.

Share option planAktienoptionsplan

Ein Plan, der Arbeitnehmern Aktienoptionen einräumt.

Beispiel: Der Aktienoptionsplan wird über drei Jahre unverfallbar (vested).

Share premiumKapitalrücklage (Aktienagio)

Der für Aktien über deren Nennwert hinaus vereinnahmte Betrag.

Beispiel: Die Emission brachte eine Kapitalrücklage (Agio) von zwei Millionen.

Share splitAktiensplit

Erhöhung der Zahl der ausstehenden Aktien, ohne dass sich das Gesamtkapital ändert.

Beispiel: Der Aktiensplit verdoppelte die Zahl der ausgegebenen Aktien.

Share warrantAktienwarrant (Bezugschein)

Ein Wertpapier, das dem Inhaber das Recht einräumt, vor einem festgelegten Datum Aktien zu einem bestimmten Preis zu erwerben.

Beispiel: Die vom Unternehmen begebenen Aktienwarrants wurden als Eigenkapitalinstrumente klassifiziert.

Share-based PaymentZahlungen auf Aktienbasis (Share-based Payment)

Standard zur Bilanzierung von Zahlungen, die in Aktien oder bar beglichen werden.

Beispiel: IFRS 2 regelt Geschäftsvorfälle mit Zahlungen auf Aktienbasis.

Share-based payment arrangementVereinbarung über Zahlungen auf Aktienbasis

Vereinbarung, Waren oder Dienstleistungen mit Aktien (Eigenkapitalinstrumenten) zu vergüten.

Beispiel: Die Vereinbarung über Zahlungen auf Aktienbasis wird über drei Jahre unverfallbar (vested).

Share-based payment awardsZusagen auf Aktienbasis (Aktienvergütungen)

Zusagen, die durch Ausgabe von Aktien oder Aktienoptionen erfüllt werden.

Beispiel: Zusagen auf Aktienbasis werden über den Dienstleistungszeitraum unverfallbar (vested).

Share-based payment transactionGeschäftsvorfall mit Zahlungen auf Aktienbasis

Ein Geschäftsvorfall, der in Aktien oder Optionen erfüllt wird.

Beispiel: Der Geschäftsvorfall mit Zahlung auf Aktienbasis wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

ShareholderAktionär / Anteilseigner

Eine Person oder ein Unternehmen, das Aktien einer Gesellschaft besitzt und einen Restanspruch an deren Nettovermögenswerten hält.

Beispiel: An Aktionäre gezahlte Dividenden werden direkt im Eigenkapital erfasst.

Shareholders’ equityEigenkapital (der Aktionäre)

Der nach Abzug der Schulden verbleibende Restanspruch an den Vermögenswerten.

Beispiel: Das Eigenkapital setzt sich aus Kapital und Rücklagen zusammen.

Short sellerLeerverkäufer

Marktteilnehmer, der geliehene Wertpapiere verkauft in der Erwartung fallender Kurse.

Beispiel: Der Leerverkäufer muss die geliehenen Aktien später zurückgeben.

Short-term employee benefitsKurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Leistungen, die innerhalb von zwölf Monaten nach Erbringung der Arbeitsleistung fällig werden.

Beispiel: Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer umfassen Löhne und bezahlten Urlaub.

SICSIC (Standing Interpretations Committee, Ständiger Interpretationsausschuss)

Ein früheres Gremium, das Interpretationen zur Anwendung der International Accounting Standards herausgab.

Beispiel: Die SIC-Interpretationen wurden nach und nach durch IFRIC-Interpretationen ersetzt.

Significant influenceMaßgeblicher Einfluss

Die Befugnis, an Entscheidungen über die Finanz- und Geschäftspolitik mitzuwirken.

Beispiel: Eine Beteiligung von 30 % verleiht in der Regel einen maßgeblichen Einfluss.

Single product enterpriseEinproduktunternehmen

Unternehmen, dessen Umsatzerlöse überwiegend aus einem Produkt stammen.

Beispiel: Ein Einproduktunternehmen kann dennoch betriebliche Segmente berichten.

Sinking fundTilgungsfonds

Zurückgestellte Mittel zur Rückzahlung einer Schuld bei Fälligkeit.

Beispiel: Das Unternehmen richtete einen Tilgungsfonds ein, um die Anleihen zurückzuzahlen.

Social securitySozialversicherung

Von staatlicher Seite getragene Leistungssysteme.

Beispiel: Sozialversicherungsbeiträge werden als Aufwand erfasst.

Social security contributionSozialversicherungsbeitrag

Zahlungen, die ein Arbeitgeber oder Arbeitnehmer für Leistungen an Arbeitnehmer an ein Sozialversicherungssystem leistet.

Beispiel: Sozialversicherungsbeiträge werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der die entsprechende Arbeitsleistung erbracht wird.

SolvencySolvenz / Zahlungsfähigkeit

Die Fähigkeit, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nachzukommen.

Beispiel: Die Solvenz wird anhand von Liquiditäts- und Kapitalkennzahlen beurteilt.

SPESPE (Special Purpose Entity) / Zweckgesellschaft

Ein Unternehmen, das für einen eng umgrenzten, klar definierten Zweck gegründet wird.

Beispiel: Die Bank gründete eine Zweckgesellschaft, um die verbrieften Vermögenswerte zu halten.

Special purpose entityZweckgesellschaft (Special Purpose Entity, SPE)

Ein Unternehmen, das für ein eng umgrenztes, klar definiertes Ziel gegründet wird.

Beispiel: Die Zweckgesellschaft wurde gegründet, um verbriefte Vermögenswerte zu halten.

Specific identification of costsSpezifische (individuelle) Identifikation der Kosten

Ein Verfahren, bei dem Kosten einzelnen Positionen direkt und nicht durch Umlage zugerechnet werden.

Beispiel: Für das Bauprojekt wurden die Kosten mittels spezifischer Identifikation der Kosten zugerechnet.

Specifically identified cash flowsEindeutig identifizierte Cashflows

Cashflows, die eindeutig einem bestimmten Vermögenswert oder einer bestimmten Verbindlichkeit zugeordnet sind.

Beispiel: Das Sicherungsgeschäft wurde eindeutig identifizierten Cashflows zugeordnet.

Speculative gradeSpekulative Bonitätsnote (unter Investment-Grade)

Kreditwürdigkeitseinstufung unterhalb des Investment-Grade, die auf ein höheres Risiko hinweist.

Beispiel: Die Anleihen wurden nach der Herabstufung in den spekulativen Bereich (unter Investment-Grade) eingestuft.

Spin-offAbspaltung (Spin-off)

Ausgliederung eines Unternehmensteils in ein eigenständiges Unternehmen.

Beispiel: Im Zuge der Abspaltung wurden die Aktien der Tochtergesellschaft an die Aktionäre ausgegeben.

Sponsoring employersSponsernde Arbeitgeber (Plan-Sponsoren)

Arbeitgeber, die einen Leistungsplan finanzieren.

Beispiel: Die sponsernden Arbeitgeber tragen die Risiken des Altersversorgungsplans.

Spot exchange rateKassakurs (Spot-Kurs)

Der Wechselkurs für die sofortige Lieferung von Währungen, der zur Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften bei der Ersterfassung verwendet wird.

Beispiel: Das Fremdwährungsgeschäft wurde mit dem Kassakurs am Transaktionstag gebucht.

Spot foreign exchange riskSpot-Devisenkursrisiko

Risiko, das aus Kassakursen (Spot-Kursen) entsteht.

Beispiel: Das Spot-Devisenkursrisiko entsteht durch die sofortige Abwicklung.

Spot rateKassakurs (Spot-Kurs)

Wechselkurs für die sofortige Lieferung von Währungen.

Beispiel: Die Transaktion wurde zu dem an diesem Tag geltenden Kassakurs umgerechnet.

Stand-alone basisEinzelbetrachtung (Stand-alone-Basis)

Betrachtung eines Unternehmens ohne Einbeziehung des Mutterunternehmens oder des Konzerns.

Beispiel: Die Tochtergesellschaft wurde auf Stand-alone-Basis (einzeln) beurteilt.

Stand-alone derivativeEigenständiges Derivat

Ein Derivatinstrument, das eigenrechtlich besteht und nicht in einen anderen Vertrag eingebettet ist.

Beispiel: Der Terminkontrakt (Forward) war ein eigenständiges Derivat und wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.

Stand-alone entityEinzelaufstellendes Unternehmen (Stand-alone-Unternehmen)

Unternehmen, das berichtet, ohne andere Unternehmen zu konsolidieren.

Beispiel: Das Mutterunternehmen erstellte einen Einzelabschluss (Stand-alone-Abschluss).

Stand-by credit facilitiesStand-by-Kreditlinien (Bereitstellungskredite)

Zugesagte Kreditaufnahmemöglichkeiten, die bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Beispiel: Stand-by-Kreditlinien stellen eine zusätzliche Liquiditätsreserve bereit.

Standard cost methodStandardkostenmethode

Bewertung der Vorräte auf Basis vorbestimmter Standardkosten.

Beispiel: Die Standardkostenmethode wird für die routinemäßige Vorratsbewertung verwendet.

Standby letters of creditStand-by-Akkreditive (Aval-/Garantieakkreditive)

Eine Zahlungsgarantie einer Bank.

Beispiel: Das Stand-by-Akkreditiv unterstützt die Zahlungsverpflichtung des Unternehmens.

Standing Interpretation CommitteeStändiger Interpretationsausschuss (SIC)

Ein Ausschuss, der Interpretationen zu Rechnungslegungsstandards entwickelte, um abweichende oder nicht akzeptable Bilanzierungen zu beseitigen.

Beispiel: Der Ständige Interpretationsausschuss gab Interpretationen heraus, um die Anwendung der bestehenden Standards zu klären.

Start-up costsGründungs- und Anlaufkosten

Kosten zur Einrichtung eines neuen Geschäftsbetriebs.

Beispiel: Gründungs- und Anlaufkosten werden in dem Zeitpunkt, in dem sie entstehen, als Aufwand erfasst.

State (employee benefit) planStaatlicher (Leistungs-)Plan

Ein Plan, der vom Staat und nicht vom berichtenden Unternehmen betrieben wird.

Beispiel: Beiträge an einen staatlichen Plan werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.

State-controlled entitiesStaatlich kontrollierte Unternehmen

Unternehmen, die durch Eigentum oder Machtausübung von staatlicher Seite kontrolliert werden.

Beispiel: Staatlich kontrollierte Unternehmen können bestimmte Befreiungen von Angabepflichten in Anspruch nehmen.

Stated or implied substantive termsAusdrücklich vereinbarte oder stillschweigend unterstellte wesentliche Vertragsbedingungen

Die ausdrücklichen oder impliziten Bedingungen eines Vertrags, die durchsetzbare Rechte und Pflichten begründen.

Beispiel: Die ausdrücklich vereinbarten oder stillschweigend unterstellten wesentlichen Bedingungen des Vertrags deuteten darauf hin, dass ein Leasingvertrag vorlag.

Statement of cash flows = cash flow statementKapitalflussrechnung

Eine Rechnung, die die Zu- und Abflüsse von Zahlungsmitteln eines Zeitraums darstellt.

Beispiel: Die Kapitalflussrechnung weist die laufende Geschäftstätigkeit (Betätigungsaktivitäten) aus.

Statement of changes in equityEigenkapitalveränderungsrechnung

Eine Rechnung, die die Bewegungen im Eigenkapital während der Periode zeigt.

Beispiel: Die Eigenkapitalveränderungsrechnung gleicht Anfangs- und Endbestände miteinander ab.

Statement of compliance with IFRSsErklärung zur Übereinstimmung mit den IFRS

Eine Erklärung, dass der Abschluss den IFRS entspricht.

Beispiel: Die Erklärung zur Übereinstimmung mit den IFRS muss ausdrücklich und vorbehaltlos erfolgen.

Statement of comprehensive incomeGesamtergebnisrechnung

Eine Rechnung, die das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung und das sonstige Gesamtergebnis ausweist.

Beispiel: Die Gesamtergebnisrechnung umfasst die Neubewertungsgewinne (Aufwertungsgewinne).

Statement of financial positionBilanz (Statement of Financial Position)

Ein Abschlussbestandteil, der die Vermögenswerte, Schulden und das Eigenkapital eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt darstellt.

Beispiel: Die Bilanz weist Vermögenswerte, Schulden und Eigenkapital am Ende der Berichtsperiode aus.

Statement of income = income statementGewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die Rechnung, die den Gewinn oder Verlust ausweist.

Beispiel: Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Umsatzerlöse und Aufwendungen aus.

Step-by-step methodSchrittweises Vorgehen (Stufenmethode)

Vorgehensweise, bei der ein Geschäftsvorfall in aufeinanderfolgenden Schritten analysiert wird.

Beispiel: Zur Beurteilung des eingebetteten Derivats wurde die Stufenmethode (schrittweises Vorgehen) angewandt.

Stepped interestGestaffelte Verzinsung

Zinssatz, der zu vorher festgelegten Zeitpunkten (Stufen) wechselt.

Beispiel: Der Kredit war mit einer gestaffelten Verzinsung ausgestattet, die jedes Jahr anstieg.

Stewardship of managementRechenschaftspflicht (Stewardship) des Managements

Die Verantwortlichkeit des Managements für die ihm von den Eigentümern anvertrauten Ressourcen.

Beispiel: Informationen über die Rechenschaftspflicht des Managements helfen den Nutzern zu beurteilen, wie effizient die Ressourcen eingesetzt werden.

Stock exchange listingBörsenzulassung (Börsennotierung)

Zulassung der Wertpapiere eines Unternehmens zum Börsenhandel.

Beispiel: Die Börsennotierung brachte neues Kapital ein.

Stop-loss (Reinsurance)Stop-Loss-Rückversicherung

Rückversicherung, die Schäden oberhalb einer vereinbarten Grenze abdeckt.

Beispiel: Der Stop-Loss-Vertrag schützt vor katastrophalen Schadenfällen.

Straight debtReine (strukturfreie) Schuldverschreibung

Verschuldung ohne eingebettete Derivate oder Eigenkapitalmerkmale.

Beispiel: Einfache Schuldverschreibungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Straight-line methodLineare Abschreibungsmethode

Gleichmäßige Verteilung der Kosten auf die Nutzungsdauer.

Beispiel: Bei der linearen Methode wird jedes Jahr die gleiche Abschreibung erfasst.

Stress testStresstest

Eine Analyse, die beurteilt, wie sich die finanzielle Lage eines Unternehmens unter ungünstigen Szenarien entwickeln würde.

Beispiel: Die Bank führte einen Stresstest durch, um ihre Kapitaladäquanz unter ungünstigen wirtschaftlichen Bedingungen zu beurteilen.

Subsequent gainSpäterer (nachträglicher) Gewinn

Ein Gewinn, der nach der Ersterfassung entsteht.

Beispiel: Ein späterer Gewinn wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

SubsidiaryTochterunternehmen

Ein Unternehmen, das von einem anderen Unternehmen, dem Mutterunternehmen, beherrscht wird.

Beispiel: Das Mutterunternehmen konsolidiert alle seine Tochterunternehmen.

SubsidiesSubventionen (staatliche Beihilfen)

Staatliche Unterstützung, die einem Unternehmen gewährt wird.

Beispiel: Staatliche Subventionen wurden über den Zeitraum als Ertrag erfasst.

Substance over formPriorität des wirtschaftlichen Gehalts vor der rechtlichen Form

Der Grundsatz, dass Geschäftsvorfälle nach ihrem wirtschaftlichen Gehalt und nicht nur nach ihrer rechtlichen Form abgebildet werden.

Beispiel: Unter Anwendung des Grundsatzes der Priorität des wirtschaftlichen Gehalts vor der rechtlichen Form wurde der Geschäftsvorfall als Finanzierungsarrangement behandelt.

Substantively enactedIm Wesentlichen verabschiedet (substantively enacted)

Ein Gesetz, das dem Inhalt nach beschlossen ist, jedoch noch nicht formell in Kraft getreten ist.

Beispiel: Die latenten Steuern wurden unter Verwendung im Wesentlichen verabschiedeter Steuersätze bemessen.

Superannuation schemeAltersversorgungsplan (Superannuation)

Ein Altersversorgungsplan, der seinen Mitgliedern Renten gewährt.

Beispiel: Die Arbeitnehmer leisten monatliche Beiträge zum Altersversorgungsplan.

Superseded versionsErsetzte (überholte) Fassungen

Frühere Fassungen eines Standards, die durch eine neue ersetzt wurden.

Beispiel: Ersetzte Fassungen des Standards sind nicht mehr anzuwenden.

Supervisory non-management directorsÜberwachende nicht geschäftsführende Direktoren (Non-Executive-Directors)

Vorstands- bzw. Verwaltungsratsmitglieder, die nicht dem Management angehören.

Beispiel: Die nicht geschäftsführenden, überwachenden Direktoren überwachen das Management.

SupplierLieferant

Eine Partei, die einem Unternehmen im gewöhnlichen Geschäftsverlauf Waren oder Dienstleistungen bereitstellt.

Beispiel: Das Unternehmen verhandelte die Zahlungsbedingungen mit seinem Hauptlieferanten neu, um das Working Capital zu verbessern.

Supply agreementLiefervereinbarung (Bezugsvertrag)

Eine Vereinbarung über die Lieferung von Waren oder Dienstleistungen.

Beispiel: Die Liefervereinbarung legt die Preise für fünf Jahre fest.

Surety bondsBürgschaftsurkunden (Kautionsbürgschaften)

Urkunden, die die Erfüllung der Verpflichtung einer anderen Partei garantieren.

Beispiel: Zur Absicherung des Bauvertrags wurden Bürgschaftsurkunden ausgestellt.

Surplus in the planPlanüberschuss (Überdeckung des Plans)

Der Überschuss der Planvermögenswerte über die Leistungsverpflichtungen.

Beispiel: Ein Planüberschuss wurde als Vermögenswert angesetzt.

Surrender optionRückkaufsoption (Kündigungsrecht des Versicherungsnehmers)

Das Recht des Versicherungsnehmers, einen Versicherungsvertrag zu kündigen und einen Rückkaufswert zu erhalten.

Beispiel: Bei der Bewertung der Versicherungsverbindlichkeit wurde die Rückkaufsoption berücksichtigt.

Surrender riskStorno- (Rückkauf-)Risiko

Das Risiko, dass ein Versicherungsnehmer den Vertrag vorzeitig kündigt.

Beispiel: Versicherer schätzen das Storno- (Rückkauf-)Risiko bei der Bewertung der Verbindlichkeiten.

Surrender valuesRückkaufswerte

Beträge, die bei vorzeitiger Kündigung einer Versicherungspolice zu zahlen sind.

Beispiel: Die Rückkaufswerte sind in den ersten Vertragsjahren niedriger.

Surrogate measureErsatzmessgröße (Surrogat)

Eine Ersatzmessgröße, die verwendet wird, wenn eine direkte Messgröße nicht verfügbar ist.

Beispiel: Zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts wurde eine Ersatzmessgröße verwendet.

Swap contractSwap-Vertrag

Eine Vereinbarung zum Austausch von Cashflows.

Beispiel: Der Zinsswap sichert den variablen Zinssatz ab.

SwaptionSwaption (Option auf einen Swap)

Eine Option, die dem Inhaber das Recht einräumt, zu einem späteren Zeitpunkt einen Zinsswap abzuschließen.

Beispiel: Das Unternehmen erwarb eine Swaption, um sich gegen einen künftigen Anstieg der Zinssätze abzusichern.

Symmetrical approachSymmetrischer Ansatz

Gleichartige (symmetrische) Behandlung beider Parteien.

Beispiel: Der symmetrische Ansatz gewährleistet eine einheitliche Behandlung.

SyndicationKonsortialbildung (Syndizierung)

Gestaltung, bei der mehrere Kreditgeber gemeinsam eine Finanzierung bereitstellen.

Beispiel: Der Kredit wurde über ein Konsortium von fünf Banken arrangiert.

Synthetic instrumentSynthetisches Instrument

Ein Instrument, das mit Derivaten die Wertentwicklung eines anderen Instruments nachbildet.

Beispiel: Aus zwei Derivatkontrakten wurde ein synthetisches Instrument gebildet.

T

TaintingRegelanverstoß mit Ansteckungseffekt (Tainting)

Die Folge des Verkaufs von bis zur Endfälligkeit gehaltenen Investitionen, durch die das Unternehmen gezwungen wird, das übrige Portfolio umzugliedern.

Beispiel: Der Verkauf der Anleihen führte zu einem Regelanverstoß (Tainting), und die übrigen Investitionen wurden als zur Veräußerung verfügbar umklassifiziert.

Take-or-pay contractTake-or-Pay-Vertrag (Abnahme- oder Zahlungsverpflichtung)

Vertrag, der eine Zahlung verlangt, selbst wenn die Waren nicht abgenommen werden.

Beispiel: Der Take-or-Pay-Vertrag garantierte Mindestzahlungen.

Tangible assetMaterieller Vermögenswert (Sachvermögen)

Ein Vermögenswert mit physischer Form, der zur Nutzung oder Veräußerung gehalten wird.

Beispiel: Materielle Vermögenswerte umfassen Maschinen und Gebäude.

Tangible fixed assetSachanlagevermögen (materielles Anlagevermögen)

Ein körperlicher Vermögenswert, der zur Nutzung im Geschäftsbetrieb gehalten wird.

Beispiel: Maschinen werden als Sachanlagen angesetzt.

Targeted exemptionsGezielte (begrenzte) Ausnahmen

Begrenzte Ausnahmen von einer Anforderung.

Beispiel: Gezielte Ausnahmen verringern die Kosten der erstmaligen Anwendung.

TaxSteuer

Ein Zwangsbeitrag, den ein Staat auf Einkommen, Gewinne oder Transaktionen erhebt.

Beispiel: Die laufende Steuer wird mit dem Betrag bemessen, der voraussichtlich an die Steuerbehörden zu zahlen ist.

Tax baseSteuerausgangswert (Bemessungsgrundlage)

Der Betrag, der einem Vermögenswert für Steuerzwecke zugerechnet wird.

Beispiel: Der Steuerausgangswert weicht vom Buchwert ab.

Tax base of an asset or liabilitySteuerausgangswert eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit

Der Betrag, der einem Vermögenswert oder einer Verbindlichkeit für Steuerzwecke zugerechnet wird.

Beispiel: Der Steuerausgangswert des Vermögenswerts weicht von dessen Buchwert ab.

Tax benefitSteuervorteil

Eine Verringerung der zu zahlenden Steuern oder eine Erhöhung der aktiven latenten Steuern.

Beispiel: Die abzugsfähige temporäre Differenz führte zu einem Steuervorteil.

Tax effectsSteuereffekte

Die Ertragsteuerfolgen eines Geschäftsvorfalls oder einer Berichtigung, die im Abschluss erfasst werden.

Beispiel: Die Steuereffekte der Neubewertung wurden im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Tax expense (tax income)Steueraufwand (-ertrag)

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gesamtbetrag der Steuern.

Beispiel: Der Steueraufwand stieg aufgrund höherer latenter Steuern.

Tax jurisdictionSteuerrechtsgebiet (Steuerhoheit)

Ein Land oder eine Region mit eigener Steuerbehörde.

Beispiel: Latente Steuern werden für jedes Steuerrechtsgebiet getrennt bemessen.

Tax liabilitySteuerschuld

Eine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern an eine Steuerbehörde.

Beispiel: Die laufende Steuerschuld wird innerhalb von zwölf Monaten beglichen.

Tax purposesSteuerliche Zwecke

Zwecke im Zusammenhang mit der Besteuerung.

Beispiel: Der Steuerausgangswert des Vermögenswerts wird für steuerliche Zwecke ermittelt.

Tax rateSteuersatz

Der Prozentsatz, mit dem das steuerpflichtige Einkommen oder der steuerpflichtige Gewinn eines Unternehmens besteuert wird.

Beispiel: Die latenten Steuerbeträge wurden mit dem Steuersatz neu bemessen, von dem erwartet wird, dass er bei Erfüllung der Verbindlichkeit gilt.

Taxable profit (tax loss)Steuerpflichtiger Gewinn (steuerlicher Verlust)

Für Steuerzwecke ermittelter Gewinn oder Verlust.

Beispiel: Der steuerpflichtige Gewinn wird nach dem Steuerrecht ermittelt.

Taxable temporary differenceZu versteuernde temporäre Differenz

Eine Differenz, die in künftigen Perioden zu steuerpflichtigen Beträgen führt.

Beispiel: Eine zu versteuernde temporäre Differenz führt zu einer latenten Steuerverbindlichkeit.

TaxationBesteuerung

Die Erhebung von Steuern auf Einkommen oder Tätigkeiten.

Beispiel: Die Besteuerung umfasst den Aufwand für laufende und latente Steuern.

Technical feasibility and commercial viability of extracting a mineral resourceTechnische Machbarkeit und kommerzielle Tragfähigkeit der Gewinnung eines mineralischen Rohstoffs

Die Kriterien, die bestimmen, wann Vermögenswerte der Aufsuchung und Bewertung nicht mehr als solche eingestuft werden.

Beispiel: Sobald die technische Machbarkeit und kommerzielle Tragfähigkeit der Gewinnung eines mineralischen Rohstoffs nachgewiesen war, wurden die Vermögenswerte neu klassifiziert.

Temporary differenceTemporäre Differenz / zeitlicher Unterschied

Differenz zwischen dem Steuerwert und dem Buchwert eines Vermögenswerts.

Beispiel: Der zeitliche Unterschied führte zu einer latenten Steuerverbindlichkeit.

Tender offerÖffentliches Übernahmeangebot / öffentliches Kaufangebot

Öffentliches Angebot zum Erwerb der Anteile von Aktionären, häufig gegen eine Prämie.

Beispiel: Das Unternehmen unterbreitete ein öffentliches Übernahmeangebot für alle im Umlauf befindlichen Aktien.

Termination benefitsAbfindungsleistungen / Leistungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Leistungen, die bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses eines Arbeitnehmers gewährt werden.

Beispiel: Abfindungsleistungen werden angesetzt, wenn das Angebot angenommen wird.

Tests goodwill for impairmentWertminderungstest des Firmenwerts (Werthaltigkeitstest)

Jährliche Prüfung des Firmenwerts auf Wertminderung.

Beispiel: Das Unternehmen führt den Wertminderungstest des Firmenwerts jährlich durch.

The Effects of Changes in Foreign Exchange RatesAuswirkungen von Wechselkursänderungen (IAS 21)

Der Standard, der die Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften und Abschlüssen in die Berichterstattungswährung regelt.

Beispiel: IAS 21 (Auswirkungen von Wechselkursänderungen) schreibt vor, wie Kursdifferenzen zu erfassen sind.

The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and Their InteractionDie Begrenzung eines Vermögenswerts aus leistungsorientierten Plänen, Mindestfinanzierungsanforderungen und deren Wechselwirkung (IFRIC 14)

Interpretation zur Begrenzung eines Vermögenswerts aus leistungsorientierten Plänen.

Beispiel: Die Interpretation begrenzt den anzusetzenden Nettovermögenswert aus dem leistungsorientierten Plan.

Theoretical ex-rights value per shareTheoretischer Wert je Aktie nach Bezugsrechtsausübung (Ex-Rechte-Wert)

Theoretischer Preis je Aktie nach einer Bezugsrechtsemission.

Beispiel: Das Ergebnis je Aktie für frühere Perioden wird anhand des theoretischen Werts je Aktie nach Bezugsrechtsausübung angepasst.

Three-category approachDreikategorienansatz

Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte in drei Bewertungskategorien.

Beispiel: Der Dreikategorienansatz löste das ältere Vierkategorienmodell ab.

Time value of moneyZeitwert des Geldes

Das Konzept, dass heute verfügbares Geld mehr wert ist als derselbe Betrag, der erst in der Zukunft eingegangen wird.

Beispiel: Der Abzinsungszinssatz spiegelte den Zeitwert des Geldes und die spezifischen Risiken der Verbindlichkeit wider.

Time-weighting factorZeitgewichtungsfaktor

Anteil einer Periode, mit dem ein Betrag gewichtet wird.

Beispiel: Der Zeitgewichtungsfaktor spiegelte sechs Monate Nutzung wider.

To market individual units ‘off plan’Off-Plan-Vermarktung einzelner Einheiten (vor oder während der Bauausführung)

Verkauf von Immobilien vor oder während der Bauausführung.

Beispiel: Der Bauträger begann, einzelne Einheiten bereits vor Baubeginn zu vermarkten.

To ‘manufacture’ gainsKünstliche Gewinne erzeugen (durch Tausch von Vermögenswerten)

Erzeugen scheinbarer Gewinne durch Tauschgeschäfte mit Vermögenswerten.

Beispiel: Unternehmen sollten keine Scheingewinne durch Tauschgeschäfte mit nahestehenden Parteien erzeugen.

Top-down testTop-down-Test (Prüfung von oben nach unten)

Ein Wertminderungstest, der auf einer höheren Ebene beginnt.

Beispiel: Der Top-down-Test bewertet die größere zahlungsstromerzeugende Einheit.

Total comprehensive incomeGesamtergebnis

Die Summe aus dem Periodenergebnis (Gewinn oder Verlust) und den Posten des sonstigen Gesamtergebnisses.

Beispiel: Das Gesamtergebnis des Jahres umfasst das Periodenergebnis (Gewinn oder Verlust) und das sonstige Gesamtergebnis.

Total return swapTotal Return Swap (Tausch von Gesamtrenditen)

Ein Swap, bei dem Gesamtrenditen ausgetauscht werden.

Beispiel: Der Total Return Swap überträgt die wirtschaftliche Rendite eines Vermögenswerts.

Trade dateHandelstag (Datum des Geschäftsabschlusses)

Datum, an dem das Unternehmen den Kauf oder Verkauf eines Vermögenswerts verbindlich vereinbart.

Beispiel: Der Erwerb wird am Handelstag erfasst.

Trade date accountingBilanzierung zum Handelstag (Handelstagsbilanzierung)

Erfassung von Geschäften zu dem Datum, an dem sie vereinbart werden.

Beispiel: Nach der Handelstagsbilanzierung wird der Vermögenswert am Handelstag angesetzt.

Trade receivableHandelsforderung / Forderung aus Lieferungen und Leistungen

Ein Betrag, den ein Kunde für auf Kredit verkaufte Waren oder Dienstleistungen schuldet.

Beispiel: Handelsforderungen werden zum Transaktionspreis abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bemessen.

Trade secretGeschäftsgeheimnis

Vertrauliche Unternehmensinformationen, die einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Beispiel: Die Formel wurde als Geschäftsgeheimnis geschützt.

Trading financial asset or liability held – for tradingFür Handelszwecke (zum Weiterverkauf) gehaltene finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten

Finanzinstrument, das überwiegend zur Erzielung kurzfristiger Handelsgewinne gehalten wird.

Beispiel: Zum Handel gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert bemessen.

Trading gains and lossesHandelsgewinne und -verluste

Gewinne und Verluste aus dem Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten.

Beispiel: Handelsgewinne und -verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

TransactionTransaktion / Geschäftsvorfall

Ein Ereignis, das die finanzielle Lage beeinflusst.

Beispiel: Jede Transaktion wird im Buchhaltungssystem erfasst.

Transaction costs (financial instruments)Transaktionskosten (bei Finanzinstrumenten)

Zusätzliche Kosten, die unmittelbar dem Erwerb, der Emission oder der Veräußerung eines Finanzinstruments zurechenbar sind.

Beispiel: Die unmittelbar der Emission der finanziellen Verbindlichkeit zurechenbaren Transaktionskosten werden von deren Buchwert abgezogen.

Transaction priceTransaktionspreis

Der Preis einer Transaktion zwischen den Vertragsparteien.

Beispiel: Der Transaktionspreis wird auf die einzelnen Leistungsversprechen verteilt.

TransferÜbertragung / Umgliederung / Transfer

Bewegung eines Vermögenswerts, einer Verbindlichkeit oder eines Betrags zwischen Kategorien.

Beispiel: Die Übertragung der Vermögenswerte auf den Fonds wurde im Juni abgeschlossen.

Transfer of controlÜbertragung der Kontrolle

Die Weitergabe der Befugnis, über die Nutzung eines Vermögenswerts zu bestimmen.

Beispiel: Umsatzerlöse werden anerkannt, sobald die Kontrolle auf den Kunden übertragen wird.

Transfer of risks and rewardsÜbertragung von Risiken und Chancen

Das Kriterium zur Beurteilung, ob die Kontrolle an einem Vermögenswert von einer Partei auf eine andere übergegangen ist.

Beispiel: Die Ausbuchung hing davon ab, ob eine Übertragung der Risiken und Chancen stattgefunden hatte.

TransfereeÜbernehmer / Zessionar

Partei, die bei einer Übertragung Vermögenswerte oder Rechte erhält.

Beispiel: Der Übernehmer übernahm die damit verbundenen Verpflichtungen.

TransferorÜbertragender / Zedent

Partei, die einen Vermögenswert an eine andere Partei überträgt.

Beispiel: Der Übertragende buchte die übertragenen finanziellen Vermögenswerte aus.

Transfers of assets from customersVermögensübertragungen von Kunden

Vermögenswerte, die von Kunden für den Anschluss an ein Netz erhalten werden.

Beispiel: Von Kunden übertragene Vermögenswerte werden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Transitional liability (defined benefit plans)Übergangsverbindlichkeit (bei leistungsorientierten Plänen)

Eine zusätzliche Verbindlichkeit, die beim Übergang auf einen neuen Standard entsteht.

Beispiel: Die Übergangsverbindlichkeit entstand mit der Übernahme des revidierten Standards.

Translation differenceUmrechnungsdifferenz / Kursdifferenz

Die Differenz, die aus der Umrechnung des Abschlusses eines Unternehmens von seiner Funktionswährung in eine andere Berichterstattungswährung entsteht.

Beispiel: Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der Ergebnisse der ausländischen Geschäftstätigkeit werden im sonstigen Gesamtergebnis erfasst.

Translation methodUmrechnungsmethode für Fremdwährungen

Die Methode zur Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen.

Beispiel: Bei der Umrechnungsmethode wird für Vermögenswerte der Stichtagskurs verwendet.

Translation of foreign currencyUmrechnung von Fremdwährung

Umrechnung von Beträgen aus einer Währung in eine andere Währung.

Beispiel: Die Umrechnung von Fremdwährungssalden erfolgt unter Verwendung des Stichtagskurses.

Translation of the financial statementsUmrechnung des Abschlusses in eine andere Währung

Umstellung eines Abschlusses von einer Währung auf eine andere.

Beispiel: Für die Umrechnung des Abschlusses wurde der Stichtagskurs verwendet.

Translation to the presentation currencyUmrechnung in die Berichterstattungswährung

Der Prozess der Umrechnung eines Abschlusses von der Funktionswährung in die Währung der Berichterstattung.

Beispiel: Vermögenswerte und Schulden wurden zum Stichtagskurs in die Berichterstattungswährung umgerechnet.

TransparencyTransparenz

Offene und klare Offenlegung relevanter Informationen.

Beispiel: Die Transparenz der Angaben stärkte das Vertrauen der Investoren.

Treasury sharesEigene Aktien (rückgekaufte eigene Anteile)

Vom Unternehmen wieder erworbene und von ihm gehaltene eigene Anteile.

Beispiel: Eigene Aktien werden vom Eigenkapital abgesetzt.

Triggering eventAuslösendes Ereignis

Ein Ereignis, das eine Neubewertung oder einen Ansatz auslöst.

Beispiel: Ein auslösendes Ereignis verpflichtete das Unternehmen, den Vermögenswert einer Wertminderungsprüfung zu unterziehen.

Trust activitiesTreuhandtätigkeiten

Tätigkeiten, bei denen ein Unternehmen Vermögenswerte treuhänderisch hält.

Beispiel: Treuhandtätigkeiten erfordern eine gesonderte Angabe.

TrusteeTreuhänder

Eine Person oder ein Unternehmen, das Vermögenswerte im Interesse der Begünstigten hält und verwaltet.

Beispiel: Der Treuhänder ist für die Verwaltung des Pensionsfonds im Interesse der Begünstigten verantwortlich.

Two-class ordinary sharesStammaktien mit zwei Klassen (unterschiedliche Dividendenrechte)

Stammaktien mit unterschiedlichen Dividendenrechten.

Beispiel: Zweiklassen-Stammaktien wirken sich auf die Berechnung des Ergebnisses je Aktie aus.

Two-step approachZweistufiger Ansatz

Methode, bei der zwei aufeinanderfolgende Prüfungen auf eine Fragestellung angewendet werden.

Beispiel: Der zweistufige Ansatz identifiziert zuerst die Verpflichtung und bemisst sie anschließend.

U

Ultimate controlling partyLetztlich beherrschende Partei

Die Partei am obersten Ende der Kontrollkette.

Beispiel: Die letztlich beherrschende Partei wurde im Anhang offengelegt.

Unallocated surplusNicht verteilter Überschuss

Der Überschuss der Vermögenswerte eines leistungsorientierten Plans über dessen Verbindlichkeiten, der nicht bestimmten Leistungen zugewiesen ist.

Beispiel: Der nicht verteilte Überschuss im Pensionsfonds wurde den Planmitgliedern offengelegt.

UnamortisedNicht abgeschrieben / noch nicht abgeschrieben

Noch nicht über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts abgeschrieben.

Beispiel: Der noch nicht abgeschriebene Restbuchwert verbleibt in der Bilanz.

UnbundleAufgliedern (getrennte Erfassung einzelner Vertragskomponenten)

Getrennte bilanzielle Erfassung der eigenständigen Bestandteile eines Vertrags.

Beispiel: Der Versicherer muss bestimmte eingebettete Derivate herausrechnen und getrennt erfassen.

Uncertain eventUnsicheres Ereignis

Ein Ereignis, dessen Ausgang noch nicht bekannt ist.

Beispiel: Ein unsicheres Ereignis kann die Bewertung der Rückstellung beeinflussen.

UncollectabilityUneinbringlichkeit (Forderungsausfallrisiko)

Die Wahrscheinlichkeit, dass Forderungen nicht eingezogen werden können.

Beispiel: Für die Uneinbringlichkeit von Forderungen wird eine Wertberichtigung gebildet.

Unconditional prohibitionsBedingungslose Verbote

Absolute Beschränkungen, die ohne Ausnahmen oder Bedingungen gelten.

Beispiel: Der Standard verbietet bedingungslos den Ansatz bestimmter selbsterstellter immaterieller Vermögenswerte.

Unconditional right to refuse redemptionBedingungsloses Recht, die Einlösung (Rückzahlung) zu verweigern

Ein Recht, die Einlösung eines Instruments zu verweigern.

Beispiel: Das bedingungslose Recht, die Einlösung zu verweigern, stützt die Ausweisung als Eigenkapital.

Underlying assetBasiswert / zugrunde liegender Vermögenswert

Ein Vermögenswert, dessen Preis den Wert eines Derivats bestimmt.

Beispiel: Der Wert der Option folgt dem Preis des Basiswerts.

Underlying variableBasisvariable / zugrunde liegende Variable

Eine Variable, die den Wert eines Derivats bestimmt.

Beispiel: Die Basisvariable war ein Zinsindex.

UnderstandabilityVerständlichkeit

Die qualitative Eigenschaft, wonach Informationen klar und prägnant dargestellt werden, sodass sie die Adressaten verstehen können.

Beispiel: Der Anhang wurde mit besonderem Fokus auf die Verständlichkeit für nicht fachkundige Adressaten verfasst.

Underwriting yearZeichnungsjahr (Polizejahr)

Das Jahr, in dem ein Versicherungsvertrag gezeichnet wurde.

Beispiel: Schäden werden nach Zeichnungsjahren getrennt verfolgt.

Undistributed earningsNicht ausgeschüttete Gewinne (thesaurierte Gewinne)

Gewinne, die im Unternehmen einbehalten und noch nicht ausgeschüttet wurden.

Beispiel: Nicht ausgeschüttete Gewinne stehen für künftige Investitionen zur Verfügung.

Undrawn loan commitmentNicht in Anspruch genommene Kreditzusage

Eine Zusage über die Bereitstellung von Mitteln, die noch nicht abgerufen wurde.

Beispiel: Gebühren aus nicht in Anspruch genommenen Kreditzusagen werden zeitanteilig erfasst.

Undue cost or effortUnangemessene Kosten oder Mühen

Als übermäßig geltender Kosten- oder Arbeitsaufwand.

Beispiel: Die Angabe ist erforderlich, sofern sie nicht mit unangemessenen Kosten oder Mühen verbunden ist.

Unearned finance incomeNicht verdiente Finanzierungserträge

Finanzierungserträge aus künftigen Perioden, die noch nicht verdient wurden und daher abgegrenzt werden.

Beispiel: Nicht verdiente Finanzierungserträge werden über die Laufzeit des Leasingvertrags auf künftige Perioden verteilt.

Unearned premiumsNoch nicht verdiente Prämien

Prämien, die für künftige Deckungsperioden vereinnahmt wurden.

Beispiel: Noch nicht verdiente Prämien werden als Verbindlichkeit angesetzt.

Unguaranteed residual valueNicht garantierter Restwert

Der Teil des Restwerts, der nicht vom Leasingnehmer garantiert wird.

Beispiel: Der Leasinggeber trägt das Risiko des nicht garantierten Restwerts.

Uniform accounting policiesEinheitliche Rechnungslegungsmethoden

Dieselben Rechnungslegungsmethoden, die von allen Konzernunternehmen angewendet werden.

Beispiel: Die Konsolidierung setzt im gesamten Konzern einheitliche Rechnungslegungsmethoden voraus.

Unit of accountBilanzierungseinheit

Die Ebene, auf der ein Vermögenswert oder eine Verbindlichkeit für Ansatz und Bewertung aggregiert oder disaggregiert wird.

Beispiel: Die Bilanzierungseinheit bestimmte, wie das Finanzinstrument zu bewerten war.

Unit of productionLeistungsabschreibung (nach Produktionsmenge)

Eine Abschreibungsmethode, die auf der erbrachten Leistung oder Nutzung basiert.

Beispiel: Die Maschine wird nach der Leistungsmethode (Produktionseinheiten) abgeschrieben.

Unit trustUnit Trust (Investmentfonds in Treuhandform)

Ein Investmentfonds, der Mittel vieler Anleger bündelt.

Beispiel: Der Unit Trust investiert in ein diversifiziertes Anleiheportfolio.

Unit valueAnteilswert

Der Wert eines Anteils an einem Investmentfonds.

Beispiel: Der Anteilswert des Fonds wird täglich berechnet.

Unit-linking featureFondsgebundenes Merkmal

Ein Merkmal, das den Wert an Fondsanteile koppelt.

Beispiel: Das fondsgebundene Merkmal verknüpft die Leistung mit Fondsanteilen.

Uniting of interestsZusammengehen (Zusammenschluss ohne Erwerber)

Eine frühere Methode zur Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen, bei der sich Unternehmen zu gleichen Bedingungen zusammenschlossen, ohne einen Erwerber zu bestimmen.

Beispiel: Die Methode des Zusammengehens wurde früher angewendet, wenn sich zwei Unternehmen ähnlicher Größe zusammenschlossen.

UnquotedNicht börsennotiert / nicht kotiert

An keiner Börse notiert.

Beispiel: Nicht börsennotierte Finanzinstrumente werden mit Bewertungstechniken bemessen.

Unquoted equity instrumentsNicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente

Eigenkapitalinstrumente, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden.

Beispiel: Nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente werden zum beizulegenden Zeitwert bemessen.

UnrecognisedNicht angesetzt

Nicht als Vermögenswert oder Verbindlichkeit im Abschluss erfasst.

Beispiel: Der aktive latente Steueranspruch blieb zum Jahresende unangesetzt.

Unrecognised financial instrumentsNicht angesetzte Finanzinstrumente

Finanzinstrumente, die nicht im Abschluss erfasst sind, sich aber auf künftige Zahlungsströme auswirken können.

Beispiel: Nicht angesetzte Finanzinstrumente wurden in den Angaben zum Risikomanagement beschrieben.

Unsecured commercial loansUnbesicherte Unternehmenskredite

Darlehen, die nicht durch Sicherheiten unterlegt sind.

Beispiel: Unbesicherte Unternehmenskredite weisen höhere Zinssätze auf.

Upstream transactionsAufwärtsgerichtete Geschäfte (Upstream-Transaktionen)

Geschäfte zwischen einem assoziierten Unternehmen und seinem Investor.

Beispiel: Aufwärtsgerichtete Geschäfte werden in Höhe des Beteiligungsanteils eliminiert.

Useful lifeNutzungsdauer

Der Zeitraum, für den ein Vermögenswert vom Unternehmen voraussichtlich genutzt wird.

Beispiel: Die Nutzungsdauer der Anlage wird auf acht Jahre geschätzt.

User [of financial statements]Abschlussadressat (Nutzer)

Eine Person, die sich auf den Jahresabschluss verlässt.

Beispiel: Abschlussadressaten treffen ökonomische Entscheidungen.

UsersAdressaten (Nutzer)

Parteien, die den Jahresabschluss nutzen, um ökonomische Entscheidungen zu treffen, darunter Investoren, Kreditgeber und andere Gläubiger.

Beispiel: Der Jahresabschluss wird erstellt, um die gemeinsamen Informationsbedürfnisse einer breiten Adressatengruppe zu erfüllen.

Users of financial statementsAbschlussadressaten (Nutzer des Abschlusses)

Diejenigen, die sich auf den Jahresabschluss stützen.

Beispiel: Zu den Abschlussadressaten gehören Investoren und Kreditgeber.

V-W

Valid expectationBegründete Erwartung

Eine bei den Arbeitnehmern erzeugte Erwartung, dass eine Leistung gewährt wird.

Beispiel: Eine begründete Erwartung entsteht, wenn das Unternehmen keine realistische Alternative hat.

ValuationWertermittlung / Bewertung

Der Prozess der Bestimmung des Werts eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit.

Beispiel: Für die Bewertung der als Investition gehaltenen Immobilie wurden Marktdaten verwendet.

Valuation methodBewertungsmethode / Wertermittlungsmethode

Die Methode zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts oder Buchwerts eines Postens.

Beispiel: Als Bewertungsmethode für die nicht börsennotierten Aktien wurde der Marktansatz verwendet.

Valuation techniqueBewertungstechnik

Methode zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts.

Beispiel: Das Unternehmen wandte eine marktbasierte Bewertungstechnik an.

Value added statementWertschöpfungsrechnung

Eine Rechnung, die die von einem Unternehmen geschaffene und verteilte Wertschöpfung ausweist.

Beispiel: Die Wertschöpfungsrechnung zeigt die Verteilung an Arbeitnehmer und den Staat.

Value in useNutzungswert

Barwert der von einem Vermögenswert erwarteten künftigen Zahlungsströme.

Beispiel: Der erzielbare Betrag ist der höhere der Werte aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert.

Value-at-riskValue at Risk (VaR)

Ein statistisches Maß für potenzielle Verluste.

Beispiel: Der Value at Risk schätzt potenzielle Verluste über einen bestimmten Zeitraum.

Variable production overheadsVariable Produktionsgemeinkosten

Indirekte Produktionskosten, die sich direkt mit dem Produktionsvolumen ändern, wie indirekte Materialkosten und Energie.

Beispiel: Variable Produktionsgemeinkosten werden den Vorräten auf der Grundlage der tatsächlichen Nutzung der Produktionsanlagen zugerechnet.

Venture capital organisationRisikokapitalgesellschaft / Venture-Capital-Unternehmen

Ein Unternehmen, das in Wagnis- bzw. Risikokapital investiert.

Beispiel: Eine Venture-Capital-Organisation bewertet ihre Beteiligungen zum beizulegenden Zeitwert.

VenturerBeteiligter an einem Joint Venture

Partei, die sich an einem Joint Venture (gemeinsamen Unternehmen) beteiligt.

Beispiel: Der Beteiligte erfasst seinen Anteil nach der Equity-Methode.

VestUnverfallbar werden (Anwartschaft erwerben)

Zu einem unbedingten Anspruch des Arbeitnehmers werden.

Beispiel: Die Aktienoptionen werden nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit unverfallbar.

Vested benefitsUnverfallbare Leistungen (Anrechte)

Leistungen, auf die ein Arbeitnehmer auch dann Anspruch hat, wenn das Beschäftigungsverhältnis vor dem Ruhestand endet.

Beispiel: Unverfallbare Leistungen sind nicht von einer Fortsetzung der Beschäftigung abhängig.

Vested employee benefitsUnverfallbare Arbeitnehmerleistungen

Leistungen, auf die Arbeitnehmer einen unwiderruflichen Anspruch haben.

Beispiel: Unverfallbare Arbeitnehmerleistungen können nicht verwirkt werden.

Vesting conditionsUnverfallbarkeitsbedingungen

Bedingungen, die bestimmen, wann ein Arbeitnehmer einen Anspruch auf Leistungen erwirbt.

Beispiel: Zu den Unverfallbarkeitsbedingungen gehören Dienstzeit- und Leistungsanforderungen.

Vesting periodUnverfallbarkeitszeitraum

Der Zeitraum, über den die Unverfallbarkeitsbedingungen erfüllt werden müssen.

Beispiel: Der Aufwand wird über den Unverfallbarkeitszeitraum angesetzt.

Voting rightsStimmrechte

Rechte zur Abstimmung in den Versammlungen der Anteilseigner.

Beispiel: Die Stimmrechte bestimmen die Kontrolle über das Unternehmen.

WarrantWarrant / Optionsschein

Ein Finanzinstrument, das dem Inhaber das Recht einräumt, innerhalb eines festgelegten Zeitraums Aktien zu einem bestimmten Preis zu erwerben.

Beispiel: Der abtrennbare Warrant berechtigte den Anleihegläubiger zum Erwerb von Stammaktien zu einem festen Preis.

WarrantyGewährleistung / Garantie

Ein Versprechen, Waren zu reparieren oder zu ersetzen.

Beispiel: Die Gewährleistungsverpflichtung wird als Rückstellung angesetzt.

Warranty obligationGewährleistungsverpflichtung

Verpflichtung zur Reparatur oder zum Ersatz von Waren, die mit Gewährleistung verkauft wurden.

Beispiel: Eine Gewährleistungsverpflichtung wird angesetzt, wenn die Produkte verkauft werden.

Wash saleWash Sale (Verkauf mit unmittelbarem Wiederkauf)

Verkauf und Wiederkauf desselben Wertpapiers.

Beispiel: Das Wash-Sale-Geschäft wurde für Steuerzwecke von den Umsatzerlösen ausgeschlossen.

Waterfall structureWasserfallstruktur (kaskadenförmige Verteilung)

Eine vertragliche Vereinbarung, die festlegt, in welcher Reihenfolge Zahlungsströme an verschiedene Anlegerklassen verteilt werden.

Beispiel: Nach der Wasserfallstruktur werden vorrangige Anleihegläubiger vor den Eigenkapitalinvestoren bedient.

Wear and tearVerschleiß und Abnutzung

Physische Abnutzung, die den Wert eines Vermögenswerts mindert.

Beispiel: Die Abschreibung spiegelt Verschleiß und Abnutzung der Betriebs- und Geschäftsausrüstung wider.

Weather derivativesWetterderivate (klimabasierte Derivate)

Derivate, deren Wert von den Wetterbedingungen abhängt.

Beispiel: Der Energieversorger sichert sein Erlösrisiko mit Wetterderivaten ab.

Weighted averageGewichteter Durchschnitt

Ein Durchschnitt, bei dem den einzelnen Größen unterschiedliche Gewichte beigemessen werden.

Beispiel: Für die Bewertung werden die gewichteten durchschnittlichen Kosten der Vorräte verwendet.

Weighted average cost formulaGewichtete Durchschnittskostenmethode

Vorratsbewertung zu gewichteten Durchschnittskosten.

Beispiel: Die gewichtete Durchschnittskostenmethode wird auf die Vorräte angewendet.

Weighted average number of ordinary shares outstanding during the periodGewichtete durchschnittliche Zahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien

Die durchschnittliche Zahl der während einer Periode umlaufenden Stammaktien, gewichtet nach der Zeit, in der die jeweiligen Aktien im Umlauf waren.

Beispiel: Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird unter Verwendung der gewichteten durchschnittlichen Zahl der während der Periode umlaufenden Stammaktien berechnet.

Whole of life infrastructureInfrastruktur, die über die gesamte Lebensdauer genutzt wird

Infrastruktur, die über ihre gesamte Nutzungsdauer hinweg verwendet wird.

Beispiel: Infrastrukturvermögen über die gesamte Lebensdauer werden über ihre Nutzungsdauer bemessen.

Wholly-owned subsidiaryTochterunternehmen im vollständigen Besitz (100-prozentige Tochter)

Tochterunternehmen, an dem die Muttergesellschaft alle Anteile hält.

Beispiel: Das Tochterunternehmen im vollständigen Besitz weist keine Anteile anderer Gesellschafter auf.

Willing partiesVertragswillige Parteien

Käufer und Verkäufer, die beide bereit sind, ein Geschäft abzuschließen.

Beispiel: Der beizulegende Zeitwert setzt ein Geschäft zwischen vertragswilligen Parteien voraus.

Wind-upAbwicklung (Beendigung)

Der Prozess der Beendigung eines Unternehmens oder Plans und der Begleichung seiner verbleibenden Verpflichtungen.

Beispiel: Bei der Abwicklung des Plans wurden die verbleibenden Vermögenswerte an die Mitglieder verteilt.

Work in progressUnfertige Erzeugnisse (Halbfabrikate)

Noch nicht fertiggestellte Erzeugnisse im Produktionsprozess.

Beispiel: Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.

Working capitalNettoumlaufvermögen / Working Capital

Umlaufvermögen abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens.

Beispiel: Das Nettoumlaufvermögen sank infolge höherer Vorratsbestände.

Worst-case scenarioWorst-Case-Szenario (ungünstigstes Szenario)

Das ungünstigste Ergebnis, das in einer Analyse berücksichtigt wird.

Beispiel: Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigte das Worst-Case-Szenario.

Write offAusbuchen / abschreiben (als uneinbringlich)

Ausbuchung des Werts eines Vermögenswerts als endgültig uneinbringlich.

Beispiel: Die uneinbringliche Forderung wurde abgeschrieben.

Write-downWertberichtigung / Abschreibung (Herabsetzung des Buchwerts)

Eine Minderung des Buchwerts eines Vermögenswerts, um einen Rückgang seines Werts oder erzielbaren Betrags abzubilden.

Beispiel: Die Abwertung der Vorräte wurde in dem Zeitraum, in dem der Wertverlust eintrat, als Aufwand erfasst.

Written optionGeschriebene (verkaufte) Option

Eine Option, die von ihrem Stillhalter verkauft wurde.

Beispiel: Eine geschriebene Option begründet eine Verpflichtung für den Stillhalter.

Y-Z

Year-to-dateSeit Jahresbeginn (YTD)

Zeitraum vom Jahresbeginn bis zum aktuellen Stichtag.

Beispiel: Die Umsatzerlöse seit Jahresbeginn stiegen um acht Prozent.

Zero-cost interest rate collarZero-Cost-Zins-Collar (Zinscollar ohne Nettoprämie)

Ein Zinscollar, der ohne Nettoprämie strukturiert wird.

Beispiel: Das Unternehmen schloss einen Zero-Cost-Zins-Collar ab, um seine Risikoposition nach oben zu begrenzen.

Zero-coupon government issuesZero-Coupon-Staatsanleihen (Nullkuponanleihen)

Staatliche Wertpapiere, die mit einem Abschlag begeben werden, keine periodischen Zinsen zahlen und bei Fälligkeit zum Nennwert zurückgezahlt werden.

Beispiel: Das Portfolio enthielt Nullkupon-Staatsanleihen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden.

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